Eine freie Initiative von Menschen bei mit online Lesekreisen, Übungsgruppen, Vorträgen ... |
| Use Google Translate for a raw translation of our pages into more than 100 languages. Please note that some mistranslations can occur due to machine translation. |
13. Folge biodynamischer Grundkurs im November 2025 - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9
| zurück zu Martin von Mackensen |

+++ Stand 12. November 2025: Dieser Text ist eine automatische Transkription und muss noch von Hand überarbeitet werden. Du kannst hier gerne MitTun? +++
| Folge 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 |
Transkription 13. Folge vom 19. November 2025
Der Pflug 00:00:59
Prinzip und Funktionsweise 00:00:59
Martin von Mackensen
Unser Thema heute ist, dass wir den Pflug wieder von seinem Prinzip her verstehen wollen. Wir wollen nicht jetzt in die Lage kommen, genau diesen Gassner-Pflug irgendwie einzustellen oder das soll auch keine Werbung für die Firma sein oder so was, sondern die grundsätzlichen Prinzipien. Und die sind natürlich übertragbar auf den Einschar-Pflug hinterm Pferd und auf den Sechschar-Pflug, der On-land läuft. Das Prinzip ist immer dasselbe. Und ich würde erst mal das erzählen, was eben wirklich dieses Selbe ist. Was wirklich die Sache ausmacht. Und das ist beim Pflug schon eine richtige Herausforderung. Und weil wir uns vielleicht auch nicht immer gut verstehen oder so, einfach ganz massiv beide Hände hoch, wenn was nicht verstanden ist. Dann sage ich es noch mal, weil sonst haben wir einfach ein Kommunikationsproblem. Ich will nicht ewig brauchen hier in der Kälte, aber ich will, dass ihr das Prinzip wirklich versteht.
Also hier darf man auch gerne noch hinter sie auf den Reifen, wenn man will, wenn man weiter nach vorne will. Wir können auch zwischendurch dann tauschen und so, weil es wird auch ein bisschen rumgehen. Das Erste, was wir uns klarmachen müssen ist, es ist keine Werbeveranstaltung für das Pflügen grundsätzlich. Wir können vielleicht morgen oder später auch über diesen Grubber sprechen. Wir können über flache Bearbeitung sprechen. Wir können über tiefes Lockern statt Wenden sprechen und so weiter. Und ich bin überhaupt kein Verfechter davon, dass man jedes Jahr oder jedes zweite Jahr pflügt. Aber ich bin ein Verfechter davon, dass jemand, der eine Ausbildung macht, das verstanden hat, wie das Pflügen funktioniert, weil es schon sehr genial ist. Es ist schon richtig viel, viel menschlicher Geist in dieser Maschine geronnen. Das ist schon unglaublich.
Das Erste, was wir dann jetzt brauchen, wenn wir es verstehen wollen, ist die Idee von einem Balken, der herausgeschnitten und gedreht wird. Ein Balken, ein Rechteck im Querschnitt, was seitlich und unten geschnitten wird und dann in eine Drehung kommt. Ich muss es jetzt richtig herum zeigen, weil ihr unten gucken sollt, unten so. Und jetzt mache ich das mal hier ein bisschen schlecht, aber dennoch sozusagen vor. Hier oben ist jetzt meine Oberfläche. Da steht noch Unkraut. Und jetzt wird es geschnitten und geht über das Schar so hoch. Und jetzt ist die Frage, geht das so? Nein. Das Pflügen bedeutet 135 Grad. Und das heißt, das, was vorher oben war, ist jetzt hier. Das ist jetzt hier unten. Noch mal. Vorher so. Also das ist die ganze Bewegung.
Und das Geniale ist – jetzt bräuchte ich mal kurz einen Assistenten, der das mal hier hält. Oder eine Assistentin. Und ich mache hier jetzt noch mal ein zweites. Hier unten dreht es sich so rum. Ja, ich habe es jetzt falsch rum gedreht. Völlig richtig. Ich mache jetzt ein zweites. Einen zweiten Pflug. Und der sitzt so.
Und jetzt muss man eine Sache gut verstehen. Hier war oben und hier war oben. Warum, wie kommt es jetzt, wenn man von hier guckt oder von da guckt, wie kommt es, dass man hier nicht noch den letzten grünen Halm, die letzten grünen Blätter sieht? Warum ist es immer, wenn ich da drüber gucke, sehe ich da nichts mehr Grünes? Hat jeder die Frage verstanden? Das ist sozusagen so dazu gekommen. Und hier unten, hier drunter ist die alte Oberfläche. Es rieselt hier was runter und es rieselt hier was runter. Und das ist auch gar nicht ganz so rechtwinklig, wie ich das jetzt zeige, sondern eher so und so weiter. Auf jeden Fall, hier füllt sich was an. Und das sorgt dafür, dass wirklich hier nichts mehr zu sehen ist.
Wir kommen nachher noch zu einem zweiten Trick, der damit zusammenhängt, was da passiert, dass das hier vorne, dass diese Ecke rausgebissen wird, bevor das ganze Pflügen passiert. Das sind nämlich die Vorschäler. Die tun diese Ecke noch mal extra rausnehmen, sodass es eigentlich dann so ist, dass die hier noch mal weg fehlt. Könnt ihr folgen? Und das sorgt dafür, dass es den sogenannten reinen Tisch gibt. Das ist ein altes ackerbauliches Wort. Das Pflügen macht mir einen reinen Tisch. Und das ist so cool. Ich habe viele Nachteile und ich brauche viel Kraft und so weiter, aber ich habe wirklich sauber.
Und das ist soweit erst mal klar. Jetzt gehe ich zum Nächsten. Wenn ich an einem Acker vorbeifahre, wo jemand pflügt, und ich fahre so quer dazu mit dem Fahrrad. Manchmal hat man so die Möglichkeit, dass der Weg ein bisschen tiefer ist oder der pflügt so einen Hügel. Und dann peilt man so drüber und dann sieht man, da hat er gepflügt und da ist er noch nicht gepflügt. Und da ist es ein bisschen tiefer. Der Boden kommt sichtbar ungefähr 6, 8, 9 Zentimeter höher des Niveaus allein durch das Pflügen. Noch mal, also durch dieses Drehen wird so viel großer Hohlraum produziert, dass nachher, wenn das so halbwegs gerade [ist], wenn man so darüber peilt oder das auch mal schon mit einem Nachlaufläufer ein bisschen glattgezogen ist, dass das 6, 8 Zentimeter höher ist. Wo waren diese 6, 8 Zentimeter Boden vorher? Dichter. Der lag einfach dichter. Und der wird nach einem halben Tag, nach zwei Wochen, nach zwei Monaten auch wieder dichter liegen. Es gibt sozusagen eine leichte Rückverdichtung, eine leichte Zurück... ein Absenken, ein Absetzen, sagt man eigentlich als Landwirt, nach dem Pflügen ist ganz normal.
Und deshalb ist es bei manchen Früchten, bei manchen Sämereien ganz wichtig, dass man die nicht ins frisch Gepflügte [sät], auch wenn es etwas geeggt und ein bisschen verdichtet ist, das reicht nicht. Wenn sich das noch so weit setzt, dass der Boden noch eine ganze Weile in Bewegung ist, gibt es Kulturen, die das nicht gut abkönnen. Für das Getreide überhaupt kein Problem. Das Getreide kann damit super zurechtkommen, wenn sich das noch ein bisschen setzt.
Untergriff und Seitengriff 00:08:11
Martin von Mackensen
Soweit gut verstehbar. Jetzt gehen wir weiter. Und jetzt sind die besten Plätze – das kommt jetzt darauf an, wenn man es ein bisschen abstrahieren kann, dann kann man gut von hinten gucken und braucht auch eigentlich nur oben gucken. Sonst ist es natürlich die allerbesten da. Und ich zeige es am letzten Schar, da können Sie am meisten, glaube ich, sehen. Also wir würden jetzt hier unten gucken und etwas versuchen klarzukriegen, was gar nicht so ganz einfach ist. Und zwar, man sieht es oben wunderbar, hier ist es niedriger als hier. Und das ist unten andersrum, ist ja klar. Die Scharspitze hier, die ist tiefer als diese Auflage hier, als diese Anlage, sagt man dazu.
Und das können wir gerade messen, wenn man das mal hier dran hält. Wer traut sich das mal hier so dran zu halten? Könntest du das mal gerade halten? Einfach so mit dem, dann komme ich neben dich hier. Ja, musst du wahrscheinlich hier vorne auch. Und jetzt können wir hier einfach ganz gut feststellen, um wie viel tiefer das ist, wie viel tiefer die Scharspitze runtergeht. Und wir können jetzt hier ungefähr 4,2 Zentimeter messen. Danke. Und diese 4,2 Zentimeter, denen nur dieses Schar weiter runter geht als die Anlage, das ist der Untergriff. Der Pflug greift tiefer rein, als er dann aufliegt. Und das zieht ihn ständig nach unten. Bis er hier richtig eine Gegenlast hat auf der Auflage. Untergriff.
Jetzt kann man von der Position aus – darf ich dich noch mal bitten, das ist fast dasselbe. Hier. Das ist jetzt schwieriger. Hier drüber. Genau. Ungefähr so. Ja, das reicht schon. Und jetzt haben wir, dass der Pflug zur Seite rausgreift. Kann man unten auch gut ahnen. Der fährt so und ist gegenüber dieser Anlage ein bisschen rausgesetzt. Ein bisschen in das Nichtgepflügte. Greift vorne seitlich ungefähr 1,8 Zentimeter weiter raus. Hat es auch jeder. Seitengriff.
Zwei ganz entscheidende Maße, zwei ganz entscheidende Konstruktive. Die wichtig sind, wofür der Pflug mit möglichst wenig Reibungswiderstand arbeitet. Dass ich also nicht viel Energie verbrauche, weil ganz viel Kraft auf der Seite liegt. Und er wenig drüber raus geht. Wenn das fast null ist, wenn das hier abgeschliffen wäre um 1,5 Zentimeter, braucht er viel mehr Energie. Weil dann viel mehr Bremsung hier auf dieser Fläche ist. Genauso nach unten, wenn die Scharspitze weggeschliffen ist und er ganz darauf abgestoppt wird, was hier unten die Anlage ist. Dann kostet das auch ganz viel Reibungskraft und Energie. Und dann irgendwann kann ich halt langsamer fahren oder muss ein Schar abbauen oder was auch immer, weil es zu viel Kraft kostet. Zwei ganz wichtige Größen.
Pflugbedingungen und Bodenleben 00:12:24
Martin von Mackensen
Und jetzt, wenn man sich das vorstellt mit dem Drehen und Wenden, dann kommt eine Sache dazu, dass dieser Balken, der da rausgeschnitten wird, der jetzt gedreht wird auf dieser Fläche, dass der überhaupt nur darauf sich bewegt und dreht, die ganze Erde, weil die gequetscht wird. Und das muss man sich gut klarmachen. Es braucht eine gewisse Quetschung, damit Feuchtigkeit austritt, damit Wasser austritt und dieses Wasser schmiert diesen Drehungsprozess. Und deshalb kann ich ab einer bestimmten Trockenheit einfach nicht mehr pflügen. Weil die Reibung auf der Fläche wäre so gigantisch, dass es nicht geht. Das dreht sich nicht und es kostet viel zu viel Kraft.
Und das ist ein Riesenproblem. Das ist sozusagen das Hauptproblem beim Pflügen. Ich habe es eigentlich gerne ein bisschen feuchter, als es gut ist für den Boden. Ich würde eigentlich gerne früher pflügen und trockener pflügen, wenn die Regenwürmer unten sind, als dann, wo es besonders schön und leicht geht. Das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt. Lieber ein Schar weniger, vor allem wenn man nur alle vier, sechs, acht Jahre pflügt und lieber früher, früher, früher, trockener, trockener, trockener, wenn die Regenwürmer noch unten sind.
Ein Regenwurm, der nach oben seine letzten 15, 18, 20 Zentimeter – und tiefer sollten wir niemals pflügen in unseren Betrieben – der diese Röhre verschüttet hat: Zu 80 Prozent schaffen die Regenwürmer das wieder, sich freizumachen da oben, ihre Röhre. Sind sie oben und werden gedreht und überleben das überhaupt, schaffen nur 30 Prozent wieder ihre Röhre zu finden und wieder eine Röhre auszubilden. 30 Prozent verändern die von denen, die oben sind.
Also ganz, ganz wichtiger Punkt. Wir müssen möglichst gar nicht pflügen oder sehr selten pflügen. Wir müssen möglichst flach pflügen und wir müssen möglichst trocken pflügen, möglichst früh. Weil niemand kann den Unterboden so super aufarbeiten wie die Regenwürmer. Niemand schafft für die nächsten 2, 5, 8 Jahre die besten Gänge, damit die Pflanzen schnell runterwurzeln, wie die Regenwürmer weit unter den Pflug. Niemand schafft so einen tollen Dünger nach oben wie die Regenwürmer. Also Pflügen und Regenwürmer kaputt machen ist einfach kontraproduktiv.
Publikum
Wenn man jetzt aber trocken pflügt...
Martin von Mackensen
Wenn man trocken pflügt, ja, also relativ trocken, ja.
Publikum
Dann hat man nicht diese... das hier wird gequetscht durch dieses Teil, sondern man schiebt einfach nur Metall durch so.
Martin von Mackensen
Ne, das geht nicht, das geht nicht. Es muss sich schon drehen, es muss schon eine gewisse Quetschung und Schmierung geben. Aber das fängt relativ früh an bei der Bodenfeuchte und es kostet ein bisschen Energie mehr, als wenn man es im ein bisschen feuchteren Zustand macht. Das geht schon, man kann nicht in einen sommertrockenen Boden pflügen, das geht einfach technisch nicht. Wenn der wirklich gerissen ist und total... der ist so hart, da kannst du mit so einem 150 PS Schlepper mit einem Schar... Und es gibt auch kein gescheites Bild, das wendet nicht wirklich, das ist eine Zerstörung, also ist einfach eine Zerbrechung des Bodens dann. Das geht nicht. Es muss schon eine gewisse Feuchtigkeit da sein. Aber wenn man wirklich aufpasst und früh das macht, dann sind die Regenwürmer noch nicht oben und man kann das machen. Also es gibt Jahre, wo das sicher schwierig ist, aber in der Regel kann man das gut hinkriegen.
Vario-Pflug und Einstellungsmöglichkeiten 00:16:21
Martin von Mackensen
Die ideale Tiefe ist in meinen Augen in fast allen Öko- und Biodynamischen Betrieben nicht höher als 16-18 cm. Das Problem ist, dafür gute Technik zu haben und damit sind wir beim nächsten Punkt. Und ich mache jetzt noch mal diesen Balken hier, damit wir das verstehen können. Der Pflug braucht ein Rechteck und dieses hier ist eigentlich schon zu lang und zu dünn. Besser ist so. Muss nicht ein Quadrat sein, aber so ist ideal.
Und wenn ich jetzt flacher pflügen will, was passiert? Meine Länge wird auch kleiner. Ich kann unmöglich so ein Brett rauspflügen und meinen, das würde ich jetzt drei Viertel umdrehen können und das würde so bleiben. Das bricht mir zwischendurch ab und am Ende habe ich gerade nicht den reinen Tisch, sondern habe alles Mögliche oben und eben so eine Wühlgeschichte gemacht. Das heißt, entscheidend ist, wenn ich flacher pflügen will, muss ich auch schmaler pflügen. Und das muss mein Pflug hergeben, das muss der können.
Entweder habe ich einen zarten kleinen schmalen Pflug oder ich kann ihn in der Arbeitsbreite verstellen. Und das kann man hier bei dem – und das heißt Vario – und das sehen wir jetzt von eurer Position aus eigentlich super. Ihr seht, dass diese ganzen Pflugkörper hier auf dieser Welle beweglich gebaut sind. Die können sich hier so drehen um diesen Bolzen und das wird mit diesem Flügel hier gemacht. Und das ist die Stange, die, wenn sie nach vorne geht, die Schare näher dran macht. Und wenn sie nach hinten geht, über dieses Gestänge, so die Schare ein bisschen mehr so dreht. Hat das jeder verstehen können?
Sau genial, echt pfiffig, ziemlich aufwendig. Das wäre ja viel schöner zu konstruieren, wenn das starr ist. Das ist schon eine anspruchsvolle Sache, weil hier wirken ja unheimliche Kräfte. Das über so eine Welle zu machen und mit dieser Anlenkung hier mit diesem Flügel, diesem Arm, das ist schon sau pfiffig. Und jetzt muss man sich vorstellen, wenn die ein bisschen so geschwenkt werden, dann zieht sich der ganze Pflug, so wie er angehängt ist am Schlepper, ein bisschen mehr so. Kann das jeder verstehen? Weil die immer wieder sich parallel zum Schlepper stellen, die Anlagen. Weil das ist die Zugrichtung. Und wenn ich es andersrum mache, wenn ich den ein bisschen nach da drehe, dann rutscht das Ganze ein bisschen mehr so. Und damit wird es schmaler.
Und hier vorne ist so eine Anzeige mit dran gemacht, hier mit so einem Zeiger. Und die zeigt es auch an. Die ist jetzt da auf über 50 gestellt. Das heißt, die Breite hier wäre über 50 Zentimeter. Das stimmt. Das hat er aber nur gemacht, um es gut hier hinzustellen. Normalerweise beim Pflügen hat er eher 30 Zentimeter Abstand und damit hat er eine Höhe von 16, 18, die er pflügen kann. Immer noch alle im Boot, alles verständlich? Ich glaube es fast nicht. Aber super, gut.
Hat er es schon mal gemacht? Nein. Also, wo wird es verstellt, wie wird es verstellt? Kann man jetzt auch schon sehen. Hydraulisch, ja. Und wo ist der Zylinder, der das macht? Wo verstellt sich diese Schiene gegenüber diesem Balken? Wo kommt diese Schiebung zustande?
Publikum
Direkt vor dir, oder?
Martin von Mackensen
Hier nicht, nein. Das ist nur die Anlenkung für das Rad hier, dass ich das auch einstellen kann und so. Da passiert es nicht. Hier an diesem Zylinder wird der Pflug im Verhältnis zu dem Ganzen hier geregelt. Und das macht diese Geschichte. Das ist eine indirekte Sache, die kann man dann auch hier noch mal mechanisch nachstellen. Aber damit wird es gemacht. Das ist jetzt echt schwer vorzustellen. Indem ich das ein bisschen ranziehe, kommt, dass die sich verstellen, weil die sind extra hier drüber angelenkt. Verständlich. Also eigentlich, indem der hier kürzer wird, kommt der ganze Pflug hinten raus, weil das bleibt ja. Das ist so eine Viereckverbindung oder Vierpunkteverbindung, die hier verändert wird.
Ein weiteres, was man verändern kann, das sieht man jetzt besser von vorne. Dass dieser Punkt, an dem dieser ganze Pflug auch wieder beweglich hängt, dass der jetzt verschoben werden kann über diese Spindel. Und wozu ist das? Damit der genau hinter dem Schlepper in der Mitte seinen Hauptzugpunkt hat. Dieses Schar zieht weiter da drüben. Dies zieht möglicherweise halbwegs in der Mitte und die da. Und das zusammen gibt einen Zugpunkt, der genau hier die Schleppermitte macht. Weil wenn das nicht in der Mitte gezogen wird, dann zieht es den Schlepper ständig rum. Und das geht nicht. Ich habe ja ein Rad unten in der letzten Furche und ein Rad oben auf dem Land. Und das muss halbwegs selber sich ziehen.
Ich habe das mal auf einem Acker mir so gut eingestellt, dass das von selber lief. Da braucht man nicht mehr lenken, weil das Rad ist unten in dieser Furche und das lenkt sich selber. Und ich bin dann abgestiegen und habe hinten geguckt, wie es so pflügt. Darf man nicht machen, muss ich ganz klar sagen, weil braucht man sich nur den Fuß verstauchen. Dann kann man zusehen, wie der Schlepper den Bahndamm hochfährt oder so. Das ist ganz klar. Da muss man dann einen Auszubildenden oben auf dem Schlepper haben. Viel schöner ist es beim Pflügen hinterherzulaufen, als oben drauf zu sitzen. Das ist viel interessanter. Aber das ist ja nur eine kleine Zwischenbemerkung.
Also super genial, dass man nicht nur diese ganze Tiefen- und Seitenregulierung hat, sondern auch die Zentrierung auf die Zuglinie vom Schlepper. Sonst würde das nicht funktionieren. Es ist schon ein ziemliches Wunder, dass man diese vier Schare so einstellen kann, dass sie eine gleichmäßige Arbeit machen und dabei diese erste Furche, in der ich mit zwei Rädern gefahren bin und die dadurch auch ein bisschen breiter ist, ordentlich zumacht. Und nachher eine Ebene das Ganze ist. Das ist nicht so, dass man immer sieht, wo die Furche war. Dann hat man es schlecht gemacht.
Vorauseilender Riss und Vorschäler 00:24:07
Martin von Mackensen
Das wäre es eigentlich schon im Groben. Jetzt sind noch ein paar Feinheiten. Das Pflügen bedeutet ja – das kann man sich gut klarmachen – dass ein unglaublicher Druck auf diesem Schar hier, auf diesem Wendevorgang nach hier geht. Weil der Boden muss ja da rüber kommen und das Schar will sozusagen nach hier ausweichen. Deshalb ist da natürlich auch diese große Fläche nötig, an der das sich abstützt. Und das bedeutet, dass in Bezug auf diese Zuglinie vom Schlepper das ganz unsymmetrisch ausschaut, weil das einseitig rüber drückt. Der Pflug will nach hier weg. Das ist verständlich. Das macht diese Symmetrie.
Und vielleicht noch etwas, was sozusagen in der Konstruktion drin steckt, das ist, dass der damit arbeitet, dass es einen vorauseilenden Riss im Boden gibt. Das muss man auch gut kapieren. Das ist eben keine Hobelmaschine. Und selbst bei Holz ist es so. Wenn ich Holz spalte, wenn ich Holztechnologie studiere, dann wird mir das klargemacht, dass das Spalten mit einem bestimmten Winkel dazu führt, dass das Holz vor meiner Schneide, vor meinem Keil, schon ein bisschen beim Holzhacken auseinandergeht. Und das ist beim Boden genau dasselbe. Der vorauseilende Riss am Keil macht, dass ich weniger Kraft brauche.
Wenn ich jetzt so einen Winkel habe, ist doch klar, dann geht das nicht. Das müsste sozusagen hochgehoben werden. Und wenn ich nur so ein Messer habe, mit dem ich das schneide, dann entsteht auch kaum vorauseilender Riss, weil die Trägheit dieses Bodenpakets da oben drauf das nicht genügend hebt, um diesen Riss zu produzieren. Das ist verständlich. Und das Tolle ist mit diesem einzelnen Schar, was ja nur so breit ist, ist dieser vorauseilende Riss auch zur Seite so groß, dass es diese Schneide hier massiv entlastet. Ich muss das dreimal wechseln, viermal wechseln, bevor ich das wechseln muss.
Also einfach nur der Grips, der da drin steckt, die Erfahrung, die Gedanken, der Erfindergeist: Ich mache ein Schar, das ist relativ schmal und das geht so voraus und macht so eine Anhebung schon, dass dieses lange Ding, was natürlich viel teurer ist herzustellen, dass das wesentlich entlastet ist. Und dann kann ich dieses Stück auch mit einem besonders harten Stahl machen. Das lohnt sich dann. Wenn ich das Ganze so machen würde, wäre es ultra teuer. Das ist verständlich. Und es kostet wieder weniger Zugenergie. Es spart mir wieder ein bisschen Zugenergie.
Ja, jetzt vielleicht als letztes noch die Vorschäler. Kann man unten vielleicht besser verstehen, habe ich ja eigentlich schon versucht zu erklären. Aber von drüben, weiß nicht, wahrscheinlich könnt ihr, wenn ihr runtergeht, habt ihr das hier am besten, oder? Ja. Er hat die jetzt noch mal verstellt, das ist super für uns, da können wir das nämlich gut jetzt sehen. Jetzt müsst ihr mit dem Denken das Ganze im Verhältnis vom Winkel her doch ein Stück runter in den Boden denken. Es ist zwar halbwegs... ja doch, es geht eigentlich so. Es ist gerade, es ist eigentlich gerade. Man kann es so lassen.
Also man könnte sich vorstellen, hier ist Boden, Paket an der Seite und unten drunter. Und der hat schon seinen vorauseilenden Riss und schneidet da schon. Und der kommt jetzt hinterher und nimmt... der Boden geht vielleicht bis hier... und nimmt diese Ecke hier oben raus. Habe ich ja vorhin schon auf dem Profil von dem Balken gezeigt. Und nimmt den jetzt hier drüber und sobald man ein bisschen schneller fährt, ist es so, dass hier unten sich der Hauptbalken dreht und das geht in einem größeren Bogen oben drüber weg.
Sau genial, wahnsinnig genial, dass man diese obere Ecke von diesem Balken, [die] oben drauf ist und die besonders belebt, humos, aktiv ist, dass man die rausklinkt, rausschneidet, rausnimmt und oben drüber legt über diesen Wendevorgang, wo jetzt das dann hier hinkommt, sodass das eigentlich noch nach unten kommt. Das Verhältnis wird noch günstiger für das obere nach unten bringen. Das ist schon ziemlich, ziemlich cool, ziemlich viel Entwicklung drin. Und es gibt mindestens drei Gruppen von Vorschälern. Hier ist jetzt der Bodenaspekt des Vorschälens. Das Wichtige... manchmal ist es mehr das Mist einarbeiten und manchmal ist es mehr das Stroh nach unten bringen. Und so heißen die auch Strohschäler, Dung-Einleger oder eben einfach Vorschäler.
Zugwiderstandsregelung am Trecker 00:29:57
Tiefenregulierung und Zugwiderstandsregelung 00:29:57
Martin von Mackensen
Ich glaube, wir haben alles Wesentliche angesprochen. Ja, vielleicht noch eine Sache zur Tiefenregulierung. Wie reguliere ich die Tiefe? Ich reguliere sie nicht im Wesentlichen mit dem Stützrad. Das Stützrad ist nur die Hilfe. Wenn ich das so einstelle, dass der Pflug mir ständig total runterzieht, dann belaste ich das Stützrad so, dass es auch wieder Kraft kostet. Das Stützrad soll eigentlich nur eine kleine, 5% der Last abtragen. Ganz wenig, nur dass es dann immer mal wieder zu Ende ist.
Wo wird denn eigentlich die Tiefe geregelt? Das ist echt eine Herausforderung, sich das vorzustellen. Und das liegt vorne an der Einstellung zum Schlepper. Und das hat zu tun mit dem Oberlenker im Verhältnis zu den Unterlenkern. Und natürlich mit der Absinktiefe. Und wenn man das richtig eingestellt hat, dann kann man sogar eine gewisse Weile fast wie ohne Stützrad fahren.
Okay, wenn das wirklich alles klar ist, dann käme ich jetzt zu etwas, was zwar mit dem Schlepper zu tun hat, was aber für das Pflügen erfunden ist. Was also die Genialität nicht überbietbar ist. Und eigentlich schon fast 90 Jahre, ich glaube 1939 in den USA, von Massey Ferguson erfunden wurde. Und das ist die Regelung, dass der Schlepper nicht durchdreht.
Wie macht man das? Was ist das Problem? Der Pflug muss gezogen werden. Und das ist Zugarbeit. Im Allerwesentlichsten ist es Zugarbeit. Und der Schlepper ist für diese brutale, starke Zugarbeit eigentlich zu leicht. Er müsste schwerer sein, damit er seine Kraft auf den Boden bringt. Er fängt an durchzudrehen. Und da hat man lange rumexperimentiert und dann hat dieser Mann etwas erfunden, was super genial ist.
Er hat nämlich gemerkt: Wenn ich den Pflug anhebe, dann habe ich auf einmal unheimlich guten Antrieb. Da habe ich gute Traktion, dann dreht mein Rad gar nicht durch, weil ich jetzt nicht nur das Mehrgewicht vom Pflug habe, sondern auch von der Erde, die da drauf liegt. Und bis der jetzt wieder anfängt langsam durchzudrehen, dauert es einen Moment. Und dann hat er irgendwie diesen genialen Einfall: Dann hebe ich doch jede Sekunde mal kurz ein bisschen an. Und das ist die Zugwiderstandsregelung. Und das heißt Zugwiderstand: Immer dann, wenn der Widerstand zunimmt und der Zug sozusagen ganz massiv wird, dann hebt er wieder ein bisschen an, dann wird es wieder leichter und dann lässt er wieder ein bisschen runterfallen. Und dann hebt er wieder an. Und in dem Moment, wo er anhebt, greift er wieder.
Und ihr könnt euch merken, wenn ihr bei einer schweren Zugarbeit – nicht nur beim Pflügen, das kann auch beim Grubbern sein oder so – wenn ihr den Schlepper genau anguckt, wie der Reifen über den Boden dreht, dann sieht man, wenn der durchdreht ein bisschen. Und wenn man es sieht, dann dreht er mindestens 10-12% schon durch. Verständlich? Das muss schon richtig kräftig sein, bevor man das überhaupt sehen kann. Und das ist eigentlich schon zu viel, weil jetzt fängt der Reifen schon an, Verschmierungen zu machen am Boden. Und es kostet Mordskraft und Energie und Diesel, es ist Quatsch. Also wenn man Schlupf sieht, dann ist es eigentlich schon zu viel. Und dann ist die Belastung zu hoch im Verhältnis zum Gewicht. Und dann heißt es einfach langsamer fahren, dann braucht er nicht so viel. Nicht so viel Traktion, nicht so viel, dann geht es in der Zeit langsamer und das Gewicht reicht.
Und das könnt ihr sofort sehen, wenn ihr mal pflügt und jemand kann es und hat es euch eingestellt und schaltet dann diese Zugwiderstandsregelung aus und macht einfach die Lagestellung der Hydraulik, wie der sofort anfängt durchzudrehen. Das ist eine unglaublich geniale Sache. Die alten Geräteträger haben das sogar. Weil man früher auch mit denen eben im Gemüsebau einscharig gepflügt hat. Und dann gibt es einen Hebel, da kann man auf die Zugwiderstandsregelung umschalten.
Shutterstock
Entdecken Und das haben die ganz einfach gelöst. Ich zeige es vorne an dem Oberlenker. Man muss sich vorstellen, hier sind die beiden Unterlenker und hier ist der Oberlenker am Schlepper. Und was muss ich machen, damit der Pflug runter geht? Ich muss das verlängern, dann geht der rein. Und wenn der hier aber ganz doll zieht, wenn hier ganz viel Druck kommt, dann wird der gehalten. Dann ist viel Gewicht da drauf. Und dann fängt der an, gut zu laufen, kommt aber zu hoch. Jetzt muss ich den wieder ein Stück fallen lassen, dann wird das locker. Und in dem Moment, wo der fällt, fängt der an, durchzudrehen. Und dann zieht der wieder an, hebt den wieder ein bisschen an und dadurch kommt diese unglaubliche Last vom Pflug auf die Hinterachse des Schleppers und er greift wieder. Ich hoffe, ihr konntet das verstehen.
Publikum
Also diese Zugwiderstandskraft, die läuft über den Oberlenker im Automat?
Martin von Mackensen
Ja, heute ist es immer so schwierig. Man darf nicht Ja sagen, oder es ist immer so. Leider gibt es immer eine Ausnahme. Wenn ihr an einem Geräteträger oder an einem alten... wir können es gleich sehen, wir können es gleich bei dem Schlepper hier sehen und bei dem großen können wir es eben nicht sehen. Bei so einem 312er oder so kann man es auch wunderbar sehen. Bei allen alten ist es über den Oberlenker gemacht. Heute kann man es auch machen über Sensoren an den Unterlenkern und dann sieht man es auch nicht mehr und es ist viel feiner und ihr seht es auch nicht beim Vorbeifahren oder beim Angucken, wenn ihr den Pflug anguckt, weil es viel schneller geht. Viel häufiger diesen Impuls. Hier war es einfach über eine Feder am Schlepper und die hat ein Ventil, ein Hydraulikventil auf und zu gemacht für das Heben und Ablassen. Das ist wirklich, das kann man sehen, sowohl das Gestänge und die Verarbeitung als auch die Funktion. Bei den modernen Schleppern geht es so schnell und ist so wenig und funktioniert trotzdem super, dass man es eigentlich nicht mehr sieht und man sieht auch die Sensoren unten nicht. Die sind verbaut ziemlich tief drin. Ist das eine Antwort?
Publikum
Das haben quasi alle Schlepper?
Martin von Mackensen
Eigentlich hat das also, ich glaube schon, das ist... ja irgendwelche Weinbergschlepper oder Spezialschlepper nicht, aber ich glaube, alle Standardschlepper haben das.
Publikum
Und kann man auch alle einen An- und Ausschalter?
Martin von Mackensen
Ja, es muss immer. Ah super, danke, herzlichen Dank für diese Frage. War vielleicht die allerbeste Frage, der wichtigste Teil. Achtung, diese Zugwiderstandsregelung, die muss ich ausschalten, bevor ich mit dem Pflug nach Hause fahre. Weil der fängt mir hinten an zu wippen auf der Straße und der lässt den plötzlich ab. Und ich mache überhaupt nichts. Ist verständlich. Ganz, ganz wichtig. Ich muss das ausschalten. Ich muss wieder auf diese stabile, auf diese Lagestellung umschalten, damit mein Pflug da wirklich oben bleibt. Sonst habe ich da irgendwo ein Schlagloch und plötzlich fängt der an.
Mir ist das einmal passiert. Der ist zum Glück nicht auf dem Asphalt durchgegangen, sondern hat nur... ich habe das dann gemerkt, oh, was ist denn da los? Wenn du dir das klarmachst, das ist der Schock des Lebens, wenn der runtergeht mit zwei, auch nur bei 15 km/h im Asphalt, das reißt dir den Pflug kaputt, das reißt den Schlepper kaputt, das macht einen Riesenschaden an der Straße. Das willst du gar nicht wissen. Also das ist richtig, richtig wichtig. Diese tolle Regelung muss man ausschalten, wenn man auf die Straße fährt. Ja, danke für die gute Frage.
Demonstration am Schlepper 00:38:46
Martin von Mackensen
Ich glaube, wir können kurz noch das beim Schlepper gucken. Und ich habe das Gefühl, es ist dann gut. Wir machen nicht mehr, oder? Wie ist es? Wollt ihr noch was mehr? Wer will noch? Eins, zwei, drei, vier. Das machen wir sozusagen privat gleich noch im Anhang und die anderen dürfen einfach rein ins Warme, weil es ist wirklich, nur stehen und hören ist fies. Vielleicht einfach von hinten noch mal an den Schlepper.
So typisch Dotti. Die Kette ist hier in das Gestänge verhakt. Also vorne, das kann man hier lesen. Das heißt Zug und da hinten müsste oder Lage vorne stehen und hinten müsste Zugwiderstand oder so stehen. Es ist dieser Hebel hier. Wenn man den so bewegt, dann ist es eben diese Flügelgeschichte und alles andere ist immer so.
Und jetzt kann man es auch sehr schön nachvollziehen, wie das passiert hier. Ihr seht diese Feder hier. Das ist eine einzige Feder. Könnt ihr das sehen, dieses Blech hier, wo der Oberlenker dran angeschraubt ist? Das sind zwei Federn nebeneinander. Und so zieht er und so ist er entlastet. Und da ist ein Puffer dazwischen, so eine Art Gummi, wo der frei ist und der wird hier innen drin... Das kann man auch sehen, wenn man ganz genau guckt. Irgendwo kann man das finden. Das ist ein Gestänge, was das jetzt auf die Hydraulik umsetzt, sodass eben, wenn der Druck da ist, die relativ starr ist und wenn der Zug sehr stark wird, macht dieses Gestänge das Ventil auf und hebt eben für einen kurzen Moment die Unterlenker ein bisschen an. So funktioniert das und dadurch erzeugt es diese Wellen des Anhebens. Hier kann man es eigentlich super jetzt sehen. Bei den anderen ist es eben, die ganzen anderen drei haben es unten und da sind ganz hier vorne drin verbaute Sensoren. Das macht keinen Sinn, das zu suchen. Ist das verständlich?
Publikum
Und das macht man aber nur beim Pflügen?
Martin von Mackensen
Nur beim Pflügen. Es gibt Spezialisten mit großen Maschinen, die unter ganz besonderen Bedingungen sagen, okay, ich will es auch bei einem schweren Grubber. Und es macht auch Sinn. Begrenzt. Aber man soll nie, nie sagen. 95% nur Pflügen. Bei ganz speziellen Bedingungen, auch mal bei speziellen Grubbern. Sonst nie.
Publikum
Ich weiß nicht, wie gut es auf der Kamera war. Kannst du es vielleicht noch mal so sagen, als wäre das jetzt das erste Mal?
Martin von Mackensen
Ja, ja, das wiederholen. Aber dann dürfen die anderen auch schon, die nicht jetzt gleich zum Grubber... Grubber filmen wir auch nicht, das machen wir extra, mit dem Film technisch. Nur das noch mal zum Filmen, das machen wir gut. Also ihr dürft gerne jetzt ins Warme gehen und die, die noch mit mir zum Grubber gucken wollen, ein paar Minuten, die müssen es leider noch mal ertragen.
Man kann hier sehr schön sehen, diese zwei Blattfedern, dass die so gebaut sind, dass das obere, wo der Oberlenker angeschraubt ist, dass die so ein bisschen beweglich sind. Und das sind hier, die haben hier alle Langlöcher, diese Schrauben, die sind hier... kann man hier hinterfassen, da ist Luft, sodass ich das ein paar Millimeter hier bewegen kann, wenn das starken Zug kriegt. Und dahinter ist ein Gestänge verbaut, was jetzt auf einen... auf einen Ventil, auf einen Hebel eines Ventils überträgt. Und in dem Moment, wo viel Zug da ist, der... der Pflug ist sozusagen, wird... wird stark, stark angehoben, zieht stark am Oberlenker, kann der abgelassen werden, weil jetzt greift der Reifen. Und in dem Moment, wo dann der... aufhört der Zug, dann fängt der an, wieder durchzudrehen und jetzt muss wieder dieser Impuls nach oben kommen. Und der kommt dadurch, dass das eben dann entlastet ist. Das ist die Art, wie das gebaut ist, dass über diesen Zugwiderstand eben ein kurzer Impuls des Anhebens hier kommt.
Ist schon unglaublich genial. Also was... wie man da drauf... ich... ich habe da einen Wahnsinns-Respekt vor... vor dieser... vor diesem Mann und dieser Idee. Wie bringe ich dieses Gewicht von der Erde, von dem Gerät kurzfristig auf diese Achse, um dieser Achse Gewicht zu geben, damit sie besser traktiert, also besser greift. Weil er packt ja nicht fünf Tonnen oder drei Tonnen mehr hier drauf, auf den Schlepper, die man immer dann hat, sondern nur dieses Momentane. Und bis der wieder anfängt durchzudrehen, ist er schon wieder ein bisschen runtergesunken, kann er wieder ein bisschen anheben. Das ist eigentlich mit der Trägheit, die bei diesem Durchdrehen passiert. Und jetzt muss man sich ja klarmachen, das, was er anhebt und auf die Hinterachse bringt, holt er sich dieselbe Menge noch mal von vorne. Weil der Schlepper ist ja ein Gegengewicht. Wie genial. Also der Mann hat wirklich was im Kopf. Das habe ich... finde ich einfach unglaublich.
Publikum
Mit dem Gewicht von vorne, hier sind ja auch an den meisten jetzt Gewichten dran. Aber das ist nicht fürs Pflügen?
Martin von Mackensen
Ne, also es gibt Schlepper, das ist jetzt eine gute Frage, wie ist das mit den Frontgewichten beim Pflügen? Da muss man sagen, ja, das liegt am Schlepper. Es gibt Schlepper, die sind so leicht gebaut, dass man auch noch ein Frontgewicht braucht. Oder sinnhaft ist da eben noch 600, 800, eine Tonne... 600, 800 Kilo oder eine ganze Tonne durch die Gegend zu fahren und mehr Belastung zu haben, weil die sehr leicht sind und weil die sehr kurz sind und weil das sozusagen für die ganze Verteilung des Gewichts günstig ist. Aber das hängt eigentlich am Schlepper. Das muss überhaupt nicht sein.
Also wenn er sich das Gewicht von vorne holt, meinst du auf der Achse? Ja, das ist sozusagen... das ist eine sehr spezielle Sache, was ich damit meine. Der hat ja, also dieser nicht, aber der normale Schlepper, der pflügt, hat ja Allrad. Der zieht auch vorne. Aber die Vorderen drehen eh noch schneller durch. Die haben ja wenig Gewicht da drauf. Die Hauptarbeit in Bezug auf die Traktion, auf den Antrieb auf den Boden bringen, machen die Hinterräder. Die 70% des Antriebs kommt von der Hinterachse. Und wenn die auf einmal zwei Tonnen kriegen, ist es natürlich super.
Was wir jetzt nicht angesprochen haben, was ich vielleicht auch noch mal sagen will beim Pflügen, ist ein Riesenproblem, dass man mit zwei Rädern unten in der Furche fährt, wenn es da nass ist, wenn es da schmiert. Weil da kommt so schnell nichts wieder hin. Das ist irgendwo in der Tiefe. Und wenn es da geschädigt ist, verdichtet ist, verschmiert ist, habe ich im Schaden. Da braucht es ewig, bis sich das Bodenleben das wieder in Gang gebracht hat oder so. Wenn ich oben drauf einen Schaden mache, dann geht es relativ schnell. Die Pflanzen und so ist noch mal anders zu beurteilen als da unten. Das ist wirklich ganz, ganz wichtig, dass man eine Verdichtung, eine Verschmierung in der Furche, in der man fährt, unbedingt vermeiden muss.
Und was man Pflugsohle nennt, haben wir auch nicht angesprochen, ist, wenn man über viele Jahre sehr exakt viel pflügt und immer auf derselben Höhe pflügt und eher bei feuchten Verhältnissen pflügt, dann entsteht richtig so ein bisschen geschmierte Horizont, in dem es die Pflanzen schwer haben, dann weiter zu wurzeln. Auch, weil es da drunter viel dichter ist. Und wenn wir jetzt da zu dem Grubber kommen, dann sehen wir auch, dass das Konzept natürlich überhaupt nicht sein kann, jedes Jahr zu pflügen. Das ist ein ganz blödes Konzept. Das will ich damit überhaupt nicht empfehlen.
Okay. Also ich würde sagen, halbe Minute joggen, dass wir mal warm werden und dass wir alles vom Pflügen vergessen. Das ist wichtig. Wir müssen jetzt bei Null anfangen, weil hier ist alles anders.
Publikum
Oh nein, jetzt ist Pflug schon vergessen, nachher.
Martin von Mackensen
Schneller um die Kurve!
Der Grubber 00:50:03
Technik und Einsatz 00:50:03
Martin von Mackensen
Das ist ein ziemlich geniales Gerät, ist relativ jung und die Firma hat sich echt spezialisiert für Ökolandbau, für große Unkrautprobleme, sagen wir mal ganz frech und knapp. Und das Erste, was auffällt, ist die Stützradtechnik. Doppelt Stützrad auf zwei verschiedenen Bahnen und das ist dann obendrein noch wippend gelagert. Das kann sich hier ausgleichen. Und damit ist einfach eine sehr präzise Höhenführung möglich. Oftmals sind Stützräder zu klein, zu schmal, zu leicht. Kaum ist der Boden ein bisschen anders, sinken sie drei Zentimeter tiefer ein. Das geht gar nicht. Da kann man keine präzise Höhenführung oft machen. Geht mit diesen Rädern richtig gut. Der Zustand hier ist jetzt zum Filmen nicht so richtig gut. Die sind halt gefahren worden, bis es mit dem Regen nicht mehr ging und dann hat man aufgehört und so sehen sie jetzt halt auch aus. Aber so ist das Leben.
Wie wird jeder Grubber gefahren? Jeder Grubber soll bodenparallel gefahren werden und man regelt ihn hier in der Höhe eben durch Stützräder oder durch die Unterlenker und hinten durch eine Auflage in Form einer Walze. Das ist eigentlich immer dasselbe. Und die Einstellung der Höhe der Walze wird hier gemacht über dieses unglaubliche Lochmuster und da ist richtig eine Anleitung, wie man immer ein paar Millimeter höher kommt. Wie man umstecken muss, wo der Nächste ist, wo der Nächste ist, wo der Nächste ist. Das ist ziemlich pfiffig und es ist schon sehr sinnvoll, dass es so eine enge Abstufung ist, weil wenn man sich überlegt von hier bis hier und dann da hinten fängt das an, wo diese Walze läuft, dann ist das mehr als das Doppelte. Wenn das hier einen halben Zentimeter ausmacht, ist das da hinten eher anderthalb bis zwei Zentimeter, die Walze höher oder entsprechend tiefer kommt.
Okay, soviel vielleicht zu dem großen Rahmen, zu dem großen Ganzen. Und jetzt zu den Details. Die Schare sind natürlich das Eigentliche und wenn ihr jetzt mal hier unten hinguckt und euch das genau anschaut oder mit den Fingern fühlt, dann merkt ihr, die sind beschichtet mit Hartmetall. Ich bin Maschinenschlosser und Werkzeugmacher und ich kenne das sehr gut. Beschichtung mit Hartmetall macht man eigentlich beim Metallbau oder bei der Drehmaschine an der Fräse oder so immer dann, wenn man wirklich schneiden braucht, die eine lange Standzeit haben. Die sind sehr hart. Ihr Problem ist, dass sie auch spröde sind. Und ich muss sie irgendwo dran machen, wo das Metall ein bisschen eine gewisse Weichheit hat. Sonst würden die beim nächsten Stein total zerknallen.
Das ist schon sehr, sehr pfiffig hier gemacht, dass man Hartmetall auf normalen oder auf Stahl tut, sodass die Biegsamkeit oder eine gewisse Elastizität hier vom Stahl kommt und die eigentliche dauerhafte Kante eben von dem superharten Hartmetall kommt. Die sind relativ gerade, wenn ihr euch das anschaut. Die haben kaum einen Biss nach unten. Und das geht nur, weil die wirklich die Winkel eindeutig, also ziemlich genial gemacht sind, sodass die auch mit wenig Schnittwinkel, sagen die Fachleute, trotzdem reinschneiden.
Also ich mache es noch mal an einem Winkel deutlich. Wenn ich was habe, was reinschneiden soll, dann ist dieser Winkel hier unten bis 90 Grad. Das, wo was aufliegt, das ist der Freiwinkel, das ist der Keilwinkel und das ist das, wo es nachher hochgeht. Die Werkzeugmacherleute sagen Spanwinkel dazu. Hier würde man sagen, was weiß ich, Erdwinkel oder da, wo es eben hochkommt. Unten darf es nicht schleifen, aber auch nicht zu viel sein. Und das Keil soll möglichst spitz sein, dass es halt hält. So ein Ding ist zwar stabil, ist aber stumpf. Und so ein Keil, wenn es wirklich spitz wäre, was nur ganz wenige Grad macht, ist wunderbar, schneidet ganz toll, ist aber übermorgen kaputt und stumpf und abgebrochen. Das ist die Kunst. Und jedes Mal ist ganz klar, hier unten muss ein Stück frei bleiben, dass es hier hinten höher ist als vorne, dass es eben so drüber geht, dass es gut rausschneidet und unten nicht schleift.
Und das haben die hier sehr gut gewählt und mit dieser Hartmetallgeschichte toll hingekriegt, sodass diese große Kunst mit so einem breiten Gänsefußschar, also so einem Dreieckschar, gleichmäßig zu schneiden, obwohl es nur zwei, drei Zentimeter tief ist. Normalerweise ist die Gefahr immer, dass einer raushüpft und der andere tief reingeht.
Dann gibt es hier eine Steinsicherung. Das ist hier diese kleine Schraube in dem grünen Plastik. Wenn die Belastung zu hoch wird, wenn man da irgendwie auf einen Stein fährt, dann bricht die durch und das ganze schwere Ding hier geht hoch und der grüne Klotz hängt hier an dem kleinen Seil in der Gegend rum und da muss ich vom Schlepper kommen oder hier aus der Kiste kommen und nehme eine neue Schraube, stecke die rein, drehe die wieder an und kann weiterfahren. Und mein Schar ist heile geblieben. Ziemlich schlau.
Und das ganze Ding kann man in relativ kurzer Zeit umbauen. Hier hinten die Schare rausschrauben und über diese Schraube jeweils zwei Schrauben und kann ganz andere Schare einbauen, nämlich lange gebogene Spitze, mit denen man relativ tief lockern kann.
Flache Bodenbearbeitung und Humusmanagement 00:56:52
Martin von Mackensen
Wir müssen sagen, wir haben wirklich ziemlich gute Ergebnisse mit dem Gerät erreicht, indem wir eben zum Beispiel nach einem Getreidemulchen oder das Abschneiden oder eben auch sehr tief geschnitten haben und jetzt zwei Zentimeter und eine Woche später noch mal zwei Zentimeter und ein paar Tage später noch mal zwei Zentimeter tiefer, tiefer, tiefer arbeiten und langsam einen garen Boden erzeugen durch nicht gewaltig brechen und rausreißen, sondern ganz wenig und mehrfach und damit jedes Mal Unkraut zum Keimen bringen und wieder Unkraut kaputt gehen lassen, weil eben fünf Tage später die nächste Bearbeitung kommt.
Das kann man ziemlich genial mit dem Gerät machen und mit den Spitzenscharen kann man ziemlich gut eine Grundbodenbearbeitung – es klingt vielleicht jetzt ein bisschen übertrieben, aber doch eine tiefe Lockerung machen. Wir haben eine ganze Weile alles mit dem Gerät machen können und haben dann festgestellt, wir haben doch bestimmte Probleme, die uns vielleicht alle sechs Jahre einmal, einmal Wenden sinnvoll erscheinen lassen. Müssen wir jetzt mal gucken, wie viel das wirklich sein muss, vielleicht reicht auch alle zwölf Jahre, also einmal in unserer Fruchtfolge.
Das hängt damit zusammen, dass der auf so mittleren Böden, die wir jetzt haben – für Sandböden und ganz schwere Böden ist noch ein bisschen anders, aber grundsätzlich kann man sagen: Wenn man das Wenden aufhört, dann gibt es über 20, 30 Jahre eine Aufkonzentration des Humuses nach oben und eine Abkonzentration nach unten. Und das Pflügen ist gerade das Tolle, dass ich eigentlich das, was oben sehr humos, sehr toller Boden ist, dass ich den sozusagen verdünne und nach unten bringe und dadurch aber eine größere Lockerheit im gesamten Paket erzeuge und die Pflanze dadurch anrege, schneller tiefer zu wurzeln.
Und das ist für die Wasserverfügbarkeit zum Beispiel ein Riesenthema, dass die Pflanzen schnell gut runter können und das dann auch machen. Das ist eines der Hauptthemen. Man verliert sozusagen schnell durchwurzelbaren Horizont und das ist gerade auf trockenen Standorten ein besonderes Problem.
Das ist anspruchsvoller, mit so einem Gerät allein zu arbeiten, weil man eben vielfach dran sein muss. Beim Pflügen muss man einmal wirklich den richtigen Zeitpunkt erwischen und das richtig gut können und richtig gut machen. Hier ist man, ich würde sagen, 1 zu 3 oder sogar 1 zu 4. Hier muss man eigentlich, so wie man da konzentriert einmal das gut hinkriegen muss, muss man eigentlich hier 3 oder 4 Mal in der Saison wirklich die Sache gut machen und in einem guten Moment und die richtigen Werkzeuge, die richtige Geschwindigkeit und so. Das ist das eigentliche Thema dann. Man kommt mit weniger Kraft aus, ja. Man muss auch nicht extrem schnell fahren und so, aber man muss eben sehr pfiffig, muss sehr gut beobachten. Funktioniert das wirklich gut?
Also ich habe ja gesagt, man kann durchaus so 2, 3 cm Stufen machen, aber man kann auch ohne Problem hier 6, 8, 10, ich glaube auch 12, 14 ist kein Problem. War jetzt gar nicht unser Ziel, tief zu arbeiten, sondern wir wollten eben flach, aber flächendeckend und wiederholend ohne Verschmierung, ohne wahnsinnig viel Widerstand und wirklich gleichmäßig. Das große Thema ist die Gleichmäßigkeit. Das kriegen ganz viele Grubber nicht hin.
So, jetzt ist mir auch kalt und jetzt gehen wir rein.
| Folge 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 |
Glossar
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar A
A
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar B
B
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar C
C
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar D
D
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar E
E
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar F
F
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar G
G
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar H
H
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar I
I
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar J
J
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar K
K
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar L
L
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar M
M
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar N
N
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar O
O
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar P
P
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar Q
Q
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar R
R
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar S
S
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar T
T
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar U
U
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar V
V
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar W
W
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar X
X
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar Y
Y
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar Z
Z
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar 0-9
0-9
| Folge 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 |








