2. Folge biodynamischer Grundkurs im November 2025 - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2025

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Martin von Mackensen mit der 2. Folge vom biodynamischen Grundkurs im Rahmen des Novemberkurses am 4. November 2025 vor den Azubis der biodynamischen Ausbildung in der Landbauschule Dottenfelderhof

+++ Stand 12. November 2025: Dieser Text ist eine automatische Transkription und muss noch von Hand überarbeitet werden. Du kannst hier gerne MitTun? +++

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Transkription 2. Folge vom 4. November 2025

Rückblick: Bewusstseinswandel als Faktor der Entstehung von Landwirtschaft 00:00:14

Wir haben gestern uns beschäftigt mit der Frage, wie ist Landwirtschaft eigentlich entstanden? Wie können wir das heute denken? Und wir haben eigentlich gar nicht über Landwirtschaft gesprochen. Wir haben auch nicht wirklich über die Entstehung von Landwirtschaft gesprochen, sondern es war nötig, zunächst darüber zu sprechen, dass offensichtlich ein Wandel des Bewusstseins, ein Wandel der inneren Art, wie die Menschheit aufgestellt ist, ein Wandel des Verhältnisses von mir zur Welt, von mir zum anderen Menschen, dass das unbedingt mitgedacht werden muss als vielleicht sogar der entscheidendste Faktor für diesen größten Schritt, den die Menschheit je sozusagen auf einen Schlag gemacht hat im Sinne einer abrupten Veränderung, einer Revolution.

Der Begriff der "Revolution" in diesem Kontext 00:01:20

Jetzt ist es natürlich ein bisschen falscher Begriff. Wir denken bei Revolution an Soldaten oder an Freiwillige, die eine Straße blockieren und wo die Frauen Nelken in das Gewehr tun oder irgendwie so. Und alles ist ab morgen ganz anders. So kennen wir diesen Begriff eigentlich aus der Geschichte der letzten paar hundert Jahre. So war das sicher nicht. Das waren natürlich langsame Prozesse und das ging natürlich über Generationen.

Die innere Reifung und die "Vertikalität" des Menschen 00:01:47

Und doch ist es so, wie wenn man umzieht. Irgendwann ist der erste Tag, wo man in dem neuen Haus wohnt. Und irgendwann war für jeden dieser Menschen, die das das allererste Mal gemacht haben, der Tag, wo sie an einem Ort geblieben sind und nicht wieder losgelaufen sind. Also es ist sicher sehr, sehr anders gewesen. Und gleichzeitig muss in den Menschen etwas gereift sein, was so klar und so viel Kraft und so viel Empfindung und so viel – ich habe ja immer versucht deutlich zu machen, es hat was mit der Vertikalität zu tun. So viel Vertikalität, so viel ich und hier, wir und das Göttliche oder das Geistige oder unsere großen Vorfahren oder wie auch immer oben und wir wollen hier. Das muss so stark gewesen sein, dass man diesen Schritt gemacht hat. Und dieser Schritt, den kann man gar nicht radikal genug denken. Und das wird sich in den nächsten Stunden dann auch weiter zeigen.

Der fruchtbare Halbmond und der Sprung in die nächste Epoche 00:02:54

Ich habe gesagt, ich möchte mich in meiner Schilderung im Wesentlichen auf den fruchtbaren Halbmond beziehen. Und ich habe jetzt da noch mal einen ganzen Schwung Literatur dazu gebracht, sodass man sich hier abends auch gerne mal reinsetzen kann und das eine oder andere anschauen kann. Die Bilder allein schon, aber eben auch sehr gute Texte. Da sind so kleine rote Büchlein, wo Leute eigentlich so den aktuellen Stand ganz gut zusammengetragen haben. Ich habe davon erzählt, dass es ungefähr 45 Kilometer entfernt von diesem Göbekli Tepe ein Ort gibt, an dem das erste Mal die Landwirtschaft da ist und in einer unglaublichen Perfektion da ist. Und ich möchte heute weitergehen in die nächste Epoche und damit einen Sprung machen, der bestimmt 2, 3, 4.000 Jahre bedeutet, aber regional kein großer Sprung ist. Wir bleiben sozusagen in diesem Gebiet. Wir gehen ein bisschen nach Norden, aber wir bleiben in diesem großen Raum, der heute vielleicht Iran, Irak, Syrien, Türkei und dann eben die ganzen kleineren Länder an der Küste, also Libanon und so weiter betrifft. Wir bleiben in diesem fruchtbaren Halbmond und wir wollen ein bisschen verstehen, wie ist denn diese innere Haltung dann geworden und aus welchem Verständnis ist dann gearbeitet worden.

Große Klimaveränderungen in der Nacheiszeit 00:04:46

Wir sehen zunächst, wenn man jetzt also nach diesem initialen Moment ungefähr knapp 8.000 v. Chr. weitergehen in die Gegenwart, also 7.500 und so weiter, dann sehen wir zunächst große Klimaveränderungen. Wir sind ja noch in einer Phase der Nacheiszeit, wo das Klima noch viel instabiler war, als es hier oder jetzt ist bis zum Beginn des Klimabruchs. Also in der Zeit von 15.000 v. Chr. bis 4.000, 3.000, 4.000, diese, sagen wir mal, rund 10.000 Jahre, waren ein unglaubliches Auf und Ab. Da gab es Phasen, in denen war es hier zum Beispiel in Europa, in Mitteleuropa, wesentlich wärmer als heute und trockener. Da gab es Phasen, in denen war es wesentlich kühler, obwohl die Eiszeit ganz entschieden schon vorbei war. Da gab es große Schwankungen und es gab eben auch große Änderungen im Meeresniveau. Das wissen wir heute sehr genau durch bestimmte Höhlen, die am Meer liegen, das erzähle ich jetzt alles nicht, aber wir können heute sehr sicher sagen, der Meeresspiegel hat in diesen 10.000 Jahren sehr, sehr geschwankt und hat eben dadurch auch die Oberfläche der Weltmeere größer und kleiner gemacht und dadurch eben auch beigetragen zu sehr starken Klimawandel.

Die globale Mobilität des Homo sapiens vor der Sesshaftwerdung 00:06:30

Jetzt haben wir das Erstaunliche, dass in den 20.000, 30.000 Jahren davor, in denen eben noch Eiszeit war, die Menschheit des Homo sapiens, nicht so sehr des Neandertalers, aber des Homo sapiens, in diesen Wandermodus so reingekommen ist, dass sie das so perfektioniert hat, dass sie eigentlich überall auf der Welt angekommen ist. Also dieses unglaubliche Bild oder diese unglaubliche Tatsache, dass sie erst aus Afrika raus, dann sozusagen in dieses fruchtbare Halbmond, dann über Indien, über Fernost, immer weiter nach Norden, bis sie über die Beringstraße und über Alaska nach Nordamerika gekommen sind. Und dann ganz Amerika wieder runter, bis nach Feuerland. Und das in ein, zwei, drei, vier Jahrtausenden. Und mit Schiffen und mit allem Möglichen, also diese unglaubliche Mobilität, diese unglaubliche Bewegungsfreude dieser Menschheit. Ich sag mal ungefähr, man geht heute von 60.000 Jahren aus, die der Homo sapiens Afrika verlassen hat, in diesen 60.000 Jahren. Und davon sind ja die letzten zehn sozusagen auszunehmen. Dann sind es 50.000 Jahre, in denen das passiert ist. Das ist der ganze Globus. Eigentlich plötzlich ist der Mensch überall und trifft natürlich auf andere Menschen, Arten und so weiter und so weiter. Das will ich alles gar nicht erzählen, sondern ich will nur sagen, wir haben diese ganz stark bewegliche Menschheit, die eben dadurch irgendwie in die Lage kam, mit den verschiedensten Klimata, mit den verschiedensten Wandeln und Änderungen des Wetters und des Klimas zurechtzukommen.

Künstlerische Zeugnisse aus der Eiszeit 00:08:42

Das geht ja so weit, dass die ganz berühmten Höhlen, die man in Süddeutschland gefunden hat, dass die noch in der Eiszeit besiedelt wurden. Permafrost. In einer Permafrostwelt haben Menschen in diesen Höhlen auf der Schwäbischen Alb gelebt und die ersten Musikinstrumente erfunden. Die Knochenflöte aus einem Geierknochen. Der ist innen hohl, der Vogelknochen. Und diese Flöte kann man wirklich spielen. Ich habe eine Professorin kennengelernt, eine Musikerin, die hat zwei Jahre daran geübt, an dieser Flöte wirklich zu spielen. Das geht. Unglaublich. Oder eben diese ganz, ganz kleinen Skulpturen, so groß. Ich habe die gesehen. Ich hatte eine sogar mal in der Hand, die aus Elfenbein, also aus Mammutstoßzähnen mit natürlich Steinen gemacht wurden und die ein unglaubliches Power haben. So ein Pferd mit einem so wunderschönen Pferdearsch, den konnte Franz Marc noch nicht mal so schön malen. Also wo man denkt, was ein Power, wie eine Plastik, die so gespannt und so kraftvoll ist und so groß. Was konnten die? Also da kann man niederknien vor der künstlerischen Begabung dieser Menschheit.

Die gesteigerte Flexibilität von Kulturpflanzen und Haustieren 00:10:09

Ich habe das nur sozusagen eingeschoben jetzt nach unserer ersten Fenster oder ersten Bild in diese Frage nach dem, was ist eigentlich Landwirtschaft, vor dem zweiten Bild, um noch mal zu sagen, mit dem verschiedenen Klimasituationen konnten wahrscheinlich die Menschen am besten zurechtkommen. Schwieriger war das für die Pflanzen und die Tiere. Und wir sehen eigentlich von Anfang an, das ist jetzt ein ganz wichtiger Punkt, dass eigentlich eine Art Paket, eine Art weniger artenumfassende Kulturpflanzen und weniger artenumfassende Haustiergruppe, dass die sozusagen diese Flexibilität mit dem Menschen mitmachen. Man könnte sagen, Haustiere und Kulturpflanzen werden durch die Erfindung der Landwirtschaft offener, flexibler, schneller anpassungsfähig an ganz neue Bedingungen. Und das ist bis heute so, dass wir eigentlich zum Beispiel beim Getreide die Merkwürdigkeit haben, man kann eine Sorte, vielleicht nicht ganz optimal, aber man kann eine Winterweizensorte in Mittelfinland und in Sizilien anbauen. Und da ist kein Tag des ganzen Jahres irgendwie vergleichbar. Und trotzdem kann dieselbe Sorte, nicht nur der Winterweizen, sondern dieselbe Sorte, kann das. Das kann man mit Wildpflanzen vergessen. Die sind viel zu sehr spezialisiert.

Landwirtschaft als Kulturleistung der Anpassungsfähigkeit 00:11:52

Also damit wird etwas schon deutlich von dem, was Landwirtschaft ist, was diese erste, diese riesige, größte Kulturleistung des Menschen ist, mit Pflanzen und Tieren eine Gemeinschaft zu bilden, der Flexibilität, der Beweglichkeit, der Offenheit, der Anpassungsfähigkeit an ganz Verschiedenes. Man muss sich ja nur vorstellen, die Wikinger packen ein Boot, gehen in den Nordatlantik, der immer ein sturmvolles Meer ist, da sind zwei, drei Kühe drauf, ein paar Schafe und so weiter, und die besiedeln Grönland. Und von dort aus geht es noch weiter nach Nordamerika, mit einem Schiff. Das ist einfach ein Paket Menschheit mit Pflanzen und Tieren und das funktioniert. Und an so unwirtlichen Gegenden wie Grönland, wo kein einziger Baum ist. Sie konnten noch nicht mal ein Holzhaus bauen. Also eigentlich unglaublich. Ja, ich wollte das sozusagen hier schon mal, weil wir dann später irgendwann mal sagen müssen, was macht denn das eigentlich aus? Was ist denn eigentlich Landwirtschaft aus dieser Entwicklung heraus? Hier können wir, bevor wir überhaupt schon richtig einsteigen, können wir schon sehen, irgendwie hat das ganz viel mit bewegungsfähig, mit beweglich werden zu tun, mit offen werden, mit anpassungsfähig werden.

Die zweite Etappe: Mythologie und die Kultur Zarathustras 00:13:26

Wir sehen dann in diesem zweiten, in dieser zweiten Etappe, 2, 3, 4.000 Jahre später, noch vor den Hochkulturen im Zwei-Strom-Land und bevor die Hochkultur in Ägypten entsteht, also ungefähr in dem Zeitraum 6.000 bis 3.000 vor Christus, da sehen wir eine Menschheit, von der wir eben jetzt ein paar Überlieferungen auch haben, was die Mythologie betrifft. Und das haben wir aus der ersten Phase nicht oder bis jetzt noch nicht. Das kann alles noch kommen. Wer weiß, was man noch ergraben wird und was man noch aufschlüsseln kann an Keilschrift und so weiter. Aber bis jetzt haben wir das nicht. Heute haben wir das aber eben aus dieser Zeit. Und das möchte ich gerne vorlesen und muss ich wahrscheinlich jetzt noch holen, weil das habe ich gerade unterwegs leider woanders hingeschmissen. Ich hole das schnell.

Also wir gehen davon aus, dass dieses Gedicht, dieser Gesang, diese Anfrage des Heiligen, des Führers, des Königs, des Verantwortlichen für eine größere Menschengruppe zu der Gottheit. Das ist es, dass das in dem nordiranischen Raum, also wir können sozusagen von ungefähr ganz grob Teheran denken, dass es in diesem Gebiet diese Kultur gelebt hat. Und wir gehen auch davon aus, dass es aus der Zeit 4.000, 5.000 vorher ist vor Christus, weil es eben sich sehr auf den Zarathustra bezieht. Und das ist eben der typische Führungsgeist, die große Göttlichkeit, die eben eine Rolle spielt in dieser zweiten Phase.

Ein Zwiegespräch mit Ahura Mazda: Landwirtschaft als Dienst 00:15:50

O Schöpfer der Welt, Ascher Ehrwürdiger! Wer befriedigt viertens mit größter Zufriedenstellung die Erde hier? Da sagt Ahura Mazdau, wahrlich, wo man am meisten, O Spithama Zarathustra, durch Aussäen anbaut, Getreide und Gräser und Gräser mit essbaren Früchten, indem man zur Wüste hin Wasser schafft. Ich lese gleich weiter. Also das Gedicht oder dieses Gebet oder die Anfrage an die Göttlichkeit, wie dien ich dir? Du bist die große, weisheitsvolle, lenkende Göttlichkeit und ich will zu dir ein gutes Verhältnis haben. Ich will mit dir harmonieren. Ich will in deinem Dienst sein. Ich will sozusagen zu den Guten gehören. Und die Göttlichkeit antwortet, bring das Wasser in die Wüste und bau die Gräser, bau das Getreide mit den essbaren Früchten an. Nicht bete zu mir oder opfere oder irgendwie so, sondern baue, mache, tue Landwirtschaft.

Die Parallele von menschlicher und irdischer Fruchtbarkeit 00:17:12

Denn nicht ist diese Erde froh. Das ist immer noch die Göttlichkeit, die antwortet. Die lange, ungepflügt Darlag, die vom Pflüger zu pflügen ist. Gutes darum heischend beim Bewohner. Ebenso wenig die schön gewachsene Frau, die lange kinderlos ist. Gutes darum heischend vom Mann. Das würden wir heute so nicht mehr formulieren. Also das ist eine spannende Paragraf, ja, die Vergleiche. So wie die Menschen fruchtbar sein können und damit irgendwie in eine Beziehung treten zur Zukunft, so kannst du dafür sorgen, dass die Erde bebaut wird und Früchte hervorbringt. Also wir sehen da eigentlich auch diesen Wortstamm, nicht die Frucht des Leibes, heißt es dann im Neuen, im Alten Testament für das Kind oder so. Dieses fruchtbar, mehret und sei fruchtbar und so. Das ist alles, kommt alles aus diesem, das ist 2000 Jahre vor dem Alten Testament. Das ist alles dieses, dass man sozusagen irgendwie zusammen sieht, dass die Menschen fruchtbar sein können und sich mehren und die Welt sozusagen besiedeln und schöner machen und die Erde fruchtbar ist und Früchte hervorbringt, damit die Menschen da leben können. Das wird so zusammengesehen.

Getreideanbau als Kern der Religion und Vertreibung der "Devas" 00:18:46

Wer diese Erde bearbeitet, O Spiritama Zarathustra, mit dem linken Arm und dem rechten und mit dem rechten Arm und dem linken, der schafft ihr Gewinn. Man könnte wirklich meinen, wie ein lieber Mann sein Liebesweib auf dem gepolsterten Lager ruhend einen Sohn oder anderen Gewinn verschafft. Würden wir auch nicht, das kann man Jugendlichen so nicht vorlesen, aber ihr könnt das verstehen, diese Parallelität, die man da einfach gesehen hat. O Schöpfer der Welt, Ascher Erdewürdiger, was ist der Kern der mazdaayischen Religion? Da sagt Ahuwa Mazdao, wenn man tüchtig Getreide baut, O Spiritama Zarathustra, wer Getreide durch Aussäen anbaut, der baut das Ascher an, der führt die mazdaoische Religion vorwärts, der bringt diese mazdaayische Religion zum Gedeihen. 100 Wohnstätten, 1000 Aufenthaltsorte, 10.000 Yeng-He-Hatam Gebiete schafft er.

Also, wie könnte man das erläutern? Das Getreide kultivieren bedeutet dem Guten dienen und die Menschen ernähren, damit Wohnung und man könnte sagen fast Städtebau ermöglichend und Gebet ermöglichend. Wenn das Getreide zum Ausdreschen zurechtgelegt wird, dann fangen die Devas vor Angst zu schwitzen an. Also, Devas, das sind sozusagen eigentlich, ich kann das nicht aussprechen, das wird sowieso immer falsch sein, das sind also abtrünnige Geister, Dunkelgeister. Wenn die Mühle zum Malen des Getreides zurechtgelegt wird, dann verlieren die Devas die Fassung. Wenn das Mehl zum Teigmachen zurechtgelegt wird, dann heulen die Devas. Wenn der Teig zum Backen zurechtgelegt wird, dann schwitzen die Devas vor Angst. Hier soll dauernd im Haus von diesem Mehlteig vorhanden sein um auf die Devas einzuschlagen. Also, es geht noch ein bisschen weiter. Im Maul soll es ihnen durch ihn gar heiß werden. Man sieht sie sich zur Flucht wenden, damit das Getreide reichlich wachse. Darum soll man den Mantara aufsagen.

Das Motiv des "Innenraum Bildens" 00:21:41

Keiner von denen, die nicht essen, ist tüchtig, die kräftigen Werke des Aschers zu verrichten, noch den kräftigen Landbau zu treiben, noch in den kräftigen Besitz von Söhnen zu gelangen. Durch Essen lebt die ganze stoffliche Welt, durch Nicht-Essen stirbt sie. Das ist eine schlechte Übersetzung, unsere Sprache gibt das gar nicht her, das weiß ich, das ist alles nicht einfach. Aber was eben in diesem zweiten Teil noch deutlicher wird, die Art und Weise, wie dieser Gebetsdialog passiert, indem der Mensch fleißig ist, das anbaut und jetzt auch diese Verarbeitung durchführt, betätigt er sich an einem Werk, was für die Wesen, die negativ sind, die Probleme schaffen in der Welt, so weit gehen kann, dass sie abhauen. Was heißt das? Es wird sozusagen ein Bild erzeugt, wo das gute, rechte, zukunftsfähige ein Innenraum hat. Der spirituelle Innenraum, in dem sozusagen die problematischen Geister fliehen, verprügelt werden und so weiter. Und dieses Innenraum bilden, das ist jetzt das große Motiv.

Die Erfindung der Gärten und Oasen im Iran 00:23:19

Und das, würde ich sagen, ist vielleicht in dieser zweiten Phase überhaupt das Entscheidende. Es wird nämlich dort erfunden und auch in dieser Gegend erfunden, die Kultur der Gärten. Der Garten, der noch mehr ist als der Acker. Das Getreide ist auf dem Acker und da muss man den Boden bearbeiten und da muss man säen und ernten und so weiter und muss auch die Tiere irgendwie fernhalten. Aber der Garten ist jetzt das, wo immer Wasser fließt, wo immer ein Schutz durch eine Ummauerung da ist, wo innen drinnen eben eine völlig neue Welt entsteht, die außen gar nicht da ist. Pflanzlich, tierisch, atmosphärisch, vögelmäßig und so weiter. Und es gibt eine Forscherin, die ich sehr schätze, eine Belgierin, die hat ihr Leben lang eigentlich geforscht, wie sind diese allerersten großen Gartenanlagen im Iran. Und sie ist also ganz sicher, dass die 6.000, 7.000 Jahre alt sind und dass wir heute auch bei den allertollsten Gartenanlagen aus dieser Gegend immer nur noch einen kleinen schlechten Rest davon haben. Sie kann das ziemlich gut unter Beweis stellen durch viel Forschung. Das müssen unglaubliche Oasen gewesen sein.

Die Oase als Bild der inneren Quelle und die "Liebe zur Erde" 00:24:41

Also ich will einfach nur sagen, die Landwirtschaft kommt jetzt sozusagen in die Fläche. Die Tiere sind natürlich schon dabei, aber es kommt zu einer besonderen Weiterentwicklung in dieser Zeit. Und das ist sozusagen die Oase, um die herum ein Schutz ist und in die herein kunstvoll das Wasser geleitet wird. Manchmal ist das über zig Kilometer irgendwo vom Gebirge runter und später ist eine weitere Verwandlung, eine Modifikation da bei den Zisterziensern zu finden, wo man dann im Inneren des Klosters den Kreuzgang hat, wo die Mönche ihr meditatives Leben sozusagen laufend vollzogen haben und in der Mitte des offenen Bereiches ein ewiger Brunnen sprudelt. Wenn man nach Südfrankreich geht, in die Provence zum Beispiel, und diese Zisterzienser-Klöster sieht, die jetzt über 1000 Jahre alt sind, unglaublich schlicht und wahnsinnig schöne Architektur. Aber dazu gehört eben dieses, da wo das Wasser eigentlich knapp ist, das so kunstvoll konstruiert, keine Pumpe, nichts. Das ist das Gebirgswasser, was über weite Entfernungen hergeleitet wird. Und das ist eigentlich wie ein äußeres Bild einer inneren Quelle.

Und das beginnt hier, das ist sozusagen die große Leistung dieser, man könnte sagen persischen zweiten Epoche oder eben einer Kultur. Und jetzt sage ich es mal, wie man es auch bei Rudolf Steiner findet, eine Kultur, in der die Menschheit liebte oder in der die Menschheit die Entwicklung machte, die Erde zu lieben. Vorher war sie eigentlich so, müssen wir hier leben. Und jetzt mit diesen Gärten, besser kann man es eigentlich gar nicht ausdrücken. Die sind sozusagen das Ergebnis davon, die Erde total zu verwandeln, eine Kulturoase ganz besonderer Art zu schaffen. Und das tut man, weil man sich damit verbinden will, weil man die Erde liebt, weil man die Pflanzen liebt, die Vögel liebt und so weiter, in so einer Halbwüste oder in so einer Steppenlandschaft.

Die Sonderstellung des Hundes als erstes Haustier 00:27:05

Ja, so viel vielleicht zu dieser zweiten Epoche. Und wir sind jetzt in einer Zeit, ja, also das kann man alles sehr gut nachlesen in diesem kleinen roten Büchlein, wann welche Haustiere in welchen von diesen Regionen auftauchten. Das ist natürlich im Detail sehr kompliziert. Man kann eins sagen, das erste Haustier überhaupt war der Hund und der ist vor dieser ganzen Geschichte, die ich erzähle. Der Hund scheint sozusagen schon zum Menschen zu gehören oder sich für den Menschen interessiert haben als Wolf in einer Zeit, wo wir noch tief in der Eiszeit sind. Also möglicherweise haben diese wunderbaren Kunstwerke, von denen ich erzählt habe, von der Schwäbischen Alb 50.000, 60.000 Jahre vor heute, vielleicht haben da Hunde schon zugeschaut, alle anderen Haustiere nicht. Der Hund ist, den müssen wir ausnehmen. Und ich will es jetzt nochmal auf eine ganz andere Weise sagen, dasselbe. Um den Hund zum Haustier zu machen, hat der Mensch Fähigkeiten gebraucht bei sich und der Hund bei sich oder der Wolf bei sich, die wahrscheinlich nach der Eiszeit gar nicht mehr da waren. Ein Vertrauen, ein Zusammen, was so dann nicht mehr da war. Das ist dann wahrscheinlich viel fester geworden alles und das wäre gar nicht zu dieser Entwicklung gekommen. Wir sehen ja bei dem Hund, dass nicht die Milch, das Fleisch oder allein der Jagdtrieb oder so das ist, was eigentlich das Besondere ist, sondern wirklich eine Art so tiefe Veränderung, dass dieses Tier heute dazu in der Lage ist, die Schafe nachts zu bewachen und gegen die Wölfe zu verteidigen.

Domestikation als tiefe Wesensveränderung Hund und Katze 00:29:15

Wenn ich euch hier ein Wolfskelett und ein Hundskelett bringen würde, ihr könntet die gar nicht unterscheiden. Es muss man sich mal gut klar machen, wie weit Domestikation geht. Dieses Tier ist so Teil des Menschen geworden und der Mensch ist so Teil des Hundes geworden, dass dieses Zusammengehen so intensiv war, dass der Hund heute in der Lage ist, seinesgleichen... Nein, der Hund würde ja selber auch gerne mal so ein Lämmchen verspeisen. Ja, ist ja so, also das geht tief, tief in das Wesen dieses Tieres und natürlich ist damit heute unglaublich viel Problematisches und irgendwie auch Degeneriertes und so, wenn man an die Schnauzer denkt und so. Da will ich jetzt alles gar nicht hin. Ihr müsst auch innerlich kein Bild von einem heutigen Hund vor euch hinstellen, sondern eben dieser Begleiter, dieser wache, bewegungsfreudige, absolut auf den Mensch zentrierte Begleiter, der diese Fähigkeit hat, all das hinter sich zu lassen, was ihn eigentlich ausmacht und sich ganz in diese neue Situation hineinstellt.

Ja, der Hund ist also ein bisschen eine Ausnahme und in gewisser Weise die Katze auch. Die Katze ist viel später, aber die Katze ist ein Haustier, was irgendwie auch wieder kein Haustier ist oder Halbhaustier ist oder super Vollhaustier ist, weil sie sich die Souveränität behält. Die Katze kann ja so sein, dass sie nach zehn Jahren entscheidet, jetzt ist Schluss, jetzt möchte ich bei dir nicht mehr wohnen, tschüss und sie geht einfach nicht. Und, und, und, und. Die Katze ist in gewisser Weise noch weiter, obwohl sie irgendwie auch nicht so weit ist wie der Hund als Haustier, weil sie eben wirklich dieses Ich bin ich und ich entscheide jeden Tag neu, ob ich wirklich noch bei dir bleiben will und ob ich wirklich noch Haustier bin und ich kann auch zweimal am Tag mich umentscheiden. So, ich liege gerne zwei Stunden bei dir auf dem Schoß und an deinem warmen Ofen und dann ist aber da draußen das Rotkehlchen und so weiter.

Eine andere Perspektive auf Domestikation Karl König 00:31:39

Also, ja, diese zwei Tiere und alle anderen sind eben, soweit wir das heute überschauen können, nach der Eiszeit in diese Beziehung zu Menschen eingetreten, die jetzt so eine wahnsinnige Verwandlungsbeziehung ist. Und ich bitte, das nicht zu einseitig zu sehen. Sich da nicht nur auf das einzulassen, was man heute so sagt, sondern auch mal denken zu können, alle Tiere waren dem Menschen viel näher. Der Mensch war allen Tieren viel näher. Und es sind Einzelne, wo diese Nähe sich weiterentwickelt hat und viele, die sozusagen verlassen wurden, die enttäuscht wurden, die herausgefallen sind. Das denkt heute keiner von den Biologen und Zoologen und Fachleuten der Domestikation so. Aber nur weil die das nicht denken, ist es nicht verboten, es auch mal zu sagen. Es ist eine Idee, die auf den berühmten jüdischen Kinderarzt Karl König zurückgeht. Ein Steiner-Schüler, ein Anthroposoph in den 40er, 50er, 60er Jahren, der hat eigentlich das erste Mal sich lange beschäftigt mit diesem Rätsel der Domestikation. Und der war eigentlich der Erste, der diese Idee hatte, vielleicht ist es auch genau andersrum. Dass wir heute von Wildtieren und Fluchtinstinkt und sowas reden, vielleicht ist das gar nicht ursprünglich in den Tieren. Vielleicht ist das Teil des Verlassens einer Beziehung und gar nicht das Ursprüngliche. Das darf man auch mal denken. Ich will da gar nicht tiefer drauf eingehen und ich will auch gar nicht sagen, das stimmt alles so. Sondern mein Auftrag hier und unsere Arbeit ist ja hier, ein breiteres Verständnis, ein tieferes Verständnis zu erzeugen von dem, was wir da eigentlich machen, wenn wir Landwirtschaft machen.

Die Entwicklung des Physischen: Rad, Schrift und Steinbauten 00:33:45

Ich gehe noch ein bisschen weiter, dass wir schon einen kleinen Eindruck haben, wo es dann hingeht. Wir kommen jetzt in die Kultur, wo die großen Entwicklungen des Physischen passieren. Bis jetzt war das eigentlich eine Entwicklung, wo der Boden zwar verwandelt wurde, die Tiere zwar sich sehr verändert haben, die Pflanzen sich sehr verändert haben. Aber wo sozusagen die äußerlich, physisch, räumlich, steinwegemäßige Welt noch sehr ursprünglich war. Jetzt ändert sich das schon vor diesen und mit diesen ersten großen Hochkulturen. Es kommt eben zur Erfindung des Rades, zur Erfindung der Schrift und in ganz großem Maß zu den Steinbauten. Und wir haben jetzt eigentlich ein Bild, wo eine Menschheit das beherrscht, wo sie das kann, wo das sozusagen Grundlage wird, um weiterzugehen in der Entwicklung.

Landwirtschaft als selbstverständliche Grundlage für andere Entwicklungen 00:34:57

Ab jetzt ist eigentlich das typische Schicksal der Landwirtschaft schon so fast besiegelt. Landwirtschaft ist etwas, was man braucht, damit man sich entwickeln kann, damit man Steinbauten machen kann, damit man Raketen zum Mond schießen kann und, und, und, und. Irgendwie ist es selbstverständlich, Landwirtschaft hat man. Das fängt da schon an, vor der ägyptischen Kultur, vor der großen Kultur in dem Zwei-Strom-Land, dass eigentlich der Schwerpunkt der Entwicklung woanders hingeht. Dass Geld, dass Tauschmittel erfunden werden, dass Handel entwickelt wird, dass eine Lust entsteht an Eroberungen von neuen Welten, dass sogar die ersten Schiffe gebaut werden mit dem klaren, beschriebenen, sogar in Stein geritzten Beschreibungen. Wir wollen um dieses Meer drum rum und schauen, ob da eine neue Welt ist, in der wir auch leben können. Also wir sehen schon bereits 4000 vor Christus, dass die Landwirtschaft doch irgendwie so selbstverständlich ist in diesem Hochkulturbereich natürlich nur, dass man darauf aufbauend sich fortentwickelt. Und diese Fortentwicklung ist auch mit viel Leid und vielen Problemen verbunden und so. Wir machen ja keine allgemeine Geschichtsseminar hier, sondern wir fokussieren uns ja auf die Landwirtschaft.

Technische Entwicklungen und die Abwendung vom Lebendigen 00:36:34

Und da müssen wir eben das feststellen, dass die Landwirtschaft jetzt auch mit technischen Mitteln, wenn man an die Beregnungsmaßnahmen, an die Kanalbauweisen und so weiter, wenn man das alles bedenkt, dann sind da schon erhebliche technische Intelligenz am Werk, dass man Landwirtschaft so machen kann, wie man sie eben in Mesopotamien 4000 vor Christus gemacht hat und 2900 vor Christus dann in Ägypten. Das ist unglaubliches technisches Können, aber es geht sozusagen weg von dem Leben der Pflanzen, weg von dem Leben des Bodens, weg von dem Leben der Tiere hin zu der ganz neuen Welt, die eben wirklich aus Stein gemacht ist, die es gar nicht vorher gab.

Landwirtschaft als frühe kulturelle "Kathedrale" 00:37:25

Und damit kommt ein Blick auf das, was ich bisher beschrieben habe, wo man sagen kann, es gibt vielleicht eine Kultur in diesem Zeitraum, den ich versucht habe zu umreißen, sagen wir 12.000 bis 4000 vor, wo die Menschheit mit ihrem neuartigen Bewusstsein, mit ihrem unglaublichen Trieb, ihrem unglaublichen Wunsch, sich zu verorten, wirklich diese Lebenswelt Landwirtschaft erfunden hat, verändert hat, entwickelt hat, komponiert hat, wie man es auch immer beschreiben mag, wo man eigentlich den Eindruck hat, das ist sowas wie eine Kathedrale oder das ist sowas wie eine Universität oder das ist sowas wie, was haben wir so für Kulturleistungen in unserer Jetztzeit, wie die Digitalisierung oder irgendwie so, wo man den Eindruck hat, alle Entwicklungskraft geht da rein und das ist dann schon, ebbt dann schon ab, das wird dann schon weniger. Im Grunde genommen ist sozusagen das Urpaket, die eigentliche Erfindung, die ist da schon gemacht.

Das Rätsel der Dauerhaftigkeit und Resilienz 00:38:46

Es kommt jetzt noch zu einigem anderen, was ich dann morgen oder übermorgen weiterbringen möchte, aber wir haben wirklich eine neue Welt, die erfunden ist und die auch wirklich dauerhaft funktioniert. Das ist ja sehr, sehr rätselhaft bis heute, bis heute in unsere öko- und biodynamischen Betriebe hinein. Wie können wir das machen, dass das dauerhaft geht, über Jahrhunderte? Wie kann eigentlich Pflanzenzüchtung, Pflanzenzukunft so sein? Wie kann Tierzukunft so sein? Wie kann Bodenzukunft so sein, dass das Ganze als Ganzes durch alle Änderungen und Krisen sich stabilisiert, sich resilienter wird und nicht fragiler? Das Problem haben wir sozusagen heute genauso wie vor 6.000 Jahren. Und damals war das schon ganz schön weit entwickelt, das muss man einfach sagen. Viel weiter sind wir heute immer noch nicht.

Die Kernfrage: Wie ist Landwirtschaft ohne Raubbau möglich? 00:39:52

Also, ja, man könnte es nochmal anders sagen, dann will ich auch aufhören. Wenn wir die Landwirtschaft anschauen als etwas, wo aus einem Organismus Lebensmittel entnommen werden können, um Menschen zu ernähren, dann ist ja die große Frage, wie kann dieser Organismus so gesund gehalten werden, so sich selber reorganisieren, sich selber revitalisieren, sich selber fruchtbar machen, dass das dauerhaft geht? Wie kann also das Erzeugen von Lebensmitteln nicht ein Raubbau sein? Das ist die große, große Frage der Landwirtschaft grundsätzlich. Und ohne dass wir die ansprechen, haben wir eigentlich an Landwirtschaft vorbeigeredet. Wenn wir wirklich den größeren Bogen anschauen wollen, wenn wir jetzt nur sagen wollen, ja, wie ist das mit der Petersilie und dem Schnittlauch und den Rüben und dem Futterbau? Ja, dann können wir sozusagen heute und morgen und die nächsten 10 und 50 Jahre vielleicht irgendwie eine vernünftige oder diese oder jene Art von Landwirtschaft machen. Aber wenn wir wirklich mal den größeren Bogen anschauen wollen, wo kommt sie her, was ist sie? Dann ist das das Riesenrätsel. Wie kriegt man das hin? Und wie ist das der Menschheit mehr oder weniger eben sehr früh schon gelungen?

Ja, so wollen wir dann eben morgen auf diese Hochkulturen schauen und dann weitergehen, um zu gucken, wie Bewusstseinsentwicklung als Ausdruck des sich ändernden Verständnisses des Menschen in der Geschichte wirksam wird und die Landwirtschaft verändert. Ich sage es nochmal, das sich ändernde Bewusstsein, das die Geschichte als Ausdruck des inneren Veränderns des Menschen in Bezug auf die Landwirtschaft anzuschauen, das ist im Moment unser Thema. Herzlichen Dank.

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Glossar

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar A

A


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar B

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A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar C

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A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar K

K


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