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	<title>BiodynWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28412</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
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		<updated>2026-09-09T18:49:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung 01:28:00&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: Zur Bildung der Erde sind wir berufen? Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbelfleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten Leitfossilien. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Ahrimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; ([[a:Geheimwissenschaft im Umriß|GA13]]), da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die [[Versteinerung|Versteinerungen]] angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[w:Ozeanische_Erdkruste|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ablagerungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt also in den &#039;&#039;&#039;Ablagerungen&#039;&#039;&#039; bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Ackerbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Also die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]] in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den &#039;&#039;&#039;Ackerbau&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
[[Ahrimans]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Erdinneres|achte Schicht]] wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also &#039;&#039;&#039;Ahrimans&#039;&#039;&#039; Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
Antikräfte (siehe [[Kraft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Asthenosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese [[Erdschichtung|Schicht]] in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] [[Erdmantel|Erdmantels]], dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Böse (auch [[Das Böse]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem &#039;&#039;&#039;Bösen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Das Böse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die [[Erdinneres|neunte Schicht]], die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum &#039;&#039;&#039;des Bösen&#039;&#039;&#039; schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Digitale Welt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die &#039;&#039;&#039;digitale Welt&#039;&#039;&#039;, wo diese [[Kraft|untersinnlichen Kräfte]] nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die Natur zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] das ist die Situation des [[Ökologischen Landbau|ökologischen Landbaus]], des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039; heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der [[Landwirtschaft|landwirtschaftlichen Individualität]], den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man das [[Christentum]] verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039;, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erde (Planet)|Erde]] (Planet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] knapp 71% der gesamten &#039;&#039;&#039;Erdoberfläche&#039;&#039;&#039; ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Gesicht der Erde 01:17:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:17:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdkern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Erdkern&#039;&#039;&#039;. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:00:33]]&lt;br /&gt;
[[Erdinneres]] [9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn [[Rudolf Steiner]] in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht […] Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die &#039;&#039;&#039;Erde in ihrem inneren&#039;&#039;&#039; Aufbau neun-gliedrig ist […] dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:06:05]]&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der [[Mineralerde]], also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „[…] dann spricht er von einer &#039;&#039;&#039;zweiten Schicht&#039;&#039;&#039;, das ist die Weicherde.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;achte Schicht&#039;&#039;&#039; wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also [[Ahriman|Ahrimans]] Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;neunte Schicht&#039;&#039;&#039;, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum [[Das Böse|des Bösen]] schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdkruste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die &#039;&#039;&#039;Erdkruste&#039;&#039;&#039;. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
* „60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale &#039;&#039;&#039;Kruste&#039;&#039;&#039;, so sagt man heute.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
[[Erdmantel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] &#039;&#039;&#039;Erdmantel&#039;&#039;&#039;. Und darunter nun eine weitere [[Erdschichtung|Schicht]], noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] &#039;&#039;&#039;Erdmantels&#039;&#039;&#039;, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der [[Asthenosphäre]] und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdschichtung]], äussere Wissenschaft (9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die [[Stratigraphie]], das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die &#039;&#039;&#039;Schichtungen&#039;&#039;&#039; der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „Die [[Asthenosphäre]] ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039; in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] [[Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039;, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich […] ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] [GA96] gehalten hat […] Und da schildert er den &#039;&#039;&#039;Aufbau der Erde&#039;&#039;&#039; vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus. Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:05:06]]&lt;br /&gt;
[[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis (höhere)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur &#039;&#039;&#039;höheren Erkenntnis&#039;&#039;&#039; über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur &#039;&#039;&#039;übersinnlichen Erkenntnis&#039;&#039;&#039; […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erosionsschlucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Erosionsschluchten&#039;&#039;&#039;, wo man wunderbar die [[Erdkruste]] in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erosionsschluchten 00:45:36|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:45:36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}Gebirgsbildung (siehe [[Gebirge]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die &#039;&#039;&#039;Gebirgsbildungen&#039;&#039;&#039; studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, [[Gestein|Gesteinsbildungen]] im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
[[Gedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem &#039;&#039;&#039;Gedankenleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Gefühlsleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinsbildung (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die [[Gebirge|Gebirgsbildungen]] studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, &#039;&#039;&#039;Gesteinsbildungen&#039;&#039;&#039; im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
Gesteinssphäre (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Lithosphäre]], die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der &#039;&#039;&#039;Gestein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
[[Gondwana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der [[Wegener, Alfred|Alfred Wegener]]. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[Pangea]] […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt &#039;&#039;&#039;Gondwana&#039;&#039;&#039; […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grabenbruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der [[Tektonik]] sind dann die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039;. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:40:06]]&lt;br /&gt;
* „Also die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039; in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den [[Ackerbau]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
* „Da gibt es nochmal einen riesen &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039; auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
[[Höhere Erkenntnis]] (siehe Erkenntnis)&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Imagination]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039;, zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Inspiration]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur &#039;&#039;&#039;Inspiration&#039;&#039;&#039;, zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Intuition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur &#039;&#039;&#039;Intuition&#039;&#039;&#039;, also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kernspaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste &#039;&#039;&#039;Kernspaltung&#039;&#039;&#039; im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die [[Untersinnlichkeit]] führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die [[Kraft|Antikräfte]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kraft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste [[Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die [[Untersinnlichkeit]] führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die &#039;&#039;&#039;Antikräfte&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die [[digitale Welt]], wo diese &#039;&#039;&#039;untersinnlichen Kräfte&#039;&#039;&#039; nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}Landwirtschaftliche Individualität (siehe [[Landwirtschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Individualität&#039;&#039;&#039;, den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte [[Entwicklungsgedanke]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landwirtschaftlicher Kurs als Zusammenfassung|Landwirtschaftlicher Kurs]] (Begriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Insofern ist wirklich der [[Entwicklungsgedanke]] dem &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Leitfossilien (siehe [[Fossilien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die [[Stratigraphie]]: Da kann man sich orientieren an den sogenannten &#039;&#039;&#039;Leitfossilien&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Lithosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039;, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der [[Gestein]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039; […] die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mineralerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als [[Erdinneres|erste Schicht]], ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der &#039;&#039;&#039;Mineralerde&#039;&#039;&#039;, also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die [[Entwicklungsgedanke|Natur zu entwickeln]] hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „Jeder [[Gestein|Steinbruch]] lässt einen im Buch der &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
[[Novalis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] […] Wir stehen in einer Mission, zur Bildung der Erde sind wir berufen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}[[Okeanos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom &#039;&#039;&#039;Okeanos&#039;&#039;&#039;. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum […] Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}[[Pangea]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der [[Wegener, Alfred|Alfred Wegener]]. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, &#039;&#039;&#039;Pangea&#039;&#039;&#039; […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt [[Gondwana]] […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Plutonite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen […] Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die &#039;&#039;&#039;Plutonite&#039;&#039;&#039; …&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:35:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schichtung (siehe [[Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seele]] (Menschenseele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die [[digitale Welt]], wo diese [[Kraft|untersinnlichen Kräfte]] nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die &#039;&#039;&#039;Seele&#039;&#039;&#039; des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seismik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die [[Erdkruste]] bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt […] ist die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
* „[…] jedes [[Erdbeben]] oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. […] da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, &#039;&#039;&#039;seismische Geräte&#039;&#039;&#039;, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbruch (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jeder &#039;&#039;&#039;Steinbruch&#039;&#039;&#039; lässt einen im Buch der [[Natur]] lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stratigraphie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[Fossilien|Leitfossilien]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tektonik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Ein Weiteres ist die &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039;. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der [[Erdkruste]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039; sind dann die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]]. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übersinnlich]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig &#039;&#039;&#039;Übersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersinnlichen Erkenntnis (siehe [[höhere Erkenntnis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Untersinnlich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur [[Übersinnliche Erkenntnis|übersinnlichen Erkenntnis]] […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die &#039;&#039;&#039;untersinnliche Welt&#039;&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Das ist die &#039;&#039;&#039;untersinnliche&#039;&#039;&#039; Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste [[Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die &#039;&#039;&#039;Untersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die [[Kraft|Antikräfte]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
Untersinnliche Kräfte (siehe [[Kraft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}[[Vererbungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wegener, Alfred]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der &#039;&#039;&#039;Alfred Wegener&#039;&#039;&#039;. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[Pangea]] […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt [[Gondwana]] […}&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Alfred Wegeners Theorie 01:20:45|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Willensleben&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners (siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28410</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28410"/>
		<updated>2026-09-09T08:31:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung 01:19:00&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: Zur Bildung der Erde sind wir berufen? Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbelfleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten Leitfossilien. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Ahrimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; ([[a:Geheimwissenschaft im Umriß|GA13]]), da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die Versteinerungen angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[w:Ozeanische_Erdkruste|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ablagerungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt also in den &#039;&#039;&#039;Ablagerungen&#039;&#039;&#039; bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Ackerbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Also die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]] in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den &#039;&#039;&#039;Ackerbau&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
[[Ahrimans]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Erdinneres|achte Schicht]] wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also &#039;&#039;&#039;Ahrimans&#039;&#039;&#039; Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
Antikräfte (siehe [[Kraft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Asthenosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese [[Erdschichtung|Schicht]] in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] [[Erdmantel|Erdmantels]], dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
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Böse (auch [[Das Böse]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem &#039;&#039;&#039;Bösen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Das Böse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die [[Erdinneres|neunte Schicht]], die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum &#039;&#039;&#039;des Bösen&#039;&#039;&#039; schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Digitale Welt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die &#039;&#039;&#039;digitale Welt&#039;&#039;&#039;, wo diese [[Kraft|untersinnlichen Kräfte]] nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die Natur zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] das ist die Situation des [[Ökologischen Landbau|ökologischen Landbaus]], des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039; heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der [[Landwirtschaft|landwirtschaftlichen Individualität]], den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man das [[Christentum]] verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039;, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erde (Planet)|Erde]] (Planet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] knapp 71% der gesamten &#039;&#039;&#039;Erdoberfläche&#039;&#039;&#039; ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Gesicht der Erde 01:17:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:17:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdkern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Erdkern&#039;&#039;&#039;. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:00:33]]&lt;br /&gt;
[[Erdinneres]] [9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn [[Rudolf Steiner]] in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht […] Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die &#039;&#039;&#039;Erde in ihrem inneren&#039;&#039;&#039; Aufbau neun-gliedrig ist […] dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:06:05]]&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der [[Mineralerde]], also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „[…] dann spricht er von einer &#039;&#039;&#039;zweiten Schicht&#039;&#039;&#039;, das ist die Weicherde.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;achte Schicht&#039;&#039;&#039; wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also [[Ahriman|Ahrimans]] Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;neunte Schicht&#039;&#039;&#039;, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum [[Das Böse|des Bösen]] schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdkruste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die &#039;&#039;&#039;Erdkruste&#039;&#039;&#039;. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
* „60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale &#039;&#039;&#039;Kruste&#039;&#039;&#039;, so sagt man heute.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
[[Erdmantel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] &#039;&#039;&#039;Erdmantel&#039;&#039;&#039;. Und darunter nun eine weitere [[Erdschichtung|Schicht]], noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] &#039;&#039;&#039;Erdmantels&#039;&#039;&#039;, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der [[Asthenosphäre]] und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdschichtung]], äussere Wissenschaft (9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die [[Stratigraphie]], das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die &#039;&#039;&#039;Schichtungen&#039;&#039;&#039; der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „Die [[Asthenosphäre]] ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039; in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] [[Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039;, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich […] ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] [GA96] gehalten hat […] Und da schildert er den &#039;&#039;&#039;Aufbau der Erde&#039;&#039;&#039; vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus. Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:05:06]]&lt;br /&gt;
[[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis (höhere)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur &#039;&#039;&#039;höheren Erkenntnis&#039;&#039;&#039; über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur &#039;&#039;&#039;übersinnlichen Erkenntnis&#039;&#039;&#039; […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erosionsschlucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Erosionsschluchten&#039;&#039;&#039;, wo man wunderbar die [[Erdkruste]] in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erosionsschluchten 00:45:36|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:45:36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}Gebirgsbildung (siehe [[Gebirge]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die &#039;&#039;&#039;Gebirgsbildungen&#039;&#039;&#039; studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, [[Gestein|Gesteinsbildungen]] im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
[[Gedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem &#039;&#039;&#039;Gedankenleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Gefühlsleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinsbildung (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die [[Gebirge|Gebirgsbildungen]] studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, &#039;&#039;&#039;Gesteinsbildungen&#039;&#039;&#039; im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
Gesteinssphäre (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Lithosphäre]], die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der &#039;&#039;&#039;Gestein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grabenbruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der [[Tektonik]] sind dann die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039;. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:40:06]]&lt;br /&gt;
* „Also die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039; in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den [[Ackerbau]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
* „Da gibt es nochmal einen riesen &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039; auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
[[Höhere Erkenntnis]] (siehe Erkenntnis)&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Imagination]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039;, zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Inspiration]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur &#039;&#039;&#039;Inspiration&#039;&#039;&#039;, zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Intuition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur &#039;&#039;&#039;Intuition&#039;&#039;&#039;, also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kernspaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste &#039;&#039;&#039;Kernspaltung&#039;&#039;&#039; im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die [[Untersinnlichkeit]] führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die [[Kraft|Antikräfte]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kraft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste [[Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die [[Untersinnlichkeit]] führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die &#039;&#039;&#039;Antikräfte&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die [[digitale Welt]], wo diese &#039;&#039;&#039;untersinnlichen Kräfte&#039;&#039;&#039; nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}Landwirtschaftliche Individualität (siehe [[Landwirtschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Individualität&#039;&#039;&#039;, den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte [[Entwicklungsgedanke]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landwirtschaftlicher Kurs als Zusammenfassung|Landwirtschaftlicher Kurs]] (Begriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Insofern ist wirklich der [[Entwicklungsgedanke]] dem &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Leitfossilien (siehe [[Fossilien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die [[Stratigraphie]]: Da kann man sich orientieren an den sogenannten &#039;&#039;&#039;Leitfossilien&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Lithosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039;, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der [[Gestein]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039; […] die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mineralerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als [[Erdinneres|erste Schicht]], ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der &#039;&#039;&#039;Mineralerde&#039;&#039;&#039;, also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die [[Entwicklungsgedanke|Natur zu entwickeln]] hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „Jeder [[Gestein|Steinbruch]] lässt einen im Buch der &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
[[Novalis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] […] Wir stehen in einer Mission, zur Bildung der Erde sind wir berufen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}[[Ökologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}[[Plutonite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen […] Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die &#039;&#039;&#039;Plutonite&#039;&#039;&#039; …&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:35:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schichtung (siehe [[Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seele]] (Menschenseele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die [[digitale Welt]], wo diese [[Kraft|untersinnlichen Kräfte]] nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die &#039;&#039;&#039;Seele&#039;&#039;&#039; des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seismik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die [[Erdkruste]] bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt […] ist die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
* „[…] jedes [[Erdbeben]] oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. […] da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, &#039;&#039;&#039;seismische Geräte&#039;&#039;&#039;, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbruch (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jeder &#039;&#039;&#039;Steinbruch&#039;&#039;&#039; lässt einen im Buch der [[Natur]] lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stratigraphie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[Fossilien|Leitfossilien]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tektonik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Ein Weiteres ist die &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039;. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der [[Erdkruste]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039; sind dann die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]]. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übersinnlich]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig &#039;&#039;&#039;Übersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersinnlichen Erkenntnis (siehe [[höhere Erkenntnis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Untersinnlich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur [[Übersinnliche Erkenntnis|übersinnlichen Erkenntnis]] […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die &#039;&#039;&#039;untersinnliche Welt&#039;&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Das ist die &#039;&#039;&#039;untersinnliche&#039;&#039;&#039; Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste [[Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die &#039;&#039;&#039;Untersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die [[Kraft|Antikräfte]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
Untersinnliche Kräfte (siehe [[Kraft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}[[Vererbungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Willensleben&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners (siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_E&amp;diff=28409</id>
		<title>Gesamtglossar E</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_E&amp;diff=28409"/>
		<updated>2026-09-09T08:28:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count: 2;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Edelwild]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#97|GA 327, S. 97]])&lt;br /&gt;
* Edelwildblase ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#127|GA 327, S. 127]], [[GA 327#140| S. 140]])&lt;br /&gt;
* [[Edler von Kleefeld]] &lt;br /&gt;
* [[Egge]], Eggenstrich&lt;br /&gt;
* [[Egoismus]]&lt;br /&gt;
* [[Ei]]&lt;br /&gt;
* Eiche, Eichenrinde ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#134|GA 327, S. 134ff]], [[GA 327#147| S. 147]])&lt;br /&gt;
* Eichbaum und Marsperiode ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#40|GA 327, S. 40]], [[GA 327#41| S. 41]])&lt;br /&gt;
* Eingraben der Präparate ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#99|GA 327, S. 99ff]], [[GA 327#127| S. 127ff]], [[GA 327#145| S. 145]], [[GA 327#146| S. 146]])&lt;br /&gt;
* Einjährige Pflanze ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#39|GA 327, S. 39f]])&lt;br /&gt;
* Einsäuern ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#222|GA 327, S. 222]])&lt;br /&gt;
* Einweihungsweg&lt;br /&gt;
* [[Einzeller]]&lt;br /&gt;
* Eisengehalt im Boden und Enteisenung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#131|GA 327, S. 131]], [[GA 327#132| S. 132]])&lt;br /&gt;
* Eisen, Strahlung der Brennsessel ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#131|GA 327, S. 131]])&lt;br /&gt;
* [[Eiweiß]]&lt;br /&gt;
** im tierischen und pflanzlichen Organismus ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#64|GA 327, S. 64ff]])&lt;br /&gt;
** Molekularstruktur ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#51|GA 327, S. 51]])&lt;br /&gt;
** und Samenbildung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#78|GA 327, S. 78]])&lt;br /&gt;
* [[Elementarwelt]]&lt;br /&gt;
* [[Elementarwesen]]&lt;br /&gt;
* Elemente&lt;br /&gt;
** Qualitätsverhältnisse ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#136|GA 327, S. 136]])&lt;br /&gt;
** über und unter der Erde ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#48|GA 327, S. 48ff]], [[GA 327#70| S. 70]])&lt;br /&gt;
* Elektrizität ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#221|GA 327, S. 221]], [[GA 327#222| S. 222]])&lt;br /&gt;
* Elektrische Futterkonservierung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#220|GA 327, S. 220]], [[GA 327#221| S. 221]])&lt;br /&gt;
* [[Embryologie]]&lt;br /&gt;
* Embryonalleben ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#61|GA 327, S. 61]])&lt;br /&gt;
* [[Empedokles]]&lt;br /&gt;
* Empfindungsseele&lt;br /&gt;
* Engel&lt;br /&gt;
* [[Entbasung]]&lt;br /&gt;
* Entitäten, Wirkung kleinster ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#123|GA 327, S. 123]], [[GA 327#156| S. 156]])&lt;br /&gt;
* Entwässerung&lt;br /&gt;
* [[Entwicklung]]&lt;br /&gt;
* [[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
* [[Entwicklungsrichtschnur]]&lt;br /&gt;
* [[Epigenetik]]&lt;br /&gt;
* [[Epiphyse]], [[Denken]]&lt;br /&gt;
* Equisetum arvense (Ackerschachtelhalm) ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#35|GA 327, S. 35]], [[GA 327#56| S. 56]], [[GA 327#57| S. 57]], [[GA 327#83| S. 83]], [[GA 327#167| S. 167]])&lt;br /&gt;
** Ausspritzen (siehe Ackerschachtelhalm)&lt;br /&gt;
** Tee ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#167|GA 327, S. 167]])&lt;br /&gt;
* Erbsen&lt;br /&gt;
* Erde (als Erdboden siehe [[Boden]])&lt;br /&gt;
* Erdboden als Organ ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#44|GA 327, S. 44]])&lt;br /&gt;
* [[Erde (Planet)|Erde]] (Planet)&lt;br /&gt;
* Erdpflanzengeruch und Baumgeruch ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#182|GA 327, S. 182]], [[GA 327#183| S. 183]])&lt;br /&gt;
* [[Erfahrung]], [[Kind]]&lt;br /&gt;
* [[Höhere Erkenntnis|(höhere) Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
* [[Ernährung]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#87|GA 327, S. 87]])&lt;br /&gt;
* Erneuerung&lt;br /&gt;
* Ernst Haeckel (siehe [[Haeckel, Ernst]])&lt;br /&gt;
* [[Erosion]]&lt;br /&gt;
* [[Erwartung]], Egoismus&lt;br /&gt;
* Esparsette ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#56|GA 327, S. 56]], [[GA 327#111| S. 111]])&lt;br /&gt;
* [[Eurhythmie]]&lt;br /&gt;
* [[Eutrophierung]]&lt;br /&gt;
* [[Evolution]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_E&amp;diff=28408</id>
		<title>Gesamtglossar E</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_E&amp;diff=28408"/>
		<updated>2026-09-09T08:27:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Erde Korrektur (Erde als Boden, Erde als Planet)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count: 2;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Edelwild]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#97|GA 327, S. 97]])&lt;br /&gt;
* Edelwildblase ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#127|GA 327, S. 127]], [[GA 327#140| S. 140]])&lt;br /&gt;
* [[Edler von Kleefeld]] &lt;br /&gt;
* [[Egge]], Eggenstrich&lt;br /&gt;
* [[Egoismus]]&lt;br /&gt;
* [[Ei]]&lt;br /&gt;
* Eiche, Eichenrinde ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#134|GA 327, S. 134ff]], [[GA 327#147| S. 147]])&lt;br /&gt;
* Eichbaum und Marsperiode ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#40|GA 327, S. 40]], [[GA 327#41| S. 41]])&lt;br /&gt;
* Eingraben der Präparate ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#99|GA 327, S. 99ff]], [[GA 327#127| S. 127ff]], [[GA 327#145| S. 145]], [[GA 327#146| S. 146]])&lt;br /&gt;
* Einjährige Pflanze ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#39|GA 327, S. 39f]])&lt;br /&gt;
* Einsäuern ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#222|GA 327, S. 222]])&lt;br /&gt;
* Einweihungsweg&lt;br /&gt;
* [[Einzeller]]&lt;br /&gt;
* Eisengehalt im Boden und Enteisenung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#131|GA 327, S. 131]], [[GA 327#132| S. 132]])&lt;br /&gt;
* Eisen, Strahlung der Brennsessel ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#131|GA 327, S. 131]])&lt;br /&gt;
* [[Eiweiß]]&lt;br /&gt;
** im tierischen und pflanzlichen Organismus ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#64|GA 327, S. 64ff]])&lt;br /&gt;
** Molekularstruktur ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#51|GA 327, S. 51]])&lt;br /&gt;
** und Samenbildung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#78|GA 327, S. 78]])&lt;br /&gt;
* [[Elementarwelt]]&lt;br /&gt;
* [[Elementarwesen]]&lt;br /&gt;
* Elemente&lt;br /&gt;
** Qualitätsverhältnisse ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#136|GA 327, S. 136]])&lt;br /&gt;
** über und unter der Erde ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#48|GA 327, S. 48ff]], [[GA 327#70| S. 70]])&lt;br /&gt;
* Elektrizität ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#221|GA 327, S. 221]], [[GA 327#222| S. 222]])&lt;br /&gt;
* Elektrische Futterkonservierung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#220|GA 327, S. 220]], [[GA 327#221| S. 221]])&lt;br /&gt;
* [[Embryologie]]&lt;br /&gt;
* Embryonalleben ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#61|GA 327, S. 61]])&lt;br /&gt;
* [[Empedokles]]&lt;br /&gt;
* Empfindungsseele&lt;br /&gt;
* Engel&lt;br /&gt;
* [[Entbasung]]&lt;br /&gt;
* Entitäten, Wirkung kleinster ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#123|GA 327, S. 123]], [[GA 327#156| S. 156]])&lt;br /&gt;
* Entwässerung&lt;br /&gt;
* [[Entwicklung]]&lt;br /&gt;
* [[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
* [[Entwicklungsrichtschnur]]&lt;br /&gt;
* [[Epigenetik]]&lt;br /&gt;
* [[Epiphyse]], [[Denken]]&lt;br /&gt;
* Equisetum arvense (Ackerschachtelhalm) ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#35|GA 327, S. 35]], [[GA 327#56| S. 56]], [[GA 327#57| S. 57]], [[GA 327#83| S. 83]], [[GA 327#167| S. 167]])&lt;br /&gt;
** Ausspritzen (siehe Ackerschachtelhalm)&lt;br /&gt;
** Tee ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#167|GA 327, S. 167]])&lt;br /&gt;
* Erbsen&lt;br /&gt;
* Erde (als Erdboden siehe [[Boden]])&lt;br /&gt;
*[[Erde (Planet)|Erde]] (Planet)&lt;br /&gt;
* Erdboden als Organ ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#44|GA 327, S. 44]])&lt;br /&gt;
* Erdpflanzengeruch und Baumgeruch ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#182|GA 327, S. 182]], [[GA 327#183| S. 183]])&lt;br /&gt;
* [[Erfahrung]], [[Kind]]&lt;br /&gt;
* [[Höhere Erkenntnis|(höhere) Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
* [[Ernährung]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#87|GA 327, S. 87]])&lt;br /&gt;
* Erneuerung&lt;br /&gt;
* Ernst Haeckel (siehe [[Haeckel, Ernst]])&lt;br /&gt;
* [[Erosion]]&lt;br /&gt;
* [[Erwartung]], Egoismus&lt;br /&gt;
* Esparsette ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#56|GA 327, S. 56]], [[GA 327#111| S. 111]])&lt;br /&gt;
* [[Eurhythmie]]&lt;br /&gt;
* [[Eutrophierung]]&lt;br /&gt;
* [[Evolution]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Boden&amp;diff=28407</id>
		<title>Boden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Boden&amp;diff=28407"/>
		<updated>2026-09-09T08:26:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Eintrag&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anthrowiki.at|Boden (Bodenkunde)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;[[Datei:Image.png|mini|Bodenkunde]]„Der &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; (von ahd. bodam), umgangssprachlich auch Erde oder Erdreich genannt, ist der oberste, meist auch belebte Teil der Erdkruste und bildet in seiner Gesamtheit die Pedosphäre (von griech. πέδον pédon „Boden“) der Erde. Der wissenschaftlichen Erforschung der Böden dient die &#039;&#039;&#039;Bodenkunde&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Bodenwissenschaft&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Pedologie&#039;&#039;&#039;, die sich im 19. Jahrhundert als eigenständige Wissenschaft etablierte, wozu der russische Geograf und Geologe Wassili Wassiljewitsch Dokutschajew und namentlich auch Charles Darwin entscheidend beitrugen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; Der Erdboden ruht auf dem festen oder lockeren Gestein, aus dem er durch [[Verwitterung]] und weitere Prozesse der Bodenbildung (lat. Pedogenese) hervorgegangen ist. Anfangs besteht der Boden im geologischen Sinn aus dem Lockergestein, das die oberste, erodierte Gesteinsschicht der Erdoberfläche bildet. Durch die weitere Bodenentwicklung, an der eine Vielzahl von im Boden gestaltend wirkenden Lebewesen beteiligt sind, bilden sich verschiedene [[Horizontierung|Bodenhorizonte]] und immer komplexer werdende Bodenprofile aus, die sich durch ihre typischen gemeinsamen Eigenschaften von den darüber und darunter liegenden Bodenschichten unterscheiden.“ (Lit.: GA 327, S. 43ff)  &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== B. Ablagerung aus Vorzeiten =====&lt;br /&gt;
# „Sie müssen sich vorstellen, dass ursprünglich unsere &#039;&#039;&#039;Böden&#039;&#039;&#039; ihren Ausgangspunkt hatten von eiszeitlichen [[Ablagerungen]] im Wesentlichen.“ | [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Eine kurze Geschichte des Bodens 00:05:33|Klett, M. Düngung, 5. Folge, 2018, 00:05:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== B. Alterungsprozess =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Alle &#039;&#039;&#039;Böden&#039;&#039;&#039; unterliegen einem [[Alterungsprozess]]. Denn der Ursprung, die ganzen [[Verwitterung]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;svorgänge unserer Böden, geht zurück bis auf die [[Eiszeit|Eiszeiten]] […] Jetzt müssen wir sehen, dass wir diesen Prozess aufhalten, dass wir den abbremsen, diese Alterung […] Und das ist eine Frage der [[Bodenbearbeitung]] und der [[Fruchtfolge]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;düngung.“ [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Bodenpflege ein Muss 01:15:17|| Klett, M. Düngung, 4. Folge, 2018, 01:15:17]]&lt;br /&gt;
# „… eine Verwitterungsstufe … führt zu einem Altwerden des Bodens … Diese [[juvenil]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;en Standorte … werden durch die Verwitterung älter … Stoffe werden frei … [[Ton]]-Bildung findet statt … [[basisch]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;e Bestandteile wie Calcium und Magnesium und Kalium … werden ausgewaschen … der Boden entwickelt sich … und zeigt eine stärkere [[Horizontierung]] … das ist das Altwerden des Bodens …“ | [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 1. Folge von Manfred Klett, 2018#B-Horizont: Verwitterung - Tonbildung - Altwerden des Bodens 0:25:29|Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 1. Folge, 2018, 00:25:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Aufbau (siehe auch [[Horizontierung]]) =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Man muss neben dem [[Humus]] immer auch den [[Ton]] im Bewusstsein haben, die gehören den Polaritäten im &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039;. Der eine bildet sich von oben, das andere bildet sich von unten durch die [[Verwitterung]]. Und dadurch hat der Boden eine Eigenveranlagung.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Humus von oben, Ton von unten, Dynamik des Bodens 00:28:28|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:28:28]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== B. Beatmung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „[der Abbau der [[Bodenfruchtbarkeit]] zugunsten des Pflanzenwachstum muss vom Landwirt aktiv unterstützt werden]. Jeder Regen im Frühjahr löst aus, dass eine leise [[Verschlemmung]] der obersten Kruste entsteht … muss ich deswegen den Boden offenhalten im Frühjahr … den Abbau unterstützen … durch die Frühjahrs-Bodenbearbeitung … das Hauptinstrument ist der [[Striegel]] … dazu dienen … die Kruste oben zu brechen … dass das schwere [[Kohlendioxid]] … aus den Bodenporen heraus gesaugt wird … andererseits Sauerstoff in den Boden reinkommt … dass der Boden entlüften kann, was eigentlich vergiftend wirkt … und umgekehrt Sauerstoff einatmen kann.“ | [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Beatmung des Bodens 1:22:35|Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:22:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bodenbearbeitung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… wie können wir dem &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; Eigenständigkeit verleihen? … dann heißt die Antwort, durch die [[Düngung]]. Und das muss eigentlich das Ziel der Düngung sein.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Dem Boden durch Düngung Eigenständigkeit verleihen 00:42:59|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:42:59]]&lt;br /&gt;
# „… [[Präparate]]. Alles, was eigentlich den Kern des [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftlichen Kurses]] ausmacht, was [[Rudolf Steiner]] schildert im vierten Vortrag am Ende und dann der ganze fünfte Vortrag beinhaltet das eben, dann sind das neue Stoffschöpfungen […] aus dem heraus wird eine Technologie im Lebendigen entwickelt … die versuchen jetzt über ihre Wirksamkeit im &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; Eigenleben, das feste Erdige selber zu beleben …&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Präparate, neue Stoffe und neue Belebung durch R. Steiners Geisteswissenschaft 00:50:26|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:50:26]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Beschreibung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Jetzt haben wir hier ein mittleres Organ dazwischen. Und das ist … das größte Wunder der Welt. Das ist nämlich unser &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039;. So unscheinbar er ist …&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Der Boden ist das größte Wunder der Welt, Kopf-, Bauch- und Stoffwechselpol 00:23:46|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:23:46]]&lt;br /&gt;
# „… der &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; bildet sich von oben dadurch, dass jedes Jahr die organischen Rückstände sich von oben herein in Form des [[Humus]] ausbilden.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Humus von oben, Ton von unten, Dynamik des Bodens 00:28:28|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:28:28]]&lt;br /&gt;
# „… jetzt ist interessant, dass Rudolf Steiner den &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; im [[Landwirtschaftlicher Kurs|landwirtschaftlichen Kurs]] bezeichnet als Zwerchfell, vergleichbar mit dem Zwerchfell des Menschen.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs zum Zwerchfell des Menschen 00:32:19|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:32:19]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== B. Brücken von Krümel zu Krümel =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „[Frühjahresprozess] … dass hier plötzlich Brücken entstehen, von Krümel zu Krümel … Bakterienkolonien, die sich binnen kürzester Frist ausbilden … Und hinterlassen … eine Pore …. diese Pore ist dann ausgekleidet mit diesen amorphen Substanzen wie Kieselsäure … und Aluminium-Hydroxid, so hier außen rum. Und diese Pore ist lufterfüllt und wenn es regnet auch mal kurz wassererfüllt.“ | [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Frühjahrsprozess - Elemente durchdringen sich - Lebendverbauung 0:36:32|Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:36:32]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== B. Braunerde =====&lt;br /&gt;
# „Und alle Bräunung rührt auf diesen Prozess der Oxidation von Eisen in unseren &#039;&#039;&#039;Böden&#039;&#039;&#039;. Deswegen sind unsere Böden braun. Man spricht ja von [[Braunerde|Braunerden]] auch.“ | [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Oxidation, beschleunigter Verwitterungsvorgang 00:43:09|Klett, M. Düngung, 5. Folge, 2018, 00:43:09]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== B. Ernährung durch Wurzelausscheidungen =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… durch diese Wurzelausscheidungen … ernährt die Pflanze den Boden … Es ist genau umgekehrt, als man es heute denkt, in der Pflanzenernährung.“ | [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Pflanze ernährt den Boden 1:09:38|Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:09:38]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== B. Erwärmung im Frühjahr =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… der Boden … wird nur warm dadurch, dass die Luft in ihn eindringt … der Sandboden zieht die Luft sehr schnell ein, weil viel von dem Bodenwasser abdrainiert nach unten … im Sandboden … geht das sehr viel schneller … im Tonboden … bleibt so lange kalt, als das Wasser im Boden ist … das Wasser hat … eine enorm hohe Wärmekapazität … es braucht sehr viel Sonnenwärme, ehe sich das Wasser um ein Grad Celsius erwärmt hat … im Tonboden erwärmt es sich einfach nicht.“ | [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Erwärmung des Bodens - warmer Sandboden, kalter Tonboden 0:30:41|Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:30:41]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== B. Frühjahresprozess =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… ein unendlich geheimnisvoller Prozess, der da unter der Erde sich abspielt … ein [[Abbauprozess]] des [[Humus]] [ein Verwitterungsvorgang durch Ausscheidung von Säuren durch Mikroben. Folglich Freisetzung von [[Stickstoff]], [[Phosphorsäure]] usw.] … das ist ein Verlust [von [[Humus]]] und zwar ein beträchtlicher Verlust … es wird ein Gewinn, weil das sich sofort umsetzt in die Entwicklung der Pflanze über der Erde … der Boden verliert an Humusgehalt … wenn das nicht funktioniert … dann kann man mehr Humus verlieren, als man gewonnen hat.“ | [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Frühjahrsprozess - Abbauprozess des Humus 1:16:03|Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:16:03]]&lt;br /&gt;
# „[Krümelverbindungen mit [[Frostgare]]] … Es entstehen Bedingungen, wo sich jetzt Erde, Wasser, Luft und Wärme durchdringen … Das ist der Frühjahrsprozess.“ | [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Frühjahrsprozess - Elemente durchdringen sich - Lebendverbauung 0:36:32|Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:36:32]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== B. Gleichgewicht von Säure und Base =====&lt;br /&gt;
# „Es heißt, dass all dasjenige was zwischen Säure und Base das Gleichgewicht hält entweder neigt es zum Alkalischen oder zum Sauren hin. Und dieses Gleichgewicht muss irgendwo in den &#039;&#039;&#039;Böden&#039;&#039;&#039; gehalten sein. Und das wird aufrechterhalten von den basischen Bestandteilen des Bodens. Von Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium, im Wesentlichen.“ [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Verwitterungsprozess, basische Bestandteile für Gleichgewicht des Bodens 01:18:43|| Klett, M. Düngung, 4. Folge, 2018, 01:18:43]]&lt;br /&gt;
# „Und ein gewisser Säuregrad ist immer notwendig in unseren &#039;&#039;&#039;Böden&#039;&#039;&#039;, sonst würde nämlich gar nichts passieren. Wenn wir immer pH 7 hätten, das ist der neutrale Punkt, da ist das Verhältnis von H zu OH ausgeglichen.“ | [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Substanzverluste durch Auswaschung und Verwitterung, Böden werden sauer 00:53:59|Klett, M. Düngung, 5. Folge, 2018, 00:53:59]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== B. Haut =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… eine hauchdünne &#039;&#039;&#039;Haut&#039;&#039;&#039; über die Erde, wo alles heraussprießt … eigentlich so gut wie ein Nichts … Nach unten setzt sich dann sofort das Gestein fort … Nach oben ist eine Riesenatmosphäre … Aber da ist nur eine Haut dazwischen und die nennen wir Boden.“ | [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 1. Folge von Manfred Klett, 2018#Entstehung des Bodens 0:08:03|Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 1. Folge, 2018, 00:08:03]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== B. Huminsäuren =====&lt;br /&gt;
# „[[Huminsäure|Huminsäuren]] oder die ganzen organischen Säuren, die bei der Zersetzung der organischen Substanz anfallen … fördern die [[Verwitterung]] … vor allen Dingen die Auswaschung des Kalks. Sodass eigentlich unsere &#039;&#039;&#039;Böden&#039;&#039;&#039; ständig darunter leiden, dass sie zu wenig Kalk haben.“ | [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Säurewirkung in den Böden 00:34:49|Klett, M. Düngung, 5. Folge, 2018, 00:34:49]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== B. Humusbildung =====&lt;br /&gt;
# „Der &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; entsteht durch Verwitterungsvorgänge und letzten Endes durch Um- und Aufbauvorgänge der Humusbildung.“ | [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs zu Bodenkunde, A-Horizont 01:11:18|Klett, M. Düngung, 4. Folge, 2018, 01:11:18]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== B. Horizontierung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Dann sehen Sie, dass der &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; eine ganz bestimmte Erdfolge von Schichten zeigt. Wenn er keine zeigt, dann ist es ein guter Boden … meistens zeigt er eine ganz deutliche Profilgliederung … dann bezeichnet das in A-Horizont … B-Horizont und … C-Horizont …“ [[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Exkurs zu Bodenkunde, A-Horizont 01:11:18|| Klett, M. Düngung, 4. Folge, 2018, 01:11:18]]&lt;br /&gt;
# „… was sich unter dem &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039;, … ich meine jetzt nicht das Lebendige der obersten Bodenschicht … aber was sozusagen bis in die [[Bodenhorizont|C-Horizonte]] runter, bis in die Tiefen der Erde eintaucht … dann haben wir es dort vorzugsweise mit Abbauvorgängen, [[Verwitterung]] zum Beispiel, beziehungsweise mit Material zu tun, was physikalisch-chemischen Gesetzen gehorcht.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Nicht wahrnehmbare Prozesse unter dem Boden als Kopfpol 00:17:31|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:17:31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Gemeinsames Erd- und Pflanzenwachstum =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „[Zitat von [[Rudolf Steiner]] aus dem [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftlichen Kurs]]] … [[Boden]] entsteht aus den [[Pflanzen]] … ich kann die Pflanze nicht denken ohne den Boden und ich kann den Boden nicht [[denken]] ohne die Pflanze … ein &#039;&#039;&#039;gemeinsames Erd- und Pflanzenwachstum&#039;&#039;&#039; … als würde die Erde wachsen.&amp;quot; | [[Entstehung des Bodens - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2018#Boden entsteht aus Pflanzen 0:22:20|Mackensen, M. Entstehung des Bodens, 2018, 00:22:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Koprogene Schicht =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… die sogenannte &#039;&#039;&#039;koprogene Schicht&#039;&#039;&#039;, das ist die Schicht, die ungefähr 8 cm normalerweise an einem guten Boden im Sommer auftritt …hochporös … ganz große Poren, in der Lage … Starkregen aufzunehmen … die mikrobiell im Wesentlichen durch die Tätigkeit der [[Bodentiere]], nicht zuletzt der [[Regenwurm|Regenwürmer]], entstanden ist …“ | [[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Stoppelsaaten, koprogene Schicht 00:20:29|Klett, M. Düngung, 7. Folge, 2018, 00:20:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kulturboden =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… der Mensch … bewegt … den Boden, den Boden öffnet, Luft und Licht in den Boden holt, und das stört, zerstört, wegschafft, was da ist und … sorgt … dass etwas ganz Bestimmtes dort wächst. … der Boden, mit dem wir es heute zu tun haben, mit dem wir Kultur machen, das ist ein &#039;&#039;&#039;Kulturboden&#039;&#039;&#039; … auch wenn wir uns bemühen, den … nur flach zu bearbeiten … ist es trotzdem ein Kulturboden … [um] durch Fruchtfolge, durch alles Mögliche, eine tiefe und schnelle Durchwurzelung hinzubekommen.“ [[Entstehung des Bodens - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2018#Zweiter Aspekt: Kulturprozess 0:04:45|| Mackensen, M. Entstehung des Bodens, 2018, 00:04:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Juveniler B. =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… &#039;&#039;&#039;juveniler&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; … heißt also jung, noch sozusagen verwitterungsfrisch und voll eben belebt [warum man einen Boden nicht der Natur (Naturschutzgebiete o.ä.) überlassen sollte. Weil juvenile Böden (aktive) Ackerbauböden sind, nicht Waldböden u.ä.].“ | [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 1. Folge von Manfred Klett, 2018#Kultivierung der Böden - warum? 0:19:41|Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 1. Folge, 2018, 00:19:41]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kalter B. =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… im &#039;&#039;&#039;Tonboden&#039;&#039;&#039;, den man auch in der Sprache der Landwirtschaft einen &#039;&#039;&#039;kalten Boden&#039;&#039;&#039; [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[kalter Boden]]] nennt … der schwere Boden, der [[Ton]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;boden braucht sehr lange … er bleibt so lange [[kalt]], als das [[Wasser]] im Boden ist … Weil er in den Poren das Wasser hat - das sind sehr feine Poren - das Wasser festhält, kapillar festhält. Das verdunstet nicht so leicht.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Erwärmung des Bodens - warmer Sandboden, kalter Tonboden 0:30:41|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:30:41]]&lt;br /&gt;
# Man rechnet damit, dass in dem &#039;&#039;&#039;Tonboden&#039;&#039;&#039; ungefähr 50% Luftvolumen ist, beziehungsweise Wasservolumen, wo das Wasser durchsickern kann. [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Es entsteht Kieselsäure und Aluminiumhydroxid, Hohlräume im Boden 00:23:25|| Klett, M. Düngung, 5. Folge, 2018, 00:23:25]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Mistfresserboden =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… auf einem [[Rendziner]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;standort … von den Alten wunderbar “&#039;&#039;&#039;Mistfresserboden&#039;&#039;&#039;“ genannt … Da große Mengen [[Mist]] oder [[Kompost]] hinzubringen, ist totaler Quatsch. Hat gar keinen Sinn.“ [[Entstehung des Bodens - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2018#Kalk - Redzina: Knapp an Wasser, schwarzer Boden 00:29:11|| Mackensen, M. Entstehung des Bodens, 2018, 00:29:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Umgang mit dem B. =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Der Umgang mit dem Boden, dem Organ, ist im Zentrum der Landwirtschaft überhaupt.“ | [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 1. Folge von Manfred Klett, 2018#Ackerbau und Gartenbau 0:00:40|Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 1. Folge, 2018, 00:00:40]]&lt;br /&gt;
# „… wie können wir dem &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; Eigenständigkeit verleihen? … dann heißt die Antwort, durch die [[Düngung]]. Und das muss eigentlich das Ziel der Düngung sein.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Dem Boden durch Düngung Eigenständigkeit verleihen 00:42:59|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:42:59]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Prozesse im B. =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Und jetzt ist die Frage, was spielen sich eigentlich für Prozesse ab, dass es möglich ist, dass an dieser Grenze zwischen dem Wässrigen und Festen der Erde, der Elemente des Erdigen, Festen und des Wässrigen und Luft und Wärme, an dieser Grenze, wo die sich alle berühren, der &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; entsteht?“ | [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 1. Folge von Manfred Klett, 2018#Entstehung des Bodens 0:08:03|Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 1. Folge, 2018, 00:08:03]]&lt;br /&gt;
# „… der &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; bildet sich von oben dadurch, dass jedes Jahr die organischen Rückstände sich von oben herein in Form des [[Humus]] ausbilden.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Humus von oben, Ton von unten, Dynamik des Bodens 00:28:28|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:28:28]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Rhythmus =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… die [[Kolloidal|kolloidalen]] Substanzen … sind wasseraufnahmefähig und immer wieder Wasser abgeben können … Es ist wie ein &#039;&#039;&#039;rhythmischer Prozess&#039;&#039;&#039; … wenn es trocken wird, geben die Wasser ab … wenn es feucht wird, nehmen sie es wieder auf … Das atmet quasi in diesen Poren, diese Hydrathüllen.“ | [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Förderung der Unkrautkeimung und der Lebendverbauung 0:41:47|Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:41:47]]&lt;br /&gt;
# „… Wachstum, Leben ist immer &#039;&#039;&#039;Rhythmus&#039;&#039;&#039;, ist immer ein Prozess … der Urrhythmus … der Jahresrhythmus … wenn man nicht den Jahresrhythmus und dieses Leben des Bodens zusammen anschaut wird man nie nirgends irgendwas kapieren.“ [[Entstehung des Bodens - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2018#Rhythmus des Bodens: Frühjahr - geben, Herbst - bekommen 00:25:35|| Mackensen, M. Entstehung des Bodens, 2018, 00:25:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Sandboden =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Sie müssen sich jetzt vorstellen, sobald der Boden auch nur ein bisschen warm wird, und er wird nur warm dadurch, dass die Luft in ihn eindringt … der &#039;&#039;&#039;Sandboden&#039;&#039;&#039; zieht [vor allem im [[Frühjahresprozess]]] die Luft sehr schnell ein, weil viel von dem Bodenwasser abdrainiert nach unten. Oder auch bei Sonneneinstrahlung schneller verdunstet.“ [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Erwärmung des Bodens - warmer Sandboden, kalter Tonboden 0:30:41|| Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:30:41]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Umsetzungsprozess =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# … elementarsten Vorgänge zur Anregung dieser &#039;&#039;&#039;Umsetzungsprozesse&#039;&#039;&#039; im [[Boden]] ist der Mulchvorgang. Also das Einmischen der organischen Rückstände im Boden. [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Mulchen und Gründüngung Teile der Bodenbearbeitung 01:23:44|| Klett, M. Düngung, 5. Folge, 2018, 01:23:44]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== B. als lebendiger Organismus =====&lt;br /&gt;
# „Der &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; ist … ein [[lebendiger Organismus]]. Aber er hat eine rein anorganische Komponente und das ist eben alles, was mineralischer Natur ist.“ | [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Boden, ein lebendiger Organismus 00:04:12|Klett, M. Düngung, 5. Folge, 2018, 00:04:12]]&lt;br /&gt;
# „Je belebter der &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; ist, desto geringer ist die Gefahr, dass da zu große Verluste entstehen durch mikrobiellen Abbau. Sondern, dass diese Umbauprozesse ständig angeregt werden.“ | [[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Abbau in Neuaufbau transformieren durch Humus 00:13:25|Klett, M. Düngung, 6. Folge, 2018, 00:13:25]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== B. Verdichtung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… Wenn man zu früh drauffährt [z.B. wenn man den krümeligen Boden abschleppen möchte - auch um das Unkraut gezielt aufgehen zu lassen, bevor die Saat eingebracht wird]. Die [Verdichtungen] bilden sich nicht mehr zurück. Auch mikrobiell findet da nichts mehr statt.“ | [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Zum richtigen Zeitpunkt das Richtige richtig tun 0:46:42|Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:46:42]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Verlust an Calcium und Magnesium im B. =====&lt;br /&gt;
# „… der größte Verlust ist immer das Calcium und Magnesium … Und wenn da das unter einem bestimmten Niveau absinkt, dann sinkt der [[pH-Wert]], dann werden die &#039;&#039;&#039;Böden&#039;&#039;&#039; sauer. Und die Säure ist der größte Feind des Pflanzenwachstums …“ [[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Substanzverluste durch Auswaschung und Verwitterung, Böden werden sauer 00:53:59|| Klett, M. Düngung, 5. Folge, 2018, 00:53:59]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Verwitterung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „… was sich unter dem &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039;, … ich meine jetzt nicht das Lebendige der obersten Bodenschicht … aber was sozusagen bis in die [[Bodenhorizont|C-Horizonte]] runter, bis in die Tiefen der Erde eintaucht … dann haben wir es dort vorzugsweise mit Abbauvorgängen, [[Verwitterung]] zum Beispiel, beziehungsweise mit Material zu tun, was physikalisch-chemischen Gesetzen gehorcht.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Nicht wahrnehmbare Prozesse unter dem Boden als Kopfpol 00:17:31|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:17:31]]&lt;br /&gt;
# „Man muss neben dem [[Humus]] immer auch den [[Ton]] im Bewusstsein haben, die gehören den Polaritäten im &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039;. Der eine bildet sich von oben, das andere bildet sich von unten durch die [[Verwitterung]]. Und dadurch hat der Boden eine Eigenveranlagung.&amp;quot; [[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Humus von oben, Ton von unten, Dynamik des Bodens 00:28:28|| Klett, M. Düngung, 10. Folge, 2018, 00:28:28]]&lt;br /&gt;
# „Der &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; degradiert … Er wird alt … Diese Schichten … sind … Auswaschungsschichten … stärker verarmt … [[Verwitterung]] so weit fortgeschritten … vieles an basischen Stoffen wie Kalk und Magnesium und Natrium, also Natrium ist ja ziemlich uninteressant, aber Kalium, … nicht mehr verfügen [Beispiel [[Waldboden|Waldböden]]].“ | [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 1. Folge von Manfred Klett, 2018#Kultivierung der Böden - warum? 0:19:41|Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 1. Folge, 2018, 00:19:41]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Erde_(Planet)&amp;diff=28406</id>
		<title>Erde (Planet)</title>
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		<updated>2026-09-09T08:23:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Eintrag&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;# „… der &#039;&#039;&#039;Sternenhimmel&#039;&#039;&#039; [in eiskalten Winternächten] … tritt mit der &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039; in eine Beziehung … das Gefühl … dass da eine Relation ist … dass das nicht irgendwo da oben ist und hier unten ist die Erde … sondern dass das irgendwie in einer &#039;&#039;&#039;Korrespondenz&#039;&#039;&#039; steht … dieses Einstrahlende aus dem kosmischen Umkreis auf die Erde ist eine Realität.&amp;quot; | [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Beziehung - nächtlicher Sternenhimmel - Wintererde 0:10:10|Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:10:10]]&lt;br /&gt;
# „… Im Winter … denkt sich die &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039; selber … Die Erde entwickelt sozusagen eine Art &#039;&#039;&#039;Eigenbewusstsein&#039;&#039;&#039; während der Winterszeit. … Und das lässt … erleben, wenn man sich mal dem exponiert, … Dann dämmert einem das, dass da ein Verwandtschafts-Gefühl entsteht zwischen dem eigenen Menschsein und dem, was sich da makrokosmisch, sich um einen herum ausbreitet.&amp;quot; | [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Wintererlebnis - Denkakt der Erde und des Menschen 0:24:24|Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:24:24]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
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		<title>Erde (Planet)</title>
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		<updated>2026-09-09T08:21:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Die Seite wurde neu angelegt: „# „… der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sternenhimmel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [in eiskalten Winternächten] … tritt mit der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in eine Beziehung … das Gefühl … dass da eine Relation ist … dass das nicht irgendwo da oben ist und hier unten ist die Erde … sondern dass das irgendwie in einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korrespondenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht … dieses Einstrahlende aus dem kosmischen Umkreis auf die Erde ist eine Realität.&amp;quot; | Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Beziehung - n…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;# „… der &#039;&#039;&#039;Sternenhimmel&#039;&#039;&#039; [in eiskalten Winternächten] … tritt mit der &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039; in eine Beziehung … das Gefühl … dass da eine Relation ist … dass das nicht irgendwo da oben ist und hier unten ist die Erde … sondern dass das irgendwie in einer &#039;&#039;&#039;Korrespondenz&#039;&#039;&#039; steht … dieses Einstrahlende aus dem kosmischen Umkreis auf die Erde ist eine Realität.&amp;quot; | [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018#Beziehung - nächtlicher Sternenhimmel - Wintererde 0:10:10|Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:10:10]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_E&amp;diff=28404</id>
		<title>Gesamtglossar E</title>
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		<updated>2026-09-09T08:21:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count: 2;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Edelwild]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#97|GA 327, S. 97]])&lt;br /&gt;
* Edelwildblase ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#127|GA 327, S. 127]], [[GA 327#140| S. 140]])&lt;br /&gt;
* [[Edler von Kleefeld]] &lt;br /&gt;
* [[Egge]], Eggenstrich&lt;br /&gt;
* [[Egoismus]]&lt;br /&gt;
* [[Ei]]&lt;br /&gt;
* Eiche, Eichenrinde ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#134|GA 327, S. 134ff]], [[GA 327#147| S. 147]])&lt;br /&gt;
* Eichbaum und Marsperiode ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#40|GA 327, S. 40]], [[GA 327#41| S. 41]])&lt;br /&gt;
* Eingraben der Präparate ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#99|GA 327, S. 99ff]], [[GA 327#127| S. 127ff]], [[GA 327#145| S. 145]], [[GA 327#146| S. 146]])&lt;br /&gt;
* Einjährige Pflanze ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#39|GA 327, S. 39f]])&lt;br /&gt;
* Einsäuern ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#222|GA 327, S. 222]])&lt;br /&gt;
* Einweihungsweg&lt;br /&gt;
* [[Einzeller]]&lt;br /&gt;
* Eisengehalt im Boden und Enteisenung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#131|GA 327, S. 131]], [[GA 327#132| S. 132]])&lt;br /&gt;
* Eisen, Strahlung der Brennsessel ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#131|GA 327, S. 131]])&lt;br /&gt;
* [[Eiweiß]]&lt;br /&gt;
** im tierischen und pflanzlichen Organismus ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#64|GA 327, S. 64ff]])&lt;br /&gt;
** Molekularstruktur ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#51|GA 327, S. 51]])&lt;br /&gt;
** und Samenbildung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#78|GA 327, S. 78]])&lt;br /&gt;
* [[Elementarwelt]]&lt;br /&gt;
* [[Elementarwesen]]&lt;br /&gt;
* Elemente&lt;br /&gt;
** Qualitätsverhältnisse ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#136|GA 327, S. 136]])&lt;br /&gt;
** über und unter der Erde ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#48|GA 327, S. 48ff]], [[GA 327#70| S. 70]])&lt;br /&gt;
* Elektrizität ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#221|GA 327, S. 221]], [[GA 327#222| S. 222]])&lt;br /&gt;
* Elektrische Futterkonservierung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#220|GA 327, S. 220]], [[GA 327#221| S. 221]])&lt;br /&gt;
* [[Embryologie]]&lt;br /&gt;
* Embryonalleben ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#61|GA 327, S. 61]])&lt;br /&gt;
* [[Empedokles]]&lt;br /&gt;
* Empfindungsseele&lt;br /&gt;
* Engel&lt;br /&gt;
* [[Entbasung]]&lt;br /&gt;
* Entitäten, Wirkung kleinster ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#123|GA 327, S. 123]], [[GA 327#156| S. 156]])&lt;br /&gt;
* Entwässerung&lt;br /&gt;
* [[Entwicklung]]&lt;br /&gt;
* [[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
* [[Entwicklungsrichtschnur]]&lt;br /&gt;
* [[Epigenetik]]&lt;br /&gt;
* [[Epiphyse]], [[Denken]]&lt;br /&gt;
* Equisetum arvense (Ackerschachtelhalm) ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#35|GA 327, S. 35]], [[GA 327#56| S. 56]], [[GA 327#57| S. 57]], [[GA 327#83| S. 83]], [[GA 327#167| S. 167]])&lt;br /&gt;
** Ausspritzen (siehe Ackerschachtelhalm)&lt;br /&gt;
** Tee ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#167|GA 327, S. 167]])&lt;br /&gt;
* Erbsen&lt;br /&gt;
* Erde (als Erdboden siehe [[Boden]])&lt;br /&gt;
** Eigenbewusstsein&lt;br /&gt;
** Gemeinsames Erd- u Pflanzenwachstum&lt;br /&gt;
** Korrespondenz mit Sternenhimmel&lt;br /&gt;
*[[Erde (Planet)|Erde]] (Planet)&lt;br /&gt;
* Erdboden als Organ ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#44|GA 327, S. 44]])&lt;br /&gt;
* Erdpflanzengeruch und Baumgeruch ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#182|GA 327, S. 182]], [[GA 327#183| S. 183]])&lt;br /&gt;
* [[Erfahrung]], [[Kind]]&lt;br /&gt;
* [[Höhere Erkenntnis|(höhere) Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
* [[Ernährung]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#87|GA 327, S. 87]])&lt;br /&gt;
* Erneuerung&lt;br /&gt;
* Ernst Haeckel (siehe [[Haeckel, Ernst]])&lt;br /&gt;
* [[Erosion]]&lt;br /&gt;
* [[Erwartung]], Egoismus&lt;br /&gt;
* Esparsette ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#56|GA 327, S. 56]], [[GA 327#111| S. 111]])&lt;br /&gt;
* [[Eurhythmie]]&lt;br /&gt;
* [[Eutrophierung]]&lt;br /&gt;
* [[Evolution]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28403</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28403"/>
		<updated>2026-09-09T08:11:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung 01:17:00&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: Zur Bildung der Erde sind wir berufen? Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbelfleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten Leitfossilien. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Ahrimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; ([[a:Geheimwissenschaft im Umriß|GA13]]), da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die Versteinerungen angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[w:Ozeanische_Erdkruste|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ablagerungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt also in den &#039;&#039;&#039;Ablagerungen&#039;&#039;&#039; bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Ackerbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Also die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]] in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den &#039;&#039;&#039;Ackerbau&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
[[Ahrimans]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Erdinneres|achte Schicht]] wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also &#039;&#039;&#039;Ahrimans&#039;&#039;&#039; Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
Antikräfte (siehe [[Kraft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Asthenosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese [[Erdschichtung|Schicht]] in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] [[Erdmantel|Erdmantels]], dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Böse (auch [[Das Böse]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem &#039;&#039;&#039;Bösen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|C}}&lt;br /&gt;
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[[Das Böse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die [[Erdinneres|neunte Schicht]], die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum &#039;&#039;&#039;des Bösen&#039;&#039;&#039; schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Digitale Welt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die &#039;&#039;&#039;digitale Welt&#039;&#039;&#039;, wo diese [[Kraft|untersinnlichen Kräfte]] nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die Natur zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] das ist die Situation des [[Ökologischen Landbau|ökologischen Landbaus]], des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039; heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der [[Landwirtschaft|landwirtschaftlichen Individualität]], den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man das [[Christentum]] verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039;, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
[[Erdkern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Erdkern&#039;&#039;&#039;. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:00:33]]&lt;br /&gt;
[[Erdinneres]] [9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn [[Rudolf Steiner]] in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht […] Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die &#039;&#039;&#039;Erde in ihrem inneren&#039;&#039;&#039; Aufbau neun-gliedrig ist […] dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:06:05]]&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der [[Mineralerde]], also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „[…] dann spricht er von einer &#039;&#039;&#039;zweiten Schicht&#039;&#039;&#039;, das ist die Weicherde.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;achte Schicht&#039;&#039;&#039; wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also [[Ahriman|Ahrimans]] Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;neunte Schicht&#039;&#039;&#039;, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum [[Das Böse|des Bösen]] schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdkruste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die &#039;&#039;&#039;Erdkruste&#039;&#039;&#039;. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
* „60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale &#039;&#039;&#039;Kruste&#039;&#039;&#039;, so sagt man heute.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
[[Erdmantel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] &#039;&#039;&#039;Erdmantel&#039;&#039;&#039;. Und darunter nun eine weitere [[Erdschichtung|Schicht]], noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] &#039;&#039;&#039;Erdmantels&#039;&#039;&#039;, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der [[Asthenosphäre]] und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdschichtung]], äussere Wissenschaft (9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die [[Stratigraphie]], das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die &#039;&#039;&#039;Schichtungen&#039;&#039;&#039; der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „Die [[Asthenosphäre]] ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039; in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] [[Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039;, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich […] ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] [GA96] gehalten hat […] Und da schildert er den &#039;&#039;&#039;Aufbau der Erde&#039;&#039;&#039; vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus. Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:05:06]]&lt;br /&gt;
[[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis (höhere)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur &#039;&#039;&#039;höheren Erkenntnis&#039;&#039;&#039; über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur &#039;&#039;&#039;übersinnlichen Erkenntnis&#039;&#039;&#039; […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erosionsschlucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Erosionsschluchten&#039;&#039;&#039;, wo man wunderbar die [[Erdkruste]] in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erosionsschluchten 00:45:36|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:45:36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}Gebirgsbildung (siehe [[Gebirge]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die &#039;&#039;&#039;Gebirgsbildungen&#039;&#039;&#039; studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, [[Gestein|Gesteinsbildungen]] im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
[[Gedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem &#039;&#039;&#039;Gedankenleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Gefühlsleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinsbildung (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die [[Gebirge|Gebirgsbildungen]] studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, &#039;&#039;&#039;Gesteinsbildungen&#039;&#039;&#039; im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
Gesteinssphäre (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Lithosphäre]], die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der &#039;&#039;&#039;Gestein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grabenbruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der [[Tektonik]] sind dann die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039;. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:40:06]]&lt;br /&gt;
* „Also die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039; in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den [[Ackerbau]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
* „Da gibt es nochmal einen riesen &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039; auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
[[Höhere Erkenntnis]] (siehe Erkenntnis)&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Imagination]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039;, zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Inspiration]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur &#039;&#039;&#039;Inspiration&#039;&#039;&#039;, zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Intuition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur &#039;&#039;&#039;Intuition&#039;&#039;&#039;, also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kernspaltung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste &#039;&#039;&#039;Kernspaltung&#039;&#039;&#039; im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die [[Untersinnlichkeit]] führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die [[Kraft|Antikräfte]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kraft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste [[Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die [[Untersinnlichkeit]] führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die &#039;&#039;&#039;Antikräfte&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die [[digitale Welt]], wo diese &#039;&#039;&#039;untersinnlichen Kräfte&#039;&#039;&#039; nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}Landwirtschaftliche Individualität (siehe [[Landwirtschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Individualität&#039;&#039;&#039;, den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte [[Entwicklungsgedanke]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landwirtschaftlicher Kurs als Zusammenfassung|Landwirtschaftlicher Kurs]] (Begriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Insofern ist wirklich der [[Entwicklungsgedanke]] dem &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Leitfossilien (siehe [[Fossilien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die [[Stratigraphie]]: Da kann man sich orientieren an den sogenannten &#039;&#039;&#039;Leitfossilien&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Lithosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039;, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der [[Gestein]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039; […] die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mineralerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als [[Erdinneres|erste Schicht]], ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der &#039;&#039;&#039;Mineralerde&#039;&#039;&#039;, also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die [[Entwicklungsgedanke|Natur zu entwickeln]] hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „Jeder [[Gestein|Steinbruch]] lässt einen im Buch der &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
[[Novalis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] […] Wir stehen in einer Mission, zur Bildung der Erde sind wir berufen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}[[Ökologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}[[Plutonite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen […] Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die &#039;&#039;&#039;Plutonite&#039;&#039;&#039; …&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:35:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schichtung (siehe [[Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seele]] (Menschenseele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es ist nicht die Atomenergie, sondern die [[digitale Welt]], wo diese [[Kraft|untersinnlichen Kräfte]] nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die &#039;&#039;&#039;Seele&#039;&#039;&#039; des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seismik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die [[Erdkruste]] bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt […] ist die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
* „[…] jedes [[Erdbeben]] oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. […] da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, &#039;&#039;&#039;seismische Geräte&#039;&#039;&#039;, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbruch (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jeder &#039;&#039;&#039;Steinbruch&#039;&#039;&#039; lässt einen im Buch der [[Natur]] lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stratigraphie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[Fossilien|Leitfossilien]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tektonik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Ein Weiteres ist die &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039;. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der [[Erdkruste]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039; sind dann die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]]. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übersinnlich]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig &#039;&#039;&#039;Übersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersinnlichen Erkenntnis (siehe [[höhere Erkenntnis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Untersinnlich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur [[Übersinnliche Erkenntnis|übersinnlichen Erkenntnis]] […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die &#039;&#039;&#039;untersinnliche Welt&#039;&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Das ist die &#039;&#039;&#039;untersinnliche&#039;&#039;&#039; Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner die erste [[Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der [[Geisteswissenschaft]] mit etwas zu tun, was ganz in die &#039;&#039;&#039;Untersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; führt, also in das Reich der Antikräfte […] Evolutionskräfte sind, die [[Kraft|Antikräfte]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Untersinnliche Kräfte 01:14:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:14:23]]&lt;br /&gt;
Untersinnliche Kräfte (siehe [[Kraft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}[[Vererbungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Willensleben&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners (siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_A&amp;diff=28402</id>
		<title>Gesamtglossar A</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_A&amp;diff=28402"/>
		<updated>2026-09-09T07:55:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;+++ Dieses Gesamtglossar (A-Z, 0-9) beinhaltet ALLE BEGRIFFE des biodyn.wiki: Die [[Glossar GA 327|Begriffe aus dem Landwirtschaftlichen Kurs]] (GA 327) UND die Begriffe aus den Texten und Vorträgen und Einzelglossaren der Vorträge +++&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count: 2;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
* Abbauvorgang Erde, Boden (siehe [[Verwitterung]])&lt;br /&gt;
* [[Abtragende Frucht]]&lt;br /&gt;
* Abendländische christliche Landbaukultur&lt;br /&gt;
* [[Aberglauben]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#30|GA 327, S. 30]], [[GA 327#38| S. 38]], [[GA 327#160| S. 160]])&lt;br /&gt;
* Absterbeprozess&lt;br /&gt;
* Achtzehntes Jahrhundert (siehe [[18. Jahrhundert]])&lt;br /&gt;
* [[Ackerbau]]&lt;br /&gt;
* [[Ackerschachtelhalm]] (Equisetum) ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#35|GA 327, S. 35]], [[GA 327#56| S. 56f]], [[GA 327#83| S. 83]], [[GA 327#167| S. 167]])&lt;br /&gt;
** Ausspritzen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#167|GA 327, S. 167]])&lt;br /&gt;
** und Kiesel ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#35|GA 327, S. 35]], [[GA 327#56| S. 56f]], [[GA 327#83| S. 83]], [[GA 327#167| S. 167]])&lt;br /&gt;
* Achillea millefolium ([[Schafgarbe]])&lt;br /&gt;
* [[Agrarindustrialismus]]&lt;br /&gt;
* [[Ahriman]]&lt;br /&gt;
* [[Aktualitätsprinzip]]&lt;br /&gt;
* [[Äquilibrium]]&lt;br /&gt;
* [[Ätherleib]]&lt;br /&gt;
* [[Ägyptisch-Chaldäisch-Babylonische Kultur]]&lt;br /&gt;
* Ätherisch-Astralisches im Komposthaufen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#94|GA 327, S. 94f]])&lt;br /&gt;
** in der Pflanze ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#197|GA 327, S. 197]])&lt;br /&gt;
* Ätherisch-Lebendiges auf erhöhtem Niveau ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#90|GA 327, S. 90]])&lt;br /&gt;
* Ätherisch-Wucherndes ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#94|GA 327, S. 94]], [[GA 327#98| S. 98]], [[GA 327#168| S. 168]])&lt;br /&gt;
* Ätherarmut im Baumwurzelgebiet ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#184|GA 327, S. 184]])&lt;br /&gt;
* Ätzkalk im Komposthaufen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#94|GA 327, S. 94]], [[GA 327#117| S. 117]])&lt;br /&gt;
* [[A-Horizont]] (siehe [[Bodenhorizont]])&lt;br /&gt;
* [[Alchemie]]&lt;br /&gt;
* [[Alterungsprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Alter Saturn]]&lt;br /&gt;
* Allesfresser&lt;br /&gt;
* Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft&lt;br /&gt;
* [[Aluminiumhydroxid]]&lt;br /&gt;
* Anorganisch&lt;br /&gt;
* Ammoniak&lt;br /&gt;
* [[Ammoniak-Synthese]]&lt;br /&gt;
* Amorph&lt;br /&gt;
* [[Anschauung]]&lt;br /&gt;
* [[Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
* Antikräfte (siehe [[Kraft]])&lt;br /&gt;
* [[Apfel]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#57|GA 327, S. 57]], [[GA 327#152| S. 152]])&lt;br /&gt;
* Apokalypse des Johannes&lt;br /&gt;
* [[Aprikose]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#58|GA 327, S. 57]])&lt;br /&gt;
* [[Arbeit]]&lt;br /&gt;
* [[Arbeitsbesprechung]]&lt;br /&gt;
* Arbeitsteilung&lt;br /&gt;
* [[Aristoteles]]&lt;br /&gt;
* [[Arsen]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#122|GA 327, S. 122f]])&lt;br /&gt;
* [[Arzt]]&lt;br /&gt;
* [[Ascorbinsäure]]&lt;br /&gt;
* [[Assimilatstrom]]&lt;br /&gt;
* [[Assuan]]&lt;br /&gt;
* [[Assuan-Staudamm]]&lt;br /&gt;
* Asteraceae (siehe [[Korbblütler]])&lt;br /&gt;
* Astral (siehe [[Astralität]])&lt;br /&gt;
* [[Astralität]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#71|GA 327, S. 71ff]], [[GA 327#182| S. 182ff]])&lt;br /&gt;
** dichter und dünner ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#184|GA 327, S. 184ff]])&lt;br /&gt;
* Astralleib&lt;br /&gt;
* Astralleib und Krankheit ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#165|GA 327, S. 165]])&lt;br /&gt;
* Astralisches und Pflanze ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#165|GA 327, S. 165]], [[GA 327#182| S. 182ff]], [[GA 327#197| S. 197]])&lt;br /&gt;
* Astralkräfte&lt;br /&gt;
* Astralkörper&lt;br /&gt;
* Astralreichtum im Baumkronengebiet ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#183|GA 327, S. 183]], [[GA 327#184| S. 184]])&lt;br /&gt;
* Astralisierung der Luft ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#187|GA 327, S. 187]])&lt;br /&gt;
* Astralwelt&lt;br /&gt;
* [[Athanor]]&lt;br /&gt;
* [[Atmosphäre]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#35|GA 327, S. 35]], [[GA 327#39| S. 39]], [[GA 327#44| S. 44ff]])&lt;br /&gt;
* [[Atmung]] &lt;br /&gt;
** des Menschen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#66|GA 327, S. 66ff]])&lt;br /&gt;
** der Tiere ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#191|GA 327, S. 191]])&lt;br /&gt;
** und Meditation ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#76|GA 327, S. 76f]])&lt;br /&gt;
** und Stoffwechsel ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#191|GA 327, S. 191]], [[GA 327#194| S. 194]])&lt;br /&gt;
** und Schmetterlingsblütler ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#80|GA 327, S. 80]])&lt;br /&gt;
*[[Atom]]&lt;br /&gt;
*[[Aufklärung]] (Epoche)&lt;br /&gt;
* [[Auwald]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#189|GA 327, S. 189f]])&lt;br /&gt;
* Aufgangsperiode eines Planeten ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#41|GA 327, S. 41]])&lt;br /&gt;
* [[Auge]]&lt;br /&gt;
* [[Augenhöhe]]&lt;br /&gt;
* [[Aussaatzeit]]&lt;br /&gt;
** Nährkraft, Reproduktions­kraft ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#109|GA 327, S. 109]])&lt;br /&gt;
** Regen, Vollmond ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#38|GA 327, S. 38]], [[GA 327#154| S. 154]])&lt;br /&gt;
** Mondphasen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#154|GA 327, S. 154]])&lt;br /&gt;
* [[Ausscheidung]]&lt;br /&gt;
** bei der Pflanze ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#193|GA 327, S. 193]])&lt;br /&gt;
** der Nahrungsstofflichkeit im Gehirn ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#201|GA 327, S. 201]])&lt;br /&gt;
* Ausspritzen der flüssigen Präparate (siehe [[Präparate ausspritzen]]) &lt;br /&gt;
* [[Autotroph]]&lt;br /&gt;
* Ausbildung (siehe [[Biodynamische Ausbildung]])&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_K&amp;diff=28401</id>
		<title>Gesamtglossar K</title>
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		<updated>2026-09-09T07:46:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count: 2;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kakteenform ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#36|GA 327, S. 36]])&lt;br /&gt;
* Kali&lt;br /&gt;
* Kalisalz&lt;br /&gt;
* Kali Yuga ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#58|GA 327, S. 58]])&lt;br /&gt;
* [[Kalium]], Eigenversorgung der Pflanze&lt;br /&gt;
* [[Kaliumdüngung]]&lt;br /&gt;
* [[Kalk]]&lt;br /&gt;
** als Begierdenhaftes ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#82|GA 327, S. 82]])&lt;br /&gt;
** als Heiler ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#134|GA 327, S. 134]])&lt;br /&gt;
** Entkalkung des Bodens prüfen&lt;br /&gt;
** Gehalt des Bodens ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#48|GA 327, S. 48]])&lt;br /&gt;
** im Kompost ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#117|GA 327, S. 117]])&lt;br /&gt;
** K. und Wasser&lt;br /&gt;
** Kalkdünger&lt;br /&gt;
** Kalkmergel&lt;br /&gt;
** Typus ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#36|GA 327, S. 36]])&lt;br /&gt;
** und Kiesel, Gestaltungskraft, Zusammenwirken ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#79|GA 327, S. 79]], [[GA 327#80| S. 80]])&lt;br /&gt;
*** und nahe Planeten ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#36|GA 327, S. 36]], [[GA 327#150| S. 150]])&lt;br /&gt;
*** Wirksamkeit in der Pflanze ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#129|GA 327, S. 129]])&lt;br /&gt;
* [[Kalter Boden]] (siehe [[Boden]])&lt;br /&gt;
* Kalzium&lt;br /&gt;
* [[Kambium]]schicht im Baum ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#181|GA 327, S. 181]])&lt;br /&gt;
* Kamille (siehe Chamomilla officinalis)&lt;br /&gt;
** Kamilleprozeß im Organismus ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#130|GA 327, S. 130]])&lt;br /&gt;
* [[Karriere]], Unwort&lt;br /&gt;
* Kartoffel, Kartoffelgenuß ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#57|GA 327, S. 57]], [[GA 327#215| S. 215]])&lt;br /&gt;
* [[Katharsis]]&lt;br /&gt;
* Keimling&lt;br /&gt;
* Keimwurzel (siehe [[Wurzel]])&lt;br /&gt;
* [[Kelten]]&lt;br /&gt;
* [[Kernspaltung]]&lt;br /&gt;
* Kernenergie (siehe [[Kernspaltung]])&lt;br /&gt;
* [[Kiesel]]&lt;br /&gt;
** im Boden ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#46|GA 327, S. 46]], [[GA 327#47| S. 47]])&lt;br /&gt;
*** und Equisetum (siehe Ackerschachtel­halm und Kiesel)&lt;br /&gt;
*** und ferne Planeten ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#36|GA 327, S. 36]])&lt;br /&gt;
*** und Kalk ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#79|GA 327, S. 79ff]])&lt;br /&gt;
*** und Lichtwirkung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#59|GA 327, S. 59]])&lt;br /&gt;
*** Löwenzahn ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#137|GA 327, S. 137]], [[GA 327#138| S. 138]])&lt;br /&gt;
** Kieselpräparat im Kuhhorn ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#101|GA 327, S. 101]], [[GA 327#111| S. 111ff]])&lt;br /&gt;
*** und Wärme ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#39|GA 327, S. 39]], [[GA 327#40| S. 40]])&lt;br /&gt;
*** und Wurzelhaftes ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#46|GA 327, S. 46]])&lt;br /&gt;
** Kieselsäure, Kieselsubstanz ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#34|GA 327, S. 34ff]])&lt;br /&gt;
** Kieselzerkleinerung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#147|GA 327, S. 147]])&lt;br /&gt;
* [[Kind]], Entwicklung, Erfahrungen, Willen&lt;br /&gt;
* [[Klee]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#207|GA 327, S. 207]])&lt;br /&gt;
* [[Manfred Klett|Klett, Manfred]] (Biografie, Lebenslauf)&lt;br /&gt;
* [[Knochenhaut]], Periost (bei [[Kuh]])&lt;br /&gt;
* Knochensystem der Tiere ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#191|GA 327, S. 191]])&lt;br /&gt;
* Kochen der Nahrungsmittel ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#209|GA 327, S. 209]], [[GA 327#210| S. 210]])&lt;br /&gt;
* [[Felix Koguzki|Koguzki, Felix]]&lt;br /&gt;
* Kohlenstoff als Träger natürlicher Ge­staltungsprozesse ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#66|GA 327, S. 66]])&lt;br /&gt;
* [[Kolloid]]&lt;br /&gt;
** Pflanzenwachstum&lt;br /&gt;
** Verwitterung&lt;br /&gt;
* [[Kompost]]&lt;br /&gt;
** Komposthaufen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#89|GA 327, S. 89ff]], [[GA 327#95| S. 95f]], [[GA 327#117| S. 117]])&lt;br /&gt;
*** Umgraben ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#117|GA 327, S. 117]])&lt;br /&gt;
*** zur Wiesendüngung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#95|GA 327, S. 95]])&lt;br /&gt;
** Kompostierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kompostpräparate]]&lt;br /&gt;
* Konservierung&lt;br /&gt;
** durch Elektrizität ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#220|GA 327, S. 220]], [[GA 327#221| S. 221]])&lt;br /&gt;
** durch Säuerung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#222|GA 327, S. 222]], [[GA 327#223| S. 223]])&lt;br /&gt;
* [[Kopernikus]]&lt;br /&gt;
* Koprogene Schicht (siehe [[Boden]])&lt;br /&gt;
* [[Korbblütler]] (siehe Compositae)&lt;br /&gt;
* Kosmische Einwirkung&lt;br /&gt;
** durch Regen gefördert ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#38|GA 327, S. 38]])&lt;br /&gt;
** Kräfte und Substanzen im Organismus ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#198|GA 327, S. 198]], [[GA 327#199| S. 199]])&lt;br /&gt;
* Kosmisches&lt;br /&gt;
** im Kieseligen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#56|GA 327, S. 56]])&lt;br /&gt;
** in der Pflanze ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#54|GA 327, S. 54ff]])&lt;br /&gt;
** und Irdisches, Ton als Vermittler ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#47|GA 327, S. 47]])&lt;br /&gt;
*[[Kosmische Kräfte]]&lt;br /&gt;
* [[Kraft]]&lt;br /&gt;
** bewahren&lt;br /&gt;
** Formen der Kräfte&lt;br /&gt;
** Gestaltung&lt;br /&gt;
** K. tanken&lt;br /&gt;
** Kräfte&lt;br /&gt;
** lebendige im Düngemittel ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#124|GA 327, S. 124ff]])&lt;br /&gt;
** nicht messbare K.&lt;br /&gt;
** Zisterzienser&lt;br /&gt;
* Kraftfutter&lt;br /&gt;
* Kraftströmungen im Organischen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#123|GA 327, S. 123]], [[GA 327#124| S. 124]])&lt;br /&gt;
* [[Krankheit]]&lt;br /&gt;
* [[Kräuter]]&lt;br /&gt;
* [[Kreiselegge]]&lt;br /&gt;
* [[Kreuzblütler]]&lt;br /&gt;
* [[Kristall]]&lt;br /&gt;
* [[Kristall-Himmel]]&lt;br /&gt;
* [[Kristallblättchen]]&lt;br /&gt;
* Kristallisation&lt;br /&gt;
* Kristallisationskraft der Erde im Winter ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#50|GA 327, S. 50]])&lt;br /&gt;
* Kristallisationsprozess&lt;br /&gt;
* [[Kuh]]&lt;br /&gt;
* [[Kuhhorn]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#96|GA 327, S. 96ff]], [[GA 327#107| S. 107ff]])&lt;br /&gt;
** Alter, Größe, Geschlecht ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#108|GA 327, S. 108]], [[GA 327#109| S. 109]])&lt;br /&gt;
** Aufbewahrung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#107|GA 327, S. 107]])&lt;br /&gt;
** Gebrauch von Pferdemist ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#113|GA 327, S. 113]], [[GA 327#114| S. 114]])&lt;br /&gt;
** Gebrauchszeit ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#107|GA 327, S. 107]])&lt;br /&gt;
** Kieselpräparat ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#101|GA 327, S. 101]], [[GA 327#111| S. 111ff]])&lt;br /&gt;
** Zeit der Benützung, Verteilung, Vergraben ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#112|GA 327, S. 112]])&lt;br /&gt;
* [[Kuhmist]]&lt;br /&gt;
* [[Kunst]] (Landwirtschaft als Kunst)&lt;br /&gt;
* Kultur&lt;br /&gt;
* Kulturboden (siehe [[Boden]])&lt;br /&gt;
* [[Kulturlandschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Kulturpflanze]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28400</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
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		<updated>2026-09-06T07:32:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung 01:14:00&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: Zur Bildung der Erde sind wir berufen? Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbelfleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten Leitfossilien. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Ahrimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[A:Geisteswissenschaft|Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;[[A:Geheimwissenschaft im Umriß|Geheimwissenschaft]]&amp;quot;, da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die Versteinerungen angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[w:Ozeanische_Erdkruste|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ablagerungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt also in den &#039;&#039;&#039;Ablagerungen&#039;&#039;&#039; bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Ackerbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Also die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]] in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den &#039;&#039;&#039;Ackerbau&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
[[Ahrimans]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Erdinneres|achte Schicht]] wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also &#039;&#039;&#039;Ahrimans&#039;&#039;&#039; Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Asthenosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese [[Erdschichtung|Schicht]] in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] [[Erdmantel|Erdmantels]], dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böse (auch [[Das Böse]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem &#039;&#039;&#039;Bösen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Das Böse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die [[Erdinneres|neunte Schicht]], die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum &#039;&#039;&#039;des Bösen&#039;&#039;&#039; schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die Natur zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] das ist die Situation des [[Ökologischen Landbau|ökologischen Landbaus]], des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039; heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der [[Landwirtschaft|landwirtschaftlichen Individualität]], den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man das [[Christentum]] verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039;, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
[[Erdkern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Erdkern&#039;&#039;&#039;. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:00:33]]&lt;br /&gt;
[[Erdinneres]] [9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn [[Rudolf Steiner]] in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht […] Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die &#039;&#039;&#039;Erde in ihrem inneren&#039;&#039;&#039; Aufbau neun-gliedrig ist […] dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:06:05]]&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der [[Mineralerde]], also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „[…] dann spricht er von einer &#039;&#039;&#039;zweiten Schicht&#039;&#039;&#039;, das ist die Weicherde.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;achte Schicht&#039;&#039;&#039; wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also [[Ahriman|Ahrimans]] Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;neunte Schicht&#039;&#039;&#039;, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum [[Das Böse|des Bösen]] schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdkruste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die &#039;&#039;&#039;Erdkruste&#039;&#039;&#039;. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
* „60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale &#039;&#039;&#039;Kruste&#039;&#039;&#039;, so sagt man heute.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
[[Erdmantel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] &#039;&#039;&#039;Erdmantel&#039;&#039;&#039;. Und darunter nun eine weitere [[Erdschichtung|Schicht]], noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] &#039;&#039;&#039;Erdmantels&#039;&#039;&#039;, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der [[Asthenosphäre]] und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdschichtung]], äussere Wissenschaft (9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die [[Stratigraphie]], das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die &#039;&#039;&#039;Schichtungen&#039;&#039;&#039; der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „Die [[Asthenosphäre]] ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039; in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] [[Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039;, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich […] ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] [GA96] gehalten hat […] Und da schildert er den &#039;&#039;&#039;Aufbau der Erde&#039;&#039;&#039; vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus. Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:05:06]]&lt;br /&gt;
[[Höhere Erkenntnis|Erkenntnis (höhere)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur &#039;&#039;&#039;höheren Erkenntnis&#039;&#039;&#039; über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur &#039;&#039;&#039;übersinnlichen Erkenntnis&#039;&#039;&#039; […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die [[Untersinnlich|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erosionsschlucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Erosionsschluchten&#039;&#039;&#039;, wo man wunderbar die [[Erdkruste]] in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erosionsschluchten 00:45:36|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:45:36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}Gebirgsbildung (siehe [[Gebirge]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die &#039;&#039;&#039;Gebirgsbildungen&#039;&#039;&#039; studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, [[Gestein|Gesteinsbildungen]] im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
[[Gedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem &#039;&#039;&#039;Gedankenleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gefühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Gefühlsleben&#039;&#039;&#039;, in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinsbildung (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die [[Gebirge|Gebirgsbildungen]] studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, &#039;&#039;&#039;Gesteinsbildungen&#039;&#039;&#039; im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
Gesteinssphäre (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Lithosphäre]], die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der &#039;&#039;&#039;Gestein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grabenbruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der [[Tektonik]] sind dann die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039;. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:40:06]]&lt;br /&gt;
* „Also die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039; in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den [[Ackerbau]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
* „Da gibt es nochmal einen riesen &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039; auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
[[Höhere Erkenntnis]] (siehe Erkenntnis)&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Imagination]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039;, zur [[Inspiration]], zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Inspiration]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur &#039;&#039;&#039;Inspiration&#039;&#039;&#039;, zur [[Intuition]], also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Intuition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und das kann man den Schritt tun zur [[Höhere Erkenntnis|höheren Erkenntnis]] über die [[Imagination]], zur [[Inspiration]], zur &#039;&#039;&#039;Intuition&#039;&#039;&#039;, also die Schritte der [[Übersinnlich|übersinnlichen]] Erkenntnis.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}Landwirtschaftliche Individualität (siehe [[Landwirtschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Individualität&#039;&#039;&#039;, den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte [[Entwicklungsgedanke]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landwirtschaftlicher Kurs als Zusammenfassung|Landwirtschaftlicher Kurs]] (Begriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Insofern ist wirklich der [[Entwicklungsgedanke]] dem &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Leitfossilien (siehe [[Fossilien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die [[Stratigraphie]]: Da kann man sich orientieren an den sogenannten &#039;&#039;&#039;Leitfossilien&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Lithosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039;, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der [[Gestein]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039; […] die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mineralerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als [[Erdinneres|erste Schicht]], ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der &#039;&#039;&#039;Mineralerde&#039;&#039;&#039;, also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die [[Entwicklungsgedanke|Natur zu entwickeln]] hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „Jeder [[Gestein|Steinbruch]] lässt einen im Buch der &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
[[Novalis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] […] Wir stehen in einer Mission, zur Bildung der Erde sind wir berufen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}[[Ökologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}[[Plutonite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen […] Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die &#039;&#039;&#039;Plutonite&#039;&#039;&#039; …&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:35:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schichtung (siehe [[Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seismik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die [[Erdkruste]] bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt […] ist die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
* „[…] jedes [[Erdbeben]] oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. […] da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, &#039;&#039;&#039;seismische Geräte&#039;&#039;&#039;, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbruch (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jeder &#039;&#039;&#039;Steinbruch&#039;&#039;&#039; lässt einen im Buch der [[Natur]] lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stratigraphie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[Fossilien|Leitfossilien]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tektonik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Ein Weiteres ist die &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039;. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der [[Erdkruste]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039; sind dann die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]]. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Übersinnlich]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig &#039;&#039;&#039;Übersinnlichkeit&#039;&#039;&#039; in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem [[Wille|Willensleben]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersinnlichen Erkenntnis (siehe [[höhere Erkenntnis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Untersinnlich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und alle diese Schritte zur [[Übersinnliche Erkenntnis|übersinnlichen Erkenntnis]] […] kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein [[Bewusstsein]] für die &#039;&#039;&#039;untersinnliche Welt&#039;&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem [[Das Böse|Bösen]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
* „Das ist die &#039;&#039;&#039;untersinnliche&#039;&#039;&#039; Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die untersinnliche Welt 01:12:57|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}[[Vererbungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{BS|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir praktizieren ständig [[Übersinnlich|Übersinnlichkeit]] in unserem [[Gedanke|Gedankenleben]], in unserem [[Gefühl|Gefühlsleben]], in unserem &#039;&#039;&#039;Willensleben&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:12:57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners (siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=H%C3%B6here_Erkenntnis&amp;diff=28399</id>
		<title>Höhere Erkenntnis</title>
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		<updated>2026-09-06T07:10:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Die Seite wurde neu angelegt: „höheren“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;höheren&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_E&amp;diff=28398</id>
		<title>Gesamtglossar E</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_E&amp;diff=28398"/>
		<updated>2026-09-06T07:08:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count: 2;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Edelwild]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#97|GA 327, S. 97]])&lt;br /&gt;
* Edelwildblase ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#127|GA 327, S. 127]], [[GA 327#140| S. 140]])&lt;br /&gt;
* [[Edler von Kleefeld]] &lt;br /&gt;
* [[Egge]], Eggenstrich&lt;br /&gt;
* [[Egoismus]]&lt;br /&gt;
* [[Ei]]&lt;br /&gt;
* Eiche, Eichenrinde ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#134|GA 327, S. 134ff]], [[GA 327#147| S. 147]])&lt;br /&gt;
* Eichbaum und Marsperiode ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#40|GA 327, S. 40]], [[GA 327#41| S. 41]])&lt;br /&gt;
* Eingraben der Präparate ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#99|GA 327, S. 99ff]], [[GA 327#127| S. 127ff]], [[GA 327#145| S. 145]], [[GA 327#146| S. 146]])&lt;br /&gt;
* Einjährige Pflanze ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#39|GA 327, S. 39f]])&lt;br /&gt;
* Einsäuern ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#222|GA 327, S. 222]])&lt;br /&gt;
* Einweihungsweg&lt;br /&gt;
* [[Einzeller]]&lt;br /&gt;
* Eisengehalt im Boden und Enteisenung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#131|GA 327, S. 131]], [[GA 327#132| S. 132]])&lt;br /&gt;
* Eisen, Strahlung der Brennsessel ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#131|GA 327, S. 131]])&lt;br /&gt;
* [[Eiweiß]]&lt;br /&gt;
** im tierischen und pflanzlichen Organismus ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#64|GA 327, S. 64ff]])&lt;br /&gt;
** Molekularstruktur ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#51|GA 327, S. 51]])&lt;br /&gt;
** und Samenbildung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#78|GA 327, S. 78]])&lt;br /&gt;
* [[Elementarwelt]]&lt;br /&gt;
* [[Elementarwesen]]&lt;br /&gt;
* Elemente&lt;br /&gt;
** Qualitätsverhältnisse ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#136|GA 327, S. 136]])&lt;br /&gt;
** über und unter der Erde ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#48|GA 327, S. 48ff]], [[GA 327#70| S. 70]])&lt;br /&gt;
* Elektrizität ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#221|GA 327, S. 221]], [[GA 327#222| S. 222]])&lt;br /&gt;
* Elektrische Futterkonservierung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#220|GA 327, S. 220]], [[GA 327#221| S. 221]])&lt;br /&gt;
* [[Embryologie]]&lt;br /&gt;
* Embryonalleben ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#61|GA 327, S. 61]])&lt;br /&gt;
* [[Empedokles]]&lt;br /&gt;
* Empfindungsseele&lt;br /&gt;
* Engel&lt;br /&gt;
* [[Entbasung]]&lt;br /&gt;
* Entitäten, Wirkung kleinster ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#123|GA 327, S. 123]], [[GA 327#156| S. 156]])&lt;br /&gt;
* Entwässerung&lt;br /&gt;
* [[Entwicklung]]&lt;br /&gt;
* [[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
* [[Entwicklungsrichtschnur]]&lt;br /&gt;
* [[Epigenetik]]&lt;br /&gt;
* [[Epiphyse]], [[Denken]]&lt;br /&gt;
* Equisetum arvense (Ackerschachtelhalm) ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#35|GA 327, S. 35]], [[GA 327#56| S. 56]], [[GA 327#57| S. 57]], [[GA 327#83| S. 83]], [[GA 327#167| S. 167]])&lt;br /&gt;
** Ausspritzen (siehe Ackerschachtelhalm)&lt;br /&gt;
** Tee ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#167|GA 327, S. 167]])&lt;br /&gt;
* Erbsen&lt;br /&gt;
* [[Erde]]&lt;br /&gt;
** Eigenbewusstsein&lt;br /&gt;
** Gemeinsames Erd- u Pflanzenwachstum&lt;br /&gt;
** Korrespondenz mit Sternenhimmel&lt;br /&gt;
* Erdboden als Organ ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#44|GA 327, S. 44]])&lt;br /&gt;
* Erdpflanzengeruch und Baumgeruch ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#182|GA 327, S. 182]], [[GA 327#183| S. 183]])&lt;br /&gt;
* [[Erfahrung]], [[Kind]]&lt;br /&gt;
* [[Höhere Erkenntnis|(höhere) Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
* [[Ernährung]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#87|GA 327, S. 87]])&lt;br /&gt;
* Erneuerung&lt;br /&gt;
* Ernst Haeckel (siehe [[Haeckel, Ernst]])&lt;br /&gt;
* [[Erosion]]&lt;br /&gt;
* [[Erwartung]], Egoismus&lt;br /&gt;
* Esparsette ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#56|GA 327, S. 56]], [[GA 327#111| S. 111]])&lt;br /&gt;
* [[Eurhythmie]]&lt;br /&gt;
* [[Eutrophierung]]&lt;br /&gt;
* [[Evolution]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28397</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28397"/>
		<updated>2026-09-03T08:31:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: Zur Bildung der Erde sind wir berufen? Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbelfleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten Leitfossilien. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Ahrimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[A:Geisteswissenschaft|Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;[[A:Geheimwissenschaft im Umriß|Geheimwissenschaft]]&amp;quot;, da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die Versteinerungen angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[w:Ozeanische_Erdkruste|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ablagerungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt also in den &#039;&#039;&#039;Ablagerungen&#039;&#039;&#039; bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Ackerbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Also die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]] in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den &#039;&#039;&#039;Ackerbau&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
[[Ahrimans]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Erdinneres|achte Schicht]] wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also &#039;&#039;&#039;Ahrimans&#039;&#039;&#039; Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Asthenosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese [[Erdschichtung|Schicht]] in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] [[Erdmantel|Erdmantels]], dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Das Böse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die [[Erdinneres|neunte Schicht]], die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum &#039;&#039;&#039;des Bösen&#039;&#039;&#039; schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die Natur zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] das ist die Situation des [[Ökologischen Landbau|ökologischen Landbaus]], des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039; heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der [[Landwirtschaft|landwirtschaftlichen Individualität]], den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man das [[Christentum]] verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039;, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
[[Erdkern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Erdkern&#039;&#039;&#039;. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:00:33]]&lt;br /&gt;
[[Erdinneres]] [9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn [[Rudolf Steiner]] in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht […] Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die &#039;&#039;&#039;Erde in ihrem inneren&#039;&#039;&#039; Aufbau neun-gliedrig ist […] dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:06:05]]&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der [[Mineralerde]], also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „[…] dann spricht er von einer &#039;&#039;&#039;zweiten Schicht&#039;&#039;&#039;, das ist die Weicherde.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;achte Schicht&#039;&#039;&#039; wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also [[Ahriman|Ahrimans]] Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;neunte Schicht&#039;&#039;&#039;, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum [[Das Böse|des Bösen]] schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdkruste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die &#039;&#039;&#039;Erdkruste&#039;&#039;&#039;. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
* „60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale &#039;&#039;&#039;Kruste&#039;&#039;&#039;, so sagt man heute.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
[[Erdmantel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] &#039;&#039;&#039;Erdmantel&#039;&#039;&#039;. Und darunter nun eine weitere [[Erdschichtung|Schicht]], noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] &#039;&#039;&#039;Erdmantels&#039;&#039;&#039;, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der [[Asthenosphäre]] und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdschichtung]], äussere Wissenschaft (9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die [[Stratigraphie]], das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die &#039;&#039;&#039;Schichtungen&#039;&#039;&#039; der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „Die [[Asthenosphäre]] ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039; in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] [[Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039;, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich […] ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] [GA96] gehalten hat […] Und da schildert er den &#039;&#039;&#039;Aufbau der Erde&#039;&#039;&#039; vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus. Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:05:06]]&lt;br /&gt;
[[Erosionsschlucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Erosionsschluchten&#039;&#039;&#039;, wo man wunderbar die [[Erdkruste]] in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erosionsschluchten 00:45:36|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:45:36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}Gebirgsbildung (siehe [[Gebirge]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die &#039;&#039;&#039;Gebirgsbildungen&#039;&#039;&#039; studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, [[Gestein|Gesteinsbildungen]] im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinsbildung (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die [[Gebirge|Gebirgsbildungen]] studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, &#039;&#039;&#039;Gesteinsbildungen&#039;&#039;&#039; im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
Gesteinssphäre (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Lithosphäre]], die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der &#039;&#039;&#039;Gestein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grabenbruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der [[Tektonik]] sind dann die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039;. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:40:06]]&lt;br /&gt;
* „Also die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039; in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den [[Ackerbau]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
* „Da gibt es nochmal einen riesen &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039; auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}Landwirtschaftliche Individualität (siehe [[Landwirtschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Individualität&#039;&#039;&#039;, den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte [[Entwicklungsgedanke]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landwirtschaftlicher Kurs als Zusammenfassung|Landwirtschaftlicher Kurs]] (Begriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Insofern ist wirklich der [[Entwicklungsgedanke]] dem &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Leitfossilien (siehe [[Fossilien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die [[Stratigraphie]]: Da kann man sich orientieren an den sogenannten &#039;&#039;&#039;Leitfossilien&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Lithosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039;, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der [[Gestein]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039; […] die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mineralerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als [[Erdinneres|erste Schicht]], ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der &#039;&#039;&#039;Mineralerde&#039;&#039;&#039;, also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die [[Entwicklungsgedanke|Natur zu entwickeln]] hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „Jeder [[Gestein|Steinbruch]] lässt einen im Buch der &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
[[Novalis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] […] Wir stehen in einer Mission, zur Bildung der Erde sind wir berufen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}[[Ökologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}[[Plutonite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen […] Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die &#039;&#039;&#039;Plutonite&#039;&#039;&#039; …&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:35:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schichtung (siehe [[Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seismik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die [[Erdkruste]] bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt […] ist die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
* „[…] jedes [[Erdbeben]] oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. […] da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, &#039;&#039;&#039;seismische Geräte&#039;&#039;&#039;, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbruch (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jeder &#039;&#039;&#039;Steinbruch&#039;&#039;&#039; lässt einen im Buch der [[Natur]] lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stratigraphie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[Fossilien|Leitfossilien]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tektonik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Ein Weiteres ist die &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039;. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der [[Erdkruste]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039; sind dann die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]]. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}[[Vererbungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners (siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28396</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28396"/>
		<updated>2026-09-03T08:30:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung 01:12:00&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: Zur Bildung der Erde sind wir berufen? Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbelfleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten Leitfossilien. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Ahrimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[A:Geisteswissenschaft|Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;[[A:Geheimwissenschaft im Umriß|Geheimwissenschaft]]&amp;quot;, da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die Versteinerungen angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[w:Ozeanische_Erdkruste|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ablagerungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt also in den &#039;&#039;&#039;Ablagerungen&#039;&#039;&#039; bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Ackerbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Also die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]] in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den &#039;&#039;&#039;Ackerbau&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
[[Ahrimans]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Erdinneres|achte Schicht]] wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also &#039;&#039;&#039;Ahrimans&#039;&#039;&#039; Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Asthenosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese [[Erdschichtung|Schicht]] in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] [[Erdmantel|Erdmantels]], dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Das Böse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die [[Erdinneres|neunte Schicht]], die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum &#039;&#039;&#039;des Bösen&#039;&#039;&#039; schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die Natur zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] das ist die Situation des [[Ökologischen Landbau|ökologischen Landbaus]], des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039; heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der [[Landwirtschaft|landwirtschaftlichen Individualität]], den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man das [[Christentum]] verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039;, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
[[Erdkern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Erdkern&#039;&#039;&#039;. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:00:33]]&lt;br /&gt;
[[Erdinneres]] [9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn [[Rudolf Steiner]] in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht […] Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die &#039;&#039;&#039;Erde in ihrem inneren&#039;&#039;&#039; Aufbau neun-gliedrig ist […] dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:06:05]]&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der [[Mineralerde]], also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „[…] dann spricht er von einer &#039;&#039;&#039;zweiten Schicht&#039;&#039;&#039;, das ist die Weicherde.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;achte Schicht&#039;&#039;&#039; wird dann eben der [[große Zersplitterer]] genannt, also [[Ahriman|Ahrimans]] Reich im eigentlichen Sinne.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;neunte Schicht&#039;&#039;&#039;, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum [[Das Böse|des Bösen]] schlechthin.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdkruste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die &#039;&#039;&#039;Erdkruste&#039;&#039;&#039;. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
* „60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale &#039;&#039;&#039;Kruste&#039;&#039;&#039;, so sagt man heute.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
[[Erdmantel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] &#039;&#039;&#039;Erdmantel&#039;&#039;&#039;. Und darunter nun eine weitere [[Erdschichtung|Schicht]], noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] &#039;&#039;&#039;Erdmantels&#039;&#039;&#039;, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch […] in der [[Asthenosphäre]] und dem inneren Erdmantel […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdschichtung]] (9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die [[Stratigraphie]], das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die &#039;&#039;&#039;Schichtungen&#039;&#039;&#039; der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „Die [[Asthenosphäre]] ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039; in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „Und diese beiden zusammen [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Lithospäre]] und [[Asthenosphäre]]] nennt man den äußeren [oberen] [[Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039;, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der obere und untere Erdmantel 00:58:15|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:58:15]]&lt;br /&gt;
* „[…] das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich […] ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] [GA96] gehalten hat […] Und da schildert er den &#039;&#039;&#039;Aufbau der Erde&#039;&#039;&#039; vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus. Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:05:06]]&lt;br /&gt;
[[Erosionsschlucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Erosionsschluchten&#039;&#039;&#039;, wo man wunderbar die [[Erdkruste]] in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erosionsschluchten 00:45:36|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:45:36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}Gebirgsbildung (siehe [[Gebirge]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die &#039;&#039;&#039;Gebirgsbildungen&#039;&#039;&#039; studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, [[Gestein|Gesteinsbildungen]] im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinsbildung (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die [[Gebirge|Gebirgsbildungen]] studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, &#039;&#039;&#039;Gesteinsbildungen&#039;&#039;&#039; im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
Gesteinssphäre (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Lithosphäre]], die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der &#039;&#039;&#039;Gestein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grabenbruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der [[Tektonik]] sind dann die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039;. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:40:06]]&lt;br /&gt;
* „Also die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039; in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den [[Ackerbau]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
* „Da gibt es nochmal einen riesen &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039; auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}Landwirtschaftliche Individualität (siehe [[Landwirtschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Individualität&#039;&#039;&#039;, den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte [[Entwicklungsgedanke]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landwirtschaftlicher Kurs als Zusammenfassung|Landwirtschaftlicher Kurs]] (Begriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Insofern ist wirklich der [[Entwicklungsgedanke]] dem &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Leitfossilien (siehe [[Fossilien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die [[Stratigraphie]]: Da kann man sich orientieren an den sogenannten &#039;&#039;&#039;Leitfossilien&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Lithosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039;, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der [[Gestein]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039; […] die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mineralerde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] er [R.S.] spricht da als [[Erdinneres|erste Schicht]], ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der &#039;&#039;&#039;Mineralerde&#039;&#039;&#039;, also das, was man die [[Erdkruste]] auch nennen könnte […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:09:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die [[Entwicklungsgedanke|Natur zu entwickeln]] hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „Jeder [[Gestein|Steinbruch]] lässt einen im Buch der &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
[[Novalis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] […] Wir stehen in einer Mission, zur Bildung der Erde sind wir berufen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}[[Ökologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}[[Plutonite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen […] Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die &#039;&#039;&#039;Plutonite&#039;&#039;&#039; …&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:35:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schichtung (siehe [[Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seismik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die [[Erdkruste]] bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt […] ist die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
* „[…] jedes [[Erdbeben]] oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. […] da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, &#039;&#039;&#039;seismische Geräte&#039;&#039;&#039;, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbruch (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jeder &#039;&#039;&#039;Steinbruch&#039;&#039;&#039; lässt einen im Buch der [[Natur]] lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stratigraphie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[Fossilien|Leitfossilien]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tektonik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Ein Weiteres ist die &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039;. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der [[Erdkruste]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039; sind dann die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]]. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}[[Vererbungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 Erdschichten nach Geisteswissenschaft Rudolf Steiners (siehe [[Erdinneres]])&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_Z&amp;diff=28395</id>
		<title>Gesamtglossar Z</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count: 2;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zarathustra]]&lt;br /&gt;
* [[Zaubern]]&lt;br /&gt;
* [[Zeitpunkt]]&lt;br /&gt;
* [[Zisterzienser]]&lt;br /&gt;
* Zentrum des Bösen (siehe [[Das Böse]])&lt;br /&gt;
* Züchtung der Kulturpflanzen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#58|GA 327, S. 58]])&lt;br /&gt;
* Züchtung der Präparatepflanzen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#143|GA 327, S. 143]])&lt;br /&gt;
* [[Zukunft]] i.S. von zukunftsweisend&lt;br /&gt;
* [[Zwerchfell]]&lt;br /&gt;
* [[Zwerg]] (siehe [[Gnome]])&lt;br /&gt;
* [[Zwischenfrucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_D&amp;diff=28394</id>
		<title>Gesamtglossar D</title>
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		<updated>2026-09-03T08:27:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count: 2;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|D}}&lt;br /&gt;
* Dämpfungsprozeß ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#210|GA 327, S. 210]])&lt;br /&gt;
* [[Das Böse]]&lt;br /&gt;
* Dauerhumus (siehe [[Humus]])&lt;br /&gt;
* Dauerpflanzen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#40|GA 327, S. 40]])&lt;br /&gt;
* Darwimismus (siehe [[Darwin, Charles]] )&lt;br /&gt;
* [[Darwin, Charles]]&lt;br /&gt;
* [[DDT]], Dichloridphenyltrichlorethan&lt;br /&gt;
* Dehydroascorbinsäure (siehe [[Ascorbinsäure]])&lt;br /&gt;
* [[Demeter]], Mysterien&lt;br /&gt;
* [[Denken]]&lt;br /&gt;
** [[Denken]], digitale Welt&lt;br /&gt;
** [[Denken]], Gedankliches mit Gesetzescharakter&lt;br /&gt;
** [[Denken]] Im Tun&lt;br /&gt;
** [[Denken]], Inhalt wird Erlebnis&lt;br /&gt;
** [[Denken]], Kristallbildung&lt;br /&gt;
** [[Denken]], Lebensprozesse zurückdrängen&lt;br /&gt;
** [[Denken]], Räumlich und Zeitlich&lt;br /&gt;
** [[Denken]], Willen ins Denken schicken&lt;br /&gt;
** [[Lebendiges Denken]]&lt;br /&gt;
*[[Denudation]]&lt;br /&gt;
*[[Dichotomie]] (siehe auch [[Trichotomie]])&lt;br /&gt;
* [[Die Geheimwissenschaft im Umriß]] (GA 13)&lt;br /&gt;
* [[Dienst]], sich für etwas in den Dienst stellen&lt;br /&gt;
* [[Digital Farming]]&lt;br /&gt;
* [[Dorfimpuls]]&lt;br /&gt;
* [[Dorfschaft]]&lt;br /&gt;
* Dornach (siehe [[Goetheanum]])&lt;br /&gt;
* [[Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
* [[Betriebsgemeinschaft Dottenfelderhof|Dottenfelderhof, Betriebsgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Dottenfelderhof]], Impulse&lt;br /&gt;
* Drainage&lt;br /&gt;
* Dreigliederung&lt;br /&gt;
* [[Dreigliederung des Menschenwesens]]&lt;br /&gt;
* [[Dreifelderwirtschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Dreißigjähriger Krieg]]&lt;br /&gt;
* Drogen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#127|GA 327, S. 127]], [[GA 327#131| S. 131]])&lt;br /&gt;
* [[Drotten-Mysterien]]&lt;br /&gt;
* [[Druiden-Mysterien]]&lt;br /&gt;
* Duft ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#92|GA 327, S. 92]], [[GA 327#93| S. 93]])&lt;br /&gt;
* Dunghaufen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#91|GA 327, S. 91]], [[GA 327#145| S. 145]])&lt;br /&gt;
* Dungstätte ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#140|GA 327, S. 140ff]])&lt;br /&gt;
* [[Dünger]]&lt;br /&gt;
** Behandlung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#87|GA 327, S. 87]], [[GA 327#91| S. 91]], [[GA 327#120| S. 120f]], [[GA 327#142| S. 142]])&lt;br /&gt;
** Düngerpräparate (siehe [[Präparate]])&lt;br /&gt;
** Langzeitdüngerversuch&lt;br /&gt;
** persönliches Verhältnis ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#91|GA 327, S. 91ff]])&lt;br /&gt;
** Präparate ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#124|GA 327, S. 124f]], [[GA 327#145| S. 145f]], [[GA 327#174| S. 174]])&lt;br /&gt;
** Quelle&lt;br /&gt;
** Vernünftigwerden ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#132|GA 327, S. 132]])&lt;br /&gt;
* [[Düngung]]&lt;br /&gt;
** D. Historie&lt;br /&gt;
** D. mit Stickstoff&lt;br /&gt;
* Düngungsfrage ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#87|GA 327, S. 87]], [[GA 327#119| S. 119]], [[GA 327#141| S. 141]], [[GA 327#142| S. 142]])&lt;br /&gt;
* Durchhalten ([[Biodynamische Ausbildung]])&lt;br /&gt;
* Durchseihen der Präparateflüssigkeit ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#106|GA 327, S. 106]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_B&amp;diff=28393</id>
		<title>Gesamtglossar B</title>
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		<updated>2026-09-03T08:27:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count: 2;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|B}}&lt;br /&gt;
* [[Bakterien]]&lt;br /&gt;
** Bekämpfung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#120|GA 327, S. 120f]])&lt;br /&gt;
** Im Boden und Mist ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#99|GA 327, S. 99]], [[GA 327#120| S. 120f]], [[GA 327#189| S. 189f]])&lt;br /&gt;
** Wirkung im Dünger ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#99|GA 327, S. 99]])&lt;br /&gt;
* Baldrianblüten ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#139|GA 327, S. 139]])&lt;br /&gt;
* [[Baldrianpräparat]]&lt;br /&gt;
* [[BASF]]&lt;br /&gt;
* [[Basaltmehl]]&lt;br /&gt;
* Bauchfell (Gekröse) ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#137|GA 327, S. 137]])&lt;br /&gt;
* [[Bauer]] (Landwirt)&lt;br /&gt;
** als Meditant ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#76|GA 327, S. 76f]], [[GA 327#114| S. 114]])&lt;br /&gt;
** und Wissenschaft ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#237|GA 327, S. 237ff]])&lt;br /&gt;
* Bauern-&lt;br /&gt;
** -kalender ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#30|GA 327, S. 30]], [[GA 327#116| S. 116]])&lt;br /&gt;
** -philosophie ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#115|GA 327, S. 115f]])&lt;br /&gt;
* [[Bäuerliche Kultur]]&lt;br /&gt;
* [[Bauernkrieg]]&lt;br /&gt;
* Bauernregel&lt;br /&gt;
* [[Bäume]], Ansammler von Astralität ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#183|GA 327, S. 183]], [[GA 327#184| S. 184]])&lt;br /&gt;
** Bildungsschichten ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#181|GA 327, S. 181]], [[GA 327#182| S. 182]])&lt;br /&gt;
** im Gegensatz zur Krautpflanze ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#89|GA 327, S. 89]], [[GA 327#179| S. 179ff]])&lt;br /&gt;
* Baumgeruch und Erdpflanzengeruch ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#182|GA 327, S. 182]], [[GA 327#183| S. 183]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Baumkronengebiet&#039;&#039; und Baumwurzel­gebiet ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#184|GA 327, S. 184]], [[GA 327#185| S. 185]])&lt;br /&gt;
* Baumsterben&lt;br /&gt;
* [[Ernst Becker|Becker, Ernst]]&lt;br /&gt;
* [[Begeisterung]]&lt;br /&gt;
* [[Begriff]]&lt;br /&gt;
* [[Behinderung]]&lt;br /&gt;
* [[Benedikt von Nursia]]&lt;br /&gt;
* [[Benediktiner]]&lt;br /&gt;
* [[Bernard von Clairvaux]]&lt;br /&gt;
* [[Besommerung]]&lt;br /&gt;
* [[Betriebsgemeinschaft Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
* [[Betriebsorganismus]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#186|GA 327, S. 186]], [[GA 327#187| S. 187]], [[GA 327#202| S. 202]])&lt;br /&gt;
* [[Joseph Beuys|Beuys, Joseph]]&lt;br /&gt;
* Beziehungszusammenhang&lt;br /&gt;
* [[Beweis]] versus innere Gewissheit&lt;br /&gt;
* [[Bewusstsein]]&lt;br /&gt;
* [[Bewusstseinsseelenzeitalter]]&lt;br /&gt;
* [[Bhagavad Gita]]&lt;br /&gt;
* [[B-Horizont]] (siehe [[Bodenhorizont]])&lt;br /&gt;
* [[Bienen]]&lt;br /&gt;
* [[Bildendes Prinzip]]&lt;br /&gt;
* [[Bildekräfte]]&lt;br /&gt;
* [[Biogenetik]]&lt;br /&gt;
* Biodynamik&lt;br /&gt;
* Biodynamische Bewegung&lt;br /&gt;
* [[Biodynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
* Biodynamischer Impuls&lt;br /&gt;
* [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
* Biologisch-dynamische Bewegung&lt;br /&gt;
* Biologisch-dynamischer Impuls&lt;br /&gt;
* Biologisch-dynamische Präparate (siehe [[Präparate]])&lt;br /&gt;
* Biologisch-dynamische Wirtschaftsweise&lt;br /&gt;
* [[Biotop]]&lt;br /&gt;
* [[Birkeland-Eyde-Verfahren]] ([[Stickstoff]])&lt;br /&gt;
* Blattfallkrankheit ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#173|GA 327, S. 173]])&lt;br /&gt;
* [[Blatt]]&lt;br /&gt;
* Blatt- und Blütenwärme für die Pflanze ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#48|GA 327, S. 48]])&lt;br /&gt;
* [[Blattmetamorphose]]&lt;br /&gt;
* [[Blaue Zonen]]&lt;br /&gt;
* [[Blüte]]&lt;br /&gt;
* Blütenfarbe - Planeten ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#55|GA 327, S. 55]])&lt;br /&gt;
* [[Boden]]&lt;br /&gt;
** als Organ ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#44|GA 327, S. 44ff]])&lt;br /&gt;
** Alterung&lt;br /&gt;
** Beatmung&lt;br /&gt;
** Brücken von Krümel zu Krümel&lt;br /&gt;
** Degeneration&lt;br /&gt;
** Durchvernünftigung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#133|GA 327, S. 133]])&lt;br /&gt;
** Eisengehalt und Enteisung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#131|GA 327, S. 131]], [[GA 327#132| S. 132]])&lt;br /&gt;
** Ernährung durch Wurzelausscheidungen&lt;br /&gt;
** Erwärmung im Frühjahr&lt;br /&gt;
** Frühjahresprozess&lt;br /&gt;
** geologische Grundlage ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#46|GA 327, S. 46]])&lt;br /&gt;
** Haut&lt;br /&gt;
** Impfversuche ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#121|GA 327, S. 121]])&lt;br /&gt;
** Juvenil&lt;br /&gt;
** Kalkgehalt ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#48|GA 327, S. 48]])&lt;br /&gt;
** Kieselgehalt ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#46|GA 327, S. 46]], [[GA 327#47| S. 47]])&lt;br /&gt;
** Kulturboden&lt;br /&gt;
** Mistfresserboden&lt;br /&gt;
** Rhythmischer Prozess&lt;br /&gt;
** Tonbeigabe ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#50|GA 327, S. 50]])&lt;br /&gt;
** Verdichtung&lt;br /&gt;
* [[Bodenbearbeitung]]&lt;br /&gt;
** [[Bodenbearbeitung]], Abschleppen mit Pferd&lt;br /&gt;
** [[Bodenbearbeitung]], Atmung&lt;br /&gt;
** [[Bodenbearbeitung]], Geduld&lt;br /&gt;
** [[Bodenbearbeitung]], Kreiselegge mit Sämaschine&lt;br /&gt;
** [[Bodenbearbeitung]], Kruste&lt;br /&gt;
** [[Bodenbearbeitung]], Motorenvibrationen&lt;br /&gt;
** [[Bodenbearbeitung]], Netzstriegel&lt;br /&gt;
** [[Bodenbearbeitung]], Pferd&lt;br /&gt;
** [[Bodenbearbeitung]], Schlupf&lt;br /&gt;
** [[Bodenbearbeitung]], Solenbildung&lt;br /&gt;
** [[Bodenbearbeitung]], Ur-Persische Kultur&lt;br /&gt;
* [[Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
** [[Bodenentwicklung]], Ausgangspunkt&lt;br /&gt;
** [[Bodenentwicklung]], Bodenfruchtbarkeitsentwicklung&lt;br /&gt;
** [[Bodenentwicklung]], im Jahreslauf&lt;br /&gt;
** [[Bodenentwicklung]] von Jahr zu Jahr&lt;br /&gt;
* [[Bodenfruchtbarkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Bodenhorizont]]&lt;br /&gt;
** [[Bodenhorizont]], A-C-Horizont&lt;br /&gt;
** [[Bodenhorizont]], A-Horizont&lt;br /&gt;
** [[Bodenhorizont]], B-Horizont&lt;br /&gt;
** [[Bodenhorizont]], C-Horizont&lt;br /&gt;
* Bodenporen&lt;br /&gt;
* Bodenprofil (siehe [[Bodenhorizont]])&lt;br /&gt;
* Bodentiere&lt;br /&gt;
* [[Bodentyp]]&lt;br /&gt;
* Böse (siehe [[Das Böse]])&lt;br /&gt;
* [[Brache]]&lt;br /&gt;
* [[Braunerde]]&lt;br /&gt;
* Brennnessel (siehe [[Urtica dioica]])&lt;br /&gt;
```&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_A&amp;diff=28392</id>
		<title>Gesamtglossar A</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_A&amp;diff=28392"/>
		<updated>2026-09-03T08:25:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;+++ Dieses Gesamtglossar (A-Z, 0-9) beinhaltet ALLE BEGRIFFE des biodyn.wiki: Die [[Glossar GA 327|Begriffe aus dem Landwirtschaftlichen Kurs]] (GA 327) UND die Begriffe aus den Texten und Vorträgen und Einzelglossaren der Vorträge +++&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count: 2;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
* Abbauvorgang Erde, Boden (siehe [[Verwitterung]])&lt;br /&gt;
* [[Abtragende Frucht]]&lt;br /&gt;
* Abendländische christliche Landbaukultur&lt;br /&gt;
* [[Aberglauben]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#30|GA 327, S. 30]], [[GA 327#38| S. 38]], [[GA 327#160| S. 160]])&lt;br /&gt;
* Absterbeprozess&lt;br /&gt;
* Achtzehntes Jahrhundert (siehe [[18. Jahrhundert]])&lt;br /&gt;
* [[Ackerbau]]&lt;br /&gt;
* [[Ackerschachtelhalm]] (Equisetum) ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#35|GA 327, S. 35]], [[GA 327#56| S. 56f]], [[GA 327#83| S. 83]], [[GA 327#167| S. 167]])&lt;br /&gt;
** Ausspritzen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#167|GA 327, S. 167]])&lt;br /&gt;
** und Kiesel ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#35|GA 327, S. 35]], [[GA 327#56| S. 56f]], [[GA 327#83| S. 83]], [[GA 327#167| S. 167]])&lt;br /&gt;
* Achillea millefolium ([[Schafgarbe]])&lt;br /&gt;
* [[Agrarindustrialismus]]&lt;br /&gt;
* [[Ahriman]]&lt;br /&gt;
* [[Aktualitätsprinzip]]&lt;br /&gt;
* [[Äquilibrium]]&lt;br /&gt;
* [[Ätherleib]]&lt;br /&gt;
* [[Ägyptisch-Chaldäisch-Babylonische Kultur]]&lt;br /&gt;
* Ätherisch-Astralisches im Komposthaufen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#94|GA 327, S. 94f]])&lt;br /&gt;
** in der Pflanze ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#197|GA 327, S. 197]])&lt;br /&gt;
* Ätherisch-Lebendiges auf erhöhtem Niveau ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#90|GA 327, S. 90]])&lt;br /&gt;
* Ätherisch-Wucherndes ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#94|GA 327, S. 94]], [[GA 327#98| S. 98]], [[GA 327#168| S. 168]])&lt;br /&gt;
* Ätherarmut im Baumwurzelgebiet ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#184|GA 327, S. 184]])&lt;br /&gt;
* Ätzkalk im Komposthaufen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#94|GA 327, S. 94]], [[GA 327#117| S. 117]])&lt;br /&gt;
* [[A-Horizont]] (siehe [[Bodenhorizont]])&lt;br /&gt;
* [[Alchemie]]&lt;br /&gt;
* [[Alterungsprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Alter Saturn]]&lt;br /&gt;
* Allesfresser&lt;br /&gt;
* Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft&lt;br /&gt;
* [[Aluminiumhydroxid]]&lt;br /&gt;
* Anorganisch&lt;br /&gt;
* Ammoniak&lt;br /&gt;
* [[Ammoniak-Synthese]]&lt;br /&gt;
* Amorph&lt;br /&gt;
* [[Anschauung]]&lt;br /&gt;
* [[Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
* [[Apfel]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#57|GA 327, S. 57]], [[GA 327#152| S. 152]])&lt;br /&gt;
* Apokalypse des Johannes&lt;br /&gt;
* [[Aprikose]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#58|GA 327, S. 57]])&lt;br /&gt;
* [[Arbeit]]&lt;br /&gt;
* [[Arbeitsbesprechung]]&lt;br /&gt;
* Arbeitsteilung&lt;br /&gt;
* [[Aristoteles]]&lt;br /&gt;
* [[Arsen]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#122|GA 327, S. 122f]])&lt;br /&gt;
* [[Arzt]]&lt;br /&gt;
* [[Ascorbinsäure]]&lt;br /&gt;
* [[Assimilatstrom]]&lt;br /&gt;
* [[Assuan]]&lt;br /&gt;
* [[Assuan-Staudamm]]&lt;br /&gt;
* Asteraceae (siehe [[Korbblütler]])&lt;br /&gt;
* Astral (siehe [[Astralität]])&lt;br /&gt;
* [[Astralität]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#71|GA 327, S. 71ff]], [[GA 327#182| S. 182ff]])&lt;br /&gt;
** dichter und dünner ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#184|GA 327, S. 184ff]])&lt;br /&gt;
* Astralleib&lt;br /&gt;
* Astralleib und Krankheit ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#165|GA 327, S. 165]])&lt;br /&gt;
* Astralisches und Pflanze ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#165|GA 327, S. 165]], [[GA 327#182| S. 182ff]], [[GA 327#197| S. 197]])&lt;br /&gt;
* Astralkräfte&lt;br /&gt;
* Astralkörper&lt;br /&gt;
* Astralreichtum im Baumkronengebiet ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#183|GA 327, S. 183]], [[GA 327#184| S. 184]])&lt;br /&gt;
* Astralisierung der Luft ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#187|GA 327, S. 187]])&lt;br /&gt;
* Astralwelt&lt;br /&gt;
* [[Athanor]]&lt;br /&gt;
* [[Atmosphäre]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#35|GA 327, S. 35]], [[GA 327#39| S. 39]], [[GA 327#44| S. 44ff]])&lt;br /&gt;
* [[Atmung]] &lt;br /&gt;
** des Menschen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#66|GA 327, S. 66ff]])&lt;br /&gt;
** der Tiere ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#191|GA 327, S. 191]])&lt;br /&gt;
** und Meditation ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#76|GA 327, S. 76f]])&lt;br /&gt;
** und Stoffwechsel ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#191|GA 327, S. 191]], [[GA 327#194| S. 194]])&lt;br /&gt;
** und Schmetterlingsblütler ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#80|GA 327, S. 80]])&lt;br /&gt;
*[[Atom]]&lt;br /&gt;
*[[Aufklärung]] (Epoche)&lt;br /&gt;
* [[Auwald]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#189|GA 327, S. 189f]])&lt;br /&gt;
* Aufgangsperiode eines Planeten ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#41|GA 327, S. 41]])&lt;br /&gt;
* [[Auge]]&lt;br /&gt;
* [[Augenhöhe]]&lt;br /&gt;
* [[Aussaatzeit]]&lt;br /&gt;
** Nährkraft, Reproduktions­kraft ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#109|GA 327, S. 109]])&lt;br /&gt;
** Regen, Vollmond ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#38|GA 327, S. 38]], [[GA 327#154| S. 154]])&lt;br /&gt;
** Mondphasen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#154|GA 327, S. 154]])&lt;br /&gt;
* [[Ausscheidung]]&lt;br /&gt;
** bei der Pflanze ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#193|GA 327, S. 193]])&lt;br /&gt;
** der Nahrungsstofflichkeit im Gehirn ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#201|GA 327, S. 201]])&lt;br /&gt;
* Ausspritzen der flüssigen Präparate (siehe [[Präparate ausspritzen]]) &lt;br /&gt;
* [[Autotroph]]&lt;br /&gt;
* Ausbildung (siehe [[Biodynamische Ausbildung]])&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28391</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28391"/>
		<updated>2026-09-02T18:39:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung 00:58:00&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: Zur Bildung der Erde sind wir berufen? Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbelfleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten Leitfossilien. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Arimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[A:Geisteswissenschaft|Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;[[A:Geheimwissenschaft im Umriß|Geheimwissenschaft]]&amp;quot;, da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die Versteinerungen angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[w:Ozeanische_Erdkruste|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ablagerungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt also in den &#039;&#039;&#039;Ablagerungen&#039;&#039;&#039; bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Ackerbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Also die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]] in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den &#039;&#039;&#039;Ackerbau&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
[[Asthenosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Asthenosphäre&#039;&#039;&#039; ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese [[Erdschichtung|Schicht]] in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|B}}&lt;br /&gt;
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{{BS|D}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die Natur zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] das ist die Situation des [[Ökologischen Landbau|ökologischen Landbaus]], des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039; heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der [[Landwirtschaft|landwirtschaftlichen Individualität]], den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man das [[Christentum]] verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039;, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
[[Erdkruste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die &#039;&#039;&#039;Erdkruste&#039;&#039;&#039;. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
* „60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale &#039;&#039;&#039;Kruste&#039;&#039;&#039;, so sagt man heute.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdschichtung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die [[Stratigraphie]], das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die &#039;&#039;&#039;Schichtungen&#039;&#039;&#039; der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „Die [[Asthenosphäre]] ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre […] scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes […} sehr zähflüssig ist diese &#039;&#039;&#039;Schicht&#039;&#039;&#039; in Bewegung.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
[[Erosionsschlucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Erosionsschluchten&#039;&#039;&#039;, wo man wunderbar die [[Erdkruste]] in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erosionsschluchten 00:45:36|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:45:36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}Gebirgsbildung (siehe [[Gebirge]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die &#039;&#039;&#039;Gebirgsbildungen&#039;&#039;&#039; studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, [[Gestein|Gesteinsbildungen]] im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinsbildung (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die [[Gebirge|Gebirgsbildungen]] studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, &#039;&#039;&#039;Gesteinsbildungen&#039;&#039;&#039; im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
Gesteinssphäre (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Lithosphäre]], die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der &#039;&#039;&#039;Gestein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grabenbruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der [[Tektonik]] sind dann die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039;. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:40:06]]&lt;br /&gt;
* „Also die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039; in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den [[Ackerbau]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
* „Da gibt es nochmal einen riesen &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039; auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}Landwirtschaftliche Individualität (siehe [[Landwirtschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Individualität&#039;&#039;&#039;, den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte [[Entwicklungsgedanke]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landwirtschaftlicher Kurs als Zusammenfassung|Landwirtschaftlicher Kurs]] (Begriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Insofern ist wirklich der [[Entwicklungsgedanke]] dem &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Leitfossilien (siehe [[Fossilien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die [[Stratigraphie]]: Da kann man sich orientieren an den sogenannten &#039;&#039;&#039;Leitfossilien&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Lithosphäre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039;, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der [[Gestein]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Lithosphäre&#039;&#039;&#039; […] die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:55:13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die [[Entwicklungsgedanke|Natur zu entwickeln]] hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „Jeder [[Gestein|Steinbruch]] lässt einen im Buch der &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
[[Novalis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] […] Wir stehen in einer Mission, zur Bildung der Erde sind wir berufen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}[[Ökologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}[[Plutonite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen […] Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die &#039;&#039;&#039;Plutonite&#039;&#039;&#039; …&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:35:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schichtung (siehe [[Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seismik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die [[Erdkruste]] bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt […] ist die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
* „[…] jedes [[Erdbeben]] oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. […] da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, &#039;&#039;&#039;seismische Geräte&#039;&#039;&#039;, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbruch (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jeder &#039;&#039;&#039;Steinbruch&#039;&#039;&#039; lässt einen im Buch der [[Natur]] lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stratigraphie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[Fossilien|Leitfossilien]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Tektonik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Ein Weiteres ist die &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039;. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der [[Erdkruste]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039; sind dann die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]]. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
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{{BS|V}}[[Vererbungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28390</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28390"/>
		<updated>2026-09-02T07:55:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung 00:55:00&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: Zur Bildung der Erde sind wir berufen? Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbelfleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten Leitfossilien. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Arimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[A:Geisteswissenschaft|Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;[[A:Geheimwissenschaft im Umriß|Geheimwissenschaft]]&amp;quot;, da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die Versteinerungen angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[w:Ozeanische_Erdkruste|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ablagerungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt also in den &#039;&#039;&#039;Ablagerungen&#039;&#039;&#039; bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
[[Ackerbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Also die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]] in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den &#039;&#039;&#039;Ackerbau&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
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{{BS|D}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die Natur zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] das ist die Situation des [[Ökologischen Landbau|ökologischen Landbaus]], des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039; heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der [[Landwirtschaft|landwirtschaftlichen Individualität]], den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man das [[Christentum]] verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039;, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
[[Erdkruste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die &#039;&#039;&#039;Erdkruste&#039;&#039;&#039;. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
* „60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale &#039;&#039;&#039;Kruste&#039;&#039;&#039;, so sagt man heute.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:52:34]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erdschichtung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die [[Stratigraphie]], das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die &#039;&#039;&#039;Schichtungen&#039;&#039;&#039; der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
[[Erosionsschlucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Erosionsschluchten&#039;&#039;&#039;, wo man wunderbar die [[Erdkruste]] in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erosionsschluchten 00:45:36|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:45:36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}Gebirgsbildung (siehe [[Gebirge]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die &#039;&#039;&#039;Gebirgsbildungen&#039;&#039;&#039; studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, [[Gestein|Gesteinsbildungen]] im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinsbildung (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die [[Gebirge|Gebirgsbildungen]] studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, &#039;&#039;&#039;Gesteinsbildungen&#039;&#039;&#039; im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
[[Grabenbruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der [[Tektonik]] sind dann die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039;. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:40:06]]&lt;br /&gt;
* „Also die &#039;&#039;&#039;Grabenbrüche&#039;&#039;&#039; in der Welt, die sind von großer Bedeutung und […] meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den [[Ackerbau]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
* „Da gibt es nochmal einen riesen &#039;&#039;&#039;Grabenbruch&#039;&#039;&#039; auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:42:31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}Landwirtschaftliche Individualität (siehe [[Landwirtschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Individualität&#039;&#039;&#039;, den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte [[Entwicklungsgedanke]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landwirtschaftlicher Kurs als Zusammenfassung|Landwirtschaftlicher Kurs]] (Begriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Insofern ist wirklich der [[Entwicklungsgedanke]] dem &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Leitfossilien (siehe [[Fossilien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die [[Stratigraphie]]: Da kann man sich orientieren an den sogenannten &#039;&#039;&#039;Leitfossilien&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die [[Entwicklungsgedanke|Natur zu entwickeln]] hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „Jeder [[Gestein|Steinbruch]] lässt einen im Buch der &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
[[Novalis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] […] Wir stehen in einer Mission, zur Bildung der Erde sind wir berufen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}[[Ökologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}[[Plutonite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen […] Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die &#039;&#039;&#039;Plutonite&#039;&#039;&#039; …&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:35:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schichtung (siehe [[Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seismik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die [[Erdkruste]] bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt […] ist die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und die &#039;&#039;&#039;Seismik&#039;&#039;&#039;, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
* „[…] jedes [[Erdbeben]] oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. […] da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, &#039;&#039;&#039;seismische Geräte&#039;&#039;&#039;, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:47:47]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbruch (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jeder &#039;&#039;&#039;Steinbruch&#039;&#039;&#039; lässt einen im Buch der [[Natur]] lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stratigraphie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[Fossilien|Leitfossilien]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tektonik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Ein Weiteres ist die &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039;. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der [[Erdkruste]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
* „Eine besondere Form der &#039;&#039;&#039;Tektonik&#039;&#039;&#039; sind dann die [[Grabenbruch|Grabenbrüche]]. […] Der berühmteste Grabenbruch in Europa […] ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:38:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
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* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
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		<title>Plutonite</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Eintrag&lt;/p&gt;
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{{Anthrowiki.at|Tiefengestein}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„&#039;&#039;&#039;Plutonite&#039;&#039;&#039;, auch Intrusiva, Intrusivgesteine oder Tiefengesteine, sind magmatische Gesteine, die in großer Tiefe durch extrem langsame Abkühlung von Magmen entstehen. Die resultierenden Gesteinskörper, die durch Hebungsprozesse und Erosion an die Erdoberfläche gelangen können, werden Plutone oder, wenn sie sehr große Abmessungen erreichen, Batholithe genannt. Da in den für Plutonite typischen Bildungstiefen von mehreren Kilometern relativ hohe Temperaturen herrschen, läuft die Kristallisation langsamer ab als bei Magma, das bis an die Erdoberfläche aufgedrungen ist (Lava), und aus dem die Vulkanite hervorgehen. Deshalb weisen Plutonite eine typisch großkörnige Textur auf.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Siehe auch Wikipedia:   https://de.wikipedia.org/wiki/Plutonit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] man hat oben die [[Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen […] Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die &#039;&#039;&#039;Plutonite&#039;&#039;&#039; …&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:35:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Eintrag&lt;/p&gt;
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{{Anthrowiki.at|Tiefengestein}}&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Plutonite, auch Intrusiva, Intrusivgesteine oder Tiefengesteine, sind magmatische Gesteine, die in großer Tiefe durch extrem langsame Abkühlung von Magmen entstehen. Die resultierenden Gesteinskörper, die durch Hebungsprozesse und Erosion an die Erdoberfläche gelangen können, werden Plutone oder, wenn sie sehr große Abmessungen erreichen, Batholithe genannt. Da in den für Plutonite typischen Bildungstiefen von mehreren Kilometern relativ hohe Temperaturen herrschen, läuft die Kristallisation langsamer ab als bei Magma, das bis an die Erdoberfläche aufgedrungen ist (Lava), und aus dem die Vulkanite hervorgehen. Deshalb weisen Plutonite eine typisch großkörnige Textur auf.“&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Siehe auch Wikipedia:   https://de.wikipedia.org/wiki/Plutonit&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] man hat oben die [[Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen […] Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die &#039;&#039;&#039;Plutonite&#039;&#039;&#039; …&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:35:33]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Plutonit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch → Paul Schatz&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Paul Schatz (* 22. Dezember 1898 in Konstanz am Bodensee; † 7. März 1979 in Dornach/Schweiz) war ein Anthroposoph, Künstler, Erfinder und Techniker. Schatz studierte Mathematik, Maschinenbau, Philosophie und Astronomie in München und Hannover. Wegen zu großer Skeptik der positivistischen Wissenschaft gegenüber hat er sein Studium nicht abgeschlossen.“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „&#039;&#039;&#039;Paul Schatz&#039;&#039;&#039; … Das ist ein Anthroposoph, der hat mal die [[Platonische Körper|platonischen Körper]] … entwickelt und natürlich aus alten [[Mysterienwissen]]. Und diese platonischen Körper hat dann Paul Schatz [[Umstülpung|umgestülpt]]. Er hat mal versucht … ein solcher Pentagondodecaeder … oder ein Würfel, den mal umzustülpen … was da übrig bleibt, ist das sogenannte [[Oloid]].&amp;quot; [[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#Maschinelle Rührvorgang problematisch, Paul Schatz&#039;s Oloid 00:54:25|| Klett, M. Düngung, 11. Folge, 2018, 00:54:25]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28386</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
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		<updated>2026-09-01T08:17:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Gesamtglossareintrag&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: Zur Bildung der Erde sind wir berufen? Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbelfleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten Leitfossilien. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Arimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[A:Geisteswissenschaft|Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;[[A:Geheimwissenschaft im Umriß|Geheimwissenschaft]]&amp;quot;, da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die Versteinerungen angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[w:Ozeanische_Erdkruste|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ablagerungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt also in den &#039;&#039;&#039;Ablagerungen&#039;&#039;&#039; bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|B}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----{{GlossarNavigationArtikel|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|D}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die Natur zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] das ist die Situation des [[Ökologischen Landbau|ökologischen Landbaus]], des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039; heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der [[Landwirtschaft|landwirtschaftlichen Individualität]], den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man das [[Christentum]] verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039;, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Erdkruste (siehe [[Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdschichtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}Gebirgsbildung (siehe [[Gebirge]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die &#039;&#039;&#039;Gebirgsbildungen&#039;&#039;&#039; studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, [[Gestein|Gesteinsbildungen]] im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinsbildung (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die [[Gebirge|Gebirgsbildungen]] studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, &#039;&#039;&#039;Gesteinsbildungen&#039;&#039;&#039; im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}Landwirtschaftliche Individualität (siehe [[Landwirtschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Individualität&#039;&#039;&#039;, den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte [[Entwicklungsgedanke]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landwirtschaftlicher Kurs als Zusammenfassung|Landwirtschaftlicher Kurs]] (Begriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Insofern ist wirklich der [[Entwicklungsgedanke]] dem &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Leitfossilien (siehe [[Fossilien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die [[Stratigraphie]]: Da kann man sich orientieren an den sogenannten &#039;&#039;&#039;Leitfossilien&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die [[Entwicklungsgedanke|Natur zu entwickeln]] hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „Jeder [[Gestein|Steinbruch]] lässt einen im Buch der &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
[[Novalis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] […] Wir stehen in einer Mission, zur Bildung der Erde sind wir berufen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}[[Ökologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}[[Plutonite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen […] Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die &#039;&#039;&#039;Plutonite&#039;&#039;&#039; …&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:35:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schichtung (siehe [[Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbruch (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jeder &#039;&#039;&#039;Steinbruch&#039;&#039;&#039; lässt einen im Buch der [[Natur]] lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stratigraphie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[Fossilien|Leitfossilien]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}[[Vererbungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Plutonite&amp;diff=28385</id>
		<title>Plutonite</title>
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		<updated>2026-09-01T08:13:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Erstellung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Plutonit&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_P&amp;diff=28384</id>
		<title>Gesamtglossar P</title>
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		<updated>2026-09-01T08:12:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Eintrag&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count: 2;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}&lt;br /&gt;
* [[Paradies]]&lt;br /&gt;
* Parasiten ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#167|GA 327, S. 167]], [[GA 327#189| S. 189]])&lt;br /&gt;
* [[Paul Schatz]]&lt;br /&gt;
* [[Peronospora]] (Falscher Mehltau der Weinrebe)&lt;br /&gt;
* Periodizität der Sonnenflecken und sozia­les Leben ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#33|GA 327, S. 33]])&lt;br /&gt;
* Periost (siehe [[Knochenhaut]])&lt;br /&gt;
* Perser&lt;br /&gt;
* [[Persönliches Verhältnis]] zum Dünger ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#91|GA 327, S. 91ff]])&lt;br /&gt;
* Persönlichkeit, Einfluß der ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#114|GA 327, S. 114ff]])&lt;br /&gt;
* [[Perspektive]]&lt;br /&gt;
** Kunst und Malerei&lt;br /&gt;
* [[Pferd]]&lt;br /&gt;
** Pferdemist für Kuhhörner ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#113|GA 327, S. 113]], [[GA 327#114| S. 114]])&lt;br /&gt;
* Pfefferbereitung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#155|GA 327, S. 155ff]], [[GA 327#175| S. 175]])&lt;br /&gt;
** Feldmaus ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#158|GA 327, S. 158ff]], [[GA 327#174| S. 174]])&lt;br /&gt;
** Insekten ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#160|GA 327, S. 160ff]])&lt;br /&gt;
** Unkraut ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#155|GA 327, S. 155ff]])&lt;br /&gt;
* [[Pflanzen]]&lt;br /&gt;
** Bedürfnis nach Wachstum&lt;br /&gt;
** Einscheidung&lt;br /&gt;
** Ernährung&lt;br /&gt;
** Formgestalt&lt;br /&gt;
** Frühjahresprozess&lt;br /&gt;
** Gestaltbildung&lt;br /&gt;
** irdische und kosmische Wirk­samkeit ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#54|GA 327, S. 54ff]])&lt;br /&gt;
** Qualitätsbildung &lt;br /&gt;
** Reproduktions- und Nährkraft ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#36|GA 327, S. 36]], [[GA 327#37| S. 37]])&lt;br /&gt;
** Wachstum&lt;br /&gt;
* Pflanzenkost ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#211|GA 327, S. 211]])&lt;br /&gt;
* Pflanzenkrankheiten ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#134|GA 327, S. 134]], [[GA 327#149| S. 149ff]], [[GA 327#164| S. 164ff]], [[GA 327#189| S. 189]], [[GA 327#190| S. 190]])&lt;br /&gt;
** Prophylaxe ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#134|GA 327, S. 134]])&lt;br /&gt;
* Pflanzzeiten und Planetenumlauf ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#39|GA 327, S. 39]], [[GA 327#40| S. 40]])&lt;br /&gt;
* Pflaume ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#58|GA 327, S. 58]])&lt;br /&gt;
* [[Phänomen]]&lt;br /&gt;
* Phantasie der Natur (siehe [[Natur]])&lt;br /&gt;
* [[Phloem-Strom]]&lt;br /&gt;
* Phosphor-Nukleotid&lt;br /&gt;
* [[Phosphorsäure]]&lt;br /&gt;
** Selbstversorgung der Pflanze&lt;br /&gt;
* [[pH-Wert]]&lt;br /&gt;
* [[Physik]]&lt;br /&gt;
* [[Physische Welt]]&lt;br /&gt;
* [[Physischer Leib]]&lt;br /&gt;
* Physischer Körper&lt;br /&gt;
* [[Planet]]&lt;br /&gt;
** ferne und Dauerpflanzen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#40|GA 327, S. 40]])&lt;br /&gt;
** ferne und Kiesel ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#150|GA 327, S. 150]])&lt;br /&gt;
** nahe und einjährige Pflanzen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#36|GA 327, S. 36ff]], [[GA 327#150| S. 150]])&lt;br /&gt;
** nahe und Kalk ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#36|GA 327, S. 36ff]], [[GA 327#150| S. 150]])&lt;br /&gt;
** Obersonnige P.&lt;br /&gt;
** Umlauf und Pflanzzeiten ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#39|GA 327, S. 39]], [[GA 327#40| S. 40]])&lt;br /&gt;
** Untersonnige P.&lt;br /&gt;
** Wirkung und Aroma der Früchte ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#58|GA 327, S. 58]])&lt;br /&gt;
** Wirkung der P.&lt;br /&gt;
* Planetarisches Leben im Zusammenhang mit dem Irdischen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#34|GA 327, S. 34]])&lt;br /&gt;
* Planetenkräfte (siehe [[Sieben Planeten]])&lt;br /&gt;
* Planetenwirkung in Blatt und Blüte ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#56|GA 327, S. 56]])&lt;br /&gt;
* Planetenwirkung im Tier ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#60|GA 327, S. 60]], [[GA 327#61| S. 61]])&lt;br /&gt;
* Planetenwirkung in der Wurzel ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#55|GA 327, S. 55]], [[GA 327#56| S. 56]])&lt;br /&gt;
* Planetenwirkung und Farbe ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#55|GA 327, S. 55]], [[GA 327#58| S. 58]])&lt;br /&gt;
* [[Plutonisten]]&lt;br /&gt;
* [[Plutonite]]&lt;br /&gt;
* [[Podsol]]&lt;br /&gt;
* [[Polarität]]&lt;br /&gt;
* [[Präparate]]&lt;br /&gt;
** Düngerpräparate&lt;br /&gt;
** Geistige Seite&lt;br /&gt;
** Keimcharakter&lt;br /&gt;
** Soziale Frage&lt;br /&gt;
*[[Präparate ausspritzen]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#101|GA 327, S. 101]], [[GA 327#106| S. 106f]], [[GA 327#107| S. 107 (?)]], [[GA 327#109| S. 109]], [[GA 327#168| S. 168]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Präparate-Komposition (siehe [[Präparate]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Präparat 500-507 (siehe [[Präparate]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Priming-Effekt]]&lt;br /&gt;
* [[Profit]]&lt;br /&gt;
* [[Prokaryont]]&lt;br /&gt;
* [[Protozoen]]&lt;br /&gt;
* [[Pseudogley]] (siehe auch [[Boden]])&lt;br /&gt;
* [[Ptolemäus]]&lt;br /&gt;
* [[Pyramiden]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28383</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28383"/>
		<updated>2026-09-01T08:07:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: Zur Bildung der Erde sind wir berufen? Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbelfleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten Leitfossilien. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Arimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[A:Geisteswissenschaft|Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;[[A:Geheimwissenschaft im Umriß|Geheimwissenschaft]]&amp;quot;, da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die Versteinerungen angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[w:Ozeanische_Erdkruste|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ablagerungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt also in den &#039;&#039;&#039;Ablagerungen&#039;&#039;&#039; bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
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----{{GlossarNavigationArtikel|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|D}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die Natur zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] das ist die Situation des [[Ökologischen Landbau|ökologischen Landbaus]], des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039; heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der [[Landwirtschaft|landwirtschaftlichen Individualität]], den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man das [[Christentum]] verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039;, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Erdkruste (siehe [[Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdschichtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}Gebirgsbildung (siehe [[Gebirge]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die &#039;&#039;&#039;Gebirgsbildungen&#039;&#039;&#039; studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, [[Gestein|Gesteinsbildungen]] im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinsbildung (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die [[Gebirge|Gebirgsbildungen]] studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, &#039;&#039;&#039;Gesteinsbildungen&#039;&#039;&#039; im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}Landwirtschaftliche Individualität (siehe [[Landwirtschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Individualität&#039;&#039;&#039;, den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte [[Entwicklungsgedanke]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landwirtschaftlicher Kurs als Zusammenfassung|Landwirtschaftlicher Kurs]] (Begriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Insofern ist wirklich der [[Entwicklungsgedanke]] dem &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Leitfossilien (siehe [[Fossilien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die [[Stratigraphie]]: Da kann man sich orientieren an den sogenannten &#039;&#039;&#039;Leitfossilien&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die [[Entwicklungsgedanke|Natur zu entwickeln]] hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „Jeder [[Gestein|Steinbruch]] lässt einen im Buch der &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
[[Novalis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] […] Wir stehen in einer Mission, zur Bildung der Erde sind wir berufen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}[[Ökologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen  Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schichtung (siehe [[Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbruch (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jeder &#039;&#039;&#039;Steinbruch&#039;&#039;&#039; lässt einen im Buch der [[Natur]] lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stratigraphie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[Fossilien|Leitfossilien]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}[[Vererbungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=MitTun_bei_biodyn.wiki&amp;diff=28382</id>
		<title>MitTun bei biodyn.wiki</title>
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		<updated>2026-08-30T14:12:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: /* Manfred Klett */ Geologie, Transcribtionsstufen&lt;/p&gt;
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=== Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
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|[[Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017|Bodenfruchtbarkeit und Ern.]] &lt;br /&gt;
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|1&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
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|2017&lt;br /&gt;
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|[[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
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|2017&lt;br /&gt;
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|[[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
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|2017&lt;br /&gt;
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|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 4. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
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|Eva Lang&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 7. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 9. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 10. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 3. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
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|[[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
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|[[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
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|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett - Feier zur Buchveröffentlichung: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst, 2021|Feier zur Buchveröffentlichung ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Die Dreigliederung des Menschen - ein Vortrag von Manfred Klett, 2023|Die Dreigliederung d. Menschen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch, 2024|Videobotschaft anlässlich der ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin von Mackensen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Autor&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Artikel&lt;br /&gt;
!Bearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!Transkript&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Entstehung des Bodens - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2018|Entstehung des Boden]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[aw:Biografie_Rudolf_Steiner_-_Ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen_am_17._Januar_2019|Biografie Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=hVtUZClMBoY Der Landwirtschaftlicher Kurs ...]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 1. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 2. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 3. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 4. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 9. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
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|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 16. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
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|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 17. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 18. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 19. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=i3Wae44MG7A Hof als Organismus]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=D12OU4Ybg6M Biodynamische Pflanzenzüchtung]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=5Ux-_aFbiMM Biodynamische Pflanzenzüchtung]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=8mefXi91V-k Biodynamische Pflanzenzüchtung]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Landwirtschaft im geschichtlichen Werden - 1. Vortrag von Martin von Mackensen, 2021|Landwirtschaft im geschichtl.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Landwirtschaft im geschichtlichen Werden - 2. Vortrag von Martin von Mackensen, 2021|Landwirtschaft im geschichtl.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 1. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 2. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 3. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 4. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 5. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 6. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 7. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 8. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 9. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 10. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 11. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 12. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Das Prinzip Mitte ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Was ist ... Neue Gentechnik&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Göbekli Tepe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Einblicke in den Dottenfelderhof&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Wintertagung Demeter ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Öko Weinbau ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Der Landwirtschaftliche Kurs ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|LIEBE ZUR ERDE&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Der Landwirtschaftlicher Kurs ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rinder als Klimaproblem - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024|Rinder als Klimaproblem]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024|Die Verwirklichung des Willens ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Biografie Rudolf Steiner - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024|Biografie Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Menschen in der Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Artikel&lt;br /&gt;
!Bearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!Transkript&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Flavio - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Flavio - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Alberto - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Alberto - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Pico und Florian - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Pico und Florian - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Moritz - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Moritz - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Stefan - Menschen in der Landwirtschaft, 2021|Stefan - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Therese - Menschen in der Landwirtschaft, 2021|Therese - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Geert Iserbyt - Les gens dans l&#039;agriculture, 2021|Geert Iserbyt - Les gens ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Maeve - Menschen in der Landwirtschaft, 2021|Maeve - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Aaron - Menschen in der Landwirtschaft, 2022|Aaron]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Mia und Florian - Menschen in der Landwirtschaft, 2023|Mia und Florian - Menschen ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Jan Peter - Menschen in der Landwirtschaft, 2023|Jan Peter]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025&lt;br /&gt;
|[[Luca - Menschen in der Landwirtschaft, 2025|Luca]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wer hat was transkribiert? ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 27. Februar 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz herzlichen Dank an die Menschen, die hier Video- und Audio-Vorträge verschriftlicht haben. Hier bekommst du einen Einblick, wer welche Transkription gemacht hat. Noch sind die Namen nicht mit allen transkribierten Werken verknüpft, das nachgeholt wir in Kürze nach. Wenn du dich ebenfalls mit engagieren möchtest, auf der Seite [[MitTun bei biodyn.wiki|«MitTun» bei biodyn.wiki]] bekommst du einen Einblick in laufende und künftige Projekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Annamarie Laske|Transkribiert von Annamarie Laske]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Christian Frings|Transkribiert von Christian Frings]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Eva Lang|Transkribiert von Eva Lang]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|Transkribiert von François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Hans-Martin Aurich|Transkribiert von Hans-Martin Aurich]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Transkribiert von Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Sibylle Roland|Transkribiert von Sibylle Roland]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
# [[Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch, 2024|Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch]]&lt;br /&gt;
# [[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 1. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022]]&lt;br /&gt;
# [[Manfred Klett - Biografie als Film, 2017|Manfred Klett - Biografie als Film]]&lt;br /&gt;
# [[Die Lichtwurzel - ein Vortrag von Ralf Rößner, 2018|Die Lichtwurzel - ein Vortrag von Ralf Rößner]]&lt;br /&gt;
# [[Entstehung des Bodens - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 1. Folge von Manfred Klett, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Moritz - Menschen in der Landwirtschaft, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Jan Peter - Menschen in der Landwirtschaft, 2023]]&lt;br /&gt;
# [[Stefan - Menschen in der Landwirtschaft, 2021]]&lt;br /&gt;
# [[Therese - Menschen in der Landwirtschaft, 2021]]&lt;br /&gt;
# [[Alberto - Menschen in der Landwirtschaft, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024]]&lt;br /&gt;
# [[Biografie Rudolf Steiner - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28381</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
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		<updated>2026-08-30T11:23:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung 00:35:00&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: Zur Bildung der Erde sind wir berufen? Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbelfleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten Leitfossilien. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Arimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[A:Geisteswissenschaft|Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;[[A:Geheimwissenschaft im Umriß|Geheimwissenschaft]]&amp;quot;, da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die Versteinerungen angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[w:Ozeanische_Erdkruste|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Ablagerungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt also in den &#039;&#039;&#039;Ablagerungen&#039;&#039;&#039; bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die Natur zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] das ist die Situation des [[Ökologischen Landbau|ökologischen Landbaus]], des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039; heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der [[Landwirtschaft|landwirtschaftlichen Individualität]], den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man das [[Christentum]] verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039;, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Erdkruste (siehe [[Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdschichtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{BS|G}}Gebirgsbildung (siehe [[Gebirge]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die &#039;&#039;&#039;Gebirgsbildungen&#039;&#039;&#039; studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, [[Gestein|Gesteinsbildungen]] im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteinsbildung (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Zweite ist, dass man die [[Gebirge|Gebirgsbildungen]] studiert […] wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, &#039;&#039;&#039;Gesteinsbildungen&#039;&#039;&#039; im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:30:49]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|J}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}Landwirtschaftliche Individualität (siehe [[Landwirtschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Individualität&#039;&#039;&#039;, den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte [[Entwicklungsgedanke]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landwirtschaftlicher Kurs als Zusammenfassung|Landwirtschaftlicher Kurs]] (Begriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Insofern ist wirklich der [[Entwicklungsgedanke]] dem &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Leitfossilien (siehe [[Fossilien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die [[Stratigraphie]]: Da kann man sich orientieren an den sogenannten &#039;&#039;&#039;Leitfossilien&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die [[Entwicklungsgedanke|Natur zu entwickeln]] hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „Jeder [[Gestein|Steinbruch]] lässt einen im Buch der &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
[[Novalis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] […] Wir stehen in einer Mission, zur Bildung der Erde sind wir berufen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}[[Ökologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schichtung (siehe [[Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbruch (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jeder &#039;&#039;&#039;Steinbruch&#039;&#039;&#039; lässt einen im Buch der [[Natur]] lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stratigraphie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein Weiteres in Bezug auf die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[Fossilien|Leitfossilien]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:32:20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}[[Vererbungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28380</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28380"/>
		<updated>2026-08-30T11:01:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung 00:32:00&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: Zur Bildung der Erde sind wir berufen? Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbelfleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[w:Leitfossil|Leitfossilien]]. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Arimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[A:Geisteswissenschaft|Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;[[A:Geheimwissenschaft im Umriß|Geheimwissenschaft]]&amp;quot;, da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die Versteinerungen angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[w:Ozeanische_Erdkruste|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die Natur zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] das ist die Situation des [[Ökologischen Landbau|ökologischen Landbaus]], des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039; heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der [[Landwirtschaft|landwirtschaftlichen Individualität]], den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man das [[Christentum]] verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039;, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
Erdschichtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{BS|L}}Landwirtschaftliche Individualität (siehe [[Landwirtschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Individualität&#039;&#039;&#039;, den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte [[Entwicklungsgedanke]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landwirtschaftlicher Kurs als Zusammenfassung|Landwirtschaftlicher Kurs]] (Begriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Insofern ist wirklich der [[Entwicklungsgedanke]] dem &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die [[Entwicklungsgedanke|Natur zu entwickeln]] hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „Jeder [[Gestein|Steinbruch]] lässt einen im Buch der &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
[[Novalis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] […] Wir stehen in einer Mission, zur Bildung der Erde sind wir berufen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}[[Ökologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
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[[Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Schichtung (siehe [[Erdschichtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbruch (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Jeder &#039;&#039;&#039;Steinbruch&#039;&#039;&#039; lässt einen im Buch der [[Natur]] lesen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stratigraphie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „So ist die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039;, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die [[Erdeschichtung|Schichtungen]] der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:26:29]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}[[Vererbungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28379</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28379"/>
		<updated>2026-08-30T07:36:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung 00:23:00&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: Zur Bildung der Erde sind wir berufen? Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbelfleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[w:Leitfossil|Leitfossilien]]. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Arimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[A:Geisteswissenschaft|Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;[[A:Geheimwissenschaft im Umriß|Geheimwissenschaft]]&amp;quot;, da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die Versteinerungen angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[w:Ozeanische_Erdkruste|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die Natur zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] das ist die Situation des [[Ökologischen Landbau|ökologischen Landbaus]], des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039; heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der [[Landwirtschaft|landwirtschaftlichen Individualität]], den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man das [[Christentum]] verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039;, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst […]&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|L}}Landwirtschaftliche Individualität (siehe [[Landwirtschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Begriff der &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Individualität&#039;&#039;&#039;, den [[Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte [[Entwicklungsgedanke]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landwirtschaftlicher Kurs als Zusammenfassung|Landwirtschaftlicher Kurs]] (Begriff)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Insofern ist wirklich der [[Entwicklungsgedanke]] dem &#039;&#039;&#039;landwirtschaftlichen Kurs&#039;&#039;&#039; und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:17:58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die [[Entwicklungsgedanke|Natur zu entwickeln]] hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
[[Novalis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] […] Wir stehen in einer Mission, zur Bildung der Erde sind wir berufen.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|O}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|O}}[[Ökologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Raum und Zeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}[[Vererbungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:biologisch-dynamisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 327]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gunter Gebhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seminare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
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		<title>Landwirtschaftlicher Kurs Begriff</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;e&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count: 2;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}&lt;br /&gt;
* Lagerung&lt;br /&gt;
* [[Landbauschule Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landsberger Gemenge]]&lt;br /&gt;
* [[Landschaft]]&lt;br /&gt;
* Landschaftscharakter (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landschaftsgeschichte (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landschaftsgestalt (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Landschaftsstimmung (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
** L. Dialog&lt;br /&gt;
** L. Entwicklung&lt;br /&gt;
** L. Grundsäulen&lt;br /&gt;
** Individualität ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#42|GA 327, S. 42ff]], [[GA 327#233| S. 233]])&lt;br /&gt;
** L. Schule&lt;br /&gt;
* Landwirtschaftliche Betriebslehre&lt;br /&gt;
* [[Landwirtschaftlicher Kurs]]&lt;br /&gt;
* [[Landwirtschaftlicher Kurs Begriff]]&lt;br /&gt;
* [[Landwirtschaftlicher Organismus]] &lt;br /&gt;
* [[Landwirtschaftsgemeinschaft Dottenfelderhof]]&lt;br /&gt;
** Gründung&lt;br /&gt;
* Langstengeligkeit bei Futterpflanzen ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#205|GA 327, S. 205]])&lt;br /&gt;
* Langzeitdüngerversuch (siehe [[Dünger]])&lt;br /&gt;
* Larve ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#184|GA 327, S. 184ff]])&lt;br /&gt;
* [[Leben]]&lt;br /&gt;
** Rhythmus trägt das Leben&lt;br /&gt;
** ursprüngliches L.&lt;br /&gt;
** wahre Zusammenhänge&lt;br /&gt;
* [[Lebendig]]&lt;br /&gt;
** Ton&lt;br /&gt;
* Lebendige Kräfte im Düngemittel ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#124|GA 327, S. 124ff]])&lt;br /&gt;
* [[Lebendigkeit]]&lt;br /&gt;
** Gleichzeitigkeit&lt;br /&gt;
** L. versus Schein&lt;br /&gt;
* [[Lebendverbauung]] des Bodens&lt;br /&gt;
* [[Lebensgrundlage]]&lt;br /&gt;
* Lebenskraft&lt;br /&gt;
* [[Lebenslauf]]&lt;br /&gt;
** Stränge laufen zusammen&lt;br /&gt;
** Wertschätzung&lt;br /&gt;
* [[Lebensmittel]] &lt;br /&gt;
** mit Mehrwert&lt;br /&gt;
** ohne Kennzeichnung&lt;br /&gt;
* [[Lebensprozess]] zurückdrängen&lt;br /&gt;
* [[Lebenswerk]]&lt;br /&gt;
* [[Leguminosen]]&lt;br /&gt;
** als Stickstoffsammler ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#80|GA 327, S. 80]])&lt;br /&gt;
** als Versuchspflanze ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#111|GA 327, S. 111]])&lt;br /&gt;
** Fruchtbildung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#81|GA 327, S. 81]])&lt;br /&gt;
** und Einatmungsprozeß ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#80|GA 327, S. 80]])&lt;br /&gt;
* [[Lehre]]&lt;br /&gt;
* [[Lehrer]]&lt;br /&gt;
* [[Leinsamen]] ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#205|GA 327, S. 205]])&lt;br /&gt;
* [[Leonardo da Vinci]]&lt;br /&gt;
* [[Lessing, Gottfried Ephraim]]&lt;br /&gt;
* [[Licht]]&lt;br /&gt;
* [[Lichtäther]]&lt;br /&gt;
* Lichtleib&lt;br /&gt;
* Lichtnahrung&lt;br /&gt;
* Lichternährung&lt;br /&gt;
* [[Lichtwurzel]]&lt;br /&gt;
* [[Justus von Liebig|Liebig, Justus von]]&lt;br /&gt;
* Linné (siehe [[Carl von Linné]])&lt;br /&gt;
* Linsen&lt;br /&gt;
* Lohnarbeit&lt;br /&gt;
* Löwenzahn ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#137|GA 327, S. 137]], [[GA 327#138| S. 138]])&lt;br /&gt;
* [[Löwenzahnpräparat]]&lt;br /&gt;
* Luft ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#191|GA 327, S. 191]])&lt;br /&gt;
* Luftstickstoff (siehe [[Stickstoff]])&lt;br /&gt;
* [[Lunge]]&lt;br /&gt;
* [[Thomas Lüthi|Lüthi, Thomas]]&lt;br /&gt;
* [[Luzerne]]&lt;br /&gt;
* [[Lyell, Charles]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Christentum&amp;diff=28375</id>
		<title>Christentum</title>
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		<updated>2026-08-30T07:27:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Christentum</title>
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		<updated>2026-08-30T07:27:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Erstellung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;e&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Gesamtglossar_C&amp;diff=28373</id>
		<title>Gesamtglossar C</title>
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		<updated>2026-08-30T07:27:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count: 2;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Calciumbicarbonat (siehe [[Calcium]])&lt;br /&gt;
* Calciumhydroxid (siehe [[Calcium]])&lt;br /&gt;
* [[Carl von Linné]]&lt;br /&gt;
* [[Chaldäisch-Babylonische Kultur]]&lt;br /&gt;
* Chamomilla off. (Kamille) ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#129|GA 327, S. 129]], [[GA 327#130| S. 130]], [[GA 327#172| S. 172]])&lt;br /&gt;
* Chaos im Samen und in~ Umkreis ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#52|GA 327, S. 52ff]], [[GA 327#78| S. 78]])&lt;br /&gt;
* Charles Lyell (siehe [[Lyell, Charles]] )&lt;br /&gt;
* [[Chartres]]&lt;br /&gt;
* [[Schule von Chartres|Chartres, Schule von]]&lt;br /&gt;
* Chemisch-Wirksames im Erdboden ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#46|GA 327, S. 46]])&lt;br /&gt;
* Chilesalpeter ([[Salpeter]])&lt;br /&gt;
* Christ&lt;br /&gt;
* [[Christus]]&lt;br /&gt;
* [[Christentum]]&lt;br /&gt;
* [[Chronobiologie]]&lt;br /&gt;
* [[C-Horizont]] (siehe [[Bodenhorizont]])&lt;br /&gt;
* [[CN-Verhältnis]]&lt;br /&gt;
* Compositae (siehe [[Korbblütler]])&lt;br /&gt;
* [[Computerarbeit]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28372</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28372"/>
		<updated>2026-08-30T07:10:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: &#039;&#039;&#039;Zur Bildung der Erde sind wir berufen?&#039;&#039;&#039; Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbeleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[w:Leitfossil|Leitfossilien]]. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Arimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[A:Geisteswissenschaft|Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;[[A:Geheimwissenschaft im Umriß|Geheimwissenschaft]]&amp;quot;, da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die Versteinerungen angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[w:Ozeanische_Erdkruste|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die Natur zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des [[Ökologischen Landbau|ökologischen Landbaus]], des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039; heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
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* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
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[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „… das ist eigentlich eine Prämisse […] die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die &#039;&#039;&#039;Natur&#039;&#039;&#039; zu retten hat, sondern dass er die [[Entwicklungsgedanke|Natur zu entwickeln]] hat.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[Ökologischer Landbau|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
* „… das ist die Situation des &#039;&#039;&#039;ökologischen Landbaus&#039;&#039;&#039;, des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
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* „… das ist die Situation des [[Ökologischer Landbau|ökologischen Landbaus]], des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]] heute. Man kann der [[Natur]] nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen […] man kann nur den Schaden […] minimieren. Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum [[Raum und Zeit|Raum […] hinzunimmt […] die Zeit]].&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
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[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}[[Vererbungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
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		<title>Ökologischer Landbau</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Erstellung&lt;/p&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
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		<title>Gesamtglossar O</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
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* [[Oberuferer Weihnachtspiele]]&lt;br /&gt;
* [[Obstanbau]]&lt;br /&gt;
* Obstbaum ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#179|GA 327, S. 179ff]])&lt;br /&gt;
* Obstsorten, Erzeugung ([[GA 327#Literatur|Lit.]]: [[GA 327#58|GA 327, S. 58]])&lt;br /&gt;
* Okkult&lt;br /&gt;
* [[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
* [[Oloid]]&lt;br /&gt;
* Ölpflanzen (siehe [[Pflanzen]])&lt;br /&gt;
* [[Opal]]&lt;br /&gt;
* Orakel von Delphi&lt;br /&gt;
* Organ&lt;br /&gt;
* [[Organisch]], Natürlichkeit&lt;br /&gt;
* Organische Substanz&lt;br /&gt;
* Organischen Säuren&lt;br /&gt;
* [[Organismus]]&lt;br /&gt;
* [[Landwirtschaftlicher Organismus|Organismus, Landwirtschaftlicher]]&lt;br /&gt;
* [[Organismusgedanke]]&lt;br /&gt;
* [[Oxidation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
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		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28368</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
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		<updated>2026-08-30T06:45:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: &#039;&#039;&#039;Zur Bildung der Erde sind wir berufen?&#039;&#039;&#039; Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbeleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[w:Leitfossil|Leitfossilien]]. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Arimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[A:Geisteswissenschaft|Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;[[A:Geheimwissenschaft im Umriß|Geheimwissenschaft]]&amp;quot;, da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die Versteinerungen angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[w:Ozeanische_Erdkruste|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat.&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
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[[Nachhaltigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
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* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
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[[Urknall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsbetrieb]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28367</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
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		<updated>2026-08-27T19:04:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Glossarbearbeitung 00:12:00&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der [[Entwicklungsgedanke]] irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]], insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: &#039;&#039;&#039;Zur Bildung der Erde sind wir berufen?&#039;&#039;&#039; Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbeleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[w:Leitfossil|Leitfossilien]]. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Arimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[A:Geisteswissenschaft|Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;[[A:Geheimwissenschaft im Umriß|Geheimwissenschaft]]&amp;quot;, da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die Versteinerungen angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[w:Ozeanische_Erdkruste|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
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* „Übrigens geht der Begriff der [[Ökologie]] auf &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
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* „[[ökologische Landbau]] […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeit&#039;&#039;&#039; heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
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* „Übrigens geht der Begriff der &#039;&#039;&#039;Ökologie&#039;&#039;&#039; auf [[Haeckel, Ernst|Haeckel]] zurück […] der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:07:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologischer Landbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;ökologische Landbau&#039;&#039;&#039; […] in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert […] was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen […] dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern [[Nachhaltigkeit]] heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist […] der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:09:08]]&lt;br /&gt;
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* „Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:03:43]]&lt;br /&gt;
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* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
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	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_2._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28366</id>
		<title>Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
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		<updated>2026-08-27T18:40:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 2. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A|thumb|Vortrag vom 17. Juli 2017[https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
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|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=27s Einleitung und Rückblick 00:00:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, also, können wir fortfahren. Die letzten fünf Minuten, habe ich gehört, die sind nicht mehr so ganz aufs Band gekommen. Ich will nochmal kurz wiederholen, was da am Ende unserer Vortragsbetrachtung ich noch versucht habe anzudeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zuletzt gesagt, dass [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die gesamte [[A:Anthroposophie|anthroposophische Geisteswissenschaft]] gegründet hat, auf die Tatsache, dass drei maßgebliche Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert als Hauptvertreter des Materialismus in Erscheinung getreten sind. Und das war erstens [[w:Matthias_Jacob_Schleiden|Schleiden]], der Begründer der [[w:Zelltheorie|Zellentheorie]], dass der Organismus aufgebaut ist aus Zellen. Das konnte man vorher gar nicht denken, der Mensch war Mensch, und jetzt ist der Mensch gar nicht mehr so richtig von Bedeutung, sondern es ist nur eine Anhäufung von Zellen. Also, Begründer der Zellentheorie, Schleiden, übrigens erwähnt er den Schleiden auch im Landwirtschaftlichen Kurs, im ersten Vortrag, im Zusammenhang mit dieser Regengeschichte, der Regentonnen, ob das Regenwasser eine andere Qualität hat als das Brunnenwasser beim Waschen. Erinnert ihr euch, [[Landwirtschaftlicher Kurs]], der erste Vortrag, wo der Andere gesagt hat: &amp;quot;Nee, nee, lass mal die Frauen entscheiden.&amp;quot; Und da haben sie alle, wenn Vollmond war und Regenschauer zu erwarten war, haben sie ihre Wäsche gewaschen und nicht bei Neumond. Das ist diese Geschichte, wo der Schleiden auch eine Rolle spielte. Also der Schleiden als Begründer der Zellentheorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann das Zweite: [[w:Charles_Darwin|Darwin]] mit der Begründung der Deszendenztheorie, also [[w:Abstammungstheorie|Abstammungslehre]], 1859. Und dann 1869 [[w:Gregor_Mendel|Gregor Mendel]] mit der Begründung der [[w:Genetik#Geschichte|Vererbungstheorie]]. Er hat die Vererbungsgesetze quasi entdeckt, experimentell, Gregor Mendel. Die habe ich genannt als diejenigen, die jetzt, wo Rudolf Steiner gesagt hat, die waren Voraussetzungen, dass er überhaupt mit der Anthroposophie, ... die auf die Erde bringen konnte, weil die sozusagen die rein vom sinnlichen Wahrnehmen ausgehenden Phänomene, weil die sozusagen die in die Theorie erhoben haben und damit Generalaussagen gemacht haben über die Entstehung des Lebens. Zellentheorie, Deszendenztheorie und Vererbungslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=223s Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43] ====&lt;br /&gt;
Und heute ist es so, dass diese Polterkammer, von der schon Goethe gesprochen hat, das heißt, dass das eigentlich alles nur durch Zufall irgendwie zusammengewürfelt, dann das evolutive Produkt der Pflanzenwelt, der Tierwelt, den Menschen hervorgebracht hat, dass es alles Zufallserscheinungen sind, dass das Primat die Materie hat. Das ist das Erste und Letzte. Die Materie. Und alles andere, was an Pflanze, an Tierwelt, an Menschheit da ist, ist nur abgeleitet, entsteht mit der Materie und vergeht mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die heutige Auffassung. Und daraus ist dann eben auch entstanden, aus allerlei mathematischen Überlegungen und sonstigen Phänomenen, dass der ganze Kosmos eigentlich nichts anderes ist als ein Ergebnis eines [[w:Urknall|Urknalls]], wo aus materiellen Zusammenballungen diese - das ist alles mathematisch gründlich bearbeitet, so ist das nicht, das ist nicht einfach nur ein Fantasieprodukt, aber das ist eine maßlos abstrakte Theorie - dass es da plötzlich einen Urknall gegeben hat, und damit ist der ganze Kosmos auseinandergeflogen. Sämtliche Galaxien, die da den Himmel bevölkern, zu Tausenden und Hunderttausenden Millionen Galaxien, also Sonnensystemen, dass die immer mehr expandieren und dass natürlich in diesem Weltbild die Erde so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Sie ist ein Staubkorn im Weltall, eigentlich mehr nicht. Da hat sich eben als Zufallsprodukt die ganze Evolution ergeben, wo wir sozusagen diejenigen sind, die diese Evolution heute denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man diese [[Urknalltheorie]] nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück. Also schon im 18. Jahrhundert, Emanuel Kant, der große Philosoph, und Laplace, das war ein französische Naturforscher, die haben schon die Grundlagen zu dieser Theorie geschaffen. Und Goethe hat sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Und wenn man diese Urknalltheorie nimmt, dann wird man einfach sagen müssen: Evolution oder der Entwicklungsgedanke ist sinnlos geworden. Einfach sinnentleert. Was kann ich da noch für einen evolutiven Sinn in der Tatsache sehen, dass da irgendwie ein gedachter Energieklotz hoch verdichtet, aus irgendeinem Grund platzt und dann das ganze Weltall entsteht? Was kann man dem noch für einen Sinn abgewinnen? Der Entwicklungsgedanke, der die ganzen letzten 300 Jahre der naturwissenschaftlichen Entwicklung so maßgeblich bestimmt hat, der endet damit, dass er eigentlich sinnlos ist. Das sind nur noch reaktive Folgen dieses Urknalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=443s Der Entwicklungsgedanke im ökologischen Bewusstsein 00:07:23] ====&lt;br /&gt;
Naja, und wenn man jetzt nochmal auf die heutige Anschauung hinschaut, dann lebt ja der Entwicklungsgedanke irgendwo noch zart fort im &#039;&#039;ökologischen Bewusstsein&#039;&#039;. Also in der modernen [[w:Ökologie|Ökologie]] ist man ja durchaus anknüpfend, durchaus auch an [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Ernst_Haeckel_01:18:37|Haeckel]], an das [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Das_biogenetische_Grundgesetz_01:22:11|biogenetische Grundgesetz]], ist man doch noch geneigt zu sagen: Ja, man muss ja doch sehen, dass wir die Schöpfung erhalten. Das beherrscht heute das Bewusstsein aller Menschen. Jeder vernünftige Mensch würde sagen, wir müssen die Schöpfung erhalten. Wir dürfen die alle nicht vor die Hunde gehen lassen, nicht auf die Müllkippe bringen, sondern wir müssen irgendwo sehen, dass wir jetzt diese Plastikreste aus dem Pazifik da fischen und die Fische wieder ein bisschen retten und ein paar Insekten noch retten, die noch übrig geblieben sind, und überhaupt etwas verantwortlicher mit der Schöpfung umgehen. Das ist so der ökologische Gesichtspunkt als Weltanschauungsgesichtspunkt heutzutage. Übrigens geht der Begriff der Ökologie auf Haeckel zurück. Ernst Haeckel, den ich hier an die Tafel gemalt habe, der hat diesen Begriff überhaupt erst gebildet. Und aus diesem Bewusstsein heraus ist der [[w:Ökologische_Landwirtschaft|ökologische Landbau]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=548s Kritik am ökologischen Landbau und der Nachhaltigkeit 00:09:08] =====&lt;br /&gt;
Und der ökologische Landbau, der denkt auch [[b:Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017#Darwins_Evolutionstheorie_01:12:00|Evolution]]. Er hat auch in gewissem Sinne eine Beziehung zum Entwicklungsgedanken, insoweit, als er sagt eben: wir müssen erhalten, was da ist. Und müssen es so erhalten, dass es nachhaltig auch weiter da ist. Der Begriff der [[w:Nachhaltigkeit|Nachhaltigkeit]] ist ja ganz aus dem ökologischen Bewusstsein heraus entstanden, nicht aus dem biologischen. Im Grunde genommen ist der Begriff der Nachhaltigkeit sehr zu hinterfragen, weil es im Grunde genommen nur ein Fortsetzungsbegriff ist dessen, was schon ist, was man zu erhalten hat. Die Natur, die Schöpfung ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und jetzt müssen wir sehen, dass wir sie erhalten anstatt kaputt machen. Und Nachhaltigkeit bedeutet, so zu arbeiten, dass wir möglichst so wenig schädigen wie nur möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ökologen sind förmlich - ich möchte nicht sagen besessen - aber sie sind irgendwo blockiert von dem Gedanken, dass der Mensch eigentlich der große Verbrecher ist. Der Mensch ist es, der im Grunde genommen die Schöpfung kaputt macht. Was er auch macht, egal wie, er schädigt. Und das Beste wäre, es gäbe überhaupt keine Menschheit auf der Erde. Dann könnte die Natur sich aus ihren eigenen Gesetzen wunderschön entwickeln. Und dieser Gesichtspunkt, dass die Zukunft nichts anderes ist, als dass wir das Vergangene erhalten in dem Zustand - mindestens in dem Zustand, oder noch nicht mal in dem Zustand, wie es mal war, aber doch immerhin - dass es unsere Bemühung sein soll, das ist auch, ich möchte sagen, eine Sackgasse. Da ist eine Sackgasse, da hört es dann irgendwie auf. Dann ist die Zukunft nichts anderes als die Fortsetzung der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern ist tatsächlich der ökologische Landbau in gewissem Sinne - das wollte ich doch nochmal in diesem Zusammenhang betonen - in einer zwiespältigen Situation. Weil er treu studiert - das muss man ja wirklich sagen - dasjenige, was in der Natur an Gesetzen waltet, dass man dem versucht Rechnung zu tragen, man aber davon ausgeht, dass die Schöpfung um uns herum, die Mutter Natur, das [[w:Oikos|Oikos]], das große Haus der Natur - Oikos heißt auf Griechisch Haus - dass wir das erhalten müssen. Daraus ergibt sich aber kein Zukunftsgesichtspunkt, sondern Nachhaltigkeit heißt dann nur Fortsetzen dessen, was schon da ist. Und insofern hat sich eigentlich der Ökologe irgendwo selber Grenzen gesetzt, weil er gesagt hat, dass der Mensch eigentlich nur Zerstörer ist, und nicht Entwickler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=768s Die Mission des Menschen in Bezug auf die Natur 00:12:48] =====&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich eine Prämisse, die man nicht diskursiv, also nicht durch Argumentation hin und her beantworten kann, die muss jeder für sich selbst beantworten. Inwiefern es wirklich eine Möglichkeit gibt, dass der Mensch nicht nur die Natur zu retten hat, sondern dass er die Natur zu entwickeln hat. Dass das eigentlich die Aufgabe und die Mission des Menschen ist, der Natur vorauszuschauen, vorauszudenken, ihre Entwicklung in die Zukunft zu führen. Und nicht nur zu meinen: Ich kann nichts anderes tun, als den Schaden, den ich verursache, zu minimieren. Ich habe das, glaube ich, schon mal im Januar gesagt, das lässt sich vergleichen mit diesem Rätsel, was die Griechen sich selber aufgegeben haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Beispiel genommen, [[w:Achilles_und_die_Schildkröte|Achilles und die Schildkröte]], erinnern Sie sich? Und das ist genau das Problem des ökologischen Landbaus. Achilles mit der Schildkröte, die haben eine Wette abgeschlossen, die beiden. Und die Schildkröte hat sich dann bereit erklärt zu dieser Wette mit Achilles und hat gesagt: &amp;quot;Ja, lieber Achilles, ich weiß ja, dass du ein Schnellläufer, der größte Schnellläufer bist der Welt, aber ich lasse mich mal auf die Wette ein, wer schneller von uns beiden ist.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Lieber Achilles, du kannst mir ja einen kleinen Vorsprung geben.&amp;quot; Und er sagt: &amp;quot;Ja, selbstverständlich, kein Problem.&amp;quot; Und dann hat er schon verloren gehabt. Denn jetzt kommt das Rätsel. Das Rätsel besteht darin, und das ist unauflösbar, wenn man so denkt. Das Rätsel besteht darin, dass die Schildkröte jetzt einen kleinen Vorsprung hat. Und jetzt starten die zu gleicher Zeit, die Schildkröte und Achilles. Und indem Achilles jetzt zu dem Punkt kommt, wo die Schildkröte gestartet ist, war sie schon ein Stück weiter. Und wie er zu dem Punkt gekommen ist, wo sie jetzt war, war sie schon wieder ein Stückchen weiter. Und wie Achilles an den Punkt gekommen war, war sie schon wieder ein kleines Stückchen weiter. Und so weiter und so weiter. Er kann sie nie erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann sie nie erreichen. Es ist mathematisch nicht möglich, dass, wenn man so denkt, die Schildkröte je erreichbar ist, weil Achilles sich nur [[w:Asymptote|asymptotisch]] der Schildkröte annähern kann. Verstehen Sie das? Der Gedanke, dass der reine Raumaspekt, Abstand - wenn man nur den Raumaspekt nimmt, dann kann Achilles, der größte Schnellläufer der Welt, er kann die Schildkröte nie erreichen. Er kann sich ihr nur asymptotisch nähern. Und das ist die Situation des ökologischen Landbaus, des Entwicklungsgedankens heute. Man kann der Natur nie gerecht werden. Man kann sie nie erreichen. Die Ganzheit, die Schöpfung, die ist vom Menschen nie erreichbar, sondern man kann nur den Schaden, den man verursacht dadurch, dass man menschlich handelnd in die Natur eingreift, minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Gesetz ist eben nur möglich zu durchbrechen, wenn man zum Raum eine weitere Dimension hinzunimmt, und das ist die Zeit. Und wenn ich jetzt dasselbe - das Rätsel löst sich eigentlich nur dadurch, dass ich die Dimension der Zeit hinzunehmen muss, denn Weg x Zeit = Geschwindigkeit. Das ist ein physikalisches Gesetz. Weg mal Zeit gleich Geschwindigkeit, und selbstverständlich nach kurzer Zeit überholt der Achilles-Läufer die Schildkröte. Wenn man die Dimension der Zeit hinzunimmt. Und so müssen wir sehen, der ökologische Landbau handhabt nur diese beiden Dimensionen in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir sehen, wie können wir eine weitere Dimension hinzunehmen, dass wir als Menschen in der Lage sind, über die Natur selber hinauszuwachsen. Die Natur über sich selber hinauszuführen. Dass wir im Sinne des Spruches von [[A:Novalis|Novalis]] sagen können: Wir stehen in einer Mission, [[w:Novalis#Triadenstruktur|zur Bildung der Erde sind wir berufen]]. Das ist diese Mission. Und jetzt ist die Frage: Welcher Art kann diese Dimension nur sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1078s Der Landwirtschaftliche Kurs und der Entwicklungsgedanke 00:17:58] =====&lt;br /&gt;
Und die Antwort auf diese Frage ist im Grunde genommen - Entschuldigung, wenn ich das nochmal so plakativ sagen soll - der [[Landwirtschaftlicher Kurs|Landwirtschaftliche Kurs]]. Als kleiner Ausschnitt, selbstverständlich an einem viel umfassenderen Gesichtskreis, in den der eingebettet ist.  Aber der Begriff der landwirtschaftlichen Individualität, den [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] zu Beginn des zweiten Vortrages entwickelt, ist nichts anderes wie der verkörperte Entwicklungsgedanke. Also dass der Entwicklungsgedanke, der bisher quasi ohne den Menschen - der Mensch ist sozusagen oft dem Entwicklungsgedanken mitgeschwommen, bis zum Erwachen seines Selbstbewusstseins. Da waren sozusagen die Götter noch Entwicklungstragende, und die Menschheit schlief ihren Menschheitstraum. Und das ging so bis in die vergangenen Kulturepochen, und immer mehr erwachte der Mensch zu seinem Selbstbewusstsein. Und heute ist er so weit erwacht, dass er willentlich das ganz Böse tun kann, die ganze Erde zerstören. Der atomare [[w:Overkill|Overkill]] ist ja heute möglich, und zwar hundertfach, tausendfach kann man die Erde zerstören, wenn man das Atombombenarsenal mal explodieren lassen würde. Also wir haben alle Mittel in der Hand, alles kaputt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir nicht auch alle Mittel an der Hand, eine zukünftige Entwicklung zu inaugurieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ist das nicht sozusagen der Ansatzpunkt des Novalis gewesen, zu sagen: &#039;&#039;&#039;Zur Bildung der Erde sind wir berufen?&#039;&#039;&#039; Und was heißt das? Was heißt das wirklich? Dass wir nicht bei der Natur stehenbleiben, sondern die Natur mitnehmen, mit unserer eigenen Entwicklung mit in die Zukunft nehmen. Das ist unsere Aufgabe heute. Wir müssen die Natur quasi überholen, wir sind quasi ihr eigenes Produkt, leiblich, physisch gesprochen, sind wir das Produkt des Wesens, und jetzt sind wir geistig-seelisch so erwacht zu unserem eigenen Selbst, dass wir jetzt uns selber in Freiheit auffordern müssen, dieses Produkt zu verwenden, um die Natur durch unsere Arbeit in die Zukunft in eine neue Entwicklung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist wirklich der Entwicklungsgedanke dem landwirtschaftlichen Kurs und der Anthroposophie von vorne bis hinten immanent. Deswegen sage ich, der Entwicklungsgedanke, wenn man den wirklich denkt, das ist der modernste, der schönste, der zukunftsträchtigste Gedanke, den man auch denken kann und - wenn ich das mal einfach so sagen soll - der christlichste. Wenn man das Christentum verstehen will, ist es nichts anderes als die Verwirklichung des Entwicklungsgedankens, dass ich nicht bei mir stehen bleibe in dem Selbst, wie ich nun mal gerade bin, sondern dass ich fortdauernd mich in Entwicklung begreife, fortdauernd einen Schritt in die Zukunft tue und - wie das [[w:Franz_Marc|Franz Marc]] mal gesagt hat - kennen Sie Franz Marc, den Maler? Einer der bedeutendsten Maler, oder [[w:Wassily_Kandinsky|Kandinsky]], die um die Jahrhundertwende, sozusagen Impressionisten und Expressionisten, gemalt haben. Franz Marc, der große Tiermaler, der hat mal gesagt, noch vor dem 1. Weltkrieg - er ist im 1. Weltkrieg gefallen vor Verdun - , der hat diesen Ausspruch getan: &amp;quot;Auf jedem Gegenstand der Welt ruht ein Pfand der menschlichen Erkenntnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir - da meinte er diesen Malerkreis, die [[w:Der_Blaue_Reiter|Blauen Reiter]] nannten die sich - wir schreiten ins Ungewisse. Wir schreiten ins Ungewisse, wo eben kein Pfand der menschlichen Erkenntnis auf den Dingen ruht. Und unsere Schritte zittern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Marc. Wir schreiten in eine Welt, die noch vollkommen unbeleckt ist sozusagen. Und unsere Schritte zittern. Ein wunderbarer Ausspruch. Und so müsste unsere Haltung sein - im biologisch-dynamischen - dass wir eigentlich immerfort mit unserem Bewusstsein ein Stück voraus sind dem, was wir gerade in der Lage sind zu tun. Immer voraus sein. Immer ein Stück weiter. Nie was zur Routine gerinnen lassen. Das ist das Fürchterlichste, was einem passieren kann, wenn man nur einen Routine-Menschen [... Rest des Satzes nicht verständlich]. Sondern immer mit einem Bewusstsein voraus sein und versuchen, alles dran zu setzen, dass ich mitkomme, dass ich mit mir selbst mitkomme. Verstehen Sie, was ich damit meine? Man muss sich selbst voraus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt Entwicklung. Und das heißt Selbstverwandlung. Und in dem Maße, als ich mich selbst verwandle, nicht derselbe bleibe, wie ich gestern war, dann kann auch Entwicklung nach außen sich mehr und mehr zur Geltung bringen, im Sozialen zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1428s Einführung in den Aufbau der Erde 00:23:48] ===&lt;br /&gt;
So, und jetzt aber müssen wir ein weiteres Thema anschlagen. Also, wir wollen jetzt die Frage stellen, was ist eigentlich der Aufbau der Erde? Wie stellt man sich das heute überhaupt vor? Wie kann man da überhaupt eine Anschauung gewinnen? Denn wir schauen ja immer nur auf die Oberfläche der Erde. Eigentlich sehen wir nur Formen, außer in unserem ganzen Gesichtskreis, sehen wir nur Formen der Pflanzen, Formen der Tiere, Formen des Erdbodens. Aber was ist denn unter unseren Füßen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können auch bis zu den Sternen hochgucken. Dann sehen wir so Leuchtpunkte am gestirnten Himmel. Wir sehen die Sonne, wir sehen den Mond, wir sehen die Planeten in ihren ganzen Bewegungen. Aber was ist unter unseren Füßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Gegenstand der Geologie. Und wie kann ich da überhaupt Phänomene finden, dass ich mir die Frage beantworten kann, was baut eigentlich die Erdrinde, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]] auf? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könntet mir ja die Frage beantworten. Also wie kann man überhaupt ein Bild gewinnen von etwas, was nicht mehr nur die äußere Oberfläche der Erde ist, sondern wo ich einen Eindruck gewinne von dem, was eigentlich in den Tiefen der Erde sich aufbaut. Also nicht, dass man dann meint, man müsse übersinnlich an die Dinge rangehen, sondern rein aus der Anschauung heraus. Zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eigentlich so naheliegend. Zunächst mal. Also Spaten nehmen. Ich könnte den Spaten nehmen, Loch graben, aber da kommt man nicht sehr weit. Das macht ihr ja hin und wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1589s Methoden zur Erforschung der Erdkruste 00:26:29] ====&lt;br /&gt;
Also dasjenige, was eigentlich als Allererstes auffallend ist in Bezug auf größere Mächtigkeiten der Erdrinde, das ist die [[w:Stratigraphie_(Geologie)|Stratigraphie]] der Erdschichtungen. Und die findet man meistens irgendwo erschlossen in den Gebirgen. Aber da ist es sehr schwierig, da sich zurechtzufinden. Man findet sie erschlossen in jedem Steinbruch. Jeder Steinbruch lässt einen im Buch der Natur lesen. Wirklich. Deswegen, wenn ich durch die Lande fahre und sehe irgendeinen Steinbruch, dann breche ich sofort die Reise ab und fahre da hin und gucke, was das ist. Das ist mir in Brasilien mal so gegangen. Da fuhren wir von [[w:Florianópolis|Florianopolis]] da irgendwo zu einem heilpädagogischen Heim. Da sah ich so einen Höhenrücken da drüben und so einen weißen Streifen. Das war ziemlich weit entfernt. Das war abends. Und da hab ich gesagt, stopp! Jetzt suchen wir den nächsten Weg. Das war so ein ganz holperiger Weg, da fuhren wir querbeet in die Landschaft auf diesen weißen Streifen zu, ich wollte wissen, was das ist. Da war das ein sogenannter [[w:Pegmatit|Pegmatit]] - ich komm da nochmal drauf zu sprechen. Dann war da so ein Tor, und da habe ich das Tor mit Gewalt aufgemacht. Da lag unten so ein großer Stein, keilförmig unter dem Tor. Da habe ich den mit den Füßen weggestoßen und den aufgehoben. Da war das ein [[w:Quarz#Variet%C3%A4ten|Bergkristall]], ein mächtiger, gewaltiger Bergkristall. Da dachte ich, hier bin ich gerade richtig. Dann sind wir da rein. Wir haben uns da rumgeguckt, die Arbeiten waren im Hintergrund. Die dachten, was sind das für Diebe, die hier des Weges kommen. Die haben Kristalle abgebaut für die optischen Gläser, so wie hier im Taunus auch. Aber das waren alles wunderbare Kristalle, die haben die zerkloppt mit dem Hammer. Die Glimmer-Pakete waren so groß - wir kommen auf den [[w:Glimmergruppe|Glimmer]] noch zu sprechen - , die [[w:Feldspat|Feldspäte]] waren alle verwittert zu [[w:Kaolin|Kaolin]]. Das ist ein weißes Tonmineral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich hinkomme, und ich sehe nur irgendwas in der Richtung, dann weiß ich, wo ich bin. Dann weiß ich, wo ich bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die Stratigraphie, das heißt, das, was der Laie entdeckt hat, die Schichtungen der äußersten Erdkruste, die kann man sich dann nach und nach erschließen, wenn man in verschiedenen Gegenden die Steinbrüche aufsucht. Oder aber [[w:Bohrkern|Bohrkerne]] studiert: heute werden ja Tiefbohrungen niedergelassen in die Erde. Und wenn man diese Bohrungen dann näher betrachtet, merkt man auch, dass man hier verschiedene Schichtungen der Erde durchstößt. Also die Stratigraphie, das ist das, die kann man eigentlich nur vernünftigerweise studieren, wo das Land, die Geografie sich verebnet. Also in großen [[w:Ebene_(Geographie)|Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber leider Gottes gibt es in den großen Ebenen keine so tiefgehenden Steinbrüche. Also die Erdablagerungen in Verebnungen der [[w:Norddeutsches_Tiefland|norddeutschen Tiefebene]] zum Beispiel, oder weit nach Russland rein, die liegen sozusagen noch in ursprünglicher Lagerung. Die obersten Schichten sind die jüngsten, die ältesten gehen nach unten. Also da kann man sich einen Aufschluss drüber verschaffen. Auch über Bergwerke, wenn man 1000 Meter abtäuft, dann weiß man auch, dass man da eine Schichtenfolge antrifft. Steinbrüche, Tiefbohrungen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1849s Studium der Gebirgsbildungen 00:30:49] =====&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass man die Gebirgsbildungen studiert. Also wenn man in die [[w:Alpen|Alpen]] kommt, oder in die [[w:Amerikanische_Kordilleren|Kordilleren]], oder in die [[w:Rocky_Mountains|Rocky Mountains]], oder wo auch immer auf der Welt, und studiert jetzt wirklich solche Gebirgsbildungen, Gesteinsbildungen im Gebirge, dann kann man auch allmählich ein Bild gewinnen für das, was unter den eigenen Füßen ansteht, aber unsichtbar ist. Im Gebirge wird es sichtbar, es ist emporgehoben. Aber sich im Gebirge zurechtzufinden in Bezug auf die entsprechenden stratigraphischen Schichten ist sehr, sehr schwer. Das hängt damit zusammen, dass durch die Gebirgsbildung nicht nur eine [[w:Hebung_(Geologie)|Hebung]] stattfindet, sondern in aller Regel auch eine Horizontalbewegung, dass ganze Schichtkörper [[w:Überschiebung|übereinander geschoben]] werden und dann möglicherweise sich falten und dann liegt plötzlich das Junge unten und das Alte oben. Also sich in den Gebirgsgegenden wirklich ein klares Bild des Krustenaufbaus der Erde zu verschaffen, das erfordert schon sehr viel Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=1940s Leitfossilien als Orientierungshilfe 00:32:20] =====&lt;br /&gt;
Nun ein Weiteres in Bezug auf die Stratigraphie: Da kann man sich orientieren an den sogenannten [[w:Leitfossil|Leitfossilien]]. Das ist überhaupt die Methode, über weite, weite Gebiete, auch von Kontinent zu Kontinent, zu sagen, das gehört dann demselben Zeitalter an wie die Ablagerungen hier. In Russland, in Australien oder in Amerika, da haben sich ja zeitgleich bestimmte Prozesse vollzogen, und diese Zeitgleichheit zu entdecken, dazu dienen die Leitfossilien. Also man weiß dann, ganz bestimmte Ablagerungen haben ein ganz bestimmtes Fossil in der Evolution erhalten, sei es ein Fisch, sei es eine Pflanze, die nur in diesem Zeitalter, in dieser Form entstanden ist. Und wenn man das in Amerika findet und hier findet, dann weiß man, man ist da in einem synchronen Prozess drin. Also das können Fossilien sein von Tieren, das können Fossilien sein von Pflanzen, also Petrifakte, Versteinerungen, oder es können [[w:Mineral|Minerale]] selbst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also in den Ablagerungen bestimmte Minerale, die nur unter Meeresbedingungen entstehen. Also zum Beispiel ist das sehr maßgeblich in der Bodenseelandschaft, im voralpinen Raum, in den [[w:Molassebecken|Molassegebieten]], da um den Bodensee herum. Wenn man Klarheit gewinnen will über die Schichten, dann ist der sicherste Hinweis, dass hier eine Süßwasserablagerung gefolgt wird von einer Meeresablagerung, weil da ein Mineral erscheint, das heißt [[w:Glaukonit|Glaukonit]]. Glaukonit bildet sich nur als Mineralkonkretion unter Meeresbedingungen. Und es ist sehr kalireich, Glaukonit. Und es ist grün. Und das sieht man dann schon an der Farbe: Das müsste eigentlich eine Meeresmolasse sein, das ist mehr eine Süßwassermolasse. Also solche Kriterien sind maßgebend, um sich Klarheit zu verschaffen über Ablagerungen verschiedener Zeitalter. Es ist heute so entwickelt, die Stratigraphie, dass man mehrere Leitfossilien für eine Schicht kennt, an der man sich orientieren kann, wenn man in Amerika ist, ob das dieselbe Schicht ist, die auch hier in Europa abgelagert ist. Das ist ein hochinteressantes Phänomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2133s Erscheinung der Plutonite und Urgesteine 00:35:33] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres, neben der Stratigraphie und der Gebirgsbildung, ist, dass da Gesteine in Erscheinung treten, die unter den stratigraphischen Ablagerungen liegen. Also man hat oben die [[w:Erdkruste|Erdkruste]], da hat man jetzt Ablagerungen, wir kommen auf die Zeitalter im Einzelnen zu sprechen. Eine ganze Fülle von Schichten, Schichten, Schichten. Und da drunter ist was. Und das ist das Urgestein. Das sind die [[w:Plutonit|Plutonite]], die wir schon mal angesprochen haben. Wir haben oben die [[w:Sedimente_und_Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]], die bilden die Ablagerungen, und darunter ist dann das eigentliche Urgestein, das man eben auch als Plutonite bezeichnet. Und ein solches Urgestein ist der [[w:Granit|Granit]]. Ich werde Ihnen noch von Goethe hier noch was vorlesen über den Granit, wenn wir irgendwann mal Zeit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urgestein taucht nur in den Gebirgen auf. Überall, wo Gebirgsbildungen sind, taucht etwas, was ganz, ganz tief, tief, tief unten in der Erde ist, taucht plötzlich als Gesteinsbildung in den Gebirgen auf. In verschiedensten Modifikationen. Sowohl als Granit, als auch [[w:Gneis|Gneise]] und auch andere, also eine ganze Variation, wir kommen dann auch darauf zu sprechen. Und das ist eben der gebirgsbildende Prozess. Wenn Sie zum Beispiel in die Alpen kommen, dann finden Sie an den Nordalpen, auf der Bodenseeseite sozusagen, und auf den Südalpen, auf der italienischen Seite, finden Sie hauptsächlich Sedimentgesteine, aufgetürmt in gewaltigen Mengen, Massen. Und wenn Sie in die Zentralalpen kommen, also zum Beispiel über den [[w:Grimselpass|Grimselpass]] oder den [[w:Gotthardpass|Gotthardpass]] rüber oder alle Pässe da oben, die gehen über Granit. Da ist ein Zentralstock, der jetzt da heraufgequollen ist in der Bildung der Alpen, wo das Urgestein, was unter allem die Grundfeste der Erde, der Kontinente darstellt, taucht da plötzlich auf. Also insofern hat man auch in der Gebirgsbildung die Möglichkeit, sich wirklich über die Erdkruste ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2300s Die Tektonik und ihre Phänomene 00:38:20] =====&lt;br /&gt;
Ein Weiteres ist die [[w:Tektonik|Tektonik]]. Tektonik heißt eigentlich auch so viel wie der Bau der Erdkruste. Aber im engeren Sinne heißt es eigentlich, dass diese Erdkruste nirgends, in den seltensten Fällen, jedenfalls nicht in der Nähe von Gebirgen, irgendwie durchgängig in Erscheinung tritt, sondern vielfach einzelne große [[w:Scholle_(Geologie)|Schollen]] der Erdkruste gegeneinander versetzt sind. Das sind [[w:Spalte_(Geologie)|Spalten]]. Wir werden sehen, auch durch Exkursionen in Steinbrüchen, wie da solche Spalten tatsächlich auf engstem Raum die ganze Erdkruste wie in einzelne Puzzles zerstückelt hat. Senkrecht meistens. Wenn man da genau hinguckt, dann kann es sein, dass von einem Gesteinskörper hier der Spalt, dann der Gesteinskörper daneben, dass der ein ganz bisschen versetzt ist. Vielleicht Zentimeter nur. Die ganze Erdkruste ist sozusagen in sich durch Erdbeben, durch alles Mögliche in dieser Weise zerstückelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form der Tektonik sind dann die [[w:Grabenbruch|Grabenbrüche]]. Grabenbrüche oder Riftvalleys, wie man es im Englischen sagt. Riftvalleys gibt es in Amerika, in Brasilien wahrscheinlich auch. Ich habe noch keines gesehen dort. Die gibt es also hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2406s Grabenbrüche: Das Rheintal als Beispiel 00:40:06] =====&lt;br /&gt;
Der berühmteste Grabenbruch in Europa ist hier nebenan. Das ist das [[w:Oberrheinische_Tiefebene|Rheintal]]. Das Rheintal von Basel bis nach Frankfurt und dann noch bis Bingen, ist ein riesenhafter Grabenbruch. Da ist einfach die Erdscholle, die früher mal über die [[w:Vogesen|Vogesen]] und über dem [[w:Schwarzwald|Schwarzwald]] oben drüber lag und die heute nicht mehr da ist, die ist abgetragen, die ist erodiert, die ist einfach - wumms - abgesunken und hat die Vogesen und den Schwarzwald in zwei Teile geteilt. Ursprünglich war das ein Gebirge, die Vogesen und der Schwarzwald. Dann ist plötzlich diese Erdscholle eingebrochen, und zwar 4000 Meter tief, mindestens 4000 Meter tief, sodass man in dem Grabenbruch des Rheins heute Gesteine findet, die rechts und links auch einstmals bestanden haben, die aber erodiert sind, die weg sind, abgetragen sind, aber durch das Einbrechen in den Grabenbruch heute noch nachzuweisen sind. So weiß man zum Beispiel, dass der Schwarzwald mal von [[w:Sandstein|Sandsteinen]] und [[w:Kalkstein|Kalken]] überdeckt war, die heute nicht mehr da sind. Durch den Grabenbruch findet man sie am Rand, stufenweise findet man gerade diese Gesteine wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wer nach Basel fährt, heute fährt man leider durch einen Tunnel durch, aber noch vor wenigen Jahren fuhr man so am [[w:Isteiner_Klotz|Isteiner Klotz]], da sah man hier den Rhein fließen, und dann fuhr man da so eine Schlängelbahn an diesen Felsen entlang, [[w:Weißer_Jura|Weißjura]], und dieser Weißjura hat da gar nichts zu suchen. Der Weißjura hat sich mal ganz oben gebildet, wie beim Schwarzwald, wo Vogesen und Schwarzwald noch zusammenhingen. Da haben sich diese [[w:Süddeutscher_Jura|Juraablagerungen]] da oben gebildet, und durch den Grabenbruch ist dann der Jura eingebrochen und findet sich jetzt vor allem in den Randzonen -  da ist er erschlossen, da sind große Steinbrüche drin - in einer Gegend, wo es sonst überhaupt keinen Jura gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2551s Grabenbrüche weltweit und ihre Bedeutung 00:42:31] =====&lt;br /&gt;
Also die Grabenbrüche in der Welt, die sind von großer Bedeutung, und die Grabenbrüche sind meistens auch mit die fruchtbarsten Gegenden für den Ackerbau. Zum Beispiel in Amerika ist es das [[w:Kalifornisches_Längstal|Central Valley]] in Kalifornien, das ist ungefähr 1000 Kilometer lang und ungefähr 150, manchmal 200 Kilometer breit. Und da ist eine Produktivität - das war früher eine Halbwüste im Central Valley, das wird bewässert von den ganzen Flüssen, die aus der [[w:Sierra_Nevada_(Vereinigte_Staaten)|Sierra Nevada]] herunterkommen - und da ist eine solche Produktionsintensität, damit da der halbe Gemüsemarkt ganz Amerikas gedeckt wird, nur aus diesem Tal. Das ist absolut irre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Grabenbrüche, die findet man, kleinere und größere, es gibt in Deutschland viele Grabenbrüche, aber diesen einen großen hier, der ist so landschaftsbestimmend, und der setzt sich übrigens fort hier über das [[w:Nidda_(Fluss)|Nidda-Tal]], deswegen fließt hier die Nidda in einen solchen Grabenbruch, und der Main fließt noch ein ganzes Stück in einen solchen Grabenbruch in den Rhein. Das setzt sich dann fort durch die deutschen Mittelgebirge durch nach Norddeutschland, taucht da unter - die [alte] Oberfläche wurde später zusedimentiert - setzt sich fort bis in den [[w:Oslograben|Oslograben]] in Norwegen, und im Jöschersee, der Jöschersee ist der letzte Ausläufer dieses gewaltigen Grabenbruches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es nochmal einen riesen Grabenbruch auf Erden, das ist der [[w:Ostafrikanischer_Graben|ostafrikanische Graben]], der zieht sich von Mosambik unten, zieht er sich rauf bis ans Rote Meer, und das [[w:Rotes_Meer|Rote Meer]] selber ist auch ein Grabenbruch. Der [[w:Jordangraben|Jordangraben]] ist ein Grabenbruch. Also das sind so abgesunkene Schollen, die immer im Zusammenhang, in aller Regel im Zusammenhang mit starken Vulkantätigkeiten und vor allem mit Gebirgsbildungen im Zusammenhang stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung einer Zuhörerin über eine mögliche Grabenbildung in Brasilien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Kontinenten findet man das, aber es gibt besonders herausragende Beispiele, die stehen immer im Zusammenhang mit Gebirgsbildung. Wir werden auf das Problem nochmal zurückkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2736s Erosionsschluchten 00:45:36] =====&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich die tektonische Varianten nochmal erwähnt, also einmal Spalten und einmal Grabenbrüche. Und jetzt kommen noch die Erosionsschluchten, wo man wunderbar die Erdkruste in ihrem Aufbau erkennen kann, und die gibt es nirgends so toll entwickelt wie in den Rocky Mountains in Amerika. Da zieht der [[w:Colorado_River|Colorado]], der Fluss von Ost nach West, und fließt bei San Diego, etwa in Südkalifornien, in den Pazifik. Und dieser Fluss hat sich über die Zeiten in die großen Tafeln der Rockies, denn die Rocky Mountains sind im größten Teil gehoben, da hat sich einfach die Erdkruste durch untermeerische Einflüsse angehoben. Ähnliches gilt in Bolivien für den [[w:Titicacasee|Titicaca-See]], das ist auch einfach hochgehoben, da findet man oben noch eine Meeresfauna im Titicaca-See, obwohl der 4000, 5000 Meter hoch liegt. Das ist alles, einstmals, aus dem Meer emporgehoben worden, und so eben auch in den Rocky Mountains. Und dann schneidet der Colorado sich in einer Erosionsschlucht 1000 Meter tief durch diese wüstenhaften Landschaften, und da kann man nun wunderbar sehen, wie eine Schicht über der anderen lagert, nahezu ungestört, in ursprünglicher Horizontale, eine Schicht über der anderen, uralt im Übrigen. Also das sind die Erosionsschluchten, die einem auch noch da Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=2867s Die Seismik als Schlüssel zum Erdinneren 00:47:47] ====&lt;br /&gt;
Und jetzt als Letztes möchte ich erwähnen das Bedeutendste von allem, mit dem man heute überhaupt über die Erdkruste bis hin zum Zentrum der Erde vorstößt, aber auf höchst abstrakte Weise, und das ist die [[w:Seismik|Seismik]]. Die Seismik, das heißt die Messung von Erdbebenwellen oder künstlich erzeugten Wellen. Und die Seismik, die hat sich natürlich schon so nach und nach vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelt. Man kannte natürlich schon lange [[w:Seismische_Wellen|Erdbebenwellen]], aber dass man überhaupt die Seismik in dem Sinne nutzen kann, um ein Bild des Aufbaus der Erde zu gewinnen, das ist noch relativ jung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so, jedes Erdbeben oder jede künstlich erzeugte Explosion auf Erden erzeugt Wellen. Und diese Wellen verlieren sich natürlich im Luftumkreis, aber man hat Atombomben explodieren lassen in Amerika, die man abgesenkt hat auf tausend Meter Tiefe. Und da sind natürlich ungeheure Explosionswellen ausgelöst worden, und da hat man überall Messapparate hingestellt, seismische Geräte, um die Ankunft der Wellen und deren Geschwindigkeit und Stärke zu messen, um auf diesem Wege auch festzustellen, wie ist der Aufbau der Erdkruste. Und da ist man heute so weit, auch durch die [[w:Tsunami|Tsunami]], die es damals in Indonesien gegeben hat, hat man heute überall über die ganze Erde seismische Stationen, wo fortdauernd die Erdbebenwellen, die fortdauern, immerfort, nur vielleicht ganz kleine, dann plötzlich gewaltige Ausschläge. Und aufgrund dieser Messungen kann man heute Erdbeben sogar voraussagen, weil bestimmte Spannungen der Erdkruste entstehen, und die lösen dann solche Wellen aus, ehe es dann wirklich zum eigentlichen Ereignis kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3019s Interpretation der seismischen Daten 00:50:19] =====&lt;br /&gt;
Diese [[w:Seismische_Wellen|Wellen]], die dringen nun ein in die Erdkruste, und je nachdem, wie jetzt die Struktur der Erdkruste beschaffen ist, werden die reflektiert. Wenn zum Beispiel [Zonen in der Erdkruste] von einem mehr festen Zustand in einen mehr plastischen oder flüssigen Zustand übergehen, dann werden sie an dieser Grenzzone entweder absorbiert oder reflektiert, diese Wellen. Und diese Wellen misst man dann vom Explosionsort entfernt gestaffelt, wann diese Reflexionswellen zurückkommen. Und dann kann man daraus berechnen, aus diesen Reflexionsereignissen berechnen, wo der Explosionsherd war, wo das Erdbeben war, in welcher Tiefe es war: man kann es heute ziemlich genau lokalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aufgrund dieser seismischen Messungen, Untersuchungen, hat man heute einen bestimmten Aufbau der Erde, ich möchte sagen, &amp;quot;theoretisiert&amp;quot;, im höchsten Grade theoretisiert, also mit das Abstrakteste, was man sich vorstellen kann. Und trotzdem ist da was dran, weil diese Wellen ja an verschiedenen Tiefen der Erde plötzlich reflektiert werden und dann da gemessen werden und hier gemessen werden. Und man kann messen, [mittels der] Geschwindigkeit, mit der sie an der Erdoberfläche wieder erscheinen, ob es besonders heftig ist oder weniger heftig. Und darauf hat man heute ein bestimmtes Bild in Bezug auf den Gesamtaufbau der Erde. Wie gesagt, das ist das höchste Maß an Abstraktion, wie man es sich vorstellen kann, aufgrund von bestimmten Phänomenen, die nur durch einen Messvorgang auf der Erdoberfläche erfahrbar sind und erfassbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3154s Der Aufbau der Erde nach seismischen Erkenntnissen 00:52:34] =====&lt;br /&gt;
Also, was ich jetzt an die Tafel male, das beruht auf solchen Messergebnissen, aber es ist natürlich maßlos theoretisiert. Also wenn wir hier jetzt die Erde haben, dann haben wir hier oben, als Alleroberstes, die [[w:Erdkruste|Erdkruste]]. Und diese Erdkruste ist nicht dicker als bei der Orangenschale, die Orangenschale ist schon ziemlich dick, die Apfelschale vielleicht. Also diese Erdkruste, die kann man heute in Bezug auf ihre Tiefe einigermaßen genau einmessen, und die liegt auf den Kontinenten, die [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentale Kruste]], also wenn das hier ein bisschen aufgebaut ist auf dem Kontinent, die liegt bei maximal 60 Kilometern. 60 Kilometer mächtig ist also die kontinentale Kruste, so sagt man heute. Und unter Gebirgstöcken ist sie noch tiefer, da geht sie vielleicht bis 70 Kilometer, 60 ist auch schon unter Gebirgstöcken gemessen, sonst ist sie zwischen 30 und 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist jetzt plötzlich hier eine Grenze, und unter dieser Grenze kommt dann eine weitere Schicht, man nennt es die [[w:Mohorovičić-Diskontinuität|Moho-Schicht]], die Moho-Grenze von [[w:Andrija_Mohorovičić|Mohorovičić]]. Das war ein serbischer Geodäter oder Naturwissenschaftler, der hat im Wesentlichen diese Grenzzone als Erster erfasst. Und hier werden also so und so viele Erdbebenwellen reflektiert an dieser Grenze, nach allen Richtungen. Wenn hier Messstationen stehen, dann merkt man, hier werden, an dieser Grenze, diese Erdbebenwellen zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3313s Lithosphäre und Asthenosphäre 00:55:13] =====&lt;br /&gt;
Dann kommt hier eine weitere Schicht, also das nennen wir mal die Kruste einschließlich aller Gebirge. Und dann kommt hier eine Schicht, die nennt man dann die [[w:Lithosphäre|Lithosphäre]]. Lithosphäre, die Gesteinssphäre, Lithos heißt auf Griechisch der Gestein. Das heißt, obwohl hier eine Grenzschicht ist zwischen Kruste und Lithosphäre, also auch noch, aber offenbar befindet sich dort schon das Gestein in einem etwas anderen Zustand an dieser 60-Kilometer-Grenze, dass hier die Erdbebenwellen überhaupt zurückgeworfen werden. Aber es ist wohl so, dass in dieser Lithosphäre noch grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung der Gesteine, deren Mineralien und so weiter besteht wie in der Erdkruste selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es eine weitere Schicht, das ist, wenn man hier so andeutet, das ist etwas mächtiger, das ist die sogenannte [[w:Asthenosphäre|Asthenosphäre]]. Und diese beiden Schichten zusammen, wenn man sie jetzt mal zusammensetzt, also die Lithosphäre, das habe ich vergessen zu sagen, die ist ungefähr 100 bis 120 Kilometer. Die Asthenosphäre ist 600 Kilometer. Und diese Asthenosphäre - ich habe nirgends irgendwo deutlichere Beschreibungen gefunden, die mir beweisen, dass die so wesentlich anders beschaffen ist als die Lithosphäre - aber es scheint so zu sein, dass hier ein Zustand besteht, eines, wie man es heute nennt, säkular-plastischen Zustandes. Das heißt, eine leichte Plastizität der Erde, die aber sich auswirkt nur in Jahrhunderten, in Bewegungsprozessen, sehr zähflüssig ist diese Schicht in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3495s Der obere und untere Erdmantel 00:58:15] =====&lt;br /&gt;
Und diese beiden zusammen [Lithospäre und Asthenosphäre] nennt man den äußeren [oberen] [[w:Erdmantel|Erdmantel]]. Und darunter nun eine weitere Schicht, noch viel mächtiger, und die bezeichnet man jetzt als den inneren [unteren] Erdmantel. Und die geht bis zu einer Tiefe von 2900 Kilometern. Da werden wieder Wellen reflektiert hier an dieser Grenze. Also es ist unglaublich eigentlich, durch Erschütterungen an der Erdkruste setzen sich Wellen durch den ganzen Erdkörper fort, die dann irgendwo gemessen werden, [was dann] ein Hinweis darauf ist, dass da eine Grenze ist zwischen dem inneren Erdmantel und einer nachfolgenden Schicht, nach innen. Und man nimmt an, dass dieser ganze Bereich des äußeren [oberen] und inneren [unteren] Erdmantels, dass sie eben nicht flüssig sind, wie man immer meint, weil das Magma da oben aus den Vulkanen rauskommt, sondern zähplastisch. Also es sind keine kristallisierten Mineralien mehr zu finden, nur noch in der Lithosphäre. Aber in der Asthenosphäre und dem inneren Erdmantel, da handelt es sich um eine zähplastische Masse. Man sagt immer noch fest, aber zähplastisch. Komisch, aber so ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3633s Der Erdkern und seine Schichten 01:00:33] =====&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es darunter wiederum einen Schichtkörper, das sind sogenannte Kugelschalen, die man sich da so vorstellt, einen Schichtkörper. Und den nennt man den inneren Erdmantel - Entschuldigung, den oberen Erdmantel und den unteren Erdmantel [bereits oben besprochen, ist hier eigentlich eine Wiederholung] und dann den inneren Erdmantel [wahrscheinlich ist hier der &amp;quot;[[w:Erdkern#%C3%84u%C3%9Ferer_Kern|äußere Erdkern]]&amp;quot; gemeint, der sich unter dem &amp;quot;Erdmantel&amp;quot; anschließt]. Und der hat eine Tiefe, reicht bis auf 5000 Kilometer. So, solche Sachen misst man, also folgert aus den Messungen, dass das so ist. Aber immerhin etwas. Und von dem behauptet man, der sei flüssig. Also hier ist effektiv eine Zone, die aufgrund der Messungen und der Interpretation der Messungen hindeutet, dass hier der äußere Erdkern [...] [ist]. [...]. Und der, behauptet man, der ist flüssig, und zwar bestünde der im Wesentlichen aus Schwefeleisen. Das sind alles Folgerungen. Aus Schwefeleisen, also aus Pyriten, aber eben flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt - jetzt müssen wir noch eine Farbe finden - und dann kommt der innere [...] [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Erdkern#Innerer_Kern|Erdkern]]], mit dem Erdmittelpunkt und einer Tiefe von 6371 Kilometern. Das ist der Erdhalbmeter. So, also so ein Aufbau, von dem geht man heute aus, dass die Erde so aufgebaut wäre, aufgrund nur seismischer Messungen. Also man hat keine unmittelbare Anschauung von dieser Sache, sondern man geht davon aus, dass die Vulkane auf der Erde gespeist werden aus dieser Sphäre, aus der Asthenosphäre, dass da plötzlich durch Sauerstoffzufuhr gegen die Erdkruste hin mit genügend Sauerstoff, dann erhitzt sich das Material so maßlos, dass es dann flüssige Lava wird, die da oben rausquillt aus dem Vulkan. Aber hier ist der Druck so groß und die Verhältnisse sind so, dass es nur bis zum Zustand des Zähplastischen kommt und erst flüssig in diesem äußeren Erdmantel wird, und dann erst in den äußeren Erdkern und schließlich im Erdkern. Der ist wieder fest, stellt man vor als fest, und zwar in Form von Eisennickel. Da sind unglaubliche Theorien damit verbunden, aber so ist es nun mal. Also auch rein mechanisch, rein materialistisch, rein materiell, da ist kein anderer Gesang drin als dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist das Bild, was man heute hat, grob gesprochen. Da steckt viel Intelligenz drin, aber es ist eben das meiste sind Schlussfolgerungen. Also man schließt eben aus nur diesen wenigen Messungen, schließt man auf solchen Aufbau der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=3965s Das Innere der Erde aus Sicht der Geisteswissenschaft 01:06:05] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich wenigstens erwähnt haben, mehr möchte ich damit gar nicht, was nun Rudolf Steiner eigentlich dazu sagt. Und das Interessante ist, dass Rudolf Steiner 1906 Vorträge gehalten hat im Anschluss an das große [[w:Erdbeben_von_San_Francisco_1906|Erdbeben von San Francisco]]. Das war 1906, glaube ich. Und da [schwer verständlich] [sind] viele Menschen an Rudolf Steiner herangetreten: Ja, wie ist es möglich, dass so etwas passiert, dass eine ganze Stadt in einem fürchterlichen Ereignis und anschließenden Brand einfach untergeht mit unendlich vielen Opfern? Wie ist es denkbar, dass so ein Ereignis stattfinden kann? Was liegt davor? Und wahrscheinlich, ich gehe davon aus, dass Rudolf Steiner daraufhin dann [[a:GA_96|diese Vorträge]] gehalten hat, nur 1906 und nie wieder, und zwar an verschiedenen Orten in verschiedenen Variationen. Und da schildert er den Aufbau der Erde vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist nun so, dass er dort eine Achtgliederung des Erdinhalts schildert und noch eine neunte, über die man eigentlich nicht sprechen kann: das Zentrum des Bösen, des objektiv Bösen, evil. Und also, für mich ist es einfach ein Phänomen, es kann eigentlich nur der Auslöser [für die Vorträge(?)] dieses Erdbeben von San Francisco gewesen sein, und die Fragen [der] Menschen. Und Rudolf Steiner hat grundsätzlich nur Stellung genommen zu Sachen, die er gefragt worden ist. Und ich habe diese Vorträge alle gelesen, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer kommt schon so ohne weiteres damit zurecht, wenn Rudolf Steiner in der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; von den [[a:Hierarchien#Gliederung_der_Hierarchien|neun Hierarchien]] spricht, das habt ihr ja wohl gelesen, oder? In der &amp;quot;Geheimwissenschaft&amp;quot; habt ihr wohl gelesen von den Seraphim und den Cherubim und den Thronen und von den Geistern der Weisheit, den Kyriotetes, von den Geistern der Dynamis, der Geister der Bewegung, und dann den Exusiai, den Geistern der Form und dann die Geister der Persönlichkeit, und dann die Erzengel und die Engel, neun Hierarchien. Und jetzt erscheint als geisteswissenschaftliches Forschungsergebnis, dass die Erde in ihrem inneren Aufbau [[a:Erdinneres#Die_neun_Schichten_des_Erdinneren|neun-gliedrig]] ist. Quasi, also das sind jetzt meine Worte, das habe ich nicht so bei Rudolf Steiner gelesen, also ich meine, dass es eigentlich eine Art Gegenspiegel ist zu den neun Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4183s Die 9 Schichten der Erde nach Rudolf Steiner 01:09:43] ====&lt;br /&gt;
Und er spricht da als erste Schicht, ich möchte das jetzt nicht an die Tafel malen, als erste Schicht von der Mineralerde, also das, was man die Erdkruste auch nennen könnte, die Mineralerde. Und dann spricht er von einer zweiten Schicht, das ist die Weicherde. Das kann man auch noch nachvollziehen, also in etwa mit der Asthenosphäre, also klassisch die Weicherde, also durchaus noch mit der Erdkruste verwandt, aber eben weich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine dritte, und da ist es sehr schwer, damit zurechtzukommen. Er nennt es Dampferde, aber er meint da nicht irgendwie so einen äußeren Dampf um Wasser unter hohem Druck, sondern es ist eine ganz andere Terminologie, aber doch ein Zustand, der eigentlich gar nicht mehr materiell zu denken ist, also ein Zustand, wo sozusagen das Materielle immer weniger noch als solches stoffbildend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann als viertes die Wassererde. Auch da nicht nur das äußere Wasser gemeint, das ist nur ein Ausdruck dafür, dass da ein etwas anderer Zustand des Geistigen, eines aber gegenbildlich Geistigen, auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünfte Schicht wird bezeichnet als die Fruchterde. Die Fruchterde. Und wenn er die schildert, diese einzelnen Schichten, dann merkt man, es ist immer das Gegenbild zu den höheren Hierarchien, in etwa. Immer das Gegenbildliche, also das Untersinnliche, nicht das Übersinnliche, sondern das Untersinnliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann die sechste Schicht wird die Feuererde genannt. Und die siebte Schicht der Erdenspiegel, wo sich sozusagen alle diese Ereignisse, die über der Erde in ihrem Gegenbild erscheinen, alles, was sonst in der Natur oder überhaupt in Gedankenformen, Ideenformen auftreten kann, was wir denken können, erscheint gegenbildlich, genau das Gegenteil in dem Erdenspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achte Schicht wird dann eben der große Zersplitterer genannt, also Arimans Reich im eigentlichen Sinne. Und die neunte Schicht, die bezeichnet er dann als nichts, eigentlich nichts irgendwie beschreibbar, als das Zentrum des Bösen schlechthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4377s Die untersinnliche Welt 01:12:57] ====&lt;br /&gt;
Also wir sprechen ja von der Übersinnlichkeit. Das heißt, dass der Mensch ist heute in seinen Gedanken zwar übersinnlich, aber die knüpfen immer noch an die sinnliche Welt an. Wir praktizieren ständig Übersinnlichkeit in unserem Gedankenleben, in unserem Gefühlsleben, in unserem Willensleben. Das ist alles übersinnlich, aber es braucht sozusagen die sinnliche Wahrnehmung, um aktiviert zu werden. Und das kann man den Schritt tun zur höheren Erkenntnis über die Imagination, zur Inspiration, zur Intuition, also die Schritte der übersinnlichen Erkenntnis. Und alle diese Schritte zur übersinnlichen Erkenntnis muss der Mensch, kann er nur erreichen, wenn er eben auch ein Bewusstsein für die [[a:Untersinnliche_Welt|untersinnliche Welt]] entwickelt. Das heißt, die Auseinandersetzung mit dem Bösen. Man kann nur zu einer übersinnlichen Erkenntnis fortschreiten, wenn man gleichzeitig sich selber ausliefert, konfrontiert mit dem Bösen. Das ist die untersinnliche Welt, also wo Magnetismus, Elektrizität und Kernenergie wirksam sind. Das sind die drei untersinnlichen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4463s Untersinnliche Kräfte 01:14:23] =====&lt;br /&gt;
Also die Kernenergie ist nicht nur ein elektromagnetisches Phänomen, sondern das ist ein Phänomen, die Kernspaltungen, also dass die Protonen gespalten werden, da werden Kräfte frei, die noch anders sind, andere sind als die elektromagnetischen. Das ist die dritte Kraft, auf die Rudolf Steiner hingewiesen hat, schon lange bevor die erste Kernspaltung stattgefunden hat, die sogenannte dritte Kraft. Und man möge wünschen, dass die Menschheit in ihrer Moralität so weit fortgeschritten sein wird, dass sie die Folgen der Entdeckung dieser dritten Kraft überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann 1938, im Januar, im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin, hat Hahn, Strassmann und Lise Meitner [[w:Entdeckung_der_Kernspaltung|die erste Kernspaltung]] im Versuch vollzogen. Also wir haben es hier mit der Schilderung aus der Geisteswissenschaft mit etwas zu tun, was ganz in die Untersinnlichkeit führt, also in das Reich der Antikräfte, zu dem, was Evolutionskräfte sind, die Antikräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit denen gehen wir ja heute mit unseren Technologien, die wir heute so handhaben, mit der digitalen Welt, gehen wir ja ständig damit um. Also die ganze digitale Welt, ich halte sie für die größte Gefahr der Menschheit überhaupt, der wir uns heute, seit 20, 30 Jahren gestellt sehen. Es ist nicht die Atomenergie, sondern die digitale Welt, wo diese untersinnlichen Kräfte nicht nur jetzt explosiv irgendwo wirksam sind, sondern sie ergreifen die [[A:Seele|Seele]] des Menschen und verformen, verändern die Seele des Menschen, dass er eines Tages überhaupt nicht mehr weiß, wer er selber eigentlich ist, sondern nur noch Roboter und nur noch ausführendes Organ von Wesen, die über ihn herrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist das Bild aus der [[A:Geisteswissenschaft|Geisteswissenschaft]]. Ich wollte es nur erwähnt haben, es hat keinen Sinn, darüber zu spintisieren. Man muss es als Tatsache einfach mal hinnehmen, dass die Geisteswissenschaft dazu diese Ergebnisse gibt. Das ist 1906. 1909 schreibt [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] die &amp;quot;[[A:Geheimwissenschaft im Umriß|Geheimwissenschaft]]&amp;quot;, da ist nichts davon enthalten, interessanterweise. Da spricht er dann über den [[A:Christus|Christus]] und alles das, was damit im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4635s Das Gesicht der Erde 01:17:15] ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt, die Zeit ist leider schon so weit fortgeschritten. Ich möchte jetzt wenigstens noch erwähnen, wie man verstehen lernen kann das Gesicht der Erde. Die Erde, die ganze Erde hat ja ein bestimmtes Gesicht, und dieses Gesicht ist gekennzeichnet dadurch, dass da die Kontinente, sie finden die da im Wasser, irgendwo im Meereswasser auftauchen als ganz eigenständige Gebilde. Und der größte Teil ist eigentlich Meerwasser, knapp 71% der gesamten [[w:Erdoberfläche#Daten|Erdoberfläche]] ist Meerwasser. Stellen Sie sich das mal vor, fast drei Viertel der Erdoberfläche sind Meerwasser, zusammenhängende Meere, und nur ein Viertel, in etwa ein bisschen mehr wie ein Viertel, sind kontinentale Gebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sind ja diese Kontinente so eigenartig verstreut in der nördlichen Hemisphäre hauptsächlich. Der größte Anteil an kontinentalen Gebilden finden Sie in der nördlichen Hemisphäre und die größte Meeresfläche in der südlichen Hemisphäre und natürlich im Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4743s Rätsel der Verteilung der Kontinente 01:19:03] ====&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu, dass wir dieses Gesicht der Erde haben? Welche Kräfte waren da im Spiel, dass dieses Verhältnis von Meer und Wasser in dieser Form entstanden ist? War das immer so? Gilt hier absolutes Prinzip der Aktualität und so weiter? Und das ist alles außerordentlich rätselvoll. Und doch ist man heute durch die verschiedensten Untersuchungen sehr weit gediehen, das erklärlich zu machen, wenn es auch nach wie vor in Bezug auf die treibenden Faktoren unerklärlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf die Landkarte gucken, wir müssen die morgen da mal aufhängen, dann sehen Sie ja, dass wir eine Reihe von Kontinenten haben. Das ist einmal Nordamerika, Südamerika und dann Europa, zusammenhängend mit Asien, und dann der ganze afrikanische Kontinent, mächtig, gewaltig, und dann eben noch Australien und die Antarktis. Das sind die Kontinente. Also Antarktis, Australien, Eurasien, Südamerika, Nordamerika. Was habe ich noch vergessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Zuhörerin]&#039;&#039;&#039; Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie kommt es zu dieser seltsamen Verteilung über die Erdoberfläche? Und nun hat man schon immer gerätselt, wenn man auf die Landkarten geguckt hat, seit es Landkarten gibt, dass da so eine eigenartige Formgestalt sich findet zwischen Afrika und Südamerika, dass die irgendwie, wenn man die ein bisschen verschiebt, dass die da so zusammenpassen. Und man hat natürlich gerätselt, alles Mögliche, bis man eines Tages etwas entdeckt hat, was umwerfend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat nämlich entdeckt in Brasilien, also mehr an der Ostküste, aber mehr nach Süden, nach Argentinien auch hin bis runter nach Feuerland, hat man entdeckt, dass da so kugelrunde Gesteine sich finden. Und dann hat man diese Steine untersucht - das sind im wesentlichen [[w:Granit|Granite]] - und dann hat man plötzlich in Südafrika dasselbe entdeckt, die sogenannten [[w:Tillit|Tillite]]. Und dann hat man in Südindien und an der indischen Westküste auch solche Tillite entdeckt. Da war man sprachlos, erst einmal diese rundlichen Formen, große und kleine Gebilde. Und dann hat man sogar Gekritze – Gekritze heißt Ritze, also so kleine Schleifspuren drauf entdeckt, Gekritze nennt man das. Und dann sagten die, das können ja nur Eiszeitablagerungen sein, Ergebnisse von Eiszeiten, Findlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis war, dass man gesagt hat, die sind ja alle unterschiedlicher granitischer Herkunft, aber immerhin müsste das mal zusammengehängt haben, das Ganze. Und dann hat man sogar noch gesehen, dass die Tillite in Ostafrika, also in Afrika, aber an der Westküste, da in Nigeria – nicht in Nigeria, sondern Angola, und dann kommt ja der Kongo, der einen ganz schmalen Streifen zum Atlantik hat, und dann kommt Nigeria – dass in dieser Gegend die [[w:Streichen_(Geologie)|Ausrichtung]] dieser Tillite dieselbe ist, wie man sie in Brasilien gefunden hat, die Strömungsrichtung, wie die abgelagert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gab es andere Forscher, die haben dann in Ostafrika, in diesem Winkel da unten, wo Afrika sich ausbuchtet nach Westen – das ist also Nigeria im Wesentlichen – da haben die die Pflanzen studiert und haben festgestellt, dass da oben in Brasilien sich dieselben Pflanzen finden, vor allen Dingen Versteinerungen von Pflanzen. Die Pflanzen haben sich ein bisschen verändert in der Zwischenzeit, die jetzt rezenten Pflanzen. Aber die Versteinerungen, die man in Ostafrika gefunden hat, finden sich auch in Südamerika, da oben im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=4845s Alfred Wegeners Theorie 01:20:45] ====&lt;br /&gt;
Und aufgrund all dieser Beobachtungen kam dann ein Mann, der hieß [[w:Alfred_Wegener|Alfred Wegener]]. Also das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war Klimatologe, kein Geologe, aber ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann hat in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg und dann im Ersten Weltkrieg eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, [[w:Pangaea|Pangea]] genannt. Pangea, das ist Griechisch. &amp;quot;Pan&amp;quot; heißt überall, also zusammenhängend ein Ding, und &amp;quot;Gea&amp;quot; eben die Erde. Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana, der [[w:Gondwana|Gondwana-Kontinent]]. Das ist ein indischer Stammteil in Südindien, der so ähnlich heißt, Gondar. [Anmerkung: Gondwana war ursprünglich ein eigener Kontinent, der später einen Teil Pangeas bildete].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war natürlich so kühn, sowas zu sagen damals, dass dieser Alfred Wegener mit allen Mitteln, die die Wissenschaft nur irgend zur Verfügung hatte, verspottet worden ist und quasi an die Wand gestellt worden ist und als der größte Fantast hingestellt worden ist, wie man sich denken kann. Und der hat das alles begründet mit diesen Phänomenen, was die Flora, die Versteinerungen angeht, hier und dort und eben diese eiszeitlichen Ablagerungen und so weiter. Er hat gesagt, die beiden Kontinente fügen sich so wunderbar. Er wurde völlig verlacht, und er hat sein ganzes Leben darauf verwendet, nachzuweisen, dass es einen eurasischen und anhängend einen nordamerikanischen Nordkontinent gab, dazwischen ein Meeresgürtel, und einen großen Südkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal bei den Griechen nachforscht, dann sprechen die immer vom [[w:Okeanos|Okeanos]]. Und dann meinten die einen Wassergürtel um die Erde herum, also wofür heute noch das Mittelmeer ein letzter Rest ist, das Schwarze Meer, das Kaspische Meer, noch ein letzter Rest ist von diesem einzigen erdumspannenden Mittelmeer. Die Griechen haben ja die Erde noch wie einen Diskus angesehen, eine Flachscheibe, wie einen Diskus, und außenrum diesen Okeanos. Das sind noch so letzte Reste von urältesten, nennen wir es, Erinnerungen in der Menschheit, dass offenbar dieser Okeanos, dieser erdumspannende Wassergürtel, bestanden hat und ein Südkontinent im Süden, ein Nordkontinent in der nördlichen Halbkugel. Er wurde verlacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5291s Die Entdeckung des mittelatlantischen Rückens 01:28:11] ====&lt;br /&gt;
Nun kam jetzt noch folgendes Phänomen hinzu, dass die Deutschen Ende der 20er Jahre, Anfang der 30er Jahre ein Forschungsschiff ausgerüstet haben, die &amp;quot;[[w:Meteor_(Schiff,_1924)|Meteor]]&amp;quot; hieß die. Und die waren ausgestattet mit allen Messinstrumenten, die man damals zur Verfügung hatte, ausgefeilteste [[w:Echolot|Echolote]], die aus dem U-Boot-Krieg des Ersten Weltkrieges heraus entstanden sind und insbesondere nach der Katastrophe, die mit dem Eisberg gesunken ist, das Schiff südlich von Neufundland, die Titanic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit hat man angefangen, Echolote zu entwickeln, weil die hatte keine Echolote, deswegen ist sie zusammengestoßen mit dem Eisberg. Und die &amp;quot;Meteor&amp;quot; war ausgestattet mit allen Messinstrumenten, und die haben den ganzen Atlantik abgefahren in den 20er, 30er Jahren und haben festgestellt, dass es im Atlantik ein Hochgebirge gibt, der sogenannte [[w:Mittelatlantischer_Rücken|mittelatlantische Rücken]]. Und natürlich hatten die keine Kenntnisse von der Gesteinsart da unten, sondern die hatten nur die Tatsache, dass der da besteht, und zwar 3000 bis 4000 Meter hoch vom Meeresboden unten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blieb die ganze Entwicklung stehen durch den Zweiten Weltkrieg, da passierte nichts mehr. Und nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner die Meeresforschung so richtig in Gang gesetzt und haben den ganzen Pazifik abgefahren mit dem Echolot, und haben da auch so seltsame Meeresrücken gefunden im pazifischen Raum, untermeerisch. Dann haben sie angefangen, den &amp;quot;[[w:Glomar_Challenger|Glomar Challenger]]&amp;quot; zu bauen, auch ein Forschungsschiff, die Amerikaner, und die haben Tiefseebohrungen gemacht. Da hatten sie zum ersten Mal den Beweis über die Beschaffenheit des Tiefseebodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5423s Die Erkenntnis der basaltischen Tiefseeböden 01:30:23] ====&lt;br /&gt;
Und was kam raus? Das sind alles keine [[w:Kontinentale_Erdkruste|kontinentalen]] Strukturen, sondern das ist alles [[w:Basalt|Basalt]]. Dass die eigentlichen Tiefseeböden und der mittelatlantische Rücken, das ist alles Basalt. Das hat mit Granit und all dem, was die Kontinente ausmacht, überhaupt nichts zu tun. Das war schon mal ein unglaubliches Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben die Amerikaner und die anderen Länder auch angefangen, mit Forschungsschiffen den ganzen Meeresboden weltweit zu kartieren, am wenigsten der Indik [indischer Ozean]. Das hat man ja gemerkt bei dem Absturz [[w:Malaysia-Airlines-Flug_370|dieser Maschine]], wo sie noch immer suchen, wo sie geblieben ist, diese Maschine, die in Indonesien [Korrektur: Malaysia] gestartet war, nach Peking fliegen sollte und dann irgendwo verschwunden ist im Indik. Das sucht man ja noch heute. Dieses Gebiet war noch nie wirklich kartiert, das fangen sie jetzt erst an aufgrund dieses Ereignisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls entdecken die plötzlich, dass die Tiefseeböden alle Basalt sind, durchgehend. Keine granitische Struktur, keine kontinentale Struktur, nichts, gar nichts, sondern alles Basalt. Und zwar hat man dann festgestellt, durch alle möglichen Messungen, dass die Mächtigkeit dieser [[w:Ozeanische_Erdkruste|Tiefseeböden]] sehr gering ist, keineswegs 60 Kilometer, sondern nur 10 Kilometer mächtig, maximal 10 Kilometer. Also ganz hauchdünne Schichten zu den unterliegenden, zur Asthenosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5536s Die Plattentektonik und die Bewegung der Kontinente 01:32:16] ====&lt;br /&gt;
Darauf hat man nun gemerkt, eigentlich hat ja Alfred Wegener gar nicht so Unrecht. Dann hat man den genau studiert und hat gemerkt, in allem stimmt das, was er gesagt hat. Und hat dann gemerkt, dass die ganze Erde sich auflöst in bestimmte Platten. Man nennt es Platten, die Plattentektonik, und zwar in [[w:Plattentektonik#Die_Lithosph%C3%A4renplatten|sieben Riesenplatten]]. Die größte dieser Platten ist die eurasische Platte, also Europa plus Asien, einschließlich dem Indien. Und eine zweite Platte ist dann Australien mit dem indonesischen Archipel. Und eine dritte Platte ist die Antarktis, eine vierte ist Südamerika, eine fünfte ist Nordamerika, und eine sechste ist der Atlantik, und eine siebte ist der Pazifik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also plötzlich löst sich die ganze Erde in Plattenstrukturen auf. Und die [[w:Plattentektonik#Gebirgsbildung_und_Vulkanismus_im_Licht_der_Plattentektonik|Plattengrenzen]] sind dadurch charakterisiert, dass da der größte Vulkanismus ist und dass diese Platten offensichtlich in Bewegung sind und dass man heute noch durch genaueste Messungen nachweisen kann, dass Südamerika und Nordamerika im Jahr ungefähr ein bis zwei Zentimeter voneinander sich entfernen in einem Jahr. Etwas ist es schon, aber in 100 Jahren ist es ein bisschen was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie ist das jetzt zu verstehen, diese Problematik, dass die Kontinente einmal eine Einheit gebildet haben, der Südkontinent und der Nordkontinent? Die sind eben so einschließlich Nordamerika, einschließlich Grönland, die hingen alle zusammen, und dann plötzlich sind die auseinander gedriftet und bilden heute das Gesicht der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Kontinent, der einen Ruhepol bildet, weitgehend jedenfalls, ist der afrikanische Kontinent. Der ist &amp;quot;in situ&amp;quot;, an dem Ort schon immer gewesen, hat sich ein bisschen gedreht, ist auch ein bisschen nach Norden gewandert, aber jedenfalls ruht der noch so urtümlich wie in den Urzeiten, und alle anderen Kontinente sind davon geschwommen. Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5734s Ausblick 01:35:34] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir uns dann morgen – wie lang machen wir? Die Zeit ist längst um, oh Herrgott, wie sollen wir jetzt aufhören? Also, dann wollen wir dann morgen nochmal die treibenden Kräfte versuchen aufzusuchen, die dieses Kontinentaldrift, wie man sie auch bezeichnet, oder Kontinentalverschiebung, wie sie Alfred Wegener bezeichnet hat, wie das – ob es da einen Erklärungsgrund dafür geben kann für diese Tatsache. Das wollen wir dann morgen betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte jetzt schon sagen, das wird auch genauso mechanisch gesagt wie alles andere auch, und kein Mensch kann sagen, was eigentlich die Idee hinter dem Ganzen ist. Goethe hat grundsätzlich gefragt, wenn er irgendein Phänomen aufgesucht hat, nicht das Phänomen jetzt stehen zu lassen und daran eine Theorie zu knüpfen, sondern immer gefragt: Was sind die treibenden Kräfte, die dieses Phänomen hervorgebracht haben? Und das muss man sich auch heute fragen: Was sind die treibenden Kräfte eigentlich, die dieses Gesicht der Erde geschaffen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wollen wir uns dann morgen nochmal kurz damit befassen, und dann müssen wir übergehen zur Gesteinskunde, wo wir uns mal die verschiedenen Gesteine anschauen. Und dann wollen wir uns noch kurz mit einer Zeitbetrachtung befassen: Wie kann man überhaupt ein Verständnis entwickeln für Zeitepochen? Ob man von Millionen Jahren eigentlich überhaupt sprechen kann, ist es überhaupt zulässig, Milliarden Jahren? Und dann wollen wir uns mit den verschiedenen Schichten des Krustenaufbaus der Erde genauer im Einzelnen befassen, bis hin zu den Gebirgsbildungen, bis hin zu den Landschaftsstrukturen, die wir heute vorfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen früh machen wir weiter. Ich lasse das Buch hier nochmal liegen, da will ich eigentlich gerne morgen noch was vorlesen, wenn wir irgendwie Zeit hätten, von Goethe über den Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2ArcIAo0D0A&amp;amp;t=5901s Fragen 01:38:21] ===&lt;br /&gt;
[Frage von Zuhörer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist denn das mit dieser Bewegung der Kontinente oder dieser Platten? Das ist ja eine Masse, eine definierte Masse, die sich frei bewegen kann, und ein rotierender Körper in Bewegung im Raum und in sich selbst. Bei Verschiebung der Masse auf einen Punkt haben wir ja in der Physik das Problem des Ungleichgewichts, der Unwucht. Was würde denn passieren, wenn man diese ganze Masse theoretisch berechnet, konzentrieren würde an einem Punkt? Was würde mit der Achse der Erde passieren, mit der Position der Erde im All im Verhältnis zu den anderen Planeten? Mir kommt dann dieser Gedanke, dass diese Bewegung eine Ausgleichsbewegung ist in Bezug auf die Bewegung der Erde im gesamten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Manfred Klett]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber stell dir mal vor, dass die Nordhalbkugel die größte Masse der Kontinente enthält, und die Südhalbkugel die größte Wassermasse, in Verbindung mit dem Pazifik. Das sind so – Wasser hat das spezifische Gewicht von 1, und die Gesteine, die leichtesten Gesteine, haben das spezifische Gewicht von 2,4 bis 2,6. Das heißt also, wie kommt es dazu, dass viel schwerere Gesteine als das Wasser sich an der Nordhalbkugel konzentrieren und sich nicht gleichmäßig irgendwo durch die entsprechenden Kräfte von Nord- und Südpol und allem, was dazwischen an magnetischen Strömungen läuft, dass die sich nicht gleichmäßig verteilt haben? Das müsste doch eigentlich so sein, aber es ist eben nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist viel widersprüchlicher, auch in dem heutigen Weltbild, was man hat, in dieser Hinsicht, so viel Widersprüchliches. Und dennoch muss man sagen, die Tatsache, dass sie mal zusammenhängend waren und dann auseinander gedriftet sind, die kann man nicht mehr widerlegen. Da sprechen alle sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen, also was vor allem die Flora und Fauna angeht, die Versteinerungen und auch die Mineralkörper, gerade die eiszeitlichen Ablagerungen, eine Eiszeit, die vor unserer Eiszeit war, die sogenannte [[w:Permokarbonische_Vereisung|permokarbonische Eiszeit]], da kommen wir nochmal drauf zurück, die damals abgelagert wurden. Es sind so viele Phänomene, die dafür sprechen, dass da Kräfte wirksam waren, ganz spezifischer Art, die sich nicht einfach nur berechnen lassen aus der Achsenstellung der Erde oder Fliehkräften oder sonst wie. Theorien gibt es noch und noch, und jede greift irgendein Phänomen auf, aber dann merkt man, es steht im totalen Widerspruch zu anderen Phänomenen, und man ist da noch an kein Ende gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plattentheorie gilt heute. Es gibt sieben große Platten und fünf kleine Platten. Die gilt für so schlüssig, man meint, da ist man heute der Überzeugung, die sei so absolut erklärbar aus allen Zusammenhängen, dass es so ist. Und da kommt dann plötzlich wieder so einer, Wunderlich [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[w:Hans_Georg_Wunderlich|H. G. Wunderlich]](?)] hieß der, der ist leider Gottes in jungen Jahren gestorben, aber das war ein genialer Geologe, so ein Kerl, was hätte der noch in seinem Leben zurechtrücken können. Der fängt dann an, sogar die Plattentheorie zu kritisieren, was auch keiner gewagt hat, sondern sie meinen alle, das sei jetzt klar, die sogenannten Plattentheorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phänomene sind auch da, da gibt es Plattengrenzen, die schieben sich aneinander vorbei und erzeugen Erdbeben und alles Mögliche. Das werden wir morgen nochmal sehen. Aber dieser hat sich erkühnt, der Wunderlich, Professor für Geologie in Stuttgart, auch selbst diese Theorie anfängt und hoch, hoch intelligent infrage zu stellen. Also man merkt, das Ganze ist immer noch im Prozess, es geht immer weiter, immer weiter. Aber jeder Schritt ist eben ein Erkenntnisschritt auf dem Wege, und eines Tages, wie der Goethe gesagt hat, wird gewiss einer kommen, der da quasi – wir wollen ihm vorarbeiten. Gut, also dann, bis morgen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar==&lt;br /&gt;
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„Wenn man diese &#039;&#039;&#039;Urknalltheorie&#039;&#039;&#039; nimmt, die geht letzten Endes in den Anfängen auf [[w:Immanuel_Kant|Kant]] und [[w:Pierre-Simon_Laplace|Laplace]] zurück.&amp;quot; [[³Die Urknalltheorie und ihre Implikationen 00:03:43|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}[[Vererbungstheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und dann 1869 [[Gregor Mendel]] mit der Begründung der Vererbungstheorie. Er hat die Vererbungsgesetze experimentell entdeckt …“ [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung und Rückblick 00:00:27|| Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 00:00:27]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=MitTun_bei_biodyn.wiki&amp;diff=28365</id>
		<title>MitTun bei biodyn.wiki</title>
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		<updated>2026-08-27T07:21:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Eintrag Damian&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}[[Datei:MitTun bei biodyn.wiki.jpg|thumb|400px|Bei Interesse bitte kontaktiere François [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ per diesem Kontaktformular].]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Siehe bei &amp;quot;Aktivitäten&amp;quot; weiter unten exakt welcher Vortrag welchen Bearbeitungsstand hat. Bei Interesse am MitTun bitte François [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ per diesem Kontaktformular] kontaktieren.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 27. Feb 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend bekommst du einen Überblick welche Vorträge gemacht sind, und welche noch offen/ unbearbeitet sind. Diese Liste ist in Entstehung. Wenn etwas für dich &amp;quot;dabei&amp;quot; sein sollte- bitte melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett - Biografie als Film, 2017|Biografie als Film]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
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|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017|Bodenfruchtbarkeit und Ern.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Christian Frings|Christian Frings]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
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|[[Manfred Klett]] &lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|i.B.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|50%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 1. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 3. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 4. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Betriebsorganismus und Düngung - 1. Folge von Manfred Klett, 2018|Betriebsorganismus u. Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Betriebsorganismus und Düngung - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Betriebsorganismus u. Düngung]]&lt;br /&gt;
|Eva Lang&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Betriebsorganismus und Düngung - 3. Folge von Manfred Klett, 2018|Betriebsorganismus u. Düngung]]&lt;br /&gt;
|Eva Lang&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Betriebsorganismus und Düngung - 4. Folge von Manfred Klett, 2018|Betriebsorganismus u. Düngung]]&lt;br /&gt;
|Eva Lang&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 1. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 3. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 4. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 5. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 7. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 8. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 9. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 10. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
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|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|[[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
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|2018&lt;br /&gt;
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|[[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|11&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett - Feier zur Buchveröffentlichung: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst, 2021|Feier zur Buchveröffentlichung ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Die Dreigliederung des Menschen - ein Vortrag von Manfred Klett, 2023|Die Dreigliederung d. Menschen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch, 2024|Videobotschaft anlässlich der ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin von Mackensen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Autor&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Entstehung des Bodens - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2018|Entstehung des Boden]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[aw:Biografie_Rudolf_Steiner_-_Ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen_am_17._Januar_2019|Biografie Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
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|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
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|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 1. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=i3Wae44MG7A Hof als Organismus]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=D12OU4Ybg6M Biodynamische Pflanzenzüchtung]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=5Ux-_aFbiMM Biodynamische Pflanzenzüchtung]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=8mefXi91V-k Biodynamische Pflanzenzüchtung]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Landwirtschaft im geschichtlichen Werden - 1. Vortrag von Martin von Mackensen, 2021|Landwirtschaft im geschichtl.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Landwirtschaft im geschichtlichen Werden - 2. Vortrag von Martin von Mackensen, 2021|Landwirtschaft im geschichtl.]] &lt;br /&gt;
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|2022&lt;br /&gt;
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|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 2. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 4. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 12. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
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|Einblicke in den Dottenfelderhof&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Wintertagung Demeter ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Öko Weinbau ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Der Landwirtschaftliche Kurs ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|LIEBE ZUR ERDE&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Der Landwirtschaftlicher Kurs ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rinder als Klimaproblem - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024|Rinder als Klimaproblem]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024|Die Verwirklichung des Willens ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Biografie Rudolf Steiner - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024|Biografie Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Menschen in der Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Artikel&lt;br /&gt;
!Bearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!Transkript&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Flavio - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Flavio - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Alberto - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Alberto - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Pico und Florian - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Pico und Florian - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Moritz - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Moritz - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Stefan - Menschen in der Landwirtschaft, 2021|Stefan - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Therese - Menschen in der Landwirtschaft, 2021|Therese - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Geert Iserbyt - Les gens dans l&#039;agriculture, 2021|Geert Iserbyt - Les gens ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Maeve - Menschen in der Landwirtschaft, 2021|Maeve - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Aaron - Menschen in der Landwirtschaft, 2022|Aaron]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Mia und Florian - Menschen in der Landwirtschaft, 2023|Mia und Florian - Menschen ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Jan Peter - Menschen in der Landwirtschaft, 2023|Jan Peter]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025&lt;br /&gt;
|[[Luca - Menschen in der Landwirtschaft, 2025|Luca]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wer hat was transkribiert? ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 27. Februar 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz herzlichen Dank an die Menschen, die hier Video- und Audio-Vorträge verschriftlicht haben. Hier bekommst du einen Einblick, wer welche Transkription gemacht hat. Noch sind die Namen nicht mit allen transkribierten Werken verknüpft, das nachgeholt wir in Kürze nach. Wenn du dich ebenfalls mit engagieren möchtest, auf der Seite [[MitTun bei biodyn.wiki|«MitTun» bei biodyn.wiki]] bekommst du einen Einblick in laufende und künftige Projekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Annamarie Laske|Transkribiert von Annamarie Laske]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Christian Frings|Transkribiert von Christian Frings]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Eva Lang|Transkribiert von Eva Lang]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|Transkribiert von François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Hans-Martin Aurich|Transkribiert von Hans-Martin Aurich]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Transkribiert von Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Sibylle Roland|Transkribiert von Sibylle Roland]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Unbekannt|Transkribiert von Unbekannt]]&lt;br /&gt;
* Bitte melden, falls wir euch übersehen haben ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung ==&lt;br /&gt;
bitte siehe nach bei [https://anthro.world/MitTun_bei_Anthro.World#Richtlinien_f%C3%BCr_die_einheitliche_Textbearbeitung MitTun im Anthro.World]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzbeispiele nach dem heutigen Stand der Dinge, 6. Jan 2025 ==&lt;br /&gt;
Beispiele für vollständige Transkriptionen mitsamt Glossaren auf biodny.wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch, 2024|Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch]]&lt;br /&gt;
# [[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 1. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022]]&lt;br /&gt;
# [[Manfred Klett - Biografie als Film, 2017|Manfred Klett - Biografie als Film]]&lt;br /&gt;
# [[Die Lichtwurzel - ein Vortrag von Ralf Rößner, 2018|Die Lichtwurzel - ein Vortrag von Ralf Rößner]]&lt;br /&gt;
# [[Entstehung des Bodens - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 1. Folge von Manfred Klett, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Moritz - Menschen in der Landwirtschaft, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Jan Peter - Menschen in der Landwirtschaft, 2023]]&lt;br /&gt;
# [[Stefan - Menschen in der Landwirtschaft, 2021]]&lt;br /&gt;
# [[Therese - Menschen in der Landwirtschaft, 2021]]&lt;br /&gt;
# [[Alberto - Menschen in der Landwirtschaft, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024]]&lt;br /&gt;
# [[Biografie Rudolf Steiner - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorgenannten Transkriptionen und Glossare fließen in das [[Gesamtglossar des biodyn.wiki|Gesamtglossar mit ein]] (im Aufbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=MitTun_bei_biodyn.wiki&amp;diff=28364</id>
		<title>MitTun bei biodyn.wiki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=MitTun_bei_biodyn.wiki&amp;diff=28364"/>
		<updated>2026-08-27T07:20:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}[[Datei:MitTun bei biodyn.wiki.jpg|thumb|400px|Bei Interesse bitte kontaktiere François [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ per diesem Kontaktformular].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne kannst du dich hier mit einbringen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Transkription von Vorträgen&lt;br /&gt;
* [[Gesamtglossar des biodyn.wiki|Glossarerstellung]]&lt;br /&gt;
* Filmdokus/ Filmbearbeitung/ Schnitt &lt;br /&gt;
* Recherchearbeit&lt;br /&gt;
* Relevante Artikel&lt;br /&gt;
* Eigene Ideen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe bei &amp;quot;Aktivitäten&amp;quot; weiter unten exakt welcher Vortrag welchen Bearbeitungsstand hat. Bei Interesse am MitTun bitte François [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ per diesem Kontaktformular] kontaktieren.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| +++ Neues Erkennungsmerkmal in den Kategorien (recht Spalte): Transkriptionsstufen [[b:Kategorie:Transkriptionsstufe_0%|0%]], [[b:Kategorie:Transkriptionsstufe_25%|25%]], [[b:Kategorie:Transkriptionsstufe_50%|50%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]] und [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]. Daran siehst du was schon geschafft ist, oder wo&#039;s noch fehlt +++&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 27. Feb 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend bekommst du einen Überblick welche Vorträge gemacht sind, und welche noch offen/ unbearbeitet sind. Diese Liste ist in Entstehung. Wenn etwas für dich &amp;quot;dabei&amp;quot; sein sollte- bitte melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Autor&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Artikel&lt;br /&gt;
!Bearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!Transkript&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett - Biografie als Film, 2017|Biografie als Film]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017|Bodenfruchtbarkeit und Ern.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Christian Frings|Christian Frings]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 3. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 8. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]] &lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|Damian Bellè&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|i.B.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|50%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 1. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 3. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 4. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Betriebsorganismus und Düngung - 1. Folge von Manfred Klett, 2018|Betriebsorganismus u. Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Betriebsorganismus und Düngung - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Betriebsorganismus u. Düngung]]&lt;br /&gt;
|Eva Lang&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Betriebsorganismus und Düngung - 3. Folge von Manfred Klett, 2018|Betriebsorganismus u. Düngung]]&lt;br /&gt;
|Eva Lang&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Betriebsorganismus und Düngung - 4. Folge von Manfred Klett, 2018|Betriebsorganismus u. Düngung]]&lt;br /&gt;
|Eva Lang&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 1. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 3. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 4. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 5. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 6. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 7. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 8. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 9. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 10. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 3. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|100%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 8. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett - Feier zur Buchveröffentlichung: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst, 2021|Feier zur Buchveröffentlichung ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Die Dreigliederung des Menschen - ein Vortrag von Manfred Klett, 2023|Die Dreigliederung d. Menschen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch, 2024|Videobotschaft anlässlich der ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin von Mackensen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Autor&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Artikel&lt;br /&gt;
!Bearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!Transkript&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Entstehung des Bodens - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2018|Entstehung des Boden]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[aw:Biografie_Rudolf_Steiner_-_Ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen_am_17._Januar_2019|Biografie Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=hVtUZClMBoY Der Landwirtschaftlicher Kurs ...]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 1. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 2. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 3. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
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|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 4. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
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|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 15. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
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|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
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|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 17. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
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|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 18. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
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|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 19. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=i3Wae44MG7A Hof als Organismus]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=D12OU4Ybg6M Biodynamische Pflanzenzüchtung]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=5Ux-_aFbiMM Biodynamische Pflanzenzüchtung]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=8mefXi91V-k Biodynamische Pflanzenzüchtung]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Landwirtschaft im geschichtlichen Werden - 1. Vortrag von Martin von Mackensen, 2021|Landwirtschaft im geschichtl.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Landwirtschaft im geschichtlichen Werden - 2. Vortrag von Martin von Mackensen, 2021|Landwirtschaft im geschichtl.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 1. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 2. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
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|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 3. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 4. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
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|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
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|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 7. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 8. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
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|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 9. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
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|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 10. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 11. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 12. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Das Prinzip Mitte ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Was ist ... Neue Gentechnik&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Göbekli Tepe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
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|Einblicke in den Dottenfelderhof&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Wintertagung Demeter ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
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|Öko Weinbau ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Der Landwirtschaftliche Kurs ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|LIEBE ZUR ERDE&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Der Landwirtschaftlicher Kurs ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rinder als Klimaproblem - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024|Rinder als Klimaproblem]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024|Die Verwirklichung des Willens ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Biografie Rudolf Steiner - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024|Biografie Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Menschen in der Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Artikel&lt;br /&gt;
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|2018&lt;br /&gt;
|[[Flavio - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Flavio - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Alberto - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Alberto - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Pico und Florian - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Pico und Florian - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Moritz - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Moritz - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Stefan - Menschen in der Landwirtschaft, 2021|Stefan - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Therese - Menschen in der Landwirtschaft, 2021|Therese - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Geert Iserbyt - Les gens dans l&#039;agriculture, 2021|Geert Iserbyt - Les gens ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Maeve - Menschen in der Landwirtschaft, 2021|Maeve - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Aaron - Menschen in der Landwirtschaft, 2022|Aaron]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Mia und Florian - Menschen in der Landwirtschaft, 2023|Mia und Florian - Menschen ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Jan Peter - Menschen in der Landwirtschaft, 2023|Jan Peter]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025&lt;br /&gt;
|[[Luca - Menschen in der Landwirtschaft, 2025|Luca]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wer hat was transkribiert? ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 27. Februar 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz herzlichen Dank an die Menschen, die hier Video- und Audio-Vorträge verschriftlicht haben. Hier bekommst du einen Einblick, wer welche Transkription gemacht hat. Noch sind die Namen nicht mit allen transkribierten Werken verknüpft, das nachgeholt wir in Kürze nach. Wenn du dich ebenfalls mit engagieren möchtest, auf der Seite [[MitTun bei biodyn.wiki|«MitTun» bei biodyn.wiki]] bekommst du einen Einblick in laufende und künftige Projekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Annamarie Laske|Transkribiert von Annamarie Laske]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Christian Frings|Transkribiert von Christian Frings]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Eva Lang|Transkribiert von Eva Lang]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|Transkribiert von François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Hans-Martin Aurich|Transkribiert von Hans-Martin Aurich]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Transkribiert von Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Sibylle Roland|Transkribiert von Sibylle Roland]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Unbekannt|Transkribiert von Unbekannt]]&lt;br /&gt;
* Bitte melden, falls wir euch übersehen haben ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung ==&lt;br /&gt;
bitte siehe nach bei [https://anthro.world/MitTun_bei_Anthro.World#Richtlinien_f%C3%BCr_die_einheitliche_Textbearbeitung MitTun im Anthro.World]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzbeispiele nach dem heutigen Stand der Dinge, 6. Jan 2025 ==&lt;br /&gt;
Beispiele für vollständige Transkriptionen mitsamt Glossaren auf biodny.wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch, 2024|Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch]]&lt;br /&gt;
# [[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 1. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022]]&lt;br /&gt;
# [[Manfred Klett - Biografie als Film, 2017|Manfred Klett - Biografie als Film]]&lt;br /&gt;
# [[Die Lichtwurzel - ein Vortrag von Ralf Rößner, 2018|Die Lichtwurzel - ein Vortrag von Ralf Rößner]]&lt;br /&gt;
# [[Entstehung des Bodens - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 1. Folge von Manfred Klett, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Moritz - Menschen in der Landwirtschaft, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Jan Peter - Menschen in der Landwirtschaft, 2023]]&lt;br /&gt;
# [[Stefan - Menschen in der Landwirtschaft, 2021]]&lt;br /&gt;
# [[Therese - Menschen in der Landwirtschaft, 2021]]&lt;br /&gt;
# [[Alberto - Menschen in der Landwirtschaft, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024]]&lt;br /&gt;
# [[Biografie Rudolf Steiner - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorgenannten Transkriptionen und Glossare fließen in das [[Gesamtglossar des biodyn.wiki|Gesamtglossar mit ein]] (im Aufbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=MitTun_bei_biodyn.wiki&amp;diff=28363</id>
		<title>MitTun bei biodyn.wiki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=MitTun_bei_biodyn.wiki&amp;diff=28363"/>
		<updated>2026-08-27T07:19:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}[[Datei:MitTun bei biodyn.wiki.jpg|thumb|400px|Bei Interesse bitte kontaktiere François [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ per diesem Kontaktformular].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne kannst du dich hier mit einbringen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Transkription von Vorträgen&lt;br /&gt;
* [[Gesamtglossar des biodyn.wiki|Glossarerstellung]]&lt;br /&gt;
* Filmdokus/ Filmbearbeitung/ Schnitt &lt;br /&gt;
* Recherchearbeit&lt;br /&gt;
* Relevante Artikel&lt;br /&gt;
* Eigene Ideen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe bei &amp;quot;Aktivitäten&amp;quot; weiter unten exakt welcher Vortrag welchen Bearbeitungsstand hat. Bei Interesse am MitTun bitte François [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ per diesem Kontaktformular] kontaktieren.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| +++ Neues Erkennungsmerkmal in den Kategorien (recht Spalte): Transkriptionsstufen [[b:Kategorie:Transkriptionsstufe_0%|0%]], [[b:Kategorie:Transkriptionsstufe_25%|25%]], [[b:Kategorie:Transkriptionsstufe_50%|50%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]] und [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]. Daran siehst du was schon geschafft ist, oder wo&#039;s noch fehlt +++&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 27. Feb 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend bekommst du einen Überblick welche Vorträge gemacht sind, und welche noch offen/ unbearbeitet sind. Diese Liste ist in Entstehung. Wenn etwas für dich &amp;quot;dabei&amp;quot; sein sollte- bitte melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Manfred Klett ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Autor&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Artikel&lt;br /&gt;
!Bearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!Transkript&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett - Biografie als Film, 2017|Biografie als Film]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsdynamik - Vortrag von Manfred Klett am 12. November 2017|Bodenfruchtbarkeit und Ern.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Christian Frings|Christian Frings]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 3. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 8. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2017|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]] &lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|Damian Bellè&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|i.B.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|50%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|[[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|Geologie]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla|Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|i.B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 1. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 3. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 4. Folge von Manfred Klett, 2018|Bodenentwicklung im Jahresl.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Betriebsorganismus und Düngung - 1. Folge von Manfred Klett, 2018|Betriebsorganismus u. Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Betriebsorganismus und Düngung - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Betriebsorganismus u. Düngung]]&lt;br /&gt;
|Eva Lang&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Betriebsorganismus und Düngung - 3. Folge von Manfred Klett, 2018|Betriebsorganismus u. Düngung]]&lt;br /&gt;
|Eva Lang&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Betriebsorganismus und Düngung - 4. Folge von Manfred Klett, 2018|Betriebsorganismus u. Düngung]]&lt;br /&gt;
|Eva Lang&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 1. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 2. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 3. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 4. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 5. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 6. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 7. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 8. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 9. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Hof als Organismus - 10. Folge von Manfred Klett, 2018|Hof als Organismus]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 2. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 3. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 4. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 5. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 6. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 7. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
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|100%&lt;br /&gt;
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|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 8. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 9. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 10. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 11. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|[[Düngung - 12. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018|Vortragszyklus Düngung]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian Bellè]] &lt;br /&gt;
|Damian Bellè &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett - Feier zur Buchveröffentlichung: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst, 2021|Feier zur Buchveröffentlichung ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Die Dreigliederung des Menschen - ein Vortrag von Manfred Klett, 2023|Die Dreigliederung d. Menschen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch, 2024|Videobotschaft anlässlich der ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin von Mackensen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Autor&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Artikel&lt;br /&gt;
!Bearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!Transkript&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Entstehung des Bodens - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2018|Entstehung des Boden]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[aw:Biografie_Rudolf_Steiner_-_Ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen_am_17._Januar_2019|Biografie Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=hVtUZClMBoY Der Landwirtschaftlicher Kurs ...]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 1. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 2. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 3. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 4. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 5. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 6. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 7. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 8. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 9. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 10. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 11. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 12. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 13. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 14. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 15. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 16. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 17. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 18. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|[[Grundkurs biodynamische Landwirtschaft - 19. Folge von Martin von Mackensen, 2021|Grundkurs biodynamische ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=i3Wae44MG7A Hof als Organismus]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=D12OU4Ybg6M Biodynamische Pflanzenzüchtung]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=5Ux-_aFbiMM Biodynamische Pflanzenzüchtung]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=8mefXi91V-k Biodynamische Pflanzenzüchtung]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Landwirtschaft im geschichtlichen Werden - 1. Vortrag von Martin von Mackensen, 2021|Landwirtschaft im geschichtl.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Landwirtschaft im geschichtlichen Werden - 2. Vortrag von Martin von Mackensen, 2021|Landwirtschaft im geschichtl.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 1. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 2. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 3. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 4. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 5. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 6. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 7. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 8. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 9. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 10. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 11. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|[[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 12. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022|Gesichtspunkte aus dem ...]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Das Prinzip Mitte ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Was ist ... Neue Gentechnik&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Göbekli Tepe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Einblicke in den Dottenfelderhof&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Wintertagung Demeter ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Öko Weinbau ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Der Landwirtschaftliche Kurs ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|LIEBE ZUR ERDE&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Der Landwirtschaftlicher Kurs ...&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rinder als Klimaproblem - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024|Rinder als Klimaproblem]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024|Die Verwirklichung des Willens ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024&lt;br /&gt;
|[[Martin von Mackensen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Biografie Rudolf Steiner - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024|Biografie Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic|Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Menschen in der Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Artikel&lt;br /&gt;
!Bearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!Transkript&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Flavio - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Flavio - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Alberto - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Alberto - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Pico und Florian - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Pico und Florian - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|[[Moritz - Menschen in der Landwirtschaft, 2018|Moritz - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Stefan - Menschen in der Landwirtschaft, 2021|Stefan - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Therese - Menschen in der Landwirtschaft, 2021|Therese - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Geert Iserbyt - Les gens dans l&#039;agriculture, 2021|Geert Iserbyt - Les gens ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|[[Maeve - Menschen in der Landwirtschaft, 2021|Maeve - Menschen in ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|[[Aaron - Menschen in der Landwirtschaft, 2022|Aaron]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Mia und Florian - Menschen in der Landwirtschaft, 2023|Mia und Florian - Menschen ...]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|[[Jan Peter - Menschen in der Landwirtschaft, 2023|Jan Peter]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025&lt;br /&gt;
|[[Luca - Menschen in der Landwirtschaft, 2025|Luca]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden|offen]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wer hat was transkribiert? ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 27. Februar 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz herzlichen Dank an die Menschen, die hier Video- und Audio-Vorträge verschriftlicht haben. Hier bekommst du einen Einblick, wer welche Transkription gemacht hat. Noch sind die Namen nicht mit allen transkribierten Werken verknüpft, das nachgeholt wir in Kürze nach. Wenn du dich ebenfalls mit engagieren möchtest, auf der Seite [[MitTun bei biodyn.wiki|«MitTun» bei biodyn.wiki]] bekommst du einen Einblick in laufende und künftige Projekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Annamarie Laske|Transkribiert von Annamarie Laske]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Christian Frings|Transkribiert von Christian Frings]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovic]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Eva Lang|Transkribiert von Eva Lang]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|Transkribiert von François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Hans-Martin Aurich|Transkribiert von Hans-Martin Aurich]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Margherita Ehart|Transkribiert von Margherita Ehart]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Sylla]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Sibylle Roland|Transkribiert von Sibylle Roland]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Unbekannt|Transkribiert von Unbekannt]]&lt;br /&gt;
* Bitte melden, falls wir euch übersehen haben ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung ==&lt;br /&gt;
bitte siehe nach bei [https://anthro.world/MitTun_bei_Anthro.World#Richtlinien_f%C3%BCr_die_einheitliche_Textbearbeitung MitTun im Anthro.World]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzbeispiele nach dem heutigen Stand der Dinge, 6. Jan 2025 ==&lt;br /&gt;
Beispiele für vollständige Transkriptionen mitsamt Glossaren auf biodny.wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch, 2024|Manfred Klett - Videobotschaft anlässlich der Buchübersetzung auf Niederländisch]]&lt;br /&gt;
# [[Gesichtspunkte aus dem Landwirtschaftlichen Kurs - 1. Vortrag von Martin von Mackensen, 2022]]&lt;br /&gt;
# [[Manfred Klett - Biografie als Film, 2017|Manfred Klett - Biografie als Film]]&lt;br /&gt;
# [[Die Lichtwurzel - ein Vortrag von Ralf Rößner, 2018|Die Lichtwurzel - ein Vortrag von Ralf Rößner]]&lt;br /&gt;
# [[Entstehung des Bodens - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 1. Folge von Manfred Klett, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Bodenentwicklung im Jahreslauf - 2. Folge von Manfred Klett, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Moritz - Menschen in der Landwirtschaft, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Jan Peter - Menschen in der Landwirtschaft, 2023]]&lt;br /&gt;
# [[Stefan - Menschen in der Landwirtschaft, 2021]]&lt;br /&gt;
# [[Therese - Menschen in der Landwirtschaft, 2021]]&lt;br /&gt;
# [[Alberto - Menschen in der Landwirtschaft, 2018]]&lt;br /&gt;
# [[Die Verwirklichung des Willens in Landwirtschaft, Pädagogik und Medizin - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024]]&lt;br /&gt;
# [[Biografie Rudolf Steiner - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2024]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorgenannten Transkriptionen und Glossare fließen in das [[Gesamtglossar des biodyn.wiki|Gesamtglossar mit ein]] (im Aufbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dambe</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28362</id>
		<title>Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://biodyn.wiki/index.php?title=Geologie_-_1._Folge_mit_Manfred_Klett_und_Gunter_Gebhard,_2017&amp;diff=28362"/>
		<updated>2026-08-27T07:14:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dambe: Übertrag Ende&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geologie - 1. Folge Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8|thumb|[https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8 hier klicken um zum Video zu gelangen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Klett|| zurück zu Manfred Klett |]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=109s Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So. Also. Ihr seid ja jetzt so überladen mit allem Möglichen, dass ich eigentlich gar nichts mehr sagen brauche, oder? Vollgestopft mit Eindrücken, mit Wissen, überquellend. Da soll noch was rein. Gibt es da noch Platz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen uns ja mit dem Thema beschäftigen, dass nun, wie es so scheinen mag, ganz abwegig ist zu dem, was eigentlich unser Interessengebiet ist, die Landwirtschaft, das [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamische]]. Und da ist es eben doch sehr, sehr miteinander verbunden. Denn wenn man darauf hinschaut, auf den landwirtschaftlichen Betrieb, dann ist der ja, bedeckt der ja einen kleinen Teil der Erdoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dottenfelderhof]], eben diese Fläche hier, die ihr ja kennengelernt habt. Und überhaupt jeder landwirtschaftliche Betrieb ist Teil der Erdoberfläche. Und wir betrachten sonst immer nur die Erdoberfläche, das, was gerade eben sinnlich in Erscheinung tritt, den Boden, den wir pflügen, den wir ecken, den wir striegeln. Aber was dann aus diesem Boden heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze Kosmos sich ausweitet. Also das muss man immer ins Auge fassen, dass wir es da mit Kräften zu tun haben, die aus dem Umkreis wirken und solchen, die aus den Erdentiefen wirken, und der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde. Und nun ist jeder landwirtschaftliche Betrieb ein Glied der umgebenden Landschaft. Die umgebende Landschaft zeigt dieselben Phänomene plus minus, die man hier auch auf dem Hof findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so spricht man ja heute von Landschaften und die haben in aller Regel auch einen Namen, interessanterweise: das kommt aus der Vergangenheit, dass man hier von der &#039;&#039;[[w:Wetterau|Wetterau]]&#039;&#039; spricht. Und wer die &#039;&#039;Wetterau&#039;&#039; mal so ein bisschen kennengelernt hat, das ist so eine richtig typische Ackerbaulandschaft, dann muss man sagen, ja, die hat tatsächlich einen ganz eigenen Charakter. Das ist eine Ur-alte [[Kulturlandschaft]], die schon seit dem dritten vorchristlichen Jahrtausend kultiviert war, von den Bannkeramikern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;[[w:Taunus|Taunus]]&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter, Landschaftstypus. Taunusgebirge, und dann der Hintertaunus, wird wieder ganz anders. Und wenn man hier in den &#039;&#039;Vogelsberg&#039;&#039; kommt, hier östlich von uns gelegen, ein vollkommen eigener Landschaftstypus und entsprechend auch die landwirtschaftlichen Betriebe, die man dort findet. Und so ist es, wenn man hinter den Vogelsberg rauskommt, da kommt man in die &#039;&#039;Rhön&#039;&#039;, wiederum ein völlig eigener Landschaftstypus. Und so könnte man jetzt den &#039;&#039;Odenwald&#039;&#039; nennen oder den Südschwarzwald, den Nordschwarzwald, Südvogesen, Nordwogesen, den Pfälzerwald, die Bodenseelandschaft. Oder man könnte in Norddeutschland jetzt die verschiedensten Landschaften nehmen, zum Beispiel Schleswig-Holstein an der Ostküste. Mit den Knicks, ein ganz eigener Landschaftstypus gegenüber West-Holstein, den Sondergebieten und dann wieder den Marschgebieten und so weiter. Die Landschaften haben einen eigenen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=383s Landschaft und Volksseele 00:06:23] ====&lt;br /&gt;
Und dieser Charakter, das wurde mir zum ersten Mal in meinem Leben deutlich, als ich 17-jährig als Austauschschüler nach England kam. Das war unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, 1949-50, und da musste ich täglich so zwölf Kilometer mit dem Rad in die Schule fahren und fuhr dann da durch die südenglische Landschaft &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben, als ich in Süddeutschland aufgewachsen bin. Diese unglaublich ausladenden Baumkronen, diese Buchen, diese dicken Stämme, diese Hecken an den Straßen dahinter, die deutlich gegliederten Landschaften, aber alles spielerisch, keineswegs systematisch. In England gibt es ja keine Systematik in dem Sinne. Das hat mich derart erstaunt. Da habe ich mich umgeguckt, welche Stimmungen in einer solchen Landschaft gewaltet haben. Und da kam es mir vor, wie wenn plötzlich hinter jedem Busch oder jedem Baum irgendeine Gestalt aus den Dramen von Shakespeare hervorkäme, &#039;&#039;Fallstaff&#039;&#039; oder so einer, da hatte man wirklich einen guten Eindruck gehabt. Die ganze englische [[a:Volksseele|Volksseele]] lebt in einer solchen Landschaft, die hat sich irgendwo einen Prägestempel geschaffen. Und ich schaute dann in die englische Poesie und schaute dann auf die Landschaft draußen und sagte, ja, das ist doch eigentlich identisch. Das war damals ein Gefühl, was ich hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen Landschaften kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. Also so wie die Holländer sind, so sind auch ihre Landschaften. Und dann kam ich nach Schweden. Und dann wiederum schaute ich in diese schwedischen Landschaften, schaute wie durchlichtet dort die Wälder sind. Wie durchlichtet überhaupt die ganze Landschaft ist, wenn sie nicht gerade dunkel ist im Winter, da ist ja ewig dunkel. Und da habe ich mal die [[w:Selma_Lagerlöf|Selma Lagerlöf]] gelesen und habe mir gesagt: dieselbe Poesie, die aus den Schriften der Selma Lagerlöf einem entgegenkommt, genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das empfehle ich sehr. Das ist heute ein Riesen Lapsus, ein Armutszeugnis unserer Zeit, weil wir durch unsere Verkehrsmittel heute derart durch die Landschaften rasen, dass wir gar nicht mehr merken, was die für einen besonderen Charakter haben. Und der ist in Europa einzigartig, wirklich vollkommen einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sieht in anderen Ländern, in Südamerika oder in Nordamerika oder in Asien, wohin man kommt, in Afrika, sind die vollkommen anders strukturiert und ganz andere Stimmungen leben da. Also Landschaften haben einen Charakter. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=590s Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50] ====&lt;br /&gt;
Wenn man zum Beispiel in die Toskana kommt nach Italien oder nach Umbrien kommt in Italien oder sonst wo, Piemont oder wohin auch immer, man merkt, da ist was und man kann es eigentlich nicht richtig greifen. Also die haben einen Charakter. Wenn man jetzt zunächst mal diesen Charakter nur so charakterisiert, dass er im Wesentlichen bestimmt ist, durch das Zusammenwirken der vier Elemente, also Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die vier klassischen Elemente aus der griechischen Philosophie des [[w:Empedokles|Empedokles]]. Empedokles hat im 5. Jahrhundert vor Christus gelebt, war Sizilianer eigentlich, also aus der griechischen Kolonie aufgewachsen, da in Südsizilien. Der hat diese Lehre von den vier Elementen am ausführlichsten eigentlich nicht nur dargestellt, philosophisch, sondern auch selber vorgelebt. Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren Ideen, aber eben wirkende Ideen, nicht so wie wir heute denken, das ist eine Idee, was ist denn das schon? Sondern wirksame Ideen, wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine Landschaft. Die Durchdringung dieser vier Elemente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man nun unter diesen vier Elementen mal diejenigen nimmt, die am allerdeutlichsten eine Landschaft prägen, die Erdennatur, dann ist es gerade das &#039;&#039;erdig-feste&#039;&#039; Element und das &#039;&#039;wässrige&#039;&#039; Element. Und nur über der Erde trifft man dann &#039;&#039;Luft&#039;&#039; und &#039;&#039;Wärme&#039;&#039; so im Wesentlichen an, aber die Erde selber und die Landschaft wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die Geologie als Wissenschaft angenommen. Gerade dem, was die Festen der Erde eigentlich begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=744s Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24] ====&lt;br /&gt;
Da hat sich zunächst einmal die Geologie als solche angenommen, dem erdig-festen, nämlich der Gesteinswelt. Was bildet die Gesteine? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der Geologie als solcher. Und dann gibt es hier so ein Buch, Geomorphologie. Die Geomorphologie ist mit der Geologie engstens verbunden, die schildert nämlich die Landschaftsgestalt. Wie ist eine Landschaft gestaltet von Festen, auch vom Wässrigen her, insbesondere vom Wässrigen? Und das ist eigentlich für uns auch das Interessanteste, denn eine Landschaft hat ja eine Gestalt. Der [[Dottenfelderhof]] hat eine bestimmte Gestalt: wir haben da unten das Unterland, das ist Schwemmland ursprünglich. Ich habe das immer als &amp;quot;Holland&amp;quot; bezeichnet. Und dann haben wir ganz da oben, haben wir die Höhen, eine Höhenlage, wo ziemlich bald da drunter auch Gesteine anstehen, das &#039;&#039;Rotliegende&#039;&#039;. Und dazwischen ist so eine Übergangszone, die habe ich immer als &amp;quot;Toskana&amp;quot; bezeichnet, wo die Bäume stehen, die Obstbäume und so. Also es sind drei Landschaftselemente, die sich hier in einer besonderen Weise vereinigen. Und die Ausdruck sind eben der Geomorphae, der Landschaftsgestalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man sich damit beschäftigt, also wenn man das nicht nur einfach konstatiert, da gewesen, da gewesen, so ungefähr, hingeguckt und dann war&#039;s es dann auch. Sondern, dass man sich wirklich Fragen daran stellt, wie kommt es, dass hier so eine Ansteigung ist, warum das Tal hier ansteigt. Warum prallt die Nidda in Bad Vilbel an einen Hang an, der ziemlich steil hoch geht? Und warum ist sie verflachend nach der anderen Seite? Wie kommt es, dass hier eine Anhöhe ist oder ein kleiner Berghügel, und hier eben eine Vertalung oder eine Verebnung der Landschaft? Was spricht sich da aus? Und wenn man dem nachgeht, dann trifft man auf die Landschaftsgeschichte. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders. Da knüpfen sich Fragen, und dann stellt man Fragen nach der Landschaftsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man solche Fragen hat, dann ist es nicht weit, dass einem der Entwicklungsgedanke aus den Landschaften förmlich ins Gesicht springt. Dass man den Entwicklungsgedanken aus der Natur sozusagen nicht nur jetzt bei der Pflanze studieren kann, nicht nur, von mir aus beim Tier, in der Embryologie, sondern in der Landschaftsgestalt selber. Wenn man nur fragt, wie hat sich diese besondere Landschaftsgestalt unserer Umgebung hier entwickelt, daran knüpfen sich solche Fragen, die einen in den Entwicklungsgedanken mitten hineinführen. Da hat sich was entwickelt, auch die Landschaftsgestalt hat sich entwickelt. Die ist nicht immer so gewesen, sondern hat sich erst in dieser besonderen Weise herausgebildet. Das ist die Geomorphologie. Das ist ein zweites Gebiet der Geologie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=978s Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18] ====&lt;br /&gt;
Und ein drittes ist die Hydrogeologie. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen. Das ist das eine Feld, das sichtbare Feld. Dass da an der Erdoberfläche da diese Wässrigkeit in Verbindung mit den geologischen Verhältnissen in einem besonderen Verhältnis steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann gibt es eben eine Hydrogeologie, die man gar nicht sieht. Das ist das, was die Gründe sind, dass eine Quelle überhaupt in Erscheinung tritt, oder ein Wasserlauf überhaupt fließt. Wo kommt denn das Wasser her? Da wird man verwiesen auf die Grundwasserströme und verwiesen auf hydrogeologische Verhältnisse des Untergrundes, die ungeheuer kompliziert sein können, sehr unterschiedlich sein können. Und die bedingen eben, dass zunächst einmal das wässrige Element die äußerste Erdkruste insgesamt durchdringt. Das ist eins mit der Erdkruste. Keinen Stein gibt es, der nicht ein bisschen Wasser enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1079s Der Einfluss des Menschen auf die Landschaft 00:17:59] ====&lt;br /&gt;
So, und jetzt haben wir also drei Gebiete. Die Geologie, die Hydrogeologie und die Geomorphologie. Jetzt kommt noch ein Viertes hinzu, was landschaftsbildend ist. Das habe ich schon eingangs ein bisschen erwähnt, das ist die Hand des Menschen. Man hält es eigentlich gar nicht für möglich, wie doch seit Ur-ur-urzeiten der Mensch aus seiner Wesenheit heraus verwandelnd, verändernd auf die Erde gewirkt hat. Und heute tritt es übermächtig in Erscheinung darin, dass wir derart eingreifen, nicht nur in die Pflanzenwelt und die Tierwelt, sondern in die Erdenwelt, im höchsten Grade zerstörend. Es hat sich im 20. Jahrhundert vorbereitet, aber heute hat es Riesendimensionen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1145s Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05] =====&lt;br /&gt;
Es war insbesondere die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Denudation&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und die sogenannte &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Erosion&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Denudation heißt, dass man &#039;&#039;&#039;am falschen Ort den Boden so bearbeitet hat&#039;&#039;&#039;, dass durch Staubstürme das ganze Erdreich abgetragen worden ist. Das haben die Amerikaner am besten gekonnt, bis zum heutigen Tag. Kentucky, ein Staat in Amerika, war einstmals der fruchtbarste Standort überhaupt in den Anfängen der Kolonisation. Und das Land des grünen Rohrs hat man das auch genannt. Und dann hat man alles abgeholzt, hat da einen tollen Ackerbau draufentwickelt, sehr kalkreiche Standorte auch, und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, Monokulturen angebaut, Weizen, Weizen, Weizen, der Mais war noch nicht so aktuell. Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen. Heute sind es zum Teil ganz arme Standorte geworden, nur durch Winderosion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mir ist es so begegnet, in Nord Dakota. Das ist ein Staat, also Süd Dakota, Nord Dakota, liegt oben an der kanadischen Grenze, geht über nach Saskatchewan. Das sind alles schwarze Erdböden, die hat man alle umgepflügt, das war ursprünglich Prairie. Und da kam ich zu einem Bauern, der hatte ein ganz schwarzes Gesicht und da waren nur so helle Streifen drin, das waren die Schweißperlen, die über das Gesicht gelaufen sind und die Tränen, die ihm kamen, wenn er gesehen hat, wie der Wind die ganze schwarze Erde wegweht. Also mit einer Geschwindigkeit geht das vor sich, das glaubt man nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich ist es mir in Brasilien gegangen. In Brasilien weniger die Winderosion als vielmehr die Wassererosion. Brasilien ist ein Land, sehr regenreich, nicht in allen Gegenden, aber doch ganz wesentlich, einen großen Teil des Amazonas. Also sehr starke Regen unter Umständen und sehr konzentriert im Jahreslauf. Es gibt die Trockenzeiten und die Regenzeiten. Und da hat man dann die Monokultur, sagen wir mal, Zuckerrohr oder sowas, und gerade der Zuckerrohr verhält sich sehr ähnlich wie der Mais, der das Wasser sammelt über die Blätter, und dann am Stängel runterlaufen lässt. Am Fuß der Pflanze und vom Fuß der Pflanze bildet sich ein kleines Rinnsal. Und das ist der Anfang einer Erosion. Und am Ende von vielleicht 200, 300 oder 1000 Hektar Zuckerrohr ist dann plötzlich ein Bachlauf geworden mit einer Erosionsrinne von zwei Meter Tiefe. Das geht so rasend schnell!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch hat da in einem hohen Grade heute, durch seine modernen Technologien und eben Monokultur und alles das, so eingewirkt, dass man berechnet wie von Jahr zu Jahr die kultivierbare Fläche auf der Erde rasend abnimmt. Aber er macht etwas anderes. Und das ist ja gerade der Punkt, wo wir heute stehen, dass wir wirklich ein neues Verhältnis zur Erde entwickeln müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1374s Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54] ====&lt;br /&gt;
Und dass der Mensch heute aufgerufen ist, dasjenige, was einstmals von Natur aus landschaftsbildend und landschaftsgestaltend war über unendliche Zeiträume hinweg, dass wir heute an die Stelle getreten sind. Wir bewegen heute ganze Landschaften. Wir bauen da so ganze Berge ab mit Steinbrüchen, oder wo Eisenerz gewonnen wird. Wir haben ganze Berge hier oder Braunkohleabbau ist eines der besten Beispiele. Da werden ja ganze Landschaften total bis zu Tiefen von 30, 40 Metern rumgewühlt und so weiter. Aber wir haben eben daran, gerade dass wir sozusagen den Todesprozess, der allgemein die Erde angeht, denn alles was sich formt und gestaltet und so weiter, ist auch schon erstorben, dass wir diesen Prozess nur noch impulsieren und weiter stimulieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und angesichts dessen können wir erwachen, dass wir eigentlich eine Mission haben. Und das hat Novalis, der Dichter Novalis, ich komme nachher nochmal kurz auf ihn zurück, hat es ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die Menschheit ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Ein wunderbarer Ausdruck: &#039;&#039;zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;. Also sie muss fortan, wo wir heute diese ungeheuren Fähigkeiten haben einzugreifen in die Erde, müssen wir in uns die Fähigkeit auch entwickeln, jetzt aus höheren Gesichtspunkten heraus, wirklich an der Bildung der Erde zu wirken in die Zukunft. Und Novalis war ein Zeitgenosse Goethes, die haben damals das kommen sehen, wie man in Zukunft mit der Erde umgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so stehen wir wirklich vor der Frage, was ist eigentlich unsere Mission? Und wenn man diese Frage mal so stellt, dann kommt man sofort auf den bio-dynamischen Landbau. Man merkt, dass wir die Möglichkeit haben in der Landwirtschaft so einzuwirken auf die irdischen Verhältnisse durch unsere Tätigkeit, durch unsere Arbeit, durch unsere Ideen, die wir haben, dass wir sozusagen das, was vorher vorgebildet war, evolutiv über lange Zeiträume hinweg, dass wir das erkennen und aus der Erkenntnis jetzt weiterführen in die Zukunft. Der Mensch schaltet sich ein in diesen ganzen Werdeprozess, in den Entwicklungsgedanken, in die Zukunft, indem er das alles erkennt, was er heute kaputt macht. Also das ist zunächst mal eine Veranlassung. Wenn man dem Tod sich wirklich bewusst wird, dann kann man daran wachsen und kann daran neue Ideen entwickeln, wie es eigentlich sein müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt keine Entwicklung ohne Tod. Leben und Tod, das sind die beiden Grundsäulen jeder Entwicklung. Stirb und Werde, das Stirb und Werde. Und so sind wir eigentlich aufgefordert angesichts dessen, was geworden ist, und das sagt uns die Geologie, das sagt uns die Geomorphologie und die Hydrogeologie, sagt uns das, was durch die langen Zeiträume der Vergangenheit geworden ist, wo der Mensch nur quasi den Boden gefunden hat für seine eigene Entwicklung hier auf Erden. Dass wir jetzt das alles erkennen, was die Welt vor uns ausbreitet und daraus Ideen in uns wachrufen, die uns in unserer täglichen Arbeit anleiten. Wir sind auf einer Mission, das kann man wirklich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1639s Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19] ===&lt;br /&gt;
Nun, das war jetzt nur eine kleine Einleitung und ich möchte den heutigen Vormittag noch darauf verwenden, jetzt einmal den Blick auf die Geschichte der Geologie zu lenken. Weil das eigentlich ein sehr interessantes Kapitel ist, wie überhaupt erst das Bewusstsein der Menschen aufmerksam geworden ist auf das, was die irdische Grundlage hier auf Erden ist. Das ist ganz, ganz jung! Die Geologie als Wissenschaft hat sich im Wesentlichen erst seit dem 19. Jahrhundert entwickelt. Und wenn wir jetzt zurückschauen nochmal in die Menschheitsvergangenheit, dann wundert man sich eigentlich immer, dass zum Beispiel die Griechen, die alten Griechen vorchristlicher Zeit oder die alten Ägypter, dass die nicht irgendwie schon eine Art Verständnis von Geologie gehabt hätten. Nichts, gar nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte mal ein Beispiel nennen aus der alten ägyptischen Kultur, dass aus dem Jahre 2750 die ersten Pyramiden gebaut worden sind. Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die Pyramide von Saqqara, die ist noch älter, das ist eine Stufenpyramide. Und wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet, eins am anderen. Und da müsste man doch aufmerksam werden, als Ägypter, wo die angefangen haben die Steine zu kloppen, was das für ein komischer Stein ist, wo diese lauter kleinen, runden Kreise sind. Und heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. Nummuliten sind Protozoen. Protozoen sind Ur-Tierchen, sind Einzeller. Einzeller, also die Ur-Ur-Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens, wobei man nicht sagen kann, das wäre ein Tier gewesen, da könnte ich auch genausogut sagen, es wäre ein pflanzliches Gebilde gewesen. Ein &#039;&#039;Pflanzentier&#039;&#039;, könnte man sagen. So sind diese Kalke aufgebaut. Kein Mensch in dem alten Ägypten sah sich veranlasst, so hinzugucken, dass er gesagt hat, ja da ist ja ein Stein und da sind pflanzentierische Gebilde drin. Das lebte gar nicht als Frage. Da muss man sich mal hineinversetzen. Die haben eine unglaubliche Kunst geschafft, ein unglaubliches Wissen gehabt in Bezug auf den Kosmos. Aber was die Erde da produziert hat, das interessierte gar nicht. Die haben diese Blöcke von 1,20 m x 1,20 m, 3 Tonnen schwer, haben sie von riesiegen Steinbrüchen von der anderen Seite des Nils gebrochen und dann über den Nil rüber gebracht, auf die andere Seite da oben rauf geschafft und damit die Pyramiden gebaut. Aber keine Frage, wie es da angeknüpft hat. Und so nicht bei den Griechen. Und so nicht bei den Römern. Und so nicht das ganze Mittelalter durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben ja die mittelalterlichen Kirchen alle aus Sedimentgesteinen gebaut, in aller Regel nicht aus Granit, aus Urgesteinen, sondern aus Sedimentgesteinen. Und da waren überall Versteinerungen drin. Aber das war keine Veranlassung, auch für den mittelalterlichen Menschen, der ja viel weiter bewusstseinsmäßig vorangeschritten war, daran eine Frage zu knüpfen. Und es musste eben erst eine Schwelle überschritten werden. Das ist die Neuzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1905s Der Beginn eines neuen Bewusstseins in der früheren Neuzeit 00:31:45] ====&lt;br /&gt;
Und sie glauben, ihr glaubt gar nicht, was das für eine Schwelle war und ist, bis zum heutigen Tag ist. Wo plötzlich ein vollkommen neues Bewusstsein die Menschen ergreift, nämlich hinzugucken, punktuell hinzuschauen auf die Welt. Was finde ich da vor? Welche Pflanze ist das? Welches Gestein ist das? Was ist das für ein Tier? Gab es vorher nicht. Natürlich hat man Namen für den Löwen gehabt und für den Elefanten und alles das. Klar, man hat es als gegeben hingenommen. Das gehörte zum gesamten Weltbild ungetrennt dazu. Aber jetzt tritt man plötzlich der Natur gegenüber und stellt Fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=1955s Leonardo da Vinci als Pionier der Naturbeobachtung 00:32:35] =====&lt;br /&gt;
Und der erste, den ich hier nennen möchte, das ist Leonardo da Vinci. Ich möchte die einfach mal anschreiben. Das sind die großen. Leonardo da Vinci. 1452 bis 1519. Ich schreibe mal auch die Jahreszahlen hin, weil es einfach wichtig ist, dass man mal sieht, wie das durch die Jahrhunderte jetzt in einer ganz spezifischen Weise ist. Dieser Leonardo, der ja eigentlich ein Künstler war, ein Maler, aber zugleich ein unglaublicher Technologe, der ja die ersten großen technischen Erfindungen gemacht hat im [?], die Belagerung von Städten und so weiter. Dieser Leonardo, der stammte aus Vinci, daher der Name. Das ist ein bisschen nördlich von Florenz in den Bergen, und das sind auch relativ junge Ablagerungen, kalkschiefriger Art. Und da guckt er plötzlich auf den Boden und hebt die Steine auf und nimmt sie in die Hand und guckt sie an. Nicht, dass er sie kloppt wie vorher, die alle wunderschön gestaltet haben, sondern er guckt sie einfach an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen. Da sind Abdrücke oder Versteinerungen von Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat ihn interessiert. Das war für ihn plötzlich die Frage, was ist das eigentlich? Und er hatte schon einzelne derartige Petrifakte, wie man sie nennt, also Fossilien, die hat er schon angefangen zu unterscheiden.   Aber es knüpfte sich kein Entwicklungsgedanke daran. Es knüpfte sich kein Gedanke daran, dass dieses Gestein hier einstmals lebendig war und diese Pflanzen und Tiere hervorgebracht hat. Also der Entwicklungsgedanke war noch so jung, den gab es vorher gar nicht, den kannten die Ägypter nicht, die Griechen nicht. Er guckte jetzt diese Steine an und sieht, da sind also pflanzliche und tierische Wesen, irgendwo versteinert drin, aber der Gedanke, dass das ein Leben war unter ganz anderen Umständen in früheren Zeiten, der knüpfte sich noch nicht daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2130s Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30] =====&lt;br /&gt;
Und dann kommt eine weitere Gestalt, das ist der Francesco Redi. Der hat dann ein Jahrhundert später, also 15. bis 16. Jahrhundert, 1626 bis 1698 gelebt. Also Leonardo war 14. bis 15. Jahrhundert und jetzt im 16. Jahrhundert tauchte so ein Kerl auf in Italien, Arzt von Haus aus, und Schriftsteller. Damals, wenn man krank war, wurde man zur Ader gelassen. Und wie wurde man da zur Ader gelassen, wenn man Lungenentzündung hatte oder sowas? Dann hat man Leberegel genommen. Und die Leberegel, die fanden sich im Schlamm irgendwo, so im Wässrigen, schreckliche Dinger. Und die haben dann das Blut rausgesaugt aus dem Körper. Und dieser Arzt nun, der sagt, wo kommen die Leberegel eigentlich her? Und dann wühlt er da im Schlamm rum und sieht, dass es da Stablarven gab, Stabwürmer vom Leberegel. Und dann hat er gesagt, die kommen also aus diesen Larven, die verwandeln sich zu Leberegeln. Und dann hat er gesagt, wo kommen die Larven her? Und dann hat er Eier entdeckt, im Schlamm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war wie eine Offenbarung, eine menschheitliche Offenbarung. Weil nämlich bis dato galt strikt, der Lehrsatz von Aristoteles, alles Leben entsteht aus dem Schlamm. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen damals. Eine Weltanschauung, die über Jahrhunderte Gewalt hatte von Aristoteles her. Alles Lebendige entsteht aus dem Schlamm. Und jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem Ei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie müssen sich mal vorstellen, was das für eine Bewusstseinsveränderung war. Der hat natürlich den Aristoteles, wenn man das heute richtig verstehen will, total falsch verstanden. Jetzt ist eine Bewusstseinshaltung entstanden, dass die Menschen genau hingeguckt haben, wie das eine sich aus dem anderen entwickelt. Das hat man vorher gar nicht gemacht. Sondern hat sich immer auf Aristoteles berufen. Und man hat jetzt plötzlich Aristoteles in Frage gestellt, weil man den Schlamm anders gedeutet hat als Aristoteles. Der Schlamm ist nur die äußere Bedingung, dass sich hier etwas aus einem Ei über Larve bis zum fertigen Imago, also dem Leberegel, entwickelt. Und Aristoteles hat einen ganz anderen Begriff von Schlamm gehabt. Der hat so einen Begriff von Schlamm gehabt, wie man in der Geheimwissenschaft lesen kann, in der alten Mondentwicklung. Also ein Begriff von Schlamm, das heißt, dass alles aus dem Chaos entsteht, aus dem noch Ungeordneten sich Ordnung bildet. Das ist ein ganz anderer Begriff von Schlamm, das Chaotische, was dem anhaftet. Und die haben das jetzt sinnlich fixiert in dem, was sie als Schlamm bezeichnet haben, und daraus geht auch nichts Lebendiges hervor. Also dieser Francesco Redi, man nannte die Stablarven, die er da entdeckt hat, die Redien, auch heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2402s Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es einen zweiten Arzt jener Zeit, den ich auch noch erwähnen will, der große Bedeutung hat für die ganzen Entwicklungsgedanken, für die Geologie. Das ist Nikolaus Steno. Aber der hieß eigentlich Niels Stensen, das war ein dänischer Arzt. Und der lebte von 1638 bis 1686. Das sind die Vertreter des 17. Jahrhunderts. Und was hat dieser Steno gemacht? Der hat auch als Arzt natürlich Forschung getrieben und hat dann Messungen der mineralischen Welt vorgenommen und hat dann Kristalle vermessen und hat festgestellt, dass bei einem solchen Kristall, also das ist ein Kalkspat hier, das ist ein typischer Rhomboeder. Man unterscheidet den Kubus, das ist ein Kubus, das ist ein Pyrit hier. Das ist ein Kubus und wenn ein Kubus gekippt ist, dann entsteht ein Rhomboeder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat er die Kristallflächen vermessen und hat festgestellt, dass dieser Winkel hier zwischen diesen beiden Kristallflächen, dass der bei gleicher mineralischer Zusammensetzung konstant ist. Die Winkelkonstanz der Kristalle gleicher Zusammensetzung, die geht auf Steno zurück. Das war der Begründer der Mineralogie. Also dazu muss man so ein Kristall in die Hand nehmen und muss dann gucken. Ich stehe hier und da ist der Kristall, da habe ich Fragen. Jetzt fange ich an zu messen. Ich messe die Winkel und stelle plötzlich fest, dieser Kristall, der hat dessen Winkel hier, alle Winkel sind konstant bei gleicher Zusammensetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder ein anderes Beispiel, das sind hier also Pyrite. Man kann ja nur staunen, wenn man sowas sieht. Ohne Staunen geht sowieso nichts. Hier sind diese Würfel. Da sieht man auch, die Winkelkonstanz beträgt hier 90 Grad.  Die Winkelkonstanz beim Würfel beträgt 90 Grad. Hier beim Kalkspat sind es entsprechend weniger. Ich weiß jetzt nicht auswendig, aber das sind über 45 Grad. Irgendwo was dazwischen. Und beim Feldspat, das ist auch ein Rhomboeder, wie wir noch sehen werden. Feldspäte, die haben ein bisschen einen anderen Winkel, aber konstant. Alle Feldspäte haben den gleichen Winkel, wie der Kalkspat hier ein anderer. Und so haben alle Kristalle ganz charakteristische, von der Zusammensetzung abhängige Winkel, Kristallwinkel. Die spielen in der Mineralogie eine ganz große Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wieder ein Mensch, der auf etwas aufmerksam geworden ist. Ein Arzt, meistens waren es Ärzte. Und wurden dann zum Begründer einer Wissenschaft der Mineralogie. Steno.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2640s Das 18. Jahrhundert: Die Ära der Aufklärung und des Sammelns 00:44:00] ====&lt;br /&gt;
Und dann treten wir ein ins 18. Jahrhundert. Das 18. Jahrhundert ist charakterisiert dadurch, dass die Menschen fast besessen geworden sind, in Bezug auf das, was die Natur eigentlich an Geheimnissen birgt. Da ist jeder, der noch ein bisschen was auf sich gehalten hat, also alle Dorfschullehrer und Pfarrer, und in den Dörfern sind rausgerannt, auf die Äcker und in den Wald und überall, haben Pflanzen genommen, haben Herbarien angelegt, haben die Tiere, Tierwelt studiert, die Schmetterlingsforscher, die Insektenforscher. Also Riesensammlungen unvorstellbarer Art, die vielfach heute in den Museen zu sehen sind. Man hat gesammelt, gesammelt, gesammelt, gesammelt. Das 18. Jahrhundert ist das Jahrhundert der &#039;&#039;Aufklärung&#039;&#039;. Die Menschheit hat sich aufgeklärt, nicht über sich selbst, sondern über was die Natur alles an Fülle von Erscheinungen birgt. Dann entstanden auch die großen Gesteinssammlungen dieser Zeit. Was wir auf den Äckern gefunden haben, in Steinbrüchen, die da überall natürlich waren. Man hat gesucht und gesucht. Man hat es einfach nur mal gesammelt und nebeneinander gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2732s Carl von Linné und die Systematisierung der Natur 00:45:32] =====&lt;br /&gt;
Und da gibt es jetzt wieder eine Gestalt, das ist Carl von Linné. Linné. Und dieser Linné, genau in diesem Jahr 1707 ist er geboren. 1707 bis 1775 ungefähr hat er gelebt. Carl von Linné, habt ihr von dem schon mal was gehört? Also der große Pflanzensystematiker. Der hat nämlich jetzt all dieses, was man da an Fülle plötzlich gesammelt und dessen man bewusst geworden ist, das hat er jetzt systematisiert. Und zwar, eine Wissenschaft fängt immer dann an, wenn man was systematisiert. Und er hat es systematisiert nach den Blüten, nach dem Aufbau der Blüten. Die ganze Pflanzensystematik baut auf dem Bau der Blüten auf. Und das hat er gemacht. Er war Professor in Uppsala in Schweden. Und mit einer unglaublichen Lebensleistung hat er die gesamte Pflanzenwelt der Welt, weitgehend, soweit sie bekannt war, der damaligen Zeit, hat er systematisiert, und mit einem lateinischen Namen versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so auch die Tierwelt. Goethe, wenn er auf Reisen war, der hatte in der Tasche, seiner Reisetasche, das Kompendium von Linné drinstecken. Da hat er Pflanzen studiert und so weiter. Dann hat er immer den Linné rausgezogen und hat mal gesagt, wie ist jetzt diese Pflanzenart systematisch einzuordnen. Also der prägt quasi das ganze 18. Jahrhundert, aber jetzt rein durch eine Systematik der Blütenunterschiede der Pflanzen. Und wie gesagt, in der Zeit wurden dann auch die großen Gesteinssammlungen angelegt, sodass die Geologie jetzt so langsam das Bewusstsein der Menschen ergriffen hat. Die Gesteinswelt, hat man festgestellt, die ist ja mindestens so vielfältig wie die Pflanzenwelt selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2883s Gottlieb Werner und die empirische Geologie 00:48:03] =====&lt;br /&gt;
Und dann gab es nun, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, gab es nun einen neuen Aufbruch. Da taucht jetzt so eine Gestalt auf, wie Gottlieb Werner. Der steht heute noch nicht mal in den Lexika drin, dieser Mensch. Er ist der Begründer eigentlich der Geologie vom rein empirischen Standpunkt aus. 1749 bis 1815.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gottlieb Werner, der war Professor in Freiberg im Harz, also an der dortigen Bergbauschule. Und ein unglaublicher Kenner der Gesteinswelt. Empirisch, das heißt, rein durch die Sinnesanschauungen hat er sozusagen die ganzen ungeheuren Fülle an verschiedenen Erzen, an verschiedenen Mineralien usw. studiert, und er war befreundet mit Goethe. Und Goethe war ja nun an allem interessiert, und so eben auch an der Geologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=2975s Johann Wolfgang von Goethe 00:49:35] =====&lt;br /&gt;
Und man könnte sagen, den Geologen in Goethe muss man entdecken. Aber der hat sich Zeit seines Lebens mit Geologie befasst. Intensiv. Hat mit allen Zeitgenossen, die auf diesem Felde was zu sagen hatten, so insbesondere der Werner, hat er korrespondiert, hat sich mit denen auseinandergesetzt, mit den Theorien, mit allen. Und Goethe selbst hat eine Gesteinssammlung besessen von 18.000 Handstücken. 18.000 Handstücke. Handstücke nennt man ein typisches Exemplar einer bestimmten Gesteinsbildung. Also spezifische Handstücke, nicht irgendwo von einem und demselben, dasselbe nochmal, sondern Handstücke, ganz spezifische Fundstücke und zwar von der ganzen Welt. Er hat noch 1832 in seinem Todesjahr, Goethe, hat noch eine Bestellung aufgegeben für ein spezifisches Zinnerz aus Cornwall in England, was er für seine Sammlung dringend brauchte. Er hatte verschiedene Zinnerze von anderen Herkünften. Ihn interessierten vor allen Dingen auch die Herkünfte. Wo kommen diese Gesteine her? Wo findet sich gerade diese besondere Ausprägung? Die hat er ja alle studiert. Riesenschubladen hat er, das kann man aufziehen, und da finden sich wohlgeordnet diese Gesteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ich schreibe nur nochmal Goethe hin, Johann Wolfgang Goethe, der ist aus der Geologie gar nicht wegzudenken, 1749, wie Werner, bis 1832. So, und dieser Goethe, der war auch stark empirisch orientiert, also hat geguckt, wo findet sich was, wie hat sich hier der Fels ausgestaltet, wie dort, usw. Es ging ihm immer darum, um den Zusammenhang, in dem ein Gestein erscheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte ja auch Riesenexkursionen gemacht, auch mit Gesteinskundigen, im Fichtelgebirge, im heutigen Tschechien, also von Karlsbad aus, in Italien, wo er hinkam hat er die Steine aufgelesen und angeguckt, wie der Leonardo, aber er hat sie schon intensiver, sozusagen in einen Entwicklungszusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3143s Neptunisten und Plutonisten 00:52:23] =====&lt;br /&gt;
Das 18. Jahrhundert war geprägt von zwei Theorien. Die Theorie der &#039;&#039;Neptunisten&#039;&#039;, der gehörte auch Gottlieb Werner an, der war eigentlich der Begründer, Mitbegründer, der Neptunisten, die haben gesagt, alles ist aus dem Wasser entstanden. Und haben sich auf Thales berufen, den griechischen Philosophen, ein Vorsokratiker aus dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert, Thales. Alles ist aus dem Wasser entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dem gegenüber standen die &#039;&#039;Plutonisten&#039;&#039;, die haben gesagt, alles ist aus dem Feuer entstanden. Und die haben sich berufen auf Heraklit, den großen Geist, der in Ephesus lebte, ein feuriger Geist war das eben auch, und auf den haben die sich also berufen. Und das war eine richtige Streiterei, eine kräftige wissenschaftliche Auseinandersetzung, weil plötzlich in dieser Zeit, der Mitte des 18. Jahrhunderts, in allen Menschen so etwas regsam wurde wie der Entwicklungsgedanke. Sie fragten, wie ist das entstanden? Wo kommt es her? Aus dem Wasser? Aus dem Feuer? Die kommen doch nicht aus der Erde einfach nur so, da muss doch irgendwas vorausgegangen sein. Und der Francesco Redi hat gesagt, es ist aus dem Schlamm, wie der Aristoteles es selbst formuliert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3232s Deutscher Idealismus: Gottfried Ephraim Lessing 00:53:52] =====&lt;br /&gt;
Also man merkt, überall regte sich etwas, und Goethe war nun der Mittelpunkt, in gewissem Sinne, in Bezug auf das, was da aufbrach. Man könnte da viele andere Geister nennen, zum Beispiel Lessing. Also man muss sich einfach mal mit dem deutschen Idealismus befassen, um mal dahinter zu leuchten, was eigentlich menschheitsgeschichtlich da vor sich gegangen ist. Lessing, Gottfried Ephraim Lessing, der hat am Ende seines Lebens einen Aufsatz geschrieben, der heißt &amp;quot;Die Erziehung des Menschengeschlechts&amp;quot;. Den muss man einfach mal gelesen haben, das ist ein Stück Weltliteratur. Und da schildert er nun ganz zuletzt den Reinkarnationsgedanken. Dass der Mensch notwendigerweise, er leitet das ab, also naturwissenschaftlich gesehen, dass der Mensch gar nicht nur einmal auf der Erde sein kann, sondern dass er in wiederholten Malen auf Erden lebt. Der Begründer des Reinkarnationsgedankens in dieser Form ist Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3305s Goethes wissenschaftliche Haltung zur Geologie 00:55:05] =====&lt;br /&gt;
Aber es gab noch andere, die in diese Richtung gedacht haben. Goethe ganz und gar. Nur das hat Goethe in seinen ganzen Schriften so verborgen. Aber nehmen Sie mal das Gedicht &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot; von Goethe. Da formuliert er den Reinkarnationsgedanken also wunderbar, einzigartig, einzigartig, &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot;. Also Goethe neigte jetzt in gewissem Sinne zum Neptunismus. Und Gottlieb Werner, der der Begründer des Neptunismus ist, aber er hatte dann doch wieder Vorbehalte. Und so, er war immer irgendwo abwägend, sind es mehr die Plutonisten, sind es mehr die Neptunisten. Und er ist dann selber sozusagen der große geologische Forscher geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wollte ich Ihnen jetzt mal doch was vorlesen. Er schreibt nämlich da einmal an die Frau von Stein von Ilmenau. Er hat ja in Ilmenau das Bergwerk wieder neu in Gang gesetzt. Damals als Minister in Weimar. Goethe war ja Minister des Herzogs, und hatte die Aufgabe, jetzt diese Bergwerke wieder in Gang zu setzen, um die wirtschaftliche Lage des Herzogtums zu verbessern. Und wurde dann dadurch eigentlich immer intensiver interessiert an der Gesteinswelt. Und da schreibt er nun, das war auf einer Harzreise … Moment mal. Er schreibt von Ilmenau aus in den Briefen. Da möchte ich mal nur ein paar Zeilen vorlesen.&amp;lt;blockquote&amp;gt;Da sagt er, wir sind auf die Gipfel gestiegen. Also auf den Harz damals. Harz ist ein Granitkegel. Wir sind auf die hohen Gipfel gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Die Bergwerke. Da gab es eine große Höhle, die von Menschenhand entstanden ist, auch durch Abbau. Und in die Tiefen der Erde eingekrochen und mögten gar zu gern der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Der großen, formenden Hand nächste Spuren entdecken. Es kommt gewiss noch ein Mensch, der darüber klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten. Wir haben recht schöne, große Sachen entdeckt, die der Seele einen Schwung geben und sie in der Wahrheit ausweiten. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist Goethe. Goethes Naturforscher der Art. Es ging ihm nie darum, so einfach Erkenntnisse intellektuell anzurufen. Wie steht ein Mensch seelisch, geistig zu dem, was er da wahrnimmt, was er da entdeckt. Wir sind auf die Höhen gestiegen und in die Tiefen der Erde eingekrochen. Das ist ein Urmotiv Goethes, dass er immer im Vergleich lebt. Wie stellt sich die Erde dar auf einer Anhöhe, wo man die Weiten schauen kann und wie verengt sie sich, wenn man da in einem Bergwerk unten drin ist. Da hat er nicht nur die Steinswelt angeschaut, sondern er hat es innerlich erlebt. Er kannte den ganzen Zusammenhang, sich vergegenwärtigt, seelisch, geistig. Und daraus haben sich überhaupt seine tieferen Einsichten herauskristallisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Satz kann ich auswendig, ich brauche eigentlich nicht das Buch, weil es einfach so etwas Wunderbares ist. Weil darin sich ausdrückt, wie in Goethe der Entwicklungsgedanke auflebte. Wo er sagt, &#039;&#039;gewiss wird jemand kommen, der da klar sieht, wir wollen ihm vorarbeiten&#039;&#039;. Das ist eine wissenschaftliche Haltung. Ihm ging es gar nicht darum, Riesendruck, Entdeckungen zu machen, Mordsnamen zu haben. Er wollte einfach der Entwicklung des menschlichen Geistes vorarbeiten. Dass da jemand auf dieser Grundlage zu einer noch tieferen Erkenntnis fortschreiten kann. Das war seine Grundhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3632s Goethes Kritik an zeitgenössischen geologischen Theorien 01:00:32] =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goethe hat sich dann in diese Auseinandersetzungen eingelassen mit den Neptunisten und den Plutonisten. Und kam dann irgendwann dazu, dass das alles ein bisschen Unsinn ist, die Art, wie die die Sache behandeln. Wie man das nur ursache-wirkungsmäßig behandelt, das ganze Thema der Geologie. Und da schreibt er mal, wahrscheinlich war das auch ein bisschen ärgerlich:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Die Sache mag sein, wie sie will. So muss geschrieben stehen, dass ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Diese Polterkammer, wo die Theologie angefangen hat, die Theorien zu entwickeln, wie das alles so entstanden ist. Ich diese vermaledeite Polterkammer der neuen Weltschöpfung verfluche. Und es wird gewiss, irgendein junger, geistreicher Mann -hier taucht nochmal das Thema auf- so aufstehen, oder ein Mann aufstehen, der sich diesem allgemein verrückten Konsens zu widersetzen den Mut hat. Da spricht der Goethe mal ganz eindeutig, nicht nur poetisch. Also das ist jetzt der Goethe. Der Goethe ist eigentlich der Mittelpunkt dieses ganzen 18. Jahrhunderts. Nicht nur, weil er ein großer Geologe war, wirklich, muss man wirklich sagen, unglaublich kenntnisreich, sondern er war auch Mineraloge, er war auch ein Anatom, er war eben auch ein unendlich künstlerischer Mensch. Und er war Dichter, er war alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3764s Eintritt ins 19. Jahrhundert: Der Entwicklungsgedanke als moderner Gedanke 01:02:44] ====&lt;br /&gt;
Nun schreiten wir weiter in das 19. Jahrhundert. Also hier steht ganz zentral in dieser Zeit der Goethe drin. Ich möchte Ihnen wirklich sagen, er ist im eigentlichen Sinne der Schöpfer des Entwicklungsgedankens. Das hat sich alles vorbereitet, durch die Jahrhunderte hindurch. Und jetzt plötzlich taucht er auf. Bei Lessing, bei Goethe, bei Schiller, bei Herder, bei Schelling und so weiter, bei Fichte, da taucht dieser Entwicklungsgedanke auf. Aber Goethe hat ihn gefasst als Idee. Nicht als Polterkammer da unten, nicht als das, was man jetzt sinnlich wahrnimmt, laut ein Stein liegt neben dem anderen. Und da an ursächliche Verhältnisse, Erklärungen zu suchen. Sondern zu fragen, wie ist dieser Stein entstanden? Wo kommt der her? Welche sind die Kräfte, die diesen Stein haben entstehen lassen? Also überall im Hintergrund diese Frage nach der Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich möchte von hier aus nur sagen: der modernste Gedanke, den wir heute haben, das ist der Entwicklungsgedanke. Es gibt keinen moderneren als diesen. Wenn man sich den zu eigen macht, dann kann einen nichts mehr umschmeißen. Weil man diesen Gedanken selber denken kann, aufgrund dessen, was man selber ist. Ich bin als Mensch in der Lage, den Entwicklungsgedanken zu erfassen an mir selbst, durch Selbsterkenntnis. Jeder Mensch kann sich selbst erkennen, er hat die Veranlagung dazu, und indem er das tut, merkt er, er ist ein &#039;&#039;sich Entwickelnder&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im Leben, wie wir jetzt hier so stehen, muss ich nicht morgen derselbe sein wie heute. Ich muss sozusagen immer wieder neue Stufen meines Erkenntnisweges gehen, muss mich selber verwandeln lernen, Fehler erkennen und kompensieren. Und aber auch menschheitlich, durch den Reinkarnationsgedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=3922s Charles Lyell: Begründer der Geologie als Wissenschaft 01:05:22] =====&lt;br /&gt;
Jetzt kommen wir ins 19. Jahrhundert. Da tritt, geologisch gesprochen, jetzt eine besondere Gestalt auf, und das war ein Schotte. Ein richtiger Schotte. Charles Lyell. 1797 bis 1875. Und Charles Lyell, den kann man eigentlich im strengsten Sinne als den Begründer der Geologie als Wissenschaft nennen. Der war der große &#039;&#039;Stratigraph&#039;&#039;. Der hat die &#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039; entwickelt. Das heißt, er hat beobachtet in Südengland, also in North Devonshire, dann aber vor allen Dingen in Wales, hat er beobachtet, dass es Erdschichten gibt, die übereinander liegen. Das ist keinem früher groß aufgefallen. Natürlich, man hatte schon gewisse Vorkenntnisse, die hatte man, aber jetzt hat er die studiert. Und kam jetzt dazu zu sagen, die oberste Schicht ist die jüngste, bei normaler Lagerung noch, die oberste Schicht ist die jüngste, und je weiter man runtergeht, die Schichten sind jeweils die älteren. Und ganz unten ist die älteste. Also er hat jetzt den Entwicklungsgedanken eingefasst in die Zeit. Er hat gesagt, das ist jung, die oberste Schicht, und dann alle darunterliegenden sind älter. Also da sind Epochen über die Erde gegangen, Entwicklungsepochen, die diese Ablagerungen bewirkt haben. Und dadurch wurde er der Stratigraph. Und er hat praktisch dadurch der Geologie ihr wissenschaftliches Fundament gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4066s Das Aktualitätsprinzip 01:07:46] ======&lt;br /&gt;
Und noch durch ein anderes. Und zwar hat er es dadurch zur Wissenschaft gemacht, dass er eine Art Prämisse aufgestellt hat, die man heute nicht mehr als Prämisse auffasst, sondern man handhabt sie einfach. Das ist ja auch eine Eigenart in der ganzen wissenschaftlichen Entwicklung, dass man von bestimmten Theorien oder Prämissen ausgeht. Und zuerst herrscht da noch ein Streit drüber, ob das so stimmt oder nicht stimmt, und irgendwann ist es eine Selbstverständlichkeit und dann denken wir überhaupt nicht mehr darüber nach. Und so hat er die Prämisse aufgestellt, das [[w:Aktualismus_(Geologie)|Aktualitätsprinzip]]. Aktualitätsprinzip, das ist so entscheidend. Damit hat er die Geologie zur Wissenschaft gemacht. Nur durch dieses Prinzip. Das heißt nämlich, dass die Gesetze, die heute in der Natur gelten, zu allen Zeiten der Entwicklung gegolten haben. Die Gesetze, physikalischen, chemischen, astronomischen Gesetze oder wie auch immer, alles, was nur heute studierbar ist, in Physik und Chemie, in klassischen Naturwissenschaften, diese Gesetze haben zu allen Zeiten gegolten. Das ist das Aktualitätsprinzip. Jetzt muss man sich mal ganz klar machen, was dieses eigentlich bedeutet, welche Konsequenzen das hat. Aber damit hat er quasi einen wissenschaftlichen Boden geschaffen, auf den man jetzt alles bezogen hat. Wenn es sich damals so entwickelt hat, hat es sich aus denselben Gesetzen wie heute entwickelt. Das ist einfach eine Prämisse. Man hat gar nicht gesagt, das könnte ja auch anders gewesen sein. Die Gesetze müssen sich ja auch irgendwie entwickelt haben. Nein, so wie heute, so schon zu allen Zeiten. Das Aktualitätsprinzip. Damit ist Lyell zum Begründer der Geologie als Wissenschaft geworden. Und die meisten Namensgebungen in Bezug auf die ganzen geologischen Schichtenfolgen, die stammen von ihm. Da kommen wir noch drauf zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4207s Charles Darwin und der Entwicklungsgedanke 01:10:07] =====&lt;br /&gt;
Na ja, und dann taucht eine zweite Gestalt auf, da im 19. Jahrhundert. Und die heißt Charles Darwin. 1809 bis 1881. Charles Darwin. Auch ein Engländer, kein Schotte. Und der wollte ja Pfarrer werden. Und am Ende seines Lebens ist er auch fast wieder geworden. Und dieser Charles Darwin wurde dann Biologe und ist dann auf seine Weltreise nach Südamerika. Rund um Südamerika bis zu den Galapagos-Inseln. Und hat gesammelt, gesammelt, gesammelt. Alles auf sein Schiff gepackt, ist nach Hause gefahren und hat den Rest seines Lebens damit zugebracht, das zu ordnen und daraus sein System zu entwickeln. Und sein System bestand eben in der Begründung des Entwicklungsgedankens rein nach äußeren Merkmalen. Also worauf ich hinaus will ist, wie der Entwicklungsgedanke sich durch die Jahrhunderte seit der Neuzeit entwickelt. Im Bewusstsein sich einpflanzt der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4320s Darwins Evolutionstheorie 01:12:00] ======&lt;br /&gt;
Und so sucht Darwin nun mit all dem Material, was er da gesammelt hat, zu verfolgen, wie ein Organismus sich auseinander entwickelt hat. Er leitet den Entwicklungsgedanken aus den Organismen ab, die er da studiert hat, gefunden hat. Und begründet dann seine berühmte Theorie 1859: &amp;quot;The Origin of Species by Means of Natural Selection&amp;quot;, wie er das genannt hat, also die Entstehung der Arten aufgrund natürlicher Zuchtwahl. Das ist sein zentrales Werk und das begründet den Darwinismus. Der Darwinismus besagt nichts anderes, als dass sich die ganze Entwicklung von primitiven, sehr primitiven Organismen herleitet, stufenweise voneinander ableitbar, wenn man es genauer anatomisch verfolgt, bis herauf zum Menschen. Der Mensch ist das höchste Tier in der Tierreihe. Nur dass ihm leider bis zum Ende seines Lebens der endgültige Beweis gefehlt hat, nämlich der &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; zwischen Tier und Mensch. Dieser Missing Link, das hat ihn sozusagen die Zeit seines Lebens irritiert, dass er diesen letzten Übergang von den Primaten, also von den affenähnlichen bis herauf zum Menschen, doch nicht gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4441s Reaktionen auf den Darwinismus 01:14:01] ======&lt;br /&gt;
Diese darwinische Theorie hat sich unendlich verfeinert. Im 19. Jahrhundert waren Kämpfe in wissenschaftlichen Kreisen zwischen den Darwinisten und denjenigen, die mit aller Macht gegen diese Theorie opponiert haben. Diese Kämpfe sind nie ausgefochten worden, also sind nie gelöst worden, aber man ist darüber hinweggegangen. Heute gilt es als selbstverständlich, ähnlich wie das Aktualitätsprinzip von Lyell, wie selbstverständlich, dass das die Grundlage des Werdens der ganzen Schöpfung ist. Da gibt es nur ein paar Verrückte, heute in der Welt sind es die Kreationisten in Amerika, die sich streng an die Bibel halten und die Bibel interpretieren rein materialistisch und sagen, na ja, die Welt ist etwa 3500 v. Chr. entstanden. Die sogenannten Kreationisten halten sich ganz streng an die Bibel und interpretieren sie ebenso materialistisch wie der Francesco Redi den Aristoteles interpretiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gibt es natürlich jetzt Erdogan in der Türkei, der verbietet jetzt auch die Entwicklungslehre des Westens. Es darf nicht mehr in den Schulen gelehrt werden. Das widerspricht einfach dem Islam. Und das Interessante ist, wenn Sie das mal beobachten, der Islam kennt den Entwicklungsgedanken nicht. Das ist die Tragik des Islam. Das ist eine unendliche Tragik, dass seit 622, dem Marsch von Mekka nach Medina, seit der Zeit hat sich gar nichts verändert, sondern sie berufen sich immer auf diesen absoluten Ursprung und das ist es, verewigt. Da ist nichts mehr zu verwandeln. Wer sich erdreistet, dagegen anderer Meinung zu sein, der ist eigentlich von vornherein vom Teufel. Der muss bekämpft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist Darwin also der Begründer des Entwicklungsgedankens vom naturwissenschaftlichen Standpunkt, indem er streng die Erscheinungsformen der Organismen durch alle Evolutionszeiten der Erde verfolgt und mit einer gewissen Schlüssigkeit ableitet, wie ein Organismus sich aus dem anderen heraus entwickelt hat. Und man muss sehr aufpassen, dass man nicht diesem Gedanken glatt verfällt. Wenn man sich wirklich damit beschäftigt, würde man wirklich sagen, da ist doch ein hohes Maß an Schlüssigkeit in der ganzen Sache drin, wenn es auch dem &#039;&#039;Missing Link&#039;&#039; nicht gelungen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage Ihnen, Rudolf Steiner, der hatte in seinen jungen Jahren vor der Jahrhundertwende, mit seinem literarischen Frühwerk, findet sich ein Satz, dass man als moderner Mensch sämtliche Bilder von den Wänden hängen sollte, diese alten Schinken mit Vorfahrenbildern. Sollen wir alle abhängen und sollen zwei Bildnisse anhängen an die Wand, nämlich das von Darwin und von Lyell. Der hat sich derartig beschäftigt mit dem Lyell und auch mit dem Darwin und dann später mit dem Haeckel, dass er selber diese Menschen geworden ist. Der hat sich so hineinversetzt in deren Gedankengänge, um zu prüfen, wo sind da eigentlich die Grenzen, die sie erreicht haben. Also er hat die nicht einfach abgelehnt, weil sein eigener Ansatzpunkt war ja ein ganz anderer, auch schon in seinen jungen Jahren. Sondern er hat davon ganz abgesehen und hat sich hineingedacht in diese Geister und die Konsequenzen, die sich daraus ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4717s Ernst Haeckel 01:18:37] =====&lt;br /&gt;
Nun folgte ja dem Charles Darwin, also ich sage nochmal, der Darwinismus hat seine ganz großen Bedeutungen, aber in dem Augenblick, wo ich ihn auf das soziale Leben übertrage, da merke ich, wie katastrophal er ist. Solche Leute wie der Marx oder der Engels oder Lassalle oder wie sie alle hießen im 19. Jahrhundert, die großen Sozialtheoretiker, die haben sich alle auf Darwin berufen. Oder Lenin, ganz und gar. Stalin, ganz und gar. Die Ideologie war so stark, dass es gar keine Rolle spielt, wie viele Menschen hops gehen, über die Klinge springen müssen, nur damit diese Theorie stimmt. Also das ist nach wie vor ein großes Fragezeichen. Dann gab es einen Nächsten, das war der, ganz bekannt, aber das ist manchmal, ich weiß nicht, hat man einen Blackout. Das ist, ich sage es doch schon, ihr wisst es alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Was hat er denn so gemacht? -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hat den Darwin fortgesetzt und hat sozusagen noch wirklich in Deutschland den Darwinismus nochmal erweitert und vertieft und verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, der hat alles gemacht. Der war ein großer Embryologe. Also geboren ist er jedenfalls 1834 und gestorben 1919. Das ist, ich sage es doch wirklich, das gibt es gar nicht, Ernst Haeckel, Ernst Haeckel ist das! Ernst Haeckel. Und dieser Haeckel, der hat noch gelebt zu Rudolf Steiners Zeiten (Rudolf Steiner hat ihn hoch geschätzt). Der war der extremste Materialist, den man sich vorstellen kann. Und zwar deswegen, weil er den Materialismus zu seiner Weltanschauung gemacht hat. Ganz bewusst. Er war Monist. Der Monismus heißt, ich stehe zu dem, was ich denke. Wenn ich materialistisch denke, dann stehe ich auch dazu. Mit meinem vollen Menschsein verstehe ich mich in diesem Sinne, wie ich denke. Das hat Rudolf Steiner an Haeckel anerkannt, die Konsequenz, die er aus seiner eigenen Erkenntnis gezogen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=4931s Das biogenetische Grundgesetz 01:22:11] ======&lt;br /&gt;
Und trotzdem, Haeckel war ein ganz großer Embryologe und hat formuliert, schon in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts, das sogenannte [[w:Biogenetische_Grundregel|biogenetische Grundgesetz]]. Und das ist genial. Biogenetisches Grundgesetz. Das heißt, die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Kann man das verstehen? Die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung. Das heißt so viel wie, als individuelles Wesen, das sich jetzt, hier und jetzt ausgestaltet auf Erden, muss in dieser Ausgestaltung die gesamte Evolution noch einmal wiederholen. Und das hat er geprüft und untersucht, haarklein in der Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haeckelische Embryologie ist klassisch. Der hat wirklich die ganzen Entwicklungsstufen von der ersten Zellvermehrung durch alle Stufen hindurchverfolgt und gesagt, das ist ja nichts anderes als die Wiederholung der gesamten Stammesentwicklung der Menschheit beziehungsweise der ganzen Naturreiche. Also jeder Organismus wiederholt die ganze Stammesentwicklung in seiner Embryologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich der Gipfel des Entwicklungsgedankens. Er hat den Darwin einfach weitergeführt, dass er gesagt hat, kein Organismus ist primär schon einfach da, sondern er muss erstmal in seiner Embryonalentwicklung alle Stufen der Evolution noch einmal durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5054s Haeckel als Künstler 01:24:14] ======&lt;br /&gt;
Und der Haeckel war auch ein großer Künstler, der hat nämlich gemalt, gezeichnet, gemalt die ganze niedere Tierwelt, da gibt es also ganze Kartonblätter, mit einer solchen Präzision --das sind keine Fotografien-- von Protozoen, also nicht gerade die Nummuliten, sondern alle möglichen, es gibt ja einen unglaublichen Variationsreichtum dieser Protozoen. Entweder kalkschalig und mit Fortsätzen, so künstlerisch, also die Natur hat da sozusagen mit einer Fantasie gearbeitet im Zusammenhang mit der Entwicklung der Protozoen. Oder dann die Diatomeen, die haben eine Kieselschale, die hat er gemalt. Das ist absolut beispielhaft in der ganzen Entwicklung der Naturwissenschaft, dass einer mal quasi die niederen Naturreiche porträtiert hat. Das ist Ernst Haeckel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== [https://www.youtube.com/watch?v=Wg0GxZgUWY8&amp;amp;t=5122s Rudolf Steiners Würdigung von Haeckels Leistungen 01:25:22] ======&lt;br /&gt;
Und [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]] hat in Berlin, wo der Ernst Haeckel nun die Koryphäe schlechthin war, also da als Naturwissenschaftler, und wo dann Jubiläen waren und Geburtstage gefeiert wurden von Ernst Haeckel, hat er mehrere Vorträge gehalten bei diesen Versammlungen, indem er den Ernst Haeckel in höchste Höhen gehoben hat in Bezug auf seine wissenschaftlichen Leistungen. Und er hat ja mal geschrieben, die Zeit ist schon wieder um, hat er mal die Bemerkung gemacht, dass er die Geheimwissenschaft schreiben konnte, 1909-10, schreiben konnte, weil durch das Studium der Welträtsel von Ernst Haeckel, des großen materialistischen Humanisten, durch das Studium, der hat sich so hineingedacht in dieses Werk von Haeckel, dass er dazu die Möglichkeit gefunden hat, überhaupt aus der Geisteswissenschaft heraus die Geheimwissenschaft zu schreiben. Und dasselbe gilt, das muss ich ganz zuletzt noch kurz sagen, dasselbe gilt für die Anthroposophie insgesamt. Wo er die Bemerkung machte, ich konnte überhaupt erst die Anthroposophie als Geisteswissenschaft entwickeln, durch drei Menschen des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glossar ==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtzehntes Jahrhundert (siehe [[18. Jahrhundert]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ägyptisch-Chaldäisch-Babylonische Kultur|Altes Ägypten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] in dem &#039;&#039;&#039;alten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ägypten&#039;&#039;&#039; […] Die haben eine unglaubliche Kunst geschafft, ein unglaubliches Wissen gehabt in Bezug auf den Kosmos. Aber was die Erde da produziert hat, das interessierte gar nicht.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:27:19]]&lt;br /&gt;
[[Aktualitätsprinzip]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Aktualitätsprinzip&#039;&#039;&#039;, das ist so entscheidend. Damit hat er (&#039;&#039;[[Charles Lyell]]&#039;&#039;) die Geologie zur Wissenschaft gemacht […] Das heißt nämlich, dass die Gesetze, die heute in der Natur gelten, zu allen Zeiten der Entwicklung gegolten haben.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Aktualitätsprinzip 01:07:46|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 01:07:46]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Aristoteles]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] [[Francesco Redi]]. Der hat […] 1626 bis 1698 gelebt […] bis dato galt strikt, der Lehrsatz von &#039;&#039;&#039;Aristoteles&#039;&#039;&#039;, alles Leben entsteht aus dem [[Schlamm]]. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen […] jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem [[Ei]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:35:30]]&lt;br /&gt;
[[Aufklärung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Das [[18. Jahrhundert]] ist das Jahrhundert der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Aufklärung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das 18. Jahrhundert: Die Ära der Aufklärung und des Sammelns 00:44:00|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:44:00]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusstseinshaltung (siehe [[Bewusstsein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] 15. bis 16. Jahrhundert […] Jetzt ist eine &#039;&#039;&#039;Bewusstseinshaltung&#039;&#039;&#039; entstanden, dass die Menschen genau hingeguckt haben, wie das eine sich aus dem anderen entwickelt. Das hat man vorher gar nicht gemacht.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:35:30]]&lt;br /&gt;
[[Biogenetik|Biogenetisches Grundgesetz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…][[Haeckel, Ernst|Haeckel]] war ein ganz großer Embryologe und hat formuliert, schon in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts, das sogenannte &#039;&#039;&#039;biogenetische Grundgesetz&#039;&#039;&#039; […] Das heißt, die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das biogenetische Grundgesetz 01:22:11|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 01:22:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Boden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] aus diesem &#039;&#039;&#039;Boden&#039;&#039;&#039; heraus wächst, die gesamte Pflanzennatur, die wächst nur deshalb, weil dann noch unter dem Boden Erdentiefen sind und über dem Boden der ganze [[Kosmos]] sich ausweitet […] der Boden ist nur, sozusagen, die sinnfällige Haut der Erde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Carl von Linné]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Carl von Linné&#039;&#039;&#039; […] 1707 ist er geboren […] der große Pflanzensystematiker. Der hat nämlich jetzt all dieses, was man da an Fülle plötzlich gesammelt und dessen man bewusst geworden ist, das hat er jetzt systematisiert.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Carl von Linné und die Systematisierung der Natur 00:45:32|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:45:32]]&lt;br /&gt;
* „[[Goethe]], wenn er auf Reisen war, der hatte in der Tasche, seiner Reisetasche, das  Kompendium von &#039;&#039;&#039;Linné&#039;&#039;&#039; drinstecken. Da hat er Pflanzen studiert und so weiter.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Carl von Linné und die Systematisierung der Natur 00:45:32|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:45:32]]&lt;br /&gt;
Charles Lyell (siehe [[Lyell, Charles]] )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darwimismus (siehe [[Darwin, Charles]] )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Darwin, Charles]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…]1809 bis 1881. &#039;&#039;&#039;Charles Darwin&#039;&#039;&#039; […] ist dann auf seine Weltreise nach Südamerika […] bis zu den Galapagos-Inseln. Und hat gesammelt, gesammelt, gesammelt […] sein System bestand eben in der Begründung des Entwicklungsgedankens rein nach äußeren Merkmalen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Charles Darwin und der Entwicklungsgedanke 01:10:07|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 01:10:07]]&lt;br /&gt;
* „Der &#039;&#039;&#039;Darwin&#039;&#039;&#039;ismus besagt nichts anderes, als dass sich die ganze Entwicklung von primitiven, sehr primitiven Organismen herleitet, stufenweise voneinander ableitbar, wenn man es genauer anatomisch verfolgt, bis herauf zum Menschen. Der Mensch ist das höchste Tier in der Tierreihe.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Darwins Evolutionstheorie 01:12:00|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 01:12:00]]&lt;br /&gt;
* „[…] der &#039;&#039;&#039;Darwin&#039;&#039;&#039;ismus hat seine ganz großen Bedeutungen, aber in dem Augenblick, wo ich ihn auf das soziale Leben übertrage, da merke ich, wie katastrophal er ist […] Die Ideologie war so stark, dass es gar keine Rolle spielt, wie viele Menschen hops gehen […]&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ernst Haeckel 01:18:37|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 01:18:37]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Denudation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Denudation&#039;&#039;&#039; heißt, dass man am falschen Ort den Boden so bearbeitet hat, dass durch Staubstürme das ganze Erdreich abgetragen worden ist.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] [[Francesco Redi]]. Der hat […] 1626 bis 1698 gelebt […] bis dato galt strikt, der Lehrsatz von [[Aristoteles]], alles Leben entsteht aus dem [[Schlamm]]. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen […] jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem &#039;&#039;&#039;Ei&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:35:30]]&lt;br /&gt;
[[Embryologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Haeckel, Ernst|haeckelische]] &#039;&#039;&#039;Embryologie&#039;&#039;&#039; ist klassisch […] jeder Organismus wiederholt die ganze Stammesentwicklung in seiner Embryologie […] er muss erstmal in seiner Embryonalentwicklung alle Stufen der Evolution noch einmal durchlaufen. &amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das biogenetische Grundgesetz 01:22:11|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 01:22:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Empedokles]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die [[Vier Elemente|vier klassischen Elemente]] aus der griechischen Philosophie des &#039;&#039;&#039;Empedokles&#039;&#039;&#039; […] Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren […] wirkende [[Idee|Ideen]] […] wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine [[Landschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
[[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedanken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Der Mensch schaltet sich ein in diesen ganzen Werdeprozess, in den &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanken&#039;&#039;&#039;, in die Zukunft, indem er das alles erkennt, was er heute kaputt macht.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
* „Und es gibt keine &#039;&#039;&#039;Entwicklung&#039;&#039;&#039; ohne Tod. Leben und Tod, das sind die beiden Grundsäulen jeder Entwicklung. Stirb und Werde … .&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
* „[…] das war eine richtige Streiterei, eine kräftige wissenschaftliche Auseinandersetzung, weil plötzlich in dieser Zeit, der Mitte des [[18. Jahrhundert|18. Jahrhunderts]], in allen Menschen so etwas regsam wurde wie der &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;. Sie fragten, wie ist das entstanden? Wo kommt es her?&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Neptunisten und Plutonisten 00:52:23|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:52:23]]&lt;br /&gt;
* „[…] das 19. Jahrhundert. Also hier steht ganz zentral in dieser Zeit der [[Goethe]] drin […] er ist im eigentlichen Sinne der Schöpfer des &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedankens&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Eintritt ins 19. Jahrhundert: Der Entwicklungsgedanke als moderner Gedanke 01:02:44|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 01:02:44]]&lt;br /&gt;
* „Und ich möchte von hier aus nur sagen: der modernste Gedanke, den wir heute haben, das ist der &#039;&#039;&#039;Entwicklungsgedanke&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Eintritt ins 19. Jahrhundert: Der Entwicklungsgedanke als moderner Gedanke 01:02:44|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 01:02:44]]&lt;br /&gt;
Ernst Haeckel (siehe [[Haeckel, Ernst]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erosion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] [[Denudation]] und die sogenannte &#039;&#039;&#039;Erosion&#039;&#039;&#039; […] Das haben die Amerikaner am besten gekonnt, bis zum heutigen Tag […] Und dann hat man alles abgeholzt […] und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, [[Monokultur|Monokulturen]] angebaut […] Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen. Heute sind es zum Teil ganz arme Standorte geworden, nur durch Winderosion.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
* „In Brasilien weniger die Winderosion als vielmehr die &#039;&#039;&#039;Wassererosion&#039;&#039;&#039; […] vom Fuß der Pflanze bildet sich ein kleines Rinnsal. Und das ist der Anfang einer Erosion […] ist dann plötzlich ein Bachlauf geworden mit einer Erosionsrinne von zwei Meter Tiefe. Das geht so rasend schnell!&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}[[Geologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die Erde selber und die [[Landschaft]] wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; als Wissenschaft angenommen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „Was bildet die [[Gestein|Gesteine]]? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der &#039;&#039;&#039;Geologie [&#039;&#039;&#039;…]&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]] &lt;br /&gt;
* „Die [[Geomorphologie]] ist mit der &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Hydrogeologie&#039;&#039;&#039;. Das betrifft das ganze Gebiet der Gewässer, also Quellen, Quellhorizonte, Rinnsale, die sich zu Bächen vereinigen, Bäche, die sich zu Flüssen vereinigen und schließlich in Seen münden und aus den Seen dann als Ströme ins Meer strömen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
* „[…] ein sehr interessantes Kapitel ist, wie überhaupt erst das Bewusstsein der Menschen aufmerksam geworden ist auf das, was die irdische Grundlage hier auf Erden ist […] Die &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; als Wissenschaft hat sich im Wesentlichen erst seit dem 19. Jahrhundert entwickelt.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:27:19]]&lt;br /&gt;
* „[[Lyell, Charles|Charles Lyell]]. 1797 bis 1875 […] den kann man eigentlich im strengsten Sinne als den Begründer der &#039;&#039;&#039;Geologie&#039;&#039;&#039; als Wissenschaft nennen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Charles Lyell: Begründer der Geologie als Wissenschaft 01:05:22|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 01:05:22]]&lt;br /&gt;
[[Geomorphologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;Geomorphologie&#039;&#039;&#039; ist mit der [[Geologie]] engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
Georg Philipp Friedrich von Hardenberg (siehe [[Novalis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gestein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Was bildet die &#039;&#039;&#039;Gesteine&#039;&#039;&#039;? Wie lagern sie? Wie ist überhaupt die ganze Erdkruste durchformt von der Gesteinswelt? Das ist sozusagen das Schwerpunktgebiet der [[Geologie]] […]&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „Keinen &#039;&#039;&#039;Stein&#039;&#039;&#039; gibt es, der nicht ein bisschen [[Wasser]] enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
[[Goethe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039;, wenn er auf Reisen war, der hatte in der Tasche, seiner Reisetasche, das  Kompendium von [[Carl von Linné|Linné]] drinstecken. Da hat er Pflanzen studiert und so weiter.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Carl von Linné und die Systematisierung der Natur 00:45:32|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:45:32]]&lt;br /&gt;
* „Dieser [[Gottlieb Werner]], der war Professor in Freiberg im Harz […] Und ein unglaublicher Kenner der Gesteinswelt […] und er war befreundet mit &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039;. Und Goethe war ja nun an allem interessiert, und so eben auch an der [[Geologie]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Gottlieb Werner und die empirische Geologie 00:48:03|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:48:03]]&lt;br /&gt;
* „[…] man könnte sagen, den Geologen in &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; muss man entdecken. Aber der hat sich Zeit seines Lebens mit [[Geologie]] befasst.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Johann Wolfgang von Goethe 00:49:35|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:49:35]]&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; selbst hat eine Gesteinssammlung besessen von 18.000 Handstücken.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Johann Wolfgang von Goethe 00:49:35|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:49:35]]&lt;br /&gt;
* „[…] nehmen Sie mal das Gedicht &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot; von &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039;. Da formuliert er den [[Reinkarnation|Reinkarnationsgedanken]] also wunderbar, einzigartig …&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes wissenschaftliche Haltung zur Geologie 00:55:05|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:55:05]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; war ja Minister des Herzogs, und hatte die Aufgabe, jetzt diese Bergwerke wieder in Gang zu setzen, um die wirtschaftliche Lage des Herzogtums zu verbessern. Und wurde dann dadurch eigentlich immer intensiver interessiert an der [[Gestein|Gesteinswelt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes wissenschaftliche Haltung zur Geologie 00:55:05|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:55:05]]&lt;br /&gt;
* „Das ist &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; […] Naturforscher der Art. Es ging ihm nie darum, so einfach Erkenntnisse intellektuell anzurufen. [sondern] Wie steht ein Mensch seelisch, geistig zu dem, was er da wahrnimmt, was er da entdeckt.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes wissenschaftliche Haltung zur Geologie 00:55:05|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:55:05]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; hat sich dann in diese Auseinandersetzungen eingelassen mit den [[Neptunisten]] und den [[Plutonisten]]. Und kam dann irgendwann dazu, dass das alles ein bisschen Unsinn ist, die Art, wie die die Sache behandeln.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes Kritik an zeitgenössischen geologischen Theorien 01:00:32|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 01:00:32]]&lt;br /&gt;
* „[…] das [[19. Jahrhundert]]. Also hier steht ganz zentral in dieser Zeit der &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; drin […] er ist im eigentlichen Sinne der Schöpfer des [[Entwicklungsgedanke|Entwicklungsgedankens]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Eintritt ins 19. Jahrhundert: Der Entwicklungsgedanke als moderner Gedanke 01:02:44|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 01:02:44]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}[[Haeckel, Ernst]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Ernst Haeckel&#039;&#039;&#039; […] der hat noch gelebt zu Rudolf Steiners Zeiten (Rudolf Steiner hat ihn hoch geschätzt). Der war der extremste [[Materialismus|Materialist]], den man sich vorstellen kann.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ernst Haeckel 01:18:37|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 01:18:37]]&lt;br /&gt;
* „[…]&#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039; war ein ganz großer Embryologe und hat formuliert, schon in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts, das sogenannte [[Biogenetik|biogenetische Grundgesetz]] […] Das heißt, die Individualentwicklung ist die Wiederholung der Stammesentwicklung.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das biogenetische Grundgesetz 01:22:11|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 01:22:11]]&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;haeckelische&#039;&#039;&#039; [[Embryologie]] ist klassisch […] jeder Organismus wiederholt die ganze Stammesentwicklung in seiner Embryologie.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das biogenetische Grundgesetz 01:22:11|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 01:22:11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hydrogeologie (siehe [[Geologie]])&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kristall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] so haben alle &#039;&#039;&#039;Kristalle&#039;&#039;&#039; ganz charakteristische, von der Zusammensetzung abhängige Winkel, Kristallwinkel. Die spielen in der [[Mineralogie]] eine ganz große Rolle.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:40:02]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|L}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] wenn man dann einfach ein paar Schritte weiter geht, dann kommt man in den &#039;&#039;Taunus&#039;&#039;. Ein vollständig anderer Landschaftscharakter[…] Die [jede] &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; haben einen eigenen Charakter.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Einleitung - Verbindung von Geologie und biologisch-dynamischer Landwirtschaft 00:01:49|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:01:49]]&lt;br /&gt;
* „[…] fuhr dann da durch die südenglische &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Sussex&#039;&#039; und guckte mir diese Landschaft an. So etwas habe ich noch nie gesehen in meinem Leben […] Da habe ich mich umgeguckt, welche [[Stimmung|Stimmungen]] in einer solchen Landschaft gewaltet haben.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „Und dann kam ich nach Holland. Da habe ich die dortigen &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; kennengelernt: völlig flach, weicher. Und da habe ich gesagt, das ist doch typisch holländisch. […] dann kam ich nach Schweden […] da habe ich mal die Selma Lagerlöf gelesen und habe mir gesagt: […] genau diese Poesie findet man in dieser Landschaft. Und so war das für mich dann auch eine Art Studienobjekt geworden, mehr und mehr einfach einen Blick für Landschaften zu entwickeln.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039; haben einen [[Charakter]]. Das ist die Frage, woher kommt eigentlich dieser Charakter?&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und Volksseele 00:06:23|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:06:23]]&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die [[Vier Elemente|vier klassischen Elemente]] aus der griechischen Philosophie des [[Empedokles]] […] Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren […] wirkende [[Idee|Ideen]] […] wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
* „[…] die Erde selber und die &#039;&#039;&#039;Landschaft&#039;&#039;&#039; wird geprägt von &#039;&#039;Erde&#039;&#039; und &#039;&#039;Wasser&#039;&#039;. Und dieses Feld nun, dessen hat sich die [[Geologie]] als Wissenschaft angenommen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die [[Geomorphologie]] ist mit der [[Geologie]] engstens verbunden, die schildert nämlich die [[Landschaft|Landschaftsgestalt]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „[…] die &#039;&#039;&#039;Landschaftsgeschichte&#039;&#039;&#039;. Das erweckt Fragen, wie hat sich jetzt diese Gestalt an diesem Ort über die Zeiten hinweg so gebildet und nicht anders.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Geologie und Geomorphologie: Landschaftsgestalt, -Geschichte und -Entwicklung 00:12:24|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:12:24]]&lt;br /&gt;
* „Wir bewegen heute ganze &#039;&#039;&#039;Landschaften&#039;&#039;&#039;. Wir bauen da so ganze Berge ab mit Steinbrüchen, oder wo Eisenerz gewonnen wird.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsgeschichte (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsgestalt (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsstimmung (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftscharakter (siehe [[Landschaft]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Leonardo da Vinci]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Leonardo&#039;&#039;&#039;, der stammte aus Vinci […] da sind auch relativ junge [[Ablagerungen]], kalkschiefriger Art. Und da guckt er plötzlich auf den Boden und hebt die Steine auf […] guckt sie einfach an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen. Da sind Abdrücke oder [[Versteinerung|Versteinerungen]] von Tieren. Das hat ihn interessiert.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leonardo da Vinci als Pionier der Naturbeobachtung 00:32:35|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:32:35]]&lt;br /&gt;
[[Lessing, Gottfried Ephraim]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Gottfried Ephraim Lessing&#039;&#039;&#039;, der hat am Ende seines Lebens einen Aufsatz geschrieben, der heißt &amp;quot;Die Erziehung des Menschengeschlechts&amp;quot;. Den muss man einfach mal gelesen haben, das ist ein Stück Weltliteratur.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Deutscher Idealismus: Gottfried Ephraim Lessing 00:53:52|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:53:52]]&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Gottfried Ephraim Lessing&#039;&#039;&#039;, der hat am Ende seines Lebens einen Aufsatz geschrieben, der heißt &amp;quot;Die Erziehung des Menschengeschlechts&amp;quot; […] und da schildert er nun ganz zuletzt den [[Reinkarnation|Reinkarnationsgedanken]].  […] Der Begründer des Reinkarnationsgedankens in dieser Form ist Lessing.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Deutscher Idealismus: Gottfried Ephraim Lessing 00:53:52|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:53:52]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linné (siehe [[Carl von Linné]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lyell, Charles]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Charles Lyell&#039;&#039;&#039;. 1797 bis 1875 […] den kann man eigentlich im strengsten Sinne als den Begründer der [[Geologie]] als Wissenschaft nennen […] Der hat die [[Stratigraphie]] entwickelt.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Charles Lyell: Begründer der Geologie als Wissenschaft 01:05:22|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 01:05:22]]&lt;br /&gt;
* „[[Aktualitätsprinzip]], das ist so entscheidend. Damit hat er (&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Charles Lyell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;) die Geologie zur Wissenschaft gemacht […] Das heißt nämlich, dass die Gesetze, die heute in der Natur gelten, zu allen Zeiten der Entwicklung gegolten haben.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das Aktualitätsprinzip 01:07:46|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 01:07:46]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|M}}[[Menschheitsentwicklung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „…das hat [[Novalis]], der Dichter […] ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die &#039;&#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;&#039; ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
[[Mineralogie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] Nikolaus Steno. Aber der hieß eigentlich [[Niels Stensen]], das war ein dänischer Arzt. Und der lebte von 1638 bis 1686. Das sind die Vertreter des 17. Jahrhunderts. […] Das war der Begründer der &#039;&#039;&#039;Mineralogie&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:40:02]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Monokultur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] dann hat man alles abgeholzt, hat da einen tollen [[Ackerbau]] draufentwickelt, sehr kalkreiche Standorte auch, und binnen kürzester Frist, in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts schon, &#039;&#039;&#039;Monokulturen&#039;&#039;&#039; angebaut […] Und da kamen die Staubstürme und haben den ganzen Oberboden abgetragen.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Vom Menschen ausgelöste Denudation und Erosion 00:19:05|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:19:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Neptunisten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das 18. Jahrhundert war geprägt von zwei Theorien. Die Theorie der &#039;&#039;&#039;Neptunisten&#039;&#039;&#039; […] die haben gesagt, alles ist aus dem Wasser entstanden. Und haben sich auf [[Thales]] berufen […] Und dem gegenüber standen die [[Plutonisten]], die haben gesagt, alles ist aus dem Feuer entstanden.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Neptunisten und Plutonisten 00:52:23|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:52:23]]&lt;br /&gt;
* „[[Goethe]] hat sich dann in diese Auseinandersetzungen eingelassen mit den &#039;&#039;&#039;Neptunisten&#039;&#039;&#039; und den [[Plutonisten]]. Und kam dann irgendwann dazu, dass das alles ein bisschen Unsinn ist, die Art, wie die die Sache behandeln.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes Kritik an zeitgenössischen geologischen Theorien 01:00:32|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 01:00:32]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Novalis]] (Georg Philipp Friedrich von Hardenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „…das hat &#039;&#039;&#039;Novalis&#039;&#039;&#039;, der Dichter […] ausgesprochen in seinen Fragmenten, in dem er gesagt hat, &#039;&#039;die [[Menschheitsentwicklung|Menschheit]] ist auf einer Mission. Zur Bildung der Erde ist sie berufen&#039;&#039;.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Mission der Menschheit: Verantwortung für die Erde 00:22:54|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:22:54]]&lt;br /&gt;
[[Nummuliten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die [[Pyramiden|Pyramide]] von Saqqara […] wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet […] heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. &#039;&#039;&#039;Nummuliten&#039;&#039;&#039; sind [[Protozoen]]. Protozoen sind [[Ur-Tiere|Ur-Tierchen]], sind [[Einzeller]] […] Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:27:19]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Plutonisten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das 18. Jahrhundert war geprägt von zwei Theorien. Die Theorie der [[Neptunisten]] […] die haben gesagt, alles ist aus dem Wasser entstanden. Und haben sich auf [[Thales]] berufen […] Und dem gegenüber standen die &#039;&#039;&#039;Plutonisten&#039;&#039;&#039;, die haben gesagt, alles ist aus dem Feuer entstanden.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Neptunisten und Plutonisten 00:52:23|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:52:23]]&lt;br /&gt;
* „[[Goethe]] hat sich dann in diese Auseinandersetzungen eingelassen mit den [[Neptunisten]] und den &#039;&#039;&#039;Plutonisten&#039;&#039;&#039;. Und kam dann irgendwann dazu, dass das alles ein bisschen Unsinn ist, die Art, wie die die Sache behandeln.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes Kritik an zeitgenössischen geologischen Theorien 01:00:32|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 01:00:32]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Protozoen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die [[Pyramiden|Pyramide]] von Saqqara […] wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet […] heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. [[Nummuliten]] sind &#039;&#039;&#039;Protozoen&#039;&#039;&#039;. Protozoen sind [[Ur-Tiere|Ur-Tierchen]], sind [[Einzeller]] […] Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:27:19]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pyramiden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die Cheops-, Schäfrin- und Mykrinos-Pyramide auf Gizeh bei Kairo, oben auf dem Nilrand. Vorher noch die &#039;&#039;&#039;Pyramide&#039;&#039;&#039; von Saqqara […] wenn man da hinkommt und guckt sich da die Steine an, dann findet man, dass diese Steine ganz feine, runde, kreisartige Gebilde haben, fast auch wie Spiralen gebildet […] heute weiß man, dass es die sogenannten Nummuliten-Kalke sind. Nummuliten sind [[Protozoen]]. Protozoen sind [[Ur-Tiere|Ur-Tierchen]], sind [[Einzeller]] […] Ur-Formen des lebendigen, des tierischen Lebens.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Ein Blick auf die Geschichte der Geologie 00:27:19|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:27:19]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Redi, Francesco]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Francesco Redi&#039;&#039;&#039;. Der hat […] 1626 bis 1698 gelebt […] bis dato galt strikt, der Lehrsatz von [[Aristoteles]], alles Leben entsteht aus dem [[Schlamm]]. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen […] jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem [[Ei]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:35:30]]&lt;br /&gt;
* „Also dieser &#039;&#039;&#039;Francesco Redi&#039;&#039;&#039;, man nannte die [[Stablarven]], die er da entdeckt hat […]&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:35:30]]&lt;br /&gt;
[[Reinkarnation|Reinkarnationsgedanken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] [[Lessing, Gottfried Ephraim|Gottfried Ephraim Lessing]], der hat am Ende seines Lebens einen Aufsatz geschrieben, der heißt &amp;quot;Die Erziehung des Menschengeschlechts&amp;quot; […] und da schildert er nun ganz zuletzt den &#039;&#039;&#039;Reinkarnationsgedanken&#039;&#039;&#039;.  […] Der Begründer des Reinkarnationsgedankens in dieser Form ist Lessing.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Deutscher Idealismus: Gottfried Ephraim Lessing 00:53:52|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:53:52]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] nehmen Sie mal das Gedicht &amp;quot;Der Gesang der Geister über den Wassern&amp;quot; von [[Goethe]]. Da formuliert er den &#039;&#039;&#039;Reinkarnationsgedanken&#039;&#039;&#039; also wunderbar, einzigartig …&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Goethes wissenschaftliche Haltung zur Geologie 00:55:05|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:55:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schlamm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] [[Francesco Redi]]. Der hat […] 1626 bis 1698 gelebt […] bis dato galt strikt, der Lehrsatz von [[Aristoteles]], alles Leben entsteht aus dem &#039;&#039;&#039;Schlamm&#039;&#039;&#039;. Und dann hat er gesagt, das stimmt doch gar nicht. Da ist eine Welt zusammengebrochen […] jetzt stellt er fest, der Schlamm ist zwar da und drum herum, aber das Lebendige entsteht immer aus einem Keim, aus einem [[Ei]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:35:30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stablarven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Also dieser [[Francesco Redi]], man nannte die &#039;&#039;&#039;Stablarven&#039;&#039;&#039;, die er da entdeckt hat […]&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Francesco Redi und die Entstehung des Lebens 00:35:30|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:35:30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stein (siehe [[Gestein]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stensen, Niels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] Nikolaus Steno. Aber der hieß eigentlich &#039;&#039;&#039;Niels Stensen&#039;&#039;&#039;, das war ein dänischer Arzt. Und der lebte von 1638 bis 1686. Das sind die Vertreter des 17. Jahrhunderts. […] Das war der Begründer der [[Mineralogie]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Nikolaus Steno und die Grundlagen der Mineralogie 00:40:02|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:40:02]]&lt;br /&gt;
[[Stratigraphie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Lyell, Charles|Charles Lyell]]. 1797 bis 1875 […] den kann man eigentlich im strengsten Sinne als den Begründer der [[Geologie]] als Wissenschaft nennen […] Der hat die &#039;&#039;&#039;Stratigraphie&#039;&#039;&#039; entwickelt. &amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Charles Lyell: Begründer der Geologie als Wissenschaft 01:05:22|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 01:05:22]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|T}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Versteinerung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[[Leonardo da Vinci|Leonardo]], der stammte aus Vinci […] da sind auch relativ junge [[Ablagerungen]], kalkschiefriger Art. Und da guckt er plötzlich auf den Boden und hebt die Steine auf […] guckt sie einfach an und sieht, da sind Abdrücke von Pflanzen. Da sind Abdrücke oder &#039;&#039;&#039;Versteinerungen&#039;&#039;&#039; von Tieren. Das hat ihn interessiert.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Leonardo da Vinci als Pionier der Naturbeobachtung 00:32:35|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:32:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vier Elemente]] [nach [[Empedokles]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Erde, Wasser, Luft, Wärme. Das sind die &#039;&#039;&#039;vier&#039;&#039;&#039; klassischen &#039;&#039;&#039;Elemente&#039;&#039;&#039; aus der griechischen Philosophie des [[Empedokles]] […] Für ihn waren diese Elemente geistdurchdrungen, also nicht sinnlich wahrnehmbar. Das waren […] wirkende [[Idee|Ideen]] […] wo sozusagen aus dem Geistigen sich etwas im Physischen konfiguriert, und durch die Durchdringung dieses Geistigen, das formt im Wesentlichen eine [[Landschaft]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Landschaft und die vier Elemente des Empedokles 00:09:50|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:09:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Keinen [[Gestein|Stein]] gibt es, der nicht ein bisschen &#039;&#039;&#039;Wasser&#039;&#039;&#039; enthielte. Der nicht irgendwie mit dem Wässrigen in Beziehung stünde.&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Die Rolle der Hydrogeologie und das unsichtbare Wasser in der Erdkruste 00:16:18|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:16:18]]&lt;br /&gt;
Wassererosion (siehe [[Erosion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werdeprozess (siehe [[Entwicklungsgedanke]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winderosion (siehe [[Erosion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werner, Gottlieb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „…&#039;&#039;&#039;Gottlieb Werner&#039;&#039;&#039;. Der steht heute noch nicht mal in den Lexika drin, dieser Mensch. Er ist der Begründer eigentlich der [[Geologie]] vom rein empirischen Standpunkt aus. 1749 bis 1815 …&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Gottlieb Werner und die empirische Geologie 00:48:03|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:48:03]]&lt;br /&gt;
* „Dieser &#039;&#039;&#039;Gottlieb Werner&#039;&#039;&#039;, der war Professor in Freiberg im Harz […] Und ein unglaublicher Kenner der Gesteinswelt […] und er war befreundet mit [[Goethe]]. Und Goethe war ja nun an allem interessiert, und so eben auch an der [[Geologie]].&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Gottlieb Werner und die empirische Geologie 00:48:03|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:48:03]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}[[18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Das &#039;&#039;&#039;18. Jahrhundert&#039;&#039;&#039; ist charakterisiert dadurch, dass die Menschen fast besessen geworden sind, in Bezug auf das, was die Natur eigentlich an Geheimnissen birgt.„ [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das 18. Jahrhundert: Die Ära der Aufklärung und des Sammelns 00:44:00|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:44:00]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Das &#039;&#039;&#039;18. Jahrhundert&#039;&#039;&#039; ist das Jahrhundert der &#039;&#039;[[Aufklärung]]&#039;&#039;.„ [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Das 18. Jahrhundert: Die Ära der Aufklärung und des Sammelns 00:44:00|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:44:00]]&lt;br /&gt;
* „[…] das war eine richtige Streiterei, eine kräftige wissenschaftliche Auseinandersetzung, weil plötzlich in dieser Zeit, der Mitte des &#039;&#039;&#039;18. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;, in allen Menschen so etwas regsam wurde wie der [[Entwicklungsgedanke]]. Sie fragten, wie ist das entstanden? Wo kommt es her?&amp;quot; [[Düngung - 1. Vortrag von Manfred Klett, Vortragsreihe 2018#III. Ur-Ägyptische bzw. Chaldäisch-Babylonische Kultur: Beginn der Bodenbearbeitung 00:45:49||]] [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017#Neptunisten und Plutonisten 00:52:23|Klett, M und Gebhard, G. Geologie, 1. Folge, 2017, 00:52:23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;Folge  [[Geologie - 1. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|1]] - [[Geologie - 2. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|2]] - [[Geologie - 3. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|3]] - [[Geologie - 4. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|4]] - [[Geologie - 5. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|5]] - [[Geologie - 6. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|6]] - [[Geologie - 7. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|7]] - [[Geologie - 8. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|8]] - [[Geologie - 9. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|9]] - [[Geologie - 10. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|10]] - [[Geologie - 11. Folge mit Manfred Klett und Gunter Gebhard, 2017|11]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Dambe</name></author>
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