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| Name | Aktueller Text |
|---|---|
| V Deutsch (de) | Das außerbetriebliche Wirtschaften, das sich an die landwirtschaftliche Erzeugung anschließt, hat die Deckung der Bedürfnisse der Menschen nach Nahrung zum Ziel. In beiden Fällen sind die Bedürfnisse von willensartiger, also geistiger Natur.<ref>Die Bedürfnisse leben aus den Tiefen des Unbewussten des Leibes und aus den lichtvolleren Untergründen des seelisch-geistigen Erlebens auf. Sie wurzeln im Willen, in welchem der geistige Urgrund des Menschen, das Ich lebt. Im leiblichen Bedürfnis, z.B. Hunger und Durst, regt sich der Impuls, ein Ungleichgewicht in den leiblichen Organtätigkeiten auszugleichen. Das seelisch-geistige Bedürfnis strebt danach, sich aus der Bindung an die leiblichen Vorgänge zu lösen und sich frei in den Dienst ethisch-moralischer Ideale zu stellen. So ist seinem Inhalt nach das Bedürfnis ein Geistiges, sind die Mittel zu seiner Befriedigung eine Aufgabe des Wirtschaftens.</ref> Sie zu erfassen und über den Kreislauf des Wirtschaftens zu befriedigen, ist eine Aufgabe des gestaltenden Denkens. Im Wirtschaften ist das Phänomen, an das es anknüpft, das Bedürfnis. Innerbetrieblich artikuliert sich dieses in jedem Fall aus der Ganzheit des Betriebsorganismus. Man muss, um das Bedürfnis zu befriedigen, denkend in das lebendige Beziehungsgeflecht eintauchen, denkend jede Maßnahme auf Förderung oder Hemmung gewichten und denkend das Resultat durch die Tat dem Hoforganismus einverleiben. Die Natur befriedigt durch die ihr innewohnende Weisheit ihre Bedürfnisse selbst. In der Landwirtschaft prägt der Mensch zugleich |
| V Englisch (en) | The external economy — that which attaches itself to agricultural production — has as its aim the meeting of human needs for nourishment. In both cases the needs are of a will-like, that is to say spiritual, nature.<ref>Needs arise from the depths of the body's unconscious and from the more light-filled substrata of soul-spiritual experience. They are rooted in the will, in which the spiritual ground of the human being — the I — lives. In bodily need, hunger and thirst for example, the impulse stirs to compensate an imbalance in the functional activities of the bodily organs. The soul-spiritual need strives to free itself from its bondage to bodily processes and to place itself freely in the service of ethico-moral ideals. Thus needs are, by their content, spiritual in nature; the means of their satisfaction are a task of economic life.</ref> To comprehend them and to satisfy them through the cycle of economic life is a task of shaping thinking. In economic life, the phenomenon it connects with is need. Within the farm, this need articulates itself in every case out of the wholeness of the farm organism. One must, in order to satisfy the need, plunge thinking into the living web of relationships, weigh in thought every measure according to whether it promotes or hinders, and incorporate the result into the farm organism through the deed. Nature satisfies its needs through the wisdom inherent in it. In agriculture, the human being simultaneously shapes |
| V Spanisch (es) | El economizar externo a la explotación, que se añade a la producción agrícola, tiene como objetivo satisfacer las necesidades de los seres humanos en cuanto a la alimentación. En ambos casos, las necesidades son de naturaleza volitiva, es decir, espiritual.<ref>Die Bedürfnisse leben aus den Tiefen des Unbewussten des Leibes und aus den lichtvolleren Untergründen des seelisch-geistigen Erlebens auf. Sie wurzeln im Willen, in welchem der geistige Urgrund des Menschen, das Ich lebt. Im leiblichen Bedürfnis, z.B. Hunger und Durst, regt sich der Impuls, ein Ungleichgewicht in den leiblichen Organtätigkeiten auszugleichen. Das seelisch-geistige Bedürfnis strebt danach, sich aus der Bindung an die leiblichen Vorgänge zu lösen und sich frei in den Dienst ethisch-moralischer Ideale zu stellen. So ist seinem Inhalt nach das Bedürfnis ein Geistiges, sind die Mittel zu seiner Befriedigung eine Aufgabe des Wirtschaftens.</ref> Captarlas y satisfacerlas a través del ciclo del economizar es una tarea del pensar configurador. En el economizar, el fenómeno al que se enlaza es la necesidad. Dentro de la explotación, esta se articula en cada caso desde la integridad del organismo agrícola. Para satisfacer la necesidad, hay que sumergirse pensando en el vivo entramado de relaciones, ponderar pensando cada medida según si fomenta o inhibe, e incorporar pensando el resultado mediante la acción al organismo de la granja. La naturaleza satisface por sí misma, mediante la sabiduría que le es inherente, sus propias necesidades. En la agricultura, el ser humano imprime a la vez |






