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Aus BiodynWiki
Blattmetamorphose.[1] Sie bildet räumlich die Dynamik des in der Zeit verlaufenden Wachstums ab.
- Die Blattmetamorphose von den Basisblättern bis herauf gegen die Blüte ist am Beispiel Radies in Abbildung 18 wiedergegeben.
- Die grundständigen Formen zeigen auch im unteren Teil gefiederte, im oberen Teil rundliche, wenig gegliederte und gezähnelte Blattspreiten. Bei den Folgeblättern reduziert sich die Blattspreite mehr und mehr auf den oberen Teil. Sie ist dann stark gezähnelt und zunehmend lanzettlich spitz. Diese polare Blattgestaltung bei den Primär- gegenüber den Folgeblättern ist am Licht am schärfsten ausgeprägt. Sie verliert sich gegen den
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Tiefschatten, in welchem die Folgeblätter den Habitus der Primärblätter längere Zeit beibehalten (geringere Zähnelung, rundlichere Spreite).
- Derselbe Unterschied ergibt sich beim Vergleich der Mistkompostdüngung zur NPK. Erstere geht konform mit dem Einfluss des Lichtes, bei Letzterer ist die Blattumbildung ähnlich gehemmt wie bei den Pflanzen unter Beschattung.
- ↑ Wilhelm Troll: Allgemeine Botanik, Stuttgart 1959, 927 S.; Gerbert Grohmann: Die Pflanze, Berlin 2013, 448 S.; Jochen Bockemühl: «Bildebewegungen im Laubblattbereich höherer Pflanzen», Elemente der Naturwissenschaft Nr. 4: 7–23, 1966.






