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geht vollständig in die irdische Erscheinung auf. An ihrer Form erkennen wir unzweifelhaft die Schafgarbe, an der Stämmigkeit ihres Stängels, an der Auflösung der Blattspreite in eine geordnete Vielfalt speerartig sich aufteilender Fiederungen und an den in Weiß und Rosa aufstrahlenden Blütenschirmen, zu denen sich auf dem leicht gewölbten Blütenboden die trocknen, fest und konzentriert anmutenden Einzelblüten der Komposite versammeln. Das andere, der Stoff, der in der Erde als Kalium mit physikalisch exakt fassbaren Eigenschaften erscheint, verschwindet in den organischen Prozess, prägt diesem gewisse Eigenschaften auf, um dann von Blatt zu Blatt aufsteigend, in der Blüte dem Kosmos angenähert, in eine Art Keimzustand überzugehen. Man schaue auf den Blütenstand der Schafgarbe, man erblickt ein hohes Maß an irdisch-physischer Formdifferenzierung und gleichzeitig diese so willenlos dem Kosmos gegenüber sich öffnende Geste. Zuallermeist diese zarte, hingebungsvolle Geste, aber auch Farbe, Duft und Geschmack mögen als Hinweis darauf gelten, dass in der Blüte der Substanzprozess sich in ätherischer Verfeinerung kosmischen Zuständen annähert.