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Was vorher an Schafgarbenblüten, nach außen gerichtet, sich in willenloser Hingabe gegenüber dem Kosmos geöffnet hat, erfüllt jetzt einen Innenraum. Was vorher als Blase ganz im Dienste eines Innenorganismus stand, in ihrer Form eine Schöpfung des vergangenen, in ihrer Substanz ein Abbild des gegenwärtigen Kosmos, ist jetzt Gegenstand der Außenwelt. Die Blase ist eine Bildung des Astralleibes des Hirsches. Ist sie dem Hirsch entnommen, fehlt ihr der Astralleib. An dessen Stelle treten, in der Exposition des Präparates gegenüber dem Umkreis, die Einstrahlungen des «Weltenastralleibs» (Kosmos). Mit diesem ersten Schritt der Präparation vollzieht sich eine erste Umstülpung der Funktion der Blase. Naturhaft ist die Blase ein Organ des Stoffwechselgeschehens, jetzt wird sie als ein Gegenstand in Raum und Zeit in ihrer substanziellen Beschaffenheit zu einer Art Sinnesorgan gegenüber dem Kosmos. Andererseits gelangen die Blüten, die naturhaft sich willenlos nach außen öffnen, in die innere Sphäre eines Organs, das vom tierischen Organismus so gestaltet ist, dass es seinen Inhalt willenhaft mit bewahrenden Kräften durchsetzt.