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Über das Wesen des Wasserstoffs im Zusammenhang mit Phosphor und Schwefel lässt sich zusammenfassend Folgendes anmerken: Der Wasserstoff wurde charakterisiert als Repräsentant des Feuer-Elementes bzw. des Wärmeäthers. Dem Wasserstoff ist Wärme und Licht noch einverwoben. Auf dem Weg durch die Evolutionsstufen zur Erde hin[1] und der Materialisation schließlich zum «Erdig-Festen» hat sich das Warme zum Schwefel verdichtet und das Lichthafte zum Phosphor. Der Schwefel ermöglicht mit der Wärme Beweglichkeit/Wachstum im Stofflichen – ohne Schwefel kein Stoffwechsel –, während der Phosphor Formen schafft und auf der Stufe des menschlichen Bewusstseins das Stofflich-Geformte im Bild zum Gedanken werden lässt. Licht wird im seelischen Prozess als Gedanke erlebt. Tritt dieser ins Bewusstsein, formt er sich in der Sprache zum Wort, zur Grammatik.

  1. Rudolf Steiner: Die Geheimwissenschaft im Umriss, GA 13, Dornach 1989.