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Bezüglich des reichen Beziehungsgeflechtes eines gesunden landwirtschaftlichen Betriebes wurde diese schöpferische Ganzheit, abgeleitet vom Menschen, als Organismus, als Leib der landwirtschaftlichen Individualität angesprochen. Die Natur stellt diesem Organismus, als das «Was», den ganzen Reichtum ihrer beziehungsvollen Schöpfung zur Verfügung; das «Wie» aber, wie diese Schöpfung zum höheren Ganzen des Betriebsorganismus zu komponieren ist, sagt einem die Natur nicht. Das muss intuitiv als lebendige Idee im Menschen aufleuchten. Die Synthese aus dem «Was» und dem «Wie» ist ein künstlerischer Akt. Er spielt sich einerseits im inneren Erleben des persönlichen Verhältnisses ab, das man zu den Dingen und Wesen des Hofganzen aufbaut. Andererseits findet sich der künstlerische Akt in dem, wie sich – aus den im Geiste gefassten Ideen – die landwirtschaftliche Individualität bzw. ihr Leib, der Hoforganismus, in Organe sowie maßvolle und vernunftvolle Beziehungsverhältnisse gliedert.