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Die Wesenserfüllung ist ein makrokosmisches Geschehen und zugleich eines, in das einzugreifen im guten, aufbauenden, oder im bösen, zerstörerischen, Sinne heute und fortan in die Freiheit des Menschen gestellt ist. Aus den instinktiven Bewusstseinszuständen älterer Menschheitsepochen sind Eingriffe geschehen, die zur Entwicklung des Kulturbodens, der Kulturpflanze und der Haustiere geführt haben (vgl. Kap. «Die urpersische Kultur», S. 42 ff.). Der Stempel, der durch diese Kulturleistungen den Naturdingen und -wesen aufgeprägt worden ist, trägt bereits einen «individualisierten», standortspezifischen Charakter. Dieser steigert sich mit dem Erwachen des Ich, ein Impuls des Christentums, der im Mittelalter zur Herausbildung der Dorfschaften mit Mittelpunkt und Umkreis führte. Heute stehen wir in einer grundlegenden Wende, nämlich der Verlagerung des Mittelpunktes von außen nach innen. In dem Maße, in dem sich die Geistseele erkennend und handelnd in die makrokosmischen Zusammenhänge hineinstellt und ihr Tun mit diesen in Einklang bringt, in eben diesem Maß weitet sich die Individualität des Menschen und prägt sich «wesenserfüllend» dem Hofganzen ein. Damit ist eine Entwicklung in die ferne Zukunft vorgezeichnet: «Wir müssen uns überhaupt darüber klar sein, dass das landwirtschaftliche Gebiet mit dem zusammen,