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Der Ätherleib kommt also allen belebten Geschöpfen zu, ist aber nicht als ein Gebilde im Raum vorzustellen. Nicht die im Raum wirkenden physischen Gesetze grenzen ihn ab, sondern er bildet sich zu einem «Zeitenleib» durch Kräfte, die von jenseits von Zeit und Raum aus der höheren Sphäre des Seelisch-Astralen einstrahlen. Die Kräfte des Ätherischen sind rein funktioneller Natur.[1] Sie sind allgegenwärtig und bilden in unermesslicher Vielzahl, aus dem Umkreis einströmend, gleichsam die Grundsubstanz des Kosmos. Das Seelisch-Astrale vermittelt ihnen die Richtung ihres Wirkens; es macht sie zu bildenden, formschaffenden Kräften, die sich zu einer Ganzheit, zu einem Ätherleib zusammenschließen und, im Stoffgebiet des Irdischen, Leben entzünden und in die physisch-sinnlichen Formen sprießen lassen. Der
- ↑ Hermann Poppelbaum: Ebd.






