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Translations:Manfred Klett: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst/113/de
Die sogenannten «nachatlantischen Kulturzeitalter» – geologisch: Holozän– nahmen ihren Anfang nach dem Rückzug der Eisbedeckungen in Europa und der Gebirge Mittelasiens unter Hinterlassung gewaltiger Schuttdecken und Lössablagerungen, die jeweils Ausgangsmaterial der Bodenbildungen bis zum heutigen Tag wurden. Im Alten Testament sowie in den Mythen der Völker wird auf die «große Flut», auf die Sintflut, verwiesen. In diesem mythischen Bild wurde der Untergang des sagenumwobenen Kontinents Atlantis am Ende der atlantischen Periode – geologisch Tertiär und Quartär– sowohl erd- wie bewusstseinsgeschichtlich festgehalten. Als Erste der nachatlantischen Kulturzeitalter blühte die «urindische Kultur» im achten bis sechsten Jahrtausend v.Chr. auf.<ref>Rudolf Steiner: Die Geheimwissenschaft im Umriss, GA 13, Dornach 1989, S. 273 ff. – Eine Datierung der nachatlantischen bzw. nacheiszeitlichen Kulturepochen wird umso eher möglich, je weiter sie fortschreitend in historischen Dokumenten Konturen gewinnen. Diese aber sind nur der äußere Ausdruck einer jeweils vorherrschenden Bewusstseinsverfassung der Menschen ihrer Zeit.






