Translations:Manfred Klett: Von der Agrartechnologie zur Landbaukunst/122/de

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Naturwachstum» gestaltete.[1] Das war in den ein überreiches Pflanzen- und Tierleben bergenden Gebieten der aus dem Himalaya hervortretenden Flüsse Brahmaputra, Ganges und Indus der Fall. Das Zusammenwirken der vier Elemente, Erde, Wasser, Luft und Wärme, war von solch juveniler, sich in den Rhythmen des Jahreslaufes erneuernder Kraft, dass es nur wenig an Zuwendung bedurfte, sie den Bedürfnissen der damaligen Menschen dienstbar zu machen. Der Urinder war der Kontemplation hingegeben. Die physischsinnliche Welt war ihm fremd, er suchte die Beziehung zu seiner Heimat im Geist aufrechtzuerhalten.

  1. Rudolf Steiner: Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft, GA 327, Vortrag vom 10. Juni 1924, Dornach, 1999 S. 44: «dass der Erdboden eine Art Organ ist in dem Organismus, der sich im Naturwachstum überall zeigt, wo eben ein solches Naturwachstum ist.»