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Die Anwendung
Nachdem die beiden Präparate vom Zustand des Festen in jenen des Flüssigen übergeführt wurden, werden sie unmittelbar danach in die Luft versprüht, der Hornmist mehr grobtropfig auf den Boden, der Hornkiesel mehr als feintropfiger Nebel auf die Pflanzen (Abbildung 25, S. 350). Dazu werden entsprechende Geräte eingesetzt, die mit geringem Druck und geringer Fördermenge arbeiten (40 bis 60 Liter pro Hektar oder auch weniger). Es liegt nahe, in diesem Vorgang nur den Aspekt der notwendigen Verteilung zu gewichten. Was aber real geschieht und der Anschauung zugänglich ist, ist die Auflösung der im rhythmischen Wechsel bewegten Flüssigkeit in einen dem Element der Luft sich öffnenden Zustand, das heißt einer ins Grenzenlose sich weitenden Oberfläche in der Tropfenform. Die Kräftekonstellation, die im Augenblick der Anwendung – zum Beispiel morgens anders als abends – über Acker, Weide, Garten und Obstland in Luft und Wärme und Licht waltet und als Stimmung empfunden werden kann, prägt sich jener Kräftekonstellation ein, die im Zeitenstrom der vorausgegangenen Präparationsschritte sich in jedem Tröpfchen konzentriert hat. Durch die Auflösung des gerührten Wassers in feinste Tropfen entsteht eine Vielzahl von Zentren und, zur Luft hin, von peripheren Grenzflächen, die sich in ihrer Gesamtheit ins Unermessliche vergrößern. Die Hautmembran jedes Tröpfchens flimmert in dem es umstrahlenden Licht in allen Farben und ist, polar zur einsaugenden Kraft des Rührwirbels, an den Grenzflächen seiner Kugelgestalt allseitig den im Element der Luft wirksamen Umkreiskräften offen.








