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die verwandt sind den Nerven-Sinnes-Prozessen im menschlichen Haupt (Abbildung 25, S. 350). Es hat diese düngenden Kräfte während des Ruhens der Hörner in der Wintererde aufgenommen, in der Zeit, wo sie naturhaft am intensivsten im Innern der Erde wirken. Wir haben deshalb im Hornmist einen «Winterkräftedünger» zur Verfügung, der polar zur Winterzeit beliebig entsprechend den Saatzeiten der Kulturpflanzen vom Frühjahr über den Sommer bis zum Herbst einsetzbar ist. Der stoffwechselaktive Kuhmist hat sich in einen sinnesaktiven Dünger gewandelt, der die Eigenaktivität der Wurzel gegenüber dem bloß Mineralischen des Erdreiches kräftigt. Er «erzieht» die Sinnesfähigkeit der Wurzel, die beispielsweise im Mineraufschließungsvermögen zum Ausdruck kommt – «die Wurzel der Pflanzen […]: Es ist ein Auge, aber ein schlechtes Auge.»[1] Diese Tatsache spiegeln experimentelle Untersuchungen, die zeigen, dass die Wurzel arttypischer wächst, sich feiner verzweigt, vertikal tiefer in den Boden vordringt und damit sich ein größeres Bodenvolumen erschließt.

  1. Rudolf Steiner: Die Schöpfung der Welt und des Menschen. Erdenleben und Sternenwirken. Über die Gerüche, GA 354, Vortrag vom 24. August 1924, Dornach 2000, S. 154.