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Nach außen geht aus dem Kambium das Zellgewebe der Siebröhren (Phloem) hervor. Es leitet die Assimilate in alle nicht ergrünenden Teile des Baumes. An dieses schließt sich das Rindengewebe oder der Bast an. Die Außenhaut oder Epidermis schließlich bietet Schutz vor Wind und Wetter. Sie bringt die Form der Pflanze zur Erscheinung. Die Rinde beherbergt verschiedene Zellgewebe, die teils Chlorophyll enthalten, also Licht absorbieren, sowie Einzelzellen, die in ihren Vakuolen Kalziumoxalatkristalle bilden. Insgesamt herrscht in der Rinde eine intensive, gestaute und in die Form strebende Stoffwechseltätigkeit. Blütenverwandte Substanzen, aromatische Verbindungen, wie Gerbsäuren und deren Derivate, werden gebildet. Im Bilde der Dreiheit von Sal, Merkur und Sulfur kann man im Querschnitt des Stammes, in der dünnen, überaus belebten Hülle der Rinde, ein zusammengedrängtes, gestautes, merkuriales Sprosswachstum erkennen, das sich nicht in Trieb und