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erst dann wieder Gewicht, wenn man bedenkt, dass bei den Haustieren ihre Entstehung, ihre Seelenoffenheit gegenüber dem Menschen, ihre Fähigkeit, ihm Dienste zu leisten, Schöpfungen des Menschen sind. Die Haustierheit verdankt ihr Sein und wird ihre Zukunft haben durch die Zuwendung und Liebe des Menschen. Diese sind es, die dem Tier fortdauernd etwas geben, was es von Natur aus nicht hat. Und diese Gabe ist es, die sich der Leibesbildung des Haustieres bis in die physische Ausgestaltung des Knochensystems eingebildet hat. Wie die Eiche dem Kalzium in der Rinden-Borke eine ideale Struktur verleiht, so das Kalzium und seine Verbindungen im nahezu toten Schädelknochen durch das Haustier. Daran knüpft sich die Frage: Wie steht es diesbezüglich mit den hybridisierten oder genetisch manipulierten und digital gehaltenen Nutztieren? Kann einem solchen Nutztierschädel noch die Qualität eines Haustierschädels zugesprochen werden? Das Haustier muss seiner einzigartigen Wesenheit nach neu erkannt werden. Durch Geist und Hand des Menschen muss es fortdauernd aus seinem bloßen Tiersein ein Stück weit herausgehoben werden. Dies ist nicht bloß eine Züchtungsfrage, wie sie heute verstanden wird, sondern eine solche der Erziehung. Das Haustier bedarf einer Erziehung, um Haustier zu werden, wie der Mensch eine solche braucht, um Mensch zu werden. Diese Erziehung des Tieres zur Haustierheit in bewusster und wesensgerechter Art zu praktizieren, ist eine Kunst, die das Tier über seine naturvererbten Instinkte hinaushebt. Das Haustier verzichtet gewissermaßen auf die weisheitsvollen Instinkte seiner Wildform. Es liegt in der Verantwortung des Menschen, diesen Verlust mehr als auszugleichen. Weil das Tier kein Ich hat, bedarf es der erzieherischen Ich-Führung durch den Menschen. Dies erfordert heute, nachdem die traditionellen Praktiken der bäuerlichen Mensch-Tierbeziehung hingeschwunden sind, einer Tierwesenserkenntnis, durch die die Nutzung selbst wieder einen Erziehungswert gewinnt. Der biologisch-dynamischen Tierhaltung liegt dieser Ansatz zugrunde. Wo in diesem Sinne eines vertieften Verständnisses an dem Haustiersein und -werden gearbeitet wird, wird man erwarten, solche Schädel zu finden, die für die Zubereitung des Eichenrindepräparates die ihnen zugedachte Aufgabe erfüllen. Die Identität von Nutzung und Erziehung war einst anschaulich in der Pferdehaltung, zum Beispiel bei den vor den Wagen oder Pflug gespannten Arbeitspferden. Nachdem sie ihr Pferdeleben lang zügelgeführt ihre Arbeit getan hatten, benutzte man im biologisch-dynamischen Landbau gerne ihre Schädel für die Präparation. Das Arbeitspferd hat (vorläufig?) ausgedient. Gebräuchlich ist heute im Allgemeinen der Schädel der Kuh, die dann auch, bei rechtzeitiger Schlachtung im Herbst, die Organhüllen für








