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Die Baldrianblüten werden im Erreichen der größten Blütenfülle der Trugdolde im Juni/Juli gepflückt und sogleich durch ein entsprechendes Gerät (Reißwolf) zerquetscht. Dabei tritt der Zellsaft, einschließlich der ätherischen Öle, aus dem Zellplasma und den Zellvakuolen aus. Er wird in einer Obstpresse vom verbleibenden Treber getrennt. Letzterer wird mit ca. ebenso viel an Wasser versetzt, als im ersten Durchgang an Blütensaft gewonnen wurde. Diese Maische bleibt einen Tag stehen und wird dann erneut gepresst. Man erzielt durch das zweimalige Auspressen aus 2 bis 3 kg Blüten ca. 1 l Presssaft. Er wird in Flaschen abgefüllt und unterliegt einer Milchsäuregärung. Die dabei entstehenden Gase müssen entweichen können. Nach ca. 6 Wochen Gärzeit werden die Flaschen mit Korken oder Gummimanschetten verschlossen. Zu viel Sauerstoffzutritt führt zu Fehlgärungen, durch die das