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Hinsichtlich der Anwendung des Blütensafts verweist Rudolf Steiner darauf, dass er «sehr stark» in warmem Wasser verdünnt werden soll.[1]Die Angaben, die der Geistesforscher als Richtschnur für das konkrete Handeln macht, können nicht genau genug genommen werden; sie gelten Wort für Wort. Sie sind in Ideenformen gebrachte Ergebnisse übersinnlicher Geistesforschung und sind Hinweise, die dem Weg der Willenshandlung vorausleuchten, diesen aber nicht in Regeln festlegen. Man muss sich die Freiheit bewahren, diese Ideenformen immer wieder neu in ihren großen Zusammenhängen zu denken. Und, je mehr man sich darum bemüht, desto freier wird man das im Geist Erfasste auch in der Praxis sachgemäß ausführen. Die geisteswissenschaftlichen Ideen begründen eine neue Experimentierkunst in der Praxis; aus dieser erwächst das so notwendige «persönliche Verhältnis», das den ideengetragenen Willensweg tiefer in die Geistwirklichkeit hineinführt, als dies die wissenschaftlich-technologischen Errungenschaften vermögen, die heute von außen die landwirtschaftliche Praxis dirigieren.

  1. Rudolf Steiner: Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft, GA 327, Vortrag vom 13. Juni 1924, Dornach 1999, S. 139.