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Die Beziehung des Baldrians zum Element der Wärme und ihres übersinnlichen Kräftekorrelats, dem Wärmeäther, hat auch außerhalb seiner Funktion als Düngerpräparat Eingang in die biologisch-dynamische Praxis gefunden; so bei der Gefahr von Spätfrösten im Mai. Unmittelbar vor deren Eintreten kann durch Feinverneblung des Baldrianextraktes, in der Verdünnung von 1ml auf 1l Wasser, eine Wärmehülle über die Obstblüte sowie über gefährdete Gemüsesaaten gelegt werden; sie verhindert Frostschäden bis zu zwei bis drei Minusgraden.[1] Auch zur allgemeinen Pflanzenkräftigung im Gemüsebau wird es in der Verdünnung von 10 bis 30 Tropfen Baldrianpräparat auf 3 l Wasser empfohlen. Im Weinbau hat das Baldrianpräparat besondere Schätzung erfahren.[2]

  1. Krafft von Heynitz, Georg Merckens: Das biologische Gartenbuch, Stuttgart 1994, 351 S.
  2. Pierre Masson: Gartenbau und Landwirtschaft biodynamisch, Aarau 2015, 224 S.