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Translations:Benutzer:Arian/Klett-Mini-Test/1613/de
oder in den Worten Rudolf Steiners: dass der «Saft der Baldrianblüte» den Dung «anregt dazu, sich gegenüber demjenigen, was man Phosphorsubstanz nennt, in der richtigen Weise zu verhalten».[1] Diese Anregung ist überall dort notwendig, wo organische Materialien verrotten, und dies ist bei aller Dungzubereitung der Fall. Bei dem autolytischen Zerfall und der mikrobiellen Zersetzung der anfallenden pflanzlichen und tierischen Rückstände zerfällt die kompositionelle Ordnung, in deren Dienst die Phosphorsubstanz stand. Das resultierende Chaos der ihrer Trägerschaft beraubten Stoffe tendiert nun dazu, dass diese Stoffe aus dem Leben heraus in den Zustand des Anorganischen zurückfallen. Diesen Todesprozess abzufangen, besorgt die Natur bis zu einem gewissen Grad mit der Bildung stabiler Humusformen selbst. Dieser Prozess spielt sich im Feucht-Wässrigen ab und wird vor allem von den Mondkräften beherrscht. Er bedarf bei der kompakten Massierung organischen Materials im Dung- und Komposthaufen sowie in der Jauche- und Güllelagerung der genannten Steuerungsmaßnahmen durch die Hand des Menschen.
- ↑ Rudolf Steiner: Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft, GA 327, Vortrag vom 13. Juni 1924, Dornach 1999, S. 139.








