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in ihm. Nicht anders ist es für den Landwirt, auf welches Ziel auch immer er seine Tätigkeit gerade richtet. Verfolgt er das Ziel, den Acker zu bestellen, braucht er Pflug, Grubber und Egge, um das Saatbeet herzurichten; ebenso verhält es sich bei der Pflege der Kulturen bezüglich Striegel und Hacke und weiter bei der Ernte, wo es um eine rasche, sichere und bodenschonende Bergung geht. Das Ideenbild, das den Landwirt zu allen diesen Tätigkeiten anleitet, lebt in ihm, und der Acker, die Pflanzen, die Witterung etc. sagen ihm, was zu tun ansteht, so, wie der Stein dem Bildhauer sagt, wie und wo er den Meißel ansetzen muss und wie kräftig der Schlag sein soll. Da der Landwirt aber mit der belebten und beseelten Natur Umgang pflegt, also mit Wesenhaftem, das sich selbst die Form gibt und zum Kunstwerk macht, ist sie für den Landwirt auf der Stufe des Handwerks die große Lehrmeisterin. Was der Landwirt braucht, ist eine Wissenschaft von den Quellen, aus denen seine Lehrmeisterin schöpft und schafft, ob im Acker- und Gartenbau, in der Vieh- und Weidewirtschaft, im Obst- und Waldbau und der Landschaftsgestaltung. Es muss eine Wissenschaft sein von dem immerfort Werdenden und Sterbenden, die notwendig das Ziel des Landwirts bestimmt. Und seine Kunst besteht dann darin, aus der erlebten Weisheit, der gefühlt-wissenden Wahrheit, durch seine handwerkliche Arbeit die beziehungsvollen Zusammenhänge zu schaffen, durch welche in aller Vielfalt die Kulturpflanzen, die Haustiere und die Kulturböden sich idealtypisch entfalten können. Die Kunst des Handwerks stellt sich in der Landwirtschaft weitestgehend in den Dienst der Natur. Sie ist ein Wetteifern mit dem, was die Natur als die große Künstlerin ihres Schöpfungswerkes vorgibt. Es geht darum,








