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Auf dieser Stufe ist die Natur nur noch sehr bedingt die Meisterin. Was sie lehrt, sind Beziehungszusammenhänge zwischen den Dingen und Wesen der Natur, zum Beispiel die Koexistenz von Blüten und Insekten, die Beziehung zwischen Regenwurmtätigkeit und Bodenfruchtbarkeit, die Vergesellschaftung von Tieren und Pflanzen zu Biotopen etc. In diesen Beziehungsgeflechten waltet Vernunft, lebt unsichtbar ein übergeordnetes Ganzes, das sich in der Sinneswelt in einer Summe von Einzelerscheinungen auseinanderlegt. Diese Ganzheit tritt sinnlich nirgends in der Natur in Erscheinung, sondern nur im Menschen, der dieses wesenhaft Ganze als sein Ich in sich trägt. Der Mensch hat die Möglichkeit, auf dem Wege voranschreitender Selbsterkenntnis, sich als Geistwesen zu erkennen und mit dieser Fähigkeit auch erkennend in das unoffenbare Ganzheitswesen vorzudringen, das im Tier-, Pflanzen- und Mineralreich sich in dem weisheitsvollen Beziehungsreichtum offenbart.