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Einführung in die anthroposophische Ernährung - ein Vortrag von Petra Kühne, 2026
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Transkription des Vortrags vom 13. Januar 2026
+++ Dieser Text ist eine automatische Transkription und muss noch von Hand überarbeitet werden. Du kannst hier gerne MitTun +++

Begrüßung und Vorstellung 00:00:27
Guten Morgen. Ich möchte Sie schön begrüßen heute für unsere erste Einheit zur Ernährung aus anthroposophischer Sicht. Mein Name ist Petra Kühne, ich bin Ernährungswissenschaftlerin und leite den Arbeitskreis für Ernährungsforschung, der hier auch in Baden-Württemberg in der Stadt zu Hause ist. Ich habe zwei Einheiten bei Ihnen heute und dann nochmal in 14 Tagen ungefähr über Ernährung und will ein paar Grundlagen zu den anthroposophischen Hintergründen der Ernährung, aber auch zu einzelnen Lebensmittelgruppen bringen. Das kann ich gleich noch ein bisschen ausführlicher sagen.
Es wäre jetzt ganz schön, dass ich einen ganz kleinen Eindruck von Ihnen kriege, wenn Sie sich kurz vorstellen. Wenn ihr euch kurz vorstellt, also einfach den Namen sagen, wo ihr herkommt. Interessant ist immer für mich, in welcher speziellen Branche, also Landwirtschaft, Gärtnerei, Hauswirtschaft, weiß ich was es noch gibt, Waldwirtschaft oder so. Das ist eigentlich immer ganz interessant. Wenn ich es so richtig verstanden habe, sind die meisten im Gemüsebau und alle, die Stall gesagt haben, das sind Kühe oder Rinder oder hat jemand Ziegen oder Schafe? Ziegen, doch ein paar Ziegen.
Ernährungstrends und aktuelle Entwicklungen 00:02:28
Ich wollte mit etwas ganz Aktuellem beginnen. Ernährung ist ja ein unglaublich vielschichtiges Gebiet und in den letzten Jahren haben sich da auch große Änderungen in der Wissenschaft, in der Anwendung und so weiter vollzogen. Es ist viel bedeutsamer geworden, was Ernährung mit einem macht. Dass die Ernährung auf den gesamten Körper wirkt, also nicht nur satt macht und nicht nur am Leben erhält, sondern dass das auch noch viel tiefgreifende Wirkung hat. Da werden wir auch ein bisschen drüber sprechen.
Eine Umfrage zu Ernährungsgewohnheiten 00:03:02
Ich wollte eigentlich am Anfang so eine kleine Umfrage bei Ihnen machen und zwar deshalb, weil es gab jetzt gerade eine Umfrage, was so die wichtigsten Ernährungsformen in einer ausgewählten repräsentativen Gruppe von Menschen sind. Das erzähle ich Ihnen dann. Aber ich würde Sie mal fragen, einfach nur so allgemein die Hand heben, wer von Ihnen ist sogenannter Gemischtköstler, also isst alles? Oh, das ist die Menge, glaube ich. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19. Das ist ganz schön viel. Wer ist Vegetarier? 1, 2, 3, 4, 5, 6. Wer ist Veganer? 1, war das eben auch doppelt? Ja, dann lassen wir jetzt vegetarisch. 1, 2, 3, 4 Veganer. Richtig.
Da gibt es noch so eine Sonderform. Ich weiß nicht, ob das jemand macht, der Vegetarier ist, aber ab und an Fisch isst. Ja, manchmal, wenn ich am Meer bin. Ist aber dabei dann sozusagen hier. Gut, ist jetzt gar nicht so leicht. 25, 29, wenn man das jetzt mal in Prozent ausdrückt. Also das ist auf jeden Fall die Mehrheit. Taschenrechner, 19 von 29. Zwei Drittel.
Ach so, eins habe ich noch nicht gefragt. Entschuldigung, das mache ich noch. Es gibt noch den Begriff des Flexitariers. Kennen Sie das? Das sind die Leute, die eigentlich durchaus Fleisch essen, aber wenig. Also da wären 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7. Das ist von hier, von dieser Gruppe sozusagen. Ich glaube, Sie sind sehr ähnlich wie die Umfrage. Also jetzt war das 6 von 29. Ein Fünftel sind, was ist das? 5 mal 36 auf jeden Fall. Ja, von 30, ja. 6 von 30 ist ein Fünftel. Das sind 20 Prozent. Das kann ja nicht sein, doch. Das kommt hin, ne? 20 Prozent etwa. Ja, und 4, das wären dann so 15 Prozent. So ungefähr. Die haben wir jetzt mal damit integriert.
Vergleich mit der Gesamtbevölkerung 00:05:56
Ja gut, jetzt sage ich Ihnen mal, wie die Umfrage war in der deutschen Bevölkerung. Also so repräsentativ. Da war eben auch die Gemischköstler waren auch zwei Drittel. Das waren auch zwei Drittel. Die haben Sie noch näher befragt. Da waren sogar von denen ungefähr ein Drittel, die jeden Tag Fleisch aßen. Jeden Tag. Also das fand ich schon sehr hoch.
Die haben jetzt extra nochmal die Gruppe der Flexitarier aufgeführt, wobei sie dann – das ist so Wissenschaft, dass man da eine Definition macht – Wissenschaftler haben das immer definiert. Und das haben aber wohl die Befragten auch nicht so richtig verstanden. Und die haben Flexitarier definiert, dass man nur an zwei Tagen in der Woche Fleisch isst. Also fünf Tage nicht. Das haben die Leute aber auch nicht verstanden. Denn in der Umfrage haben sich dann doch mehrere als Flexitarier bezeichnet, die aber, weiß ich, doch mehr Fleisch essen. Bei Fleisch heißt es auch immer Wurst. Also diese tierische, insgesamt. Und die meisten haben als Flexitarier verstanden, dass sie einfach ihren Fleischkonsum reduziert haben. Das ist eigentlich auch so eine allgemeine Definition. Also dass sie vielleicht früher mehr gegessen haben und jetzt weniger.
Vegetarier gab es dort 4%. Und Veganer gab es 1%. Und diese Fischesser, das sind auch noch 2%. Also diese 2%, diese Fischesser. Die überwiegend vegetarisch essen, aber manchmal Fisch. Kommen wir nachher nochmal drauf, warum der Fisch so eine Ausnahme macht. Der anders angesehen wird als das Fleisch vom Landtier eben. Ja, also Flexitarier, das waren noch relativ viele. Das waren dann 28% noch. Also die haben das eben getrennt erhoben. Sodass dann die Menschen, die Fleisch essen, entweder oft oder die machten dann doch 85% aus in der deutschen Bevölkerung.
Dass sie anders essen, sehen sie schon. Sie sind eine andere Zusammensetzung. Also einmal sind sie jünger als dieser Durchschnitt. Und immer mehr junge Menschen gehen sehr bewusst mit ihrer tierischen Ernährung um. Je älter die Menschen sind, umso häufiger ist es noch so, dass sie so eine traditionelle Ernährungsweise haben, wo man eben, weiß ich, oft Fleisch auf dem Teller hat und viel Wurst immer noch zu sich nimmt. Und ich fand die Umfrage sehr interessant. Die ist vom Max-Rubner-Institut gemacht worden, also so ganz abgesichert. Und es geht eigentlich auch darum, wie ändert sich das in der deutschen Bevölkerung im Hinblick auf Klimaschonung und im Hinblick auf bewussten Umgang mit Lebensmitteln. In dieser Umfrage, vielleicht nur nebenher, das fand ich dann doch interessant, waren immerhin 15%, die jeden Tag Bio aßen, also ein Bioprodukt oder Bioprodukte, das ist schwer zu ermitteln, dann steigt. Wobei dann das nicht genau befragt wurde, was sie nun essen, ob es dann nur das Brot ist, was sie kaufen oder die Kartoffeln oder sowas. Aber immerhin, es steigt in der deutschen Bevölkerung. Aber sagen wir mal, ein Weg dahin, dass wir doch noch deutlicher eine Fleischreduzierung haben, das ist noch weit. Das wurde da eigentlich deutlich.
Und vielleicht noch eine ganz aktuelle Situation. Es gibt ja immer Ernährungsempfehlungen, staatliche, sei es, die gibt es bei uns in Deutschland auch von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, die gibt es auch in den USA. Und bei diesen Empfehlungen muss man immer bedenken, dass die zwar eine sogenannte wissenschaftliche Basis haben, aber die sind auch oft gesundheitspolitisch mitbestimmt. Und in den USA sind die jetzt gerade geändert worden und sagen, man soll mehr tierische Produkte essen. Und man soll auch mehr Fette essen, zum Beispiel Sahne und Butter, aber auch Rindertalg. Das schluckt die Wissenschaft eigentlich, weil das für Herzerkrankungen nicht gerade gut ist. Man soll zwar weniger Zucker essen, aber das ist absolut in der augenblicklichen politischen Linie der USA zurück zu alten Werten. Also ich sage das nur, weil man sieht, wie sehr das auch die Politik beeinflusst, die Ernährung. Das hängt natürlich mit der Landwirtschaft zusammen, mit der Tierhaltung und so weiter. Das wollte ich Ihnen eigentlich nur noch so am Anfang ein bisschen mitgeben. Und würde dann jetzt mal hinkommen direkt zu dem Begriff der anthroposophischen Ernährung.
Was ist anthroposophische Ernährung? 00:11:25
Also dieser Begriff ist so ein bisschen abgeleitet von, wie anthroposophische Medizin oder so. Das heißt nicht, dass Anthroposophen so essen oder sowas, sondern das heißt einfach, dass man die Ernährung aus dem Hintergrund des Wissens um die Anthroposophie gestaltet. Dass das mit einfließt. Und es sind eigentlich relativ viele Dinge, die dazugehören. Das eine ist natürlich, was für Sie immer wichtig ist, ist also möglichst die Qualität, möglichst biodynamische Produkte, Landbau. Was wir heute so ein bisschen näher anschauen wollen, ist, dass wir ein bestimmtes Bild vom Menschen haben. Und dann etwas, was, glaube ich, heute sehr wichtig ist. Aber als Steiner so vor 100 Jahren, er hat das nicht so formuliert, er hat das aber immer wieder gesagt. Das ist eine individuelle Ernährung.
Das bedeutet, es kann zwar Empfehlungen geben, aber die werden im Einzelnen immer vom Menschen doch ein bisschen verändert. Das ist bei jedem ein bisschen anders. Und man ist bei einer anthroposophischen Ernährung sehr vorsichtig, dass man zum Beispiel nicht sagt, jeder soll jeden Tag irgendwas essen. Also zum Beispiel ist Rohkost, wenn Sie an die Vollwerternährung denken, die legt großen Wert auf Rohkost. Und die geben sogar an, ich glaube zwei Drittel am Tag soll man bei Gemüse roh essen oder so. Es gibt aber Menschen, die vertragen das nicht. Gerade im Winter wird ihnen kalt, wenn sie so viel Rohkost essen sollen. Und die essen natürlich weniger. Und das ist auch ganz in Ordnung. Rohkost ist gesund, aber eben in den Mengen, wie man sie vertragen kann. Und das, glaube ich, ist der Unterschied zu manchen Ernährungsrichtungen, dass es eigentlich individuell ist. Es wird nicht immer so gehandhabt. Ich weiß auch gerade in manchen Landwirtschaften, da hat man so bestimmte Vorstellungen von einer gesunden Ernährung. Das ist aber nicht unbedingt die anthroposophische Richtung, die eigentlich einen gewissen Freiheitsimpuls mit dabei hat.
Dann ist die Kultur offen. Also nicht gebunden. Also zum Beispiel wird das Getreide als Kohlenhydratträger und als Pflanze überhaupt sehr als Grundnahrungsmittel angesehen. Aber das ist natürlich unterschiedlich. In China ist es wahrscheinlich der Reis meistens. Bei uns ist es dann Weizen, Dinkel, Roggen. Sowas, was eine Hauptrolle spielt. Aber auch andere Getreide. Das ist immer abhängig von der Welt, vom Klima usw. Das ist nicht irgendwie festgelegt.
Die Dreigliederung der Pflanze 00:14:48
Und das gehört eigentlich auch noch mit dazu. Das ist die sogenannte Dreigliederung der Pflanze. Das haben Sie bestimmt schon gehört. War schon Thema irgendwo? Nee? Dann sage ich es jetzt nur so ganz kurz. Also man kann die Pflanze gliedern in das, was unter der Erde wächst, die Wurzel. Das, was der grüne Teil ist. Und das, was dann Frucht und Blüte und Same ist. Das sind sozusagen drei Glieder. Das ist schon von Goethe gefunden worden. Und sowas Älteres. Und das Spannende in der Ernährung ist, dass das einen Bezug hat zum Menschen. Also die Wurzel hat einen bestimmten Bezug zum Bereich des Menschen. Und dies hat wieder einen bestimmten Bezug dann eben den mittleren Bereich. Der Blattbereich hat einen Bezug mehr zum Brustbereich des Menschen. Und die Früchte, Gemüsefrüchte, aber auch Obst, haben dann einen Bezug zum Stoffwechsel und Muskelsystem des Menschen. Das ist also auch ein Bestandteil.
Das erwähne ich jetzt nur mal. Ich weiß nicht, ob wir nächstes Mal nochmal so dazu kommen. Können Sie bitte eine kurze Diskussion machen über dieses Bild? Natürlich. Ach so, ob ich das mache? Ja, vielleicht, wenn Sie das sehr interessiert, können wir dann nächstes Mal nochmal drauf eingehen.
Nehmen wir das: Wurzel, das hier in der Mitte ist Blatt und Stängel. Und hier oben ist dann eigentlich Blüte und Obst. Der Same ist so ein bisschen anders noch. Das schreibe ich mal in Klammern. Weil der beinhaltet dann schon die Möglichkeit, eine ganz neue Pflanze wiederzubilden. Also das ist diese sogenannte Dreigliederung der Pflanze. Müssen wir nochmal genauer schauen, warum das so gegliedert wird. Es gibt ja auch Gliederungen, die sagen, alles Oberirdische, alles Unterirdische. Das ist nicht differenziert genug. Und dass das eben ganz verschiedene Möglichkeiten bietet und ganz verschiedene Dinge hat. So unterschiedlich wie die Pflanzen sind.
Also das gilt für unsere Kulturpflanzen, für die Blütenpflanzen. Es gibt auch eine zweigliederige Pflanze, das sind niedere Pflanzen wie die Algen. Die haben nur zwei Glieder. Nämlich im Wesentlichen haben die eigentlich Blattflur. Das ist fast eingliederig. Oder die Pilze, die zählen aber nicht so richtig als Pflanze. Die haben dann nur zwei. Die haben eigentlich nur Wurzel und Frucht. Wobei wir meist die Frucht eben essen, den Pilzkörper. Also die niederen Pflanzen und Pilze sind ja so ein Zwischenbereich. Die sind nicht in dieser Dreigliederigkeit. Ja, ist das so ein bisschen dazu? Also müssen wir noch viel mehr drüber reden sozusagen. Ist eine Grundlage.
Ich hab's verpasst. Im Wurzelbereich, was war da noch mal im Menschenzugriff? Der Kopf. Steiner hat das mal so erlebt. Er hat ja viel von Arbeitern gesprochen. Und hat das so ausgedrückt: Sie können sich auch vom Rettich das Denken abnehmen lassen. Also die bestimmten Wurzeln wirken am Kopf und am Sinne. Also Möhre zum Beispiel wirkt auf die Augen. Also jede Wurzel ein bisschen anders. Aber die regen alle die Nerven und die Sinne an.
Freiheit und Verantwortung in der Ernährung 00:18:31
Ja, hab ich jetzt alles? Mal gucken. Ach so. Ja, ich hatte das so kurz genannt. Das ist eigentlich so eine gewisse Freiheit. Ich schreib mal direkt Freiheit hin. Oder Freiheit und Verantwortung eigentlich. Gehört zusammen. Machen wir unsere Sache weg.
Also ich hab das eben schon gesagt. Die Entscheidung, das zu essen, das muss eigentlich sehr frei sein beim erwachsenen Menschen. Beim Kind oder so ist man natürlich, ist der Erwachsene auch verantwortlich dafür, was das Kind bekommt. Aber es gehört eben auch eine Verantwortung dazu. Wir leben heute in einer Gesellschaft des Überflusses, des Wohlstands. Und da ist es eben oft so, dass die Freiheit ganz groß geschrieben wird. Ich kann essen, was ich will. Ich kann jeden Tag Süßes essen und so weiter. Aber man hat eigentlich eine Verantwortung. Sich selber gegenüber, seiner Gesundheit. Man weiß eben, wenn man bestimmte Dinge... Das wissen die meisten Leute sehr genau, wenn sie ungesund essen. Das war auch bei dieser Befragung. Das wissen eigentlich ganz genau. Zu viel hochverarbeitete Lebensmittel, zu viel Alkohol, zu viel Zucker und Süßigkeiten und so weiter. Dann schädigt man sich selber. Vielleicht nicht sofort. Ernährungsschäden dauern lange. 20 Jahre, 25. Bis sich das dann mal mit Krankheiten und so macht. Wir haben einen riesigen Anstieg von Diabetes und alles.
Aber auch eine Verantwortung gegenüber der Umwelt. Und ich glaube, das wird langsam immer ein bisschen deutlicher bei den Menschen. Dass die eigene Ernährungsweise eine Auswirkung auf die gesamte Umwelt hat. Also wie viel Fleisch esse ich? Was kaufe ich für eine Qualität? Was mache ich mir überhaupt für Gedanken? Die Qualität ist der Anbau natürlich, was für sie besonders interessant ist. Aber es ist eben auch die Verarbeitung. Es sind die ganzen Transportwesen, die ganzen Wirtschaftsbeziehungen, die da zum Teil mit Pflanzen oder noch stärker mit Tieren dahinterstehen. Und das ist vielen schon bewusst. Sie handeln nur nicht immer danach. Das ist eigentlich auch erklärlich.
Da kommen wir eigentlich ein bisschen aufs Menschenbild, was ich jetzt noch ausführen will. Es hängt eben so ein bisschen damit [zusammen]. Die Leute wissen sehr viel. Wenn man Fragen stellt zur Ernährung. Die wissen sehr viel. Aber damit man das ins Handeln umsetzt, das ist nicht so einfach. Und eigentlich muss man sich erst mal im Gefühl begeistern. Das sind auch so drei Schritte. Also ich muss es verstehen. Da tut man heute sehr viel. Dann muss ich davon irgendwie ergriffen sein in gewisser Weise. Und dann kann ich es ins Handeln umsetzen. Interessant ist zum Beispiel mit Tierwohl, dass Bilder von Tieren, die unter schlechten Haltungsbedingungen leben, dass das dazu führt, dass die Leute sehr ergriffen sind. Das wollen sie nicht. Und jetzt ist noch ein Schritt, setze ich es um und kaufe so etwas nicht mehr. Und das ist der schwerste. Hängt auch mit der Ernährung zusammen. Damit man diese Bereiche des Menschen sozusagen durchführen kann, dass man eine gewisse Willensstärke entwickelt, hängt auch mit der Ernährung zusammen. Da spreche ich vielleicht gleich noch drüber. Das war jetzt nur ein allgemeiner Überblick, dass Sie ein bisschen Verständnis haben. Ich würde jetzt auf dieses Menschenbild, und da kommen viele dieser Dinge rein, mehr eingehen. Ach so, wenn Fragen da sind, jederzeit.
Das Menschenbild: Die Viergliedrigkeit – Der Physische Leib 00:22:44
Man nennt das auch die sogenannte Viergliedrigkeit. Sie sehen, man hat es mit den Gliedern. Wir schauen uns jetzt mal so an. Hier ist der Mensch. Und hier haben wir das Lebensmittel. Da gehen wir sozusagen von dem aus, was jeder kennt, was selbstverständlich ist. Das nennt man in der Anthroposophie das Physische, beim Menschen nennt man das physischen Körper. Oder manchmal auch physischer Leib, vielleicht schon mal den Begriff gehört. Das klingt so ein bisschen altertümlicher. Und das ist all das, was man sehen, riechen, anfassen kann. Also das, was man so von uns sieht und untersuchen kann.
Beim Lebensmittel betrifft das jetzt, was die Ernährungswissenschaft sehr gut kann und hauptsächlich mag, nämlich die ganzen Substanzen. Da haben wir einmal die Hauptnährstoffe. Das kann man ja alles sehr gut untersuchen. Das sind die Eiweiße, die Fette und die Kohlenhydrate. Aber man ist heute noch viel weiter. Man hat ja wesentlich andere Stoffe entdeckt, die noch richtig sind. Vitamine, Mineralstoffe. Dazu gehören die Spurenelemente und die sekundären Pflanzenstoffe. So die letzte Gruppe, das sind so die Farbstoffe, die Duftstoffe, aber auch Stoffe, die eine leichte Giftigkeit haben oder die anregend sind, wie Koffein oder sowas. Das sind alles sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe. Die entstehen im sekundären Kreislauf der Pflanzenphysiologie.
Damit ich ja nicht abstürze. Aber so können Sie besser sehen. Ich passe schon auf. Die ist schwer. Ihr könnt dann alle noch gucken. Also für mich einfacher. Das ist doch sehr nett. Gut, das ist das, was man so in der Ernährungslehre lernt, was man in den Schulen lernt, vielleicht nicht alle definit in der Ernährungswissenschaft lernt, diese ganzen Stoffe. Da ist auch unglaublich viel erarbeitet worden. Bis ins kleinste hinein kann man das alles so bestimmen. Das ist schon etwas sehr spannendes auch, wenn man da sieht, was diese ganzen Substanzen sind. Aber wir kommen jetzt an einen Punkt, wo es ein bisschen anders auch in der Anthroposophie aussieht. Da gehört auch die Waldorfpädagogik dazu und auch in der biodynamischen Landwirtschaft. Wo das eben nicht alles ist, der Stoff, sondern wo es eigentlich darum geht, was sind denn die Kräfte dahinter, die diesen Stoffkreislauf bewirken. Das sind ja keine, das wäre so eben die Gruppe der, man kann auch sagen mineralisch, des Unlebendigen. Wenn ich die nur analysiere oder so, dann sind die eigentlich unlebendig. Denn analysieren kann ich sie ja nur, wenn ich sie da raushole aus ihrem Zusammenhang des Lebensmittels oder so. Aber damit zum Beispiel eine Pflanze Eiweiße bildet, sind ja bestimmte Kräfte nötig, die Naturwissenschaft würde sagen, das sind genetisch. Das ist aber auch nur, die Gene ist klar, aber die sind ja dann auch tätig. Also es geht eigentlich um eine Tätigkeit, um das, was da passiert.
Die zweite Ebene: Die Lebenskräfte (Ätherkräfte) 00:27:40
Und dann sind wir hier sozusagen auf der zweiten Ebene und dann kommen wir dahin, dass wir über das Physische hinausgehen. Und ich habe jetzt hier so eine gestrichelte Linie gemacht, weil wir jetzt in einen Bereich kommen, der eben nicht mehr einfach mit den üblichen Analysenmethoden zu erfassen ist. Und das ist der Bereich, man könnte sagen, der Lebenskräfte. Kräfte, die in einem lebendigen Organismus tätig sind und die dann zum Beispiel diese Substanzen erst produzieren oder abbauen oder verändern. Die also da sind, aber eben auch eine gewisse Dynamik entfalten.
Da gibt es einen Fachausdruck im anthroposophischen Zusammenhang, den Sie vielleicht auch schon gehört haben. Oder wenn Sie zum Beispiel Landwirtschaftlichen Kurs lesen oder so, dann kommt dieser Fachausdruck öfter. Das heißt Ätherkräfte oder ätherische Kräfte. Haben Sie den Begriff schon gehört? Was bedeutet denn Äther? Ich frage das immer. Kennen Sie den Begriff Äther aus dem normalen, umgangssprachlichen?
Teilnehmer: Ich würde sagen, es ist der Raum, der zwischen uns besteht. Es gibt ja die grobe Materie und dann gibt es halt den Raum dazwischen, der das alles verfügbar macht.
Da sind Sie schon im weiteren Bereich. Das wird schon gut gesagt. Aber es gibt im umgangssprachlichen den Begriff Äther. Den bräuchte man vielleicht nicht so viel. Hat das was mit Duft zu tun? Wie ätherische Öle? Ätherische Öle, da sagen wir das. Man unterscheidet im chemischen Bereich die ätherischen Öle und die sogenannten fetten Öle, wie Olivenöl oder so. Mohnöl ist zum Beispiel ein ätherisches Öl. Wie unterscheiden die sich denn? Wann spricht man vom ätherischen Öl? Wenn sie flüchtig sind. Wenn sie in den Raum gehen und nicht mehr da sind. Das sagt die Bezeichnung ätherisch auch aus. Das geht in den Raum und ist nicht mehr da.
Es gibt eben noch zwei Bezeichnungen, die eine ist vielleicht ein bisschen alt, die kennen Sie vielleicht nicht mehr, aber wo man Äther noch umgangssprachlich benutzt.
Teilnehmer: Für Leib, oder?
Nee. Aber das eine ist doch Leib, das andere ist Seele. Äther ist Leib. Aber ganz im normalen Umgangssprachlichen. Das ist auch noch eine ganz alte Bezeichnung, aus dem Altgriechischen sozusagen. Was jeder von Ihnen hören könnte, hat was Medizinisches zu tun. Genau, es ist ein Betäubungsmittel. Nutzt man heute nicht mehr so viel Äther. Was passiert denn, wenn man Ätherdämpfe einatmet? Ja. Man ist nicht mehr da. Und da sehen Sie, der Umgangssprachliche sagt das zum Äther durchaus. Es ist etwas, was wirkt, aber nicht da ist. Was mich aus dem normalen Bewusstsein rausbringt.
Und das Dritte, das weiß ich nicht, ob Sie das noch kennen, so ein bisschen älter. Das ist jetzt nicht aus der Umgangssprache, aber ich kenne es noch aus der nordischen Mythologie. Da gibt es auch den Äther. In den alten Mythologien ist das überall. In der Umgangssprache ist, dass man die Radiowellen als Äther, das kommt über den Äther. Kennen Sie das noch? Ja. Und das war, als diese Funkwellen, als das vor 100 Jahren oder so kam, oder noch ein bisschen früher ist es ja, da war das für die Leute wie ein, naja, da sitzt einer im Funkhaus und sagt was und ich habe so ein kleines Gerät hier und da kommt die Stimme raus. Und das war ja durchs Nichts irgendwie. Das kam durchs Nichts plötzlich. Und diese Vorstellungen mit elektromagnetischen Wellen und sowas, das war natürlich gar nicht da. Und da hat man eben gesagt, das sind Ätherwellen, das kommt aus dem Äther sozusagen. Das sind diese drei umgangssprachlichen Sachen. Also es hat immer damit zu tun, das ist eine Kraftwirkung, die ich nicht sinnlich erfassen kann. Ich kann die Auswirkungen sehen vom Äther. Ich kann die Auswirkungen sehen. Und ich bin nicht mit vollem Bewusstsein dabei, wie bei diesen Betäubungsmitteln.
Und das, was jetzt hier schon mehrfach gesagt wurde, der Äther ist ein ganz alter Begriff aus dem Griechischen oder noch älter und anderen Mythologien eben und er hat schon immer diese Lebenskräfte bezeichnet, die aber göttlicherweise waren. Und was Sie sagten oder du sagtest, das ist von Einstein in der Form widerlegt worden, wie man das nachher so ein bisschen physisch gesehen hat. Da hat man gemeint, zwischen dem Kosmos und der Erde befinden sich Kräfte, die man irgendwie mal wird messen können. Und die hat man aus dem griechischen Wort, aus dem Antiken, Äther genannt. Und Einstein hat dann nachgewiesen mit physischen Methoden, das ist keine irgendwie geartete dünne Materie. Also manche sagen, Ätherkräfte sind feinstofflich. Das stimmt so nicht. Es ist eben nicht Feinstoff, es ist einfach eine Kraft. Kräfte kann man eigentlich nicht mit Stoffen belegen. Insofern sind es eben Kräfte, die in lebendigen Zusammenhängen wirken.
Geografische Unterschiede der Ätherkräfte 00:33:29
Und bei dem Kosmos werden die Planeten und die Sterne durchaus als Lebewesen angesehen. Deshalb haben auch sie, die Erde hat auch einen Ätherleib. Und es gibt Ätherzonen, es gibt verschiedene Äther, die eben wirksam sind. Und die Erde hat Ätherzonen, die anders sind. Also hier in Mitteleuropa, das hängt mit dem Klima zusammen, das hängt mit verschiedenen Dingen zusammen, mit der Feuchtigkeit, also sind da Meere oder nicht. Und das sind verschiedene Ätherkräfte. Und so ganz grob kann man sagen, man hat den Osten Asiens ganz andere Ätherkräfte als der Westen Amerikas und als die Mitte Europa Asiens. Und Nord und Süd, das ist auch nochmal anders. Also Nordhalbkugel, Südhalbkugel. Das ist ganz anders von den Ätherkräften der Erde.
Das hängt sehr mit der Landwirtschaft zusammen. Warum wächst in Amerika, wird alles groß? Also denken Sie, die einzige Getreidepflanze, die aus Amerika stammt, der Mais. Massige Pflanze. Die Getreidepflanze, die Jahrtausende in Asien kultiviert wird, der Reis. Zierliche Pflanze. Wir sind hier so die Mitte. Also ganz andere Ätherkräfte, die im Osten wie im Westen der Erde wirken.
Die Ätherkräfte in Pflanze und Mensch 00:36:51
Also die Ätherkräfte, überall wo lebendig ist die Erde, aber eben auch der Mensch. Wir haben auch Ätherkräfte. Das sind auch vier verschiedene, die da wirksam sind. Das hängt auch mit den Temperamenten des Menschen zusammen. Und da hat jeder auch so seine Zusammensetzung. Aber die Ätherkräfte, die sind das eigentlich, was uns gesund erhält. Also das ist noch kein Bewusstsein. Da war hier die Frage mit dem Seelischen irgendwo. Also kein Bewusstsein in dem Sinne, wie wir darüber nachdenken. Aber es ist das, was uns gesund erhält. Was mit dem Rhythmus zu tun hat. Was aufbauend ist. Die Ätherkräfte sind immer aufbauend. Wenn sie sich verletzen, also richtig physisch sich schneiden, dann beginnen ihre Ätherkräfte versuchen das wieder heil zu machen. Nur das Problem bei den Ätherkräften wäre, da kommen wir dann auf die nächste Stufe, wann hören die damit auf? Wann stoppen die? Also man sagt, es sind genug neue Zellen gebildet. Da müssen höhere Kräfte wirken. Da kommen wir gleich noch drauf.
Wie ist es bei Pflanzen? Das ist der Ätherleib, der das auswirkt, aber der bewegt natürlich das Physische. Blut ist schon noch ein bisschen differenzierter, aber zum Beispiel die sogenannte Zellströmung. In jeder Zelle ist ja Flüssigkeit und das hat eine leichte Zellströmung. Das ist rein ätherisch. Oder zum Beispiel die Lymphe, die einfach so dahin strömt in uns, das ist rein ätherisch. Die Aufbaukräfte. Immer wenn wir krank sind, müssen wir unsere Ätherkräfte stärken.
In der Pflanze haben wir einmal die Substanzen, das ist klar, und dann haben wir auch einen Ätherleib. Die Pflanze hat einen eigenen Ätherleib. Wir haben auch einen eigenen Ätherleib. Das Tier hat einen eigenen Ätherleib. Je höher wir gehen, umso mehr sind die Kräfte vorhanden. Wir haben einen physischen Körper und einen eigenen Ätherleib. Also eine eigene Lebenskräfte. Die sind abgeschlossen in uns. Das Ganze ist kompliziert, dann gibt es eben auch noch diese äußerlichen.
Was meinten Sie, wenn wir höher gehen? Also Tier, in der Evolutionsreihe. Wenn die Ordnung Mineralreich ist, die Pflanzenreiche. Da wirken unterschiedliche Dinge. Das ist quasi mineralisch. Das ist vorhanden. Das kann man mineralisch schreiben. Das wäre ätherisch, Lebensbereich. Und die Pflanze hat eben auch beides.
Anbaumethoden und ihre Wirkung auf die Pflanze 00:39:01
Wie bemerkt man den Ätherleib der Pflanze? Das sind Aufbaukräfte. Das ist eine ganz starke Aufgabe in der Landwirtschaft oder eben in der Gärtnerei. Die Bedingungen so zu schaffen, dass die Pflanze sich gemäß ihren Ätherkräften verwirklichen kann. Da gehören natürlich die äußeren Bedingungen hinzu, von Luft und Erde und im Klima letztendlich. Wetter im kurzen und Klima im längeren. Das ist alles die Möglichkeit. Einmal von außen gegeben, zum anderen von dem gegeben, was sie tun. Die Düngung und so weiter. Wie geben sie der Pflanze die Gelegenheit, sich gemäß ihres Ätherleibs zu entfalten. Da wissen wir, dass man mit äußeren Mitteln kann man das beeinflussen. Man kann die ätherischen Kräfte der Pflanze ganz stark anregen, dass ein riesen schnelles Wachstum kommt. Das tut zum Beispiel der Stickstoffdünger. Man kann aber auch der Pflanze die Gelegenheit geben, dass sie eben sich mehr artgemäß ihrer jeweiligen Art entwickeln kann und nicht triebig von außen dazu gebracht wird. Sie können bestimmte Kräfte stärken. Wenn die Pflanze im Freiland angebaut wird, denke jetzt mal an Gemüse, dann muss sie sich einfach gegen die Elemente stärker behaupten. Das zeigt sich dann in einer gewissen stärkeren Resistenz, die sie hat. Oder sie geht ein, wenn es überhaupt nicht passt. Und wenn sie die Pflanze geschützt unter Folien oder im Gewächshaus anbauen, dann ist es zwar so, dass sie diesen Elementen Wind und Wetter und so nicht mehr ausgesetzt ist oder weniger ausgesetzt ist, aber sie entwickelt auch bestimmte Kräfte einfach nicht. Muss sie nicht. Die Pflanze reagiert selbstverständlich auf das Ganze.
Die Verarbeitung von Ätherkräften in der Verdauung 00:40:35
Eben um diese Resistenzen, diese Widerstandsfähigkeit zu bilden, ist es eben, dass dann auch solche Stoffe entstehen. Das kann man ja nachweisen, dass da bestimmte sekundären Stoffe einfach mehr entstehen, wenn die Pflanze sich mehr auseinandersetzen muss mit der Umwelt. Und wenn sie jetzt den Rückschluss auf den Menschen ziehen, und damit haben wir dann so ein bisschen die Wirksamkeit, dass eben natürlich, wenn der Mensch jetzt Pflanzen bekommt, die sich ein bisschen behaupten mussten in ihrem Wachstum, dann liefern sie uns natürlich auch, als Mensch, größeren Widerstand zum Abbau. Wir müssen ja abbauen das Lebensmittel. Wir können, wir freuen uns über eine Pflanze mit vielen Ätherkräften, aber die müssen wir überwinden. Das ist immer so ein Gedankengang, den will man nicht so gern haben. Wir müssen sie zerstören. Denn sie müssen bedenken, die Ätherkräfte einer Pflanze, die sind artspezifisch. Also eine Kohlpflanze hat Ätherkräfte, die bilden einen Kohl. So, das essen wir jetzt. Diese wollen wir aber nicht in uns haben. Wir wollen hier nicht im Verdauungssystem kohlartige Substanzen fördern oder sowas. Also ist unser gesamtes Verdauungssystem darauf ausgelegt, die Verdauungsenzyme herbeizuschaffen, das macht unser Ätherleib, um das zu zerstören. Der Kohl ist nachher kein Kohl mehr. Bleiben nachher nur noch einfache Substanzen übrig. Da kann man sagen, ja warum, warum muss es dann erstmal stark sein, wenn ich das nachher wieder kaputt mache? Weil ich daran Kraft bekomme. Das ist wie im Sport. Wenn Sie die Muskeln trainieren, dann sind sie kräftig. Aber wenn Sie sagen, ich schone die eine Weile, ich will die nicht so beanspruchen, dann werden sie schwach. Das heißt, unsere Verdauung und damit unsere inneren Willenskräfte werden gestärkt, dass sich der Mensch mit den fremden ätherischen Kräften auseinandersetzen muss. Das ist so ein Gedankengang, der geht so rum. Ist das so ein bisschen verständlich?
Rohkost und Verträglichkeit 00:42:32
Man kann es natürlich übertreiben. Das ist das, was ich ganz vorhin sagte. Die stärksten ätherischen Kräfte aus Pflanzen nimmt man mit Rohkost auf. Nicht unbedingt mit einem Salat. Das geht ja noch, das ist ja zart und fein. Aber wenn Sie bestimmte Pflanzen roh essen, also einen Selleriesalat von einem Knollensellerie, der hat schon ganz einen Widerstandswert. Oder zum Beispiel rohe Zwiebeln, kann auch nicht jemand, dann wirkt die Zwiebel in einem. Dann kriegt man die Zwiebel nicht klein, sondern die Zwiebel macht lauter Blähungen in einem zum Beispiel. Da überwinden die Menschen das nicht. Und dann ist es eben sinnvoller, als sich zu überfordern mit sowas, das dann zuzubereiten, also zu kochen, zu garen, zu dünsten, braten und so weiter. Das mindert die, die sind nicht weg, aber sie werden gemindert und sie werden verträglicher. Und das ist eben sehr unterschiedlich. Es gibt Leute, die können Massen an rohen Zwiebeln essen, immer auch abends und schlafen prima. Und es gibt andere, die sagen, geht überhaupt nicht. Das ist dann das Individuelle wieder. Ist das so ein bisschen deutlich?
Qualität und Geschmack: Konventionell vs. Biodynamisch 00:43:42
Und im Biodynamischen legt man eben ganz großen Wert darauf, dass eigentlich die Pflanze sich da artgemäß verwirklichen kann. Das fängt ja schon mit der Züchtung an, wo man eigentlich dieses artspezifische und auch eine gewisse Resistenzfähigkeit oder Toleranzfähigkeit der Pflanzen stärken will. Damit das nicht von außen mit irgendwelchen wie im konventionellen oft sogar giftigen Substanzen erzwungen wird. Und deshalb ist es oft so, dass manche Verbraucher, die sagen dann auch, ja, so gewisse biodynamische Gemüse, die haben so eine Kernigkeit. Schon mal gehört? Also, kaufen Sie mal, wir haben jetzt ja nicht die Gelegenheit eine Verkostung zu machen, aber kaufen Sie mal im Discounter einen normalen Kohlrabi. Und nehmen Sie mal mindestens ein Bio-Kohlrabi oder einen biodynamischen Kohlrabi. Der schmeckt einfach mehr nach Kohl. Also nach diesem Kohlrabi. Das heißt, das Arttypische ist stärker. Wir haben mal so eine Verkostung gemacht vor einer gewissen Zeit und dann hat man genau gemerkt, was den Menschen wichtig ist. Also dieser konventionelle Kohlrabi, der schmeckt einfach frisch und knackig und aber nicht so kohltypisch. Der fordert einen ganz anders, viel weniger. Das finden viele gut. Aber dieses Artmäßige ist weniger. Das heißt, die Anregung, die wir von dem Kohlrabi kriegen, ist auch viel geringer. Als Beispiel. Und wenn der Kohlrabi noch mehr dieses Artgemäße hat, damit meine ich nicht, dass er holzig ist oder sowas, das meine ich nicht, dann ist es einfach so, dass er doch eine stärkere Anforderung an uns stellt. Und letztendlich gibt uns das Kraft. Innere Kraft. Überwindungskraft. Und das sind eben große Unterschiede in der Qualität, die da auch auftreten.
Sichtbare Ätherkräfte: Form und Gestalt 00:45:58
Vielleicht noch kurz zum Ätherischen. Wie kann man sich das vorstellen? Damit wir uns ein bisschen einbekommen. Das Ätherische wirkt ja auch gestaltend. Das war ja auch die Frage jetzt bei der Pflanze. Zum Beispiel kann man dann ablesen, wo bestimmte Ätherkräfte besonders wirken. Nehmen Sie mal ein Rhabarberblatt. Gigantisch, groß, enorm. Das ist Lebensäther. Groß, ausgebreitet. Oder nehmen Sie mal ein Dillblatt. Ganz klein, ziseliert. Da wirken vollkommen unterschiedliche Ätherkräfte. Beim Dillblatt ist das Lichtäther, weil das wird ja stark von der Belichtung bestimmt. Oder Rhabarber. Da kann man allein schon, nur von der Sicht her kann man sagen, egal wie das schmeckt und so, ein Rhabarber muss, also man isst ja die Stängel, aber der hat eine ganz andere Mächtigkeit als zum Beispiel so ein Dillgewürz. Auf uns. Also allein schon vom Versehen her kann man das sagen. Und das sind eben unterschiedliche Ätherkräfte, die die Ausprägung machen.
Ätherkräfte sieht man immer in der Ausprägung. Das war vorhin mal die Frage. Es gibt ja viele Kräfte sieht man in der Ausprägung. Wir haben auch physische Kräfte. Also die bekannteste physische Kraft, der wir hier alle unterliegen, ist die Schwerkraft. Das ist keine Ätherkraft, das ist eine physische Kraft. Und keiner zweifelt daran, wenn ich hier loslasse, dass das runterfällt. Dann geht es auch gleich kaputt. Das ist Schwerkraft. Zweifelt keiner daran. Aber sehen, können Sie Schwerkraft sehen? Nein. Kräfte kann man nicht sehen. Sie können nur die Ausprägung sehen im Physischen. Und das ist mit den Ätherkräften genauso. Man sieht die Ausprägung im Lebendigen. Das ist vielleicht der Unterschied. Schwerkraft sehen wir bei allem. Wir unterliegen auch ständig der Schwerkraft. Wenn Sie müde sind, dann wirkt die viel stärker in Ihnen. Aber wir haben auch eine aufrechte Kraft. Das ist eine Ätherkraft. Die geht dem entgegen. Die Lebenskraft. Dass wir stehen. Aufrecht sind. Und wenn wir müde sind, dann erschlafft die und dann wirkt die Schwerkraft stärker. Die wirkt immer auf uns. Und wenn Sie ganz alt und krank sind und nur noch liegen können, dann haben Sie nicht mehr die aufrechte Kräfte, die Sie in der Jugend hatten. Oder im mittleren Lebensalter. Wir überwinden die Ätherkraft.
Und das ist bei der Pflanze auch so. Die Pflanze hat eine aufrechte Kraft. Das ist eine ätherische Kraft. Und die ist bei den Pflanzen sehr, sehr unterschiedlich. Eine Kraft, die sehr stark diese aufrechte Kraft hat, ist das Getreide. Das den Zentralspross hat, wo der Halm hochgeht, mit der Ähre, die immer schwerer wird. Und das hält. Die kann das sehr gut. Und dann gibt es Pflanzengruppen. Die möchten auch gerne hoch. Die möchten sich auch aufrichten. Aber die können das nicht gut. Die haben diese Ätherkräfte des Aufrichtens nicht. Also zum Beispiel die Bohne. Versucht immer. Bildet da eine Ranke nach der anderen und sucht einen äußeren Halt, um hochzukommen. Auf uns wirkt das natürlich anders. Das Getreide hat eben eine starke aufrechte Kraft. Die wirkt dann auch auf uns. Die müssen wir überwinden in der Verdauung. Damit kräftigen wir unsere eigenen Aufbaukräfte. Aufrichtekräfte. Und bei der Bohne ist das was ganz anderes. Die ist sehr zielstrebig mit ihren Ranken. Egal wie es immer hochkommt. Sie hat eine gewisse Zielstrebigkeit. Ein willenskräftiges Gemüse. Die Stangenbohnen zum Beispiel. Die Kürbisgewächse wollen ja auch hoch. Ich habe mal gesehen, wie ein Hokkaido geschafft hat, sich in so einer Hecke hochzuranken und dann oben seinen Hokkaido gebildet hat. Das ist natürlich schwer. Da liegt sehr stark der Schwerkraft. Aber er wollte hoch. Und mit Rankhilfe geht das. Ich versuche Ihnen ein bisschen deutlicher zu machen, wie Ätherkräfte wirken. Metaphorisch. Es kommt darauf an, wie Sie Willen definieren. Also nicht in dem Sinne, wie bei uns. Sie nehmen sich das nicht vor. Das ist kein Bewusstseinsakt.
Hochverarbeitete Lebensmittel und Ätherkraftmangel 00:51:00
Gut, das ist das Ätherische. Ein bisschen theoretisch, aber ich glaube, es wird Ihnen ein bisschen klarer. In der Ernährung braucht man möglichst viel. Es wird heute so viel diskutiert über die hochverarbeiteten Lebensmittel. Damit ist sowas gemeint. Einerseits so Erfrischungsgetränke wie Cola, wo eigentlich nur so abgebaute Substanzen drin sind. Oder hochverarbeitete Fertiggerichte, die dann x-mal erhitzt und dann auch noch vielleicht die Zutaten schon gleich geschnippelt, getrocknet aus aller Herren Länder kommen und dann auf einer Pizzaladen, die dann tiefgekühlt wird und dann lange haltbar ist und die sie dann wieder aufwärmen und so weiter. Das sind so hochverarbeitete Lebensmittel. Da wird heute ganz viel drüber diskutiert, dass die den Menschen krank machen können auf Dauer, nicht die eine Pizza. Und das ist eigentlich ein Mangel an Ätherkräften, die da auch drin sind. Das kann man sich auch vorstellen. Also wenn Sie sich mal genauer anschauen, was da so alles ist. Ich hab mal auch einen Lebensmittelbetrieb beraten und ich weiß zum Beispiel getrocknete Zwiebeln, die werden durchaus bei uns erzeugt. Dann gehen sie zum Beispiel nach Ägypten, weil es da billiger ist, die klein zu schnippeln und zu rösten und dann kommen sie als geröstete Zwiebeln wieder hierher. Durchaus Bio. Nicht Demeter, aber Bio. Weil das billiger ist. Und dann landen sie in irgendeinem Gericht. Was ist denn da noch drin? Abgesehen von der Umwelt. Die Transportmengen und so weiter. Deshalb diese Hochverarbeitung, es wundert mich nicht, dass das jetzt so in den Fokus gerät, dass die auf die Dauergesundheit schädlich sind und alle möglichen Zivilisationskrankheiten hervorrufen können. Das muss ich sagen. Das ist nicht zwangsläufig so.
Zwischenreiche: Pilze und Mikroorganismen 00:52:51
Jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter. Wir kommen vom Lebensmittel her zu dieser nächsten Gruppierung, das ist das Tier. Ach so, weil das vorhin so gesagt wurde, dieses hierarchische, da gibt es die Zwischenreiche. Ich habe das vorhin schon erwähnt. Ein Zwischenreich ist der Pilz. Die Pilze haben was von Pflanzen, aber auch von Tieren. Das sind alte, uralte Reiche sozusagen. Zurückgebliebene in der Evolution. Die haben keine Photosynthese wie die Pflanze. Sie sind auf vorgefertigte Nährstoffe angewiesen, eben im Boden, so abbauende Stoffe. Aber sie haben durchaus Elemente, die das Tierische hat. Nicht die Bewegung, aber bis in den Geschmack, bis in die Eiweißbildung hinein, haben sie ganz viel vom Tier. Deshalb ist es oft so, dass viele, die jetzt kein Fleisch mehr essen, gerne Pilze essen. Also Champignons, Morcheln und all sowas.
Das sogenannte Zwischenreich gibt es auch. Das ist jetzt ein bisschen idealitär dargestellt. Hier gibt es auch Zwischenreiche. Die Algen sind so ein Zwischenreich. Das ist eine ganz einfache Pflanze. Die Algen sind eigentlich rein ätherisch. Da ist natürlich noch ein bisschen physisch, aber wirklich nur Wachstum, Wachstum, Wachstum, bis es nicht mehr geht. Ein weiteres Zwischenreich, noch mehr hier rüber, sind die Mikroorganismen. Da gibt es immer so Zwischenreiche. Also Hefen und sowas. Das sind schon Pilze, niedere Pilze. Aber Bakterien gibt es ja heute auch schon als Lebensmittel. War jemand aus der Schweiz? Ich weiß es nicht. Gibt es bei uns inzwischen auch Bakterienquark. Das ist ein schöner Name. Der heißt Quorn. Macht man so ein Fleischersatzprodukt draus aus Bakterien. In der Schweiz ist das häufiger als bei uns. Es hört sich nicht so nett an. Das wird aus Bakterien gemacht. Die wachsen, wachsen, wachsen, wachsen, wachsen und dann sterben sie irgendwann ab, wenn sie keine Nahrung mehr haben. Dann filtriert man die und reinigt die und fängt an, die zu verspinnen. Dann wird das so fleischähnlich. Gehen Sie mal in einen normalen Laden wie Rewe oder Edeka oder die Großen. Da sind ganze Regale voll von Fleischersatzprodukten. Manche sind aus Bakterienbasis, manche sind aus Hefebasis. Das sind immer so Zwischenreiche. Künstliches Fleisch haben wir noch nicht.
Die dritte Ebene: Das Tier und das Astrale 00:55:56
Jetzt kommen wir aber richtig zum Tierbereich. Und das haben wir im Menschen natürlich auch eine Entsprechung. Jetzt sind wir eigentlich beim Seelischen. Da gehören die Emotionen dazu. Da gehören die Gefühle dazu. Es gibt auch einen Fachausdruck dafür. Das ist astral. Das kommt aus dem Mittelalter. Astralkräfte, astralkörper, Leib. Leib sagt man da meist. Das muss man aus der Historie verstehen. Der Stern. Man ging im Mittelalter davon aus, und in der Anthroposophie haben sie das ja auch, dass die kosmischen Kräfte hier einstrahlen. Das sind eben Astralkräfte, Sternenkräfte, Planetenkräfte, die eben hier einstrahlen und die eine seelische Wirksamkeit haben. Beim Menschen ist es jetzt so, der hat einen eigenen Astralleib. Jeder hat einen Astralleib, der da wirksam ist. Die Pflanze hat keinen Astralleib. Ich sage gleich nochmal, was das alles macht. Das Tier, ja, auch das niedere Tier, also der Wurm oder sowas. Nur je höher man natürlich im Tierreich kommt, umso ausgeprägter ist das. Umso feiner und differenzierter. Da ist eben auch eine Evolution drin.
Hier, im Wesentlichen ist hier Wachstum. Das sind die Kräfte, die ganz stark am Ätherleib sind, das ist das Wachstum. Und hier haben wir jetzt zwei ganz neue Bereiche, die im Tier auftreten, die eben durch Astralkräfte bedingt sind.
Bewegung, Nervensystem und Gefühle 00:57:40
Und das eine ist die Bewegung, also die Standort unabhängige Bewegung. Und die Bewegung setzt voraus Muskeln. Das ist das eine, was ganz neu auftritt dann im Tierreich. Und bei uns natürlich auch, wir haben das ja auch. Ein Muskelsystem. Und das zweite ist ein zweites System, was in der Weise noch nicht bei Pflanzen ist, aber ein bisschen bei Pilzen, ist das Nervensystem. Das fängt eben ganz einfach an, beim Wurm oder so, oder bei der Schnecke. Und das ermöglicht jetzt eigentlich diese seelische, ich hab mal die Emotionen, die Gefühle. Das ist ein ganz großer Strauß an Sachen. Also von dem einfachen Nervenwahrnehmen, also die Wahrnehmung ganz einfach, bis hin zu komplizierten oder tiefgreifenden Gefühlbereichen, gibt es ja da eine ganz große Spannweite.
Pflanzenwahrnehmung vs. tierisches Empfinden 00:59:18
Das sind chemische Reaktionen. Also die Pflanze reagiert selbstverständlich auf Umwelt. Aber nicht mit einem eigenen Nervensystem. Sondern das ist auf einer niederen Ebene sozusagen. Interessant eben die Pilze, die haben so ein Mycel und das weiß man, das ist schon nervenähnlich. Das ist ein Zwischenreich, da sieht man das schon. Aber die Pilze haben noch keine Bewegungsmöglichkeiten. Eigenständig, also sie wachsen, aber sie können sich nicht standortunabhängig bewegen, wie ein Tier. Das ist ein Wachstum. Eine Pflanzenwurzel wächst auch, eine Brennnesselwurzel wächst zum Eisen hin im Boden. Das ist eigentlich Wachstum. Ja. Pflanzen sind nicht tump und doof. Das ist nicht der Fall. Aber das ist eben eine andere Ebene noch. Das ist viel differenzierter mit eigenem Nervengeflecht und System. Und dann eben langsam auch Gehirn.
Aber zum Beispiel eine Schnecke, hat mir mal jemand gesagt, die kann nicht unterscheiden, ob sie einen Gegenstand berührt. Also wenn sie gegen was stößt. Oder ob sie berührt wird. Also das ist eins noch bei ihr. Das können wir natürlich. Wir merken, ob uns jemand anderes berührt oder ob wir wo anstoßen. Ja. Und sie zieht sich zurück. Und insofern ist da immer auch eine Entwicklung drin. Ja, was dazu eben geführt hat, hier auch zum Nervensystem und dem ganzen, ist dann eben auch der Laut, die Lautgebung. Also die Tiere können sich ja mit Lauten verständigen. Oder Gesten. Geste geht dann auch in diese Richtung. Viele Tiere verständigen sich ja durch Gesten. Aber sie haben eben noch keine eigenständige Sprache im Sinne wie wir, die ganz andere Dinge ausdrücken können. Je höher sie dann im Tierreich gehen, umso stärker differenziert sich das dann. Also bei Affen weiß man ja auch, dass das schon viel differenzierter ist als bei weiß ich was. Mäusen oder so.
Ja. Für die Ernährung. Ja klar. Wie funktioniert es, dass Pflanzen sich zu den Stoffen hingezogen fühlen? Also die geben ja die Wurzeln, das hat man sehr gut untersucht, die geben so einen kleinen Säuren immer ab. Und damit analysieren sie quasi den Boden. Also an der Wurzelspitze werden ganz so Minisäuren abgegeben und damit lösen sie dann auch die Mineralstoffe raus, die sie brauchen. Das ist total faszinierend. Das kann man heute natürlich mit Naturwissenschaften feststellen. Und dann ist das in der Pflanzenart drin, was ihnen hier wichtig ist. Aber sie können eben auch, und das haben wir auch gesehen, zurück so ein bisschen zum Pflanzen, sie können sich auch, ich sage es wieder mit meiner Sprache, irren. Also wenn zum Beispiel Mineralstoffe sich ähnlich sind, wir haben das nach Tschernobyl gehabt, das dann, oder zum Beispiel Selen ist ein wichtiger Spurenelement auch für Pflanzen, das ist aber dem Schwefel sehr ähnlich. Das ist eine Familie, chemisch. Und wenn viel Schwefel im Boden ist, dann können sie kein Selen mehr aufnehmen. Also sie verwechseln das und bei diesen, nach Tschernobyl war das eben diese radioaktiven Cesium und so, das war mit dem Kalium, glaube ich, verwechselt worden. Und die nehmen das dann auf und das können sie nicht differenzieren, was so chemisch so ähnlich ist. Deshalb ist eben auch die ganze übliche NPK-Düngung so im Konventionellen, die führt dazu, dass die Aufnahme von Spurenelementen nicht so gut funktioniert. Weil sozusagen Massen von den anderen Elementen reingegeben werden. Also so ein bisschen zu der Pflanze.
Die Wirkung des tierischen Astralleibs auf den Menschen 01:04:04
Ja, was, mal auf die Uhr, den Astralleib wollen wir heute ja noch schaffen. Das Tier hat also einen Astralleib. Essen wir den? Was sagt der Astralleib? Also hier auch, der Astralleib hat zum Beispiel für die Nerven, für die Wahrnehmung, für die Lautgebung, ich würde auch sagen, für den Hör- und Hirn einfache Denkvorgänge. Essen wir das? Was passiert denn mit dem Astralleib? Genau, im Schlachten zieht er sich zurück. Ist das weg. Sie haben doch manchmal so einen nachklingenden Nervenreiz, bei Geflügel oder so, aber dann ist das weg.
Was bleibt aber? Die sind ein bisschen minimiert, aber nicht so groß. Die sind noch da. Nee, nur ein bisschen. Das Wachstum hört auf. Manche wachsen sogar noch weiter, aber nicht viel. Langsam ziehen sie sich zurück mit der Verwesung. Das ist beim Tier genauso, das Tier hat ja auch Ätherkräfte. Aber erst mit der Verwesung. Ein langsamer Prozess. Und eben mit Verarbeitung minimieren sie sie auch. Also wenn sie jetzt die Erbsen in Dosen machen, dann ist schon ziemlich gemindert. Aber nicht schlagartig weg. Das wird manchmal gesagt, da ist ja nichts mehr drin, das stimmt nicht. Aber es ist gemindert. Aber sehen Sie ja, wenn Sie Ihren Kopfsalat ernten und Sie vergessen den, und der liegt dann 14 Tage draußen und es ist warm, dann kann man den Verfall gut sehen. Lösen sich die Blattstrukturen auf, wird vielleicht gammelig. Genauso wenn Sie ein Essen kochen und Sie vergessen es und dann geht es langsam in Gärung über. Dann übernehmen die Mikroorganismen, die bringen dann wieder neue Ätherkräfte rein. Aber nicht gute für uns unbedingt.
Ja, also was bleibt denn vom Astralleib? Ich meine, es ist doch ein Unterschied, ob wir ein Stück Fleisch essen oder... Also das, was sich verflüchtigt bei der Schlachtung, ist der Astralleib des Tieres. Was bleibt, sind die Ätherkräfte. Und vielleicht hat der Astralleib während der Lebenszeit des Tieres den physischen Leib auch mitgeprägt. So wie, ich denke, mein Charakter drückt sich vielleicht auch aus mit den Gesichtszügen, die ich entwickelt habe. So wie das vielleicht beim Tier auch, wenn es jetzt ein phlegmatisches Tier war, hat es vielleicht viel Fett angesetzt. Ja, sehr spannend, genau. Kann man gut sehen. Und man sieht ja eben auch, der Astralleib beim Tier, der wirkt sich in ganz vielen Strukturen aus, sonst würde sich ja gar kein Fleisch bilden. Ein Getreide hat ja kein Fleisch. Also schon allein diese höhere Gewebebildung, das sind Astralkräfte. Und der Astralleib, der stoppt eben auch das unkontrollierte Wachstum. Also wenn sich Fleischzellen bilden, die Zellbildung ist durchaus ätherisch, und der Astralleib sagt dann Stopp, soll eine Leberzelle werden, soll eine Nierenzelle werden, soll eine Muskelzelle werden.
Ich würde gerne nochmal ein, zwei Schritte zurückgehen, bevor wir uns auf das physische Manifestationen des seelischen und des astralischen Gehirns nochmal eingehen. Es ist ja nicht physisch, sondern seelisch und mehr auf die sichtbaren Wirkungen des seelischen oder auch die... Sie haben es sehr schön gemacht, wie Sie die Ätherkräfte für uns veranschaulicht haben, auch in den Wirkungen, als die Kraft zu beschreiben. Ja, also es ist durchaus auch Kräfte, es sind auch Kräfte, und die gehen eigentlich über die ätherische Gestaltung hinaus. Also das habe ich eben versucht, wir hatten noch diesen Vergleich mit der Schnittwunde. Also Wachstum, Wachstum, Wachstum, um die wieder zu schließen, ist ätherisch. Und wenn jetzt Stopp gesagt wird, das ist astral. Das Astral hat sozusagen die Gewebestruktur drin.
Hormonelle Wirkungen und Stress beim Tier 01:08:51
Das Astrale wirkt über Hormone. Die Ätherkräfte wirken über Vitamine. Also das sind die physischen Stoffe. Und die Hormonwirkung ist immer astral. Also der Astralleib produziert sozusagen Hormone. Also ein Beispiel, ein Schwein regt sich ganz furchtbar auf, wenn es unter irgendwelchen Stress kommt. Dann ist das der Astralleib des Schweins, das aufregt und es bildet sich Kortison. Das können Sie messen. Und wenn es dann zum Schlachthof kommt, dann ist das Kortison, das Hormon, alles in dem Tierkörper drin und das Fleisch ist schlecht. Ist die Wirkung ein bisschen klarer? Das geht dann aufs physische sozusagen.
Wir haben die Bewegungsfähigkeit. Die Bewegung setzt voraus, dass wir ein Muskelsystem haben, mit dem wir uns ortsunabhängig bewegen können, wohin wir wollen. Jetzt können wir vom Willen sprechen, beim Tier. Die Kuh hat den Willen, an die Futterraufe zu gehen oder sowas. Das ist astral. Oder auch Hunger. Hunger oder Sättigung, das sind Astralkräfte, die auftreten. Der Hunger, der mich treibt, das Tier oder auch ein Mensch was zu essen. Wir Menschen haben das nicht mehr so viel. Wir leben so im Wohlstand. Tier hat Hunger, will essen. Da können Sie sehr schön bei Haustieren beobachten, ein Hund. Da steht der Futternapf. Das ist die reine Gier, da erstmal hinzukommen. Die Katze ist schon distanziert. Die geht dann auch hin, aber sie ist anders als ein Hund.
Wesensgemäße Unterschiede: Ziege vs. Kuh 01:11:09
Das ist erstmal das rein Seelische. Man nennt das ja Wesensgemäße beim Tier. Die Tierart ist eben auch vollkommen unterschiedlich in ihrem Astralen. Nehmen Sie eine Ziege. Einige hatten ja wohl auch Ziegen. Die diese Bewegungsfreudigkeit hat, diese Sprungfreudigkeit. Aber auch dieses starke, das geht ja aus dem Nerven-Sinnes-System. Diese Freude am Wahrnehmen, am Machen, das ist ganz typisch für die Ziege. Das ist alles seelisch. Eine junge Kuh tut das vielleicht auch noch, aber bei der Kuh verliert es sich. Da kommt dieses Phlegma einfach stärker raus. Die Kuh sitzt da. Die Ziege ist ja auch ein Wiederkäuer. Die Kuh geht dann wirklich in ihrem Wiederkäuen auf. Die Ziege ist immer noch wach dabei. Das sind die seelischen Unterschiede, die eben von den Tierarten auftreten. Ist das schon ein bisschen klarer jetzt so? Bewegungsfreude, weil die Grundlage der Bewegung ist, das ist astral. Entweder ist sie da oder nicht. Der Kollege sagte so, phlegmatisch ist es eben nicht so stark.
Gefühle. Erst mal die unterste Stufe sind einfach nur so Empfindungen. Man merkt einfach mehr über das Nervensystem, nicht über die Chemie. Das geht dann hoch bis Gefühle. Das hat man ja früher Tieren gar nicht zubilligen wollen. Das weiß man natürlich heute wie differenziert Schweine empfinden können. Das ist alles seelisch.
Die Wirkung von Fleisch auf die menschliche Verdauung 01:13:02
Das prägt sich natürlich ein in den Tierkörper. Letztendlich essen wir die Auswirkungen dessen, wie das Tier gelebt hat, wie es gehalten worden ist. Nicht nur, was es gefressen hat. Das spielt auch eine Rolle. Aber diese ganzen seelischen Empfindungen, die ein Tier während seiner Lebenszeit hat, die haben ein gewisses Abbild im Fleisch. Und das nehmen wir auf. Also insofern, wenn wir die Tiere schlecht halten, tun wir uns eigentlich selber nichts Gutes. Das fällt uns zum Teil viel schwerer. Das erschwert die Verdauung. Steiner hat das mal so differenziert, dass der Vegetarier, der das nicht isst, der ist freier. Das bringt uns in eine gewisse Richtung. Also wenn wir ganz viel Schwein essen, dann kriegen wir diese schweineartige, müssen wir mit fertig werden irgendwie. Und das fällt uns viel schwerer als beim Ätherischen. Und da gibt es dann auch Unterschiede in der Haltungsform dazu? In der Tierart und in der Haltungsform. Kann man diesen Umstand auch auf Milchqualität kommen? In den letzten 10 Minuten noch, die Milch.
Der Fisch: Ein Kaltblüter 01:14:32
Vielleicht nur eins noch zum Fisch, weil ich das vorhin gesagt habe. Der Fisch, also die Landtiere, die wir essen, Schaf, Ziege und so weiter, Kuh, Rind, das sind alles Warmblüter. Das heißt, die haben einen eigenen Wärmeorganismus. Das haben die höheren Tiere. Eigene Wärmebildung, aber nur die höheren Tiere. Die Landtiere und die Säugetiere eben. Das wird von jeher in den Religionen als Träger der Leidenschaften angesehen. Das Blut, was es bewirkt. Deshalb das Schächten des Tieres bei den jüdischen Menschen. Das Halal, das Ausbluten, auch ein Name, das Ausbluten, das Blut rauslassen bei den Moslems. Ein Verbot bei den Hindus zum Teil sowas zu essen. Weil man sagt, das ist auch die Frage, diese Leidenschaft vor allem im Blut oder den durchbluteten Zellen würde die Emotionen des Menschen beim Verzehr stärken. Im Christentum haben wir das ja nicht. Nur im Katholischen gibt es zwei Ausnahmen. Das eine ist die Fastenzeit vor Ostern. Ostern ist der höchste Fest im Christentum. Also sechs Wochen Karneval, das heißt ja wohl, Carne, Fleisch, lebe wohl. Sechs Wochen kein Fleisch essen, damit man sich sozusagen reinigt für dieses Osterfest, die Auferstehung Christen.
Das andere ist der Freitag, der fleischfreie Freitag, wo man Fisch essen darf, weil man sich auf die Heilige Messe am Sonntag vorbereiten sollte. Samstag war immer Restessen in den Familien früher. Also das war dahinter. Was ist anders beim Fisch? Er ist ein Kaltblüter. Er hat zwar auch Blut, wenn Sie wissen, aber Kaltblüter. Er hat keinen eigenen Wärmeorganismus. Und deshalb gilt er nicht als Träger der Leidenschaften. Das ist der Hintergrund. Und deshalb sind es auch viele Vegetarier, die sagen, Fisch kann ich essen, aber nicht Fleisch. Ich bin auch Vegetarier. Ab und an esse ich Fisch aus sozialen Gründen, wenn ich mit jemandem zusammen bin, aber Fleisch mag ich gar nicht. Schon seit 40 Jahren oder noch länger. Also es ist ein ganz andere Wirkung auf den menschlichen Körper. Der Fisch als das Fleisch. Ja, aber ganz noch die letzten Minuten noch zur Milch. Ist das so ein bisschen deutlich? Der Fisch anders als... Es gibt auch Unterschiede. Also eine Robbe zählt eigentlich zu Warmblütern. Oder Wal ist man nicht mehr Delfin oder sowas. Ne, Delfin ist kein... Doch, Delfin ist ein Fisch. Delfin ist ein Fisch. Und dieses, was da so unten rumkraucht, ist auch alles. Die sogenannten Meeresfrüchte, Garnelen, Krebse, ist alles, Austern, alles so fischartig.
Die Milch: Ein ätherisches Lebensmittel 01:18:04
Die Milch. Die Eier. Das noch zu den letzten Minuten. Also die Milch ist ja gedacht als ein Lebensmittel für den Nachwuchs, für die Jungtiere oder eben auch beim Menschen, für das Kind der Säugetiere und des Menschen. Wenn man sich die Milchentstehung ansieht in den Brustdrüsen der Frau oder eben des weiblichen Säugetiers, dann ist das... da wird es aus dem Blut gebildet und eben hat von vornherein es ist so gebildet, dass es möglichst rasch den Körper wieder verlassen muss. Sonst wird das Tier krank, wenn es nicht gemolken wird oder die Frau kriegt eine Brustentzündung, wenn das Kind nicht trinkt. Das heißt, die Milch ist maximal ein bis zwei Tage, glaube ich, oder von der Bildung her nicht viel länger im mütterlichen Organismus.
Und das ist einmal eine so kurze Zeit und dann eben auch in einem ausgewählten Bereich des menschlichen Stoffwechsels, nämlich in den Brustdrüsen oder eben im Euter oder entsprechend im Gesäuge oder sowas. Das ist so eine kurze Zeit und so ein ausgewählter Stoffwechselbereich, dass diese Wirkung des Astralleibs, die wir beim Fleisch haben, nicht auftritt. Und da wurde Steiner, sprach man davon und sagte, die Milch ist eigentlich fast ein ätherisches Lebensmittel. Denn sie hat ja auch diese Wachstumskräfte, diese Aufbaukräfte, die eben das Ätherische hat. Die hat natürlich sowieso Ätherkräfte, das ist klar. Sie hat natürlich auch eine gewisse astrale Imprägnierung, weil eine Ziegenmilch ist anders als eine Kuhmilch, ist wieder anders als eine Mäusemilch oder so oder Muttermilch. Jedes Säugetier hat eine sehr spezifische Milchstruktur. Und insofern hat sie nicht diese, wie soll ich sagen, diese bisschen Einseitigkeitstendenz, die beim Fleisch ist, von Tierart. Und sie ist ganz stark am Aufbau.
Also es ist doch total faszinierend, wenn man jetzt beim Menschen sieht, dass man ein Säugling fünf, sechs Monate voll ernähren kann, nur von Muttermilch. Es gibt kein anderes Lebensmittel, was das sonst geht. Bei jedem anderen, wenn Sie sich als Erwachsener aussuchen würden, würden Sie eine Mangelerscheinung kriegen. Da sind alle Kräfte drin, die für das entsprechende Wachstum da sind. Und das ist typisch ätherisch eigentlich. Insofern hat die Milch... Würde eben auch von vielen Vegetariern oft sogar als pflanzlich bezeichnet. Das ist natürlich keine pflanzliche Milch, das kommt vom Tier. Aber sie hat nicht dieses Gepräge, das Fleisch hat oder Fisch auch nicht. Und auch nicht als Ei. Ei ist auch nochmal anders.
Jetzt noch ein paar Worte zu Ihnen. Ich würde gerne beim zweiten Mal ein bisschen mehr noch über Milch reden. Ich weiß nicht, ob Sie es interessiert. Es sind ja einige, die schon Stalltätig sind. Nochmal so über die Milch, weil die ja auch ein bisschen heute in Frage gestellt wird in ihrer Qualität.
Das Ei: Aufbaukräfte und Formkräfte 01:21:36
Ich würde jetzt die letzten Minuten noch ein paar Sachen über das Ei. Das ist ja auch darauf angelegt, dass das nicht dauerhaft im Körper bleibt. Aber es ist was ganz anderes. Die Milch dient dem Wachstum eines bereits geborenen Tieres oder welchem Kind. Das Ei ist die Grundlage, wenn es befruchtet ist, dass daraus ein Tier entsteht. Ein Vogel, ein Geflügel. Und das ist ja was ganz anderes. Das heißt, im Ei sind ganz andere Kräfte nochmal wirksam. Es sind einerseits die Aufbaukräfte, das ist im Eigelb, das ist ja pure Aufbaunahrung sozusagen. Es gibt ja auch so Rekonvaleszenten, denen quirlt man ein Ei in Flüssigkeit, um die wieder hochzubringen, wenn sie ganz schwach und krank sind. Also pure Aufbau für das wachsende Küken.
Und das Eiklar, das ist anders. Das Eiklar sind ganz reine Formkräfte. Das Eiklar ist formbar. Das kann man auch in der Küche sehen, wenn man ein Ei klar schlägt, das bildet stabile Schäume. Also das kann formen, das kann dem Tier die Form geben. Das ist was ganz anderes. Sodass man sagen kann, das Ei, das ist schon stärker von dem Astralleib des Vogels bestimmt, aber auch nicht so stark. Und jemand hat mir gesagt, es dauert höchstens drei Wochen von der Eianlage bis zum Legen. Drei Wochen von der Eianlage im Huhn bis es gelegt ist, höchstens. Beim Tier. Beim Huhn. Also nicht nur bis es, also die Anlage, bis hin zur Ausprägung, bis es so weit ist, dass es gelegt wird. Ja? Dann ist es aber schon halb fertig. Ja. Das ist ja viel früher, die Bildung von einem neuen Ei. Wenn Sie so etwas sehen würden, in den Eierstöcken, da sind ganze Stufen an verschiedenen Eireifungen oder so. Das ist nicht direkt bei der Geburt, das ist aber beim Mensch auch so, dass manchmal alle einzelnen Pakete... Also dann lebt ja die Entstehung beim Ei.
Ja, aber es geht mir ums Wachstum, also es geht mir schon dann um den Beginn der Reifung. Ist auch egal. Also könnt ihr klären, wie lange das wirklich dauert. Aber es geht eigentlich darum, dass das auch nicht darauf angelegt ist, auf Dauer im Tierkörper zu bleiben. Also es ist reines Wachstum. Weis man mal darauf hin, dass das eigentlich mineralische, das zum Beispiel, was die Milch hat, viel Kalk, auch Calcium, für den Knochenaufbau, das ist ja im Ei gar nicht vorhanden. Das ist ja die Schale, die man nicht mit isst. Das ist ja rausgesondert, das ist eigentlich mineralisch feste. Insofern kann man sagen, dieser Zustand im Ei, das ist sogar leimartig so wie am Anfang der Evolution. So wie Bakterien sind doch. Und daraus wirken dann die Kräfte, die dann das Küken bilden. Also ganz anders, totale Aufbausachen, aber eben schon eine Prägung von Körperstrukturen. Also insofern. Das Problem der Hühnerhaltung glaube ich ist klar heute. Hier ist es schön Hühnermobil, aber so ist es ja gar nicht so einfach. Die Stallpflicht ist gerade aufgehoben worden, vor 14 Tagen oder so. Ja, nicht einfach, so viele Hühner zu halten, so viele Eier zu essen.
Abschluss und Ausblick auf den nächsten Teil 01:25:40
Ja, die geht noch weiter. Und das machen wir nächstes Mal. Und dann sind wir beim menschlichen Ich. Ja. Und dann ist Schluss. Das würde ich dann in 14 Tagen machen. Und dann würde ich ganz gerne noch auf die Milch eingehen. Ist noch irgendein Gemüse oder irgendwas, was Sie besonders interessiert? Kartoffeln. Kartoffeln?
Milch und Ei wären das jetzt Lebensmittel, die diesen Ich-Bereich teilen? Oder gehören die unbedingt auch zu den seelischen Kapiteln? Die sind seelisch. Das ist seelisch, ist noch nicht Ich. Und die Milch ist fast nur ätherisch. Also die Milch würde ich hier hier oben dran setzen. Hier ist das Fleisch und die Wurst. Und der Fisch.
Wenn Sie eine Hierarchie wollen, also Sie können da immer Hierarchien aufstellen, was sozusagen die Tiere, geht immer mehr in die Schwere. Dieses Landtier. Und am stärksten zum Beispiel ist Rind. Können Sie sehr gut immer beim Fett sehen. Rindertalg ist so ziemlich das Festeste, was es gibt. Gänseschmalz ist schon wieder ganz anders. Geflügel kann nicht mehr, aber könnte sich noch so ein bisschen flattern oder so. Das heißt, er hat hohle Knochen, das ist schon viel lockerer, leichter. Der Fisch im Wasser ist ganz anders, er passt sich total mit den Körperstrukturen an. Und das Ei in diesem ganz gallertartigen Zustand, aber schon seelisch. So ein bisschen. Könnte man viel drüber sagen, kann man die einzelnen Tierarten anschauen. Schwein ist dann auch wieder anders.
Soweit erstmal. Von der Zeit her. Ich hoffe, es ist ein bisschen klar geworden schon. Ich habe noch Ihnen ein Heft mitgebracht. Wir geben vom Arbeitskreis für Ernährungsforschung, wo ich tätig bin, geben wir den Ernährungsrundbrief raus, wenn Sie das interessiert. Das wäre ein Probeheft zum Mitnehmen. Gerne. Und ich habe eigentlich auch ein paar Bücher, aber das ist jetzt wahrscheinlich zu spät. Ich kann die nächstes Mal noch mitbringen. Ich habe selber etliche Bücher geschrieben. Über Ernährung können Sie sich mal angucken. Ja. Gut. Vielen Dank.








