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SÄMASCHINE

  • "… es ist wirklich eine fabelhafte Konstruktion, so eine Sämaschine … die macht das viel besser als die Handsaat … die Handsaat streut ja … während diese Sämaschine legt das Saatgut absolut exakt ab, dosiert … die Saatgutmenge … ab, dass hier beim Sävorgang der Säschar hier eine leise Verdichtung erzeugt … in der Saatgut-Rille … und auf diese verdichtete Zone wird die Saat abgelegt … der Nachstreicher … deckt das wieder zu … durch die Verdichtung wird kapillar Wasser angezogen von unten … dadurch quillt der Same schneller, nimmt Wasser auf." | Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:53:57

SALEM AM BODENSEE

  • Manfred Klett besuchte mit 11 Jahren (1944) die freie Privatschule Salem am Bodensee (gegründet Anfang der 30er Jahre). Die Schule wurde kurz zuvor zur SS-Schule umfunktioniert, und die alten Lehrer wurden entlassen. | Klett, M. Biografie als Film, 2017, 00:07:04

SAMENKORN ERNÄHRT DIE PFLANZE

SANDBODEN

  • "Sie müssen sich jetzt vorstellen, sobald der Boden auch nur ein bisschen warm wird, und er wird nur warm dadurch, dass die Luft in ihn eindringt … der Sandboden zieht [vor allem im Frühjahresprozess] die Luft sehr schnell ein, weil viel von dem Bodenwasser abdrainiert nach unten. Oder auch bei Sonneneinstrahlung schneller verdunstet." | Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:30:41

SCHICKSAL, DANKBARKEIT

  • Trotz der schrecklichen Erfahrungen mit dem Ungeist der Nazis, welcher '… durchgängig von morgens bis abends, durch die Nacht hindurch, man möchte sagen eine Zeit des Ungeistes, also wo man als Mensch gar nicht mehr in dem Sinne Mensch sein konnte', war Manfred Klett seinem Schicksal dankbar, das erlebt zu haben. | Klett, M. Biografie als Film, 2017, 00:07:04

SCHICKSALSWENDE

  • Der Beinbruch beim Fußballspiel im Jahr 1954 markierte eine bedeutende Schicksalswende für Manfred Klett, die er als klare Botschaft und Führung durch einen schicksalhaften Engel empfand. Es war der glücklichste Moment in seinem Leben. | Klett, M. Biografie als Film, 2017, 00:17:30
  • Die Schicksalswendungen des Menschen in dieser Epoche sind nicht mehr so geradlinig wie früher. Man wird nicht mehr in eine Dorfschaft oder ein Handwerk hineingeboren, wo der Lebensweg vorgezeichnet ist. Heute landet man oft ganz woanders, unabhängig von der eigenen Ausbildung. | Klett, M. Biografie als Film, 2017, 00:01:13

SCHLACHT VON SALAMIS

  • "… die Schlacht von Salamis … eine der großen Schlachten, die die Griechen gegen die Perser gewonnen haben … kam dadurch zustande, dass das Orakel von Delphi dem Themistokles in Athen … verkündet hat, wenn hier jetzt die Perser kommen, dann zieht euch hinter die hölzerne Wände zurück." | Klett, M. Düngung, 2. Folge, 2018, 00:13:50

SCHRÖER, KARL JULIUS

  • "… Professor in der Universität … Karl Julius Schröer … Hat dabei übrigens diese Weihnachtsspiele gefunden dort, die Steiner dann später bearbeitet und die heute noch auf manchen biodynamischen Höfen ja auch gespielt werden und an manchen Waldorfschulen." | von Mackensen, M. Biographie Rudolf Steiner, 00:36:01

SCHURÉ, ÉDOUARD

  • "Mysterienspiele in München […] das ist von einem französischen, elsässischen Esoteriker, einem Édouard Schuré, ein Stück, was Marie von Sievers, eine der engsten Mitarbeiterinnen, übersetzt, was da in München aufgeführt wird." | von Mackensen, M. Biographie Rudolf Steiner, 01:27:14

SCHWALBEN

SEDIMENTATION

  • "Durch die Eiszeiten … hat sich eine Sedimentation ergeben … aus Rohstoffen der Bodenbildung … eine äolische Sedimentation, also aus der Luft über die Winde verfrachtet … vollkommen mineralisch, tot … Und jetzt fängt dann eben an, durch die Erwärmung des Klimas, durch das Zusammenwirken von Erde, Wasser, Luft und Wärme fängt das an zu verwittern." | Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 1. Folge, 2018, 00:11:06

SEEFAHRT, CHRISTLICH

SEHNSUCHT, VERWURZELUNG

SEELE

SEKEM-FARM

  • "… die Begründung der SEKEM-Farm bei Kairo … dass die angefangen haben … zu wirtschaften … biologisch, auch biologisch-dynamisch … aber eben durch Kompostierung. Und das hat wie ein Wunder gewirkt." | Klett, M. Düngung, 2. Folge, 2018, 00:05:33

SELBSTLOSIGKEIT, SCHENKEN

  • Wahre Hilfe und Unterstützung kommen erst, wenn man selbstlos zu seinen Zielen steht und nicht an sich selbst denkt, sondern an die Aufgabenstellung und Zielsetzung. Die Großspende für den Bau des neuen Kuhstalls kam in dem Moment, als die Gesellschafter der Betriebsgemeinschaft ihr gesamtes Kapital herzuschenken. | Klett, M. Biografie als Film, 2017, 01:17:15

SICHTWEISE, ENG

  • "[der Lehrer] … der mich eigentlich aus einer so engen Sicht und aus so einer klitzekleinen Streichholzschachtel, in der ich bis dahin lebte, herausgeholfen hat … sondern einfach durch seine Art … Das war er als Mensch und wie er in seinem Leben stand." | Moritz, Menschen in der Landwirtschaft, 2018, 00:01:30

SINNE

SINN DER PFLANZEN

SOMMERUNG [ANBAU]

  • "Und im zweiten Drittel wurde die Sommerung angebaut … Das waren also alle Sommerfrüchte wie Hafer vorzugsweise … Wechselweizen, … Frühjahrsaaten, und dann die Hirse oder Erbsen oder Linsen und Leguminosen dieser Art, als Sommerfrüchte." | Klett, M. Düngung, 2. Folge, 2018, 00:24:51

SONNE

SONNE, PFLANZLICHES LEBEN

SOZIALE FRAGE

SOZIALE FRAGE DER BIODYNAMIK

  • "„…dass mit der Neugestaltung, Neuergreifung der [biodynamischen] Arbeit an der Natur im Sinne der Landwirtschaft […] wesentlichst einhergeht eine Möglichkeit, ein Aufruf und eine Kraft, auch die sozialen Verhältnisse zu gestalten.“" | Klett, M. Feier zur Buchveröffentlichung, 2021, 00:37:53

SOZIALFORM, NEUE

  • Neue Sozialform für den Dottenfelderhof. Abschaffung der Lohnarbeit mit dem Ideal, dass selbstbestimmte Mitarbeiter aus der biologisch-dynamischen Wirtschaftweise (selbst) heraus arbeiten. Es erfolgte (1969) die Gründung der 'Betriebsgemeinschaft'. | Klett, M. Biografie als Film, 2017, 00:50:39

SPIEGELBILD

STADTLEBEN

  • "Ich kam dann nach Dresden, eine große Stadt, in der ich drei oder vier Jahre lebte. Irgendwann merkte ich, dass ich dort nicht leben konnte. Es war kein Lebensraum, nur toter Asphalt, Lärm, Dreck, ständige Bewegung und Überreizung." | Therese, Menschen in der Landwirtschaft, 2021, 00:04:38

STALLMIST

  • "19. Jahrhundert, in der ersten Hälfte hat man in England vor allen Dingen einen Dauerdüngungsversuch, den ersten überhaupt, den es gab, angelegt … Nämlich eben Langzeitdüngungsversuche … um herauszufinden, warum der Stallmist eigentlich so ungeheuer nachhaltig wirkt." | Klett, M. Düngung, 2. Folge, 2018, 01:14:49

STEINER, MARIE/VON SIEVERS

  • "Mysterienspiele in München […] das ist von einem französischen, elsässischen Esoteriker, einem Édouard Schuré, ein Stück, was Marie von Sievers, eine der engsten Mitarbeiterinnen, übersetzt, was da in München aufgeführt wird." | von Mackensen, M. Biographie Rudolf Steiner, 01:27:14

STEINER, RUDOLF

STEINER, RUDOLF RESONANZ MIT MIR

  • "Also da hat irgendwie ganz viel mit mir resoniert, was ich so nie erwartet hätte … dass da in den Schriften von [Rudolf] Steiner irgendwie so viele Sachen gesagt wurden, die mir schon lange wichtig waren, die ich aber so in der Form noch nie gehört hatte … Und dass da vor allem … sehr viel auch über das gesprochen wurde, was man halt nicht sieht … so das Gegenteil von dieser sehr materialistischen Wissenschaft." | Stefan, Menschen in der Landwirtschaft, 2021, 00:10:14

STERN, STERNENGESETZE

  • "Aufgrund der jetzt einstrahlenden Umkreiskräfte des Fixsternhimmels, die eben keine Zeit-Raum-Kräfte sind, die nicht in Zeit und Raum wirken, sondern die außerräumlich, außerzeitlich, also in dem Sinne keine Kräfte sind, die man jetzt messen kann. Die kann man physikalisch nicht messen. … nur den Effekt sehen, wie jetzt diese kristallbildenden Kräfte im kristallisierenden Wasser, in den kristallisierenden Schneeflocken nach Sternengesetzen, das heißt nach dem hexagonalen Prinzip sich durchgestalten, durchformen." | Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:06:14

STERNENHIMMEL UND ERDE IN KORRESPONDENZ

  • "… der Sternenhimmel [in eiskalten Winternächten] … tritt mit der Erde in eine Beziehung … das Gefühl … dass da eine Relation ist … dass das nicht irgendwo da oben ist und hier unten ist die Erde … sondern dass das irgendwie in einer Korrespondenz steht … dieses Einstrahlende aus dem kosmischen Umkreis auf die Erde ist eine Realität." | Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:10:10

STICKSTOFF, STICKSTOFFDÜNGUNG

  • "… durch die Stickstoffdüngung … wird gerade dieser Prozess [der von der Pflanze selbst gesteuerte Vorgang der Eigenernährung] gehemmt, der Aufbau dessen, dass sich hier um die Wurzeln herum eine Rhizosphäre entwickelt von Symbiosen … die Mikroben des Bodens … bauen jetzt um die Wurzel herum den Humus ab … sie ätzen die Mineralien an durch die Säuren … ein biologischer Verwitterungsvorgang findet direkt um die Wurzeln herum statt … Stickstoff, Phosphorsäure und solche Sachen, die werden durch den mikrobiellen Abbau aus dem Humus freigesetzt." | Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:16:03
  • "Die Chemiker waren das hauptsächlich, Wöhler, in dem Humus ist Stickstoff drin. Also scheint nicht der Humus das Eigentliche zu sein, sondern der Stickstoff …" | Klett, M. Düngung, 2. Folge, 2018, 00:55:23
  • "Und der Liebig, der hat sich schärfstens gewehrt gegen die Stickstoffdüngung … die Kernnährstoffe sind Phosphorsäure, Kalium, Magnesium, Kalk, was für die Bodenfruchtbarkeit notwendig ist … Aber Stickstoff … Dafür muss die Natur selber sorgen." | Klett, M. Düngung, 2. Folge, 2018, 00:57:45
  • "Die Engländer und Franzosen haben damals gedacht, sie könnten in drei, vier Monaten den Ersten Weltkrieg gewonnen haben, weil die Deutschen keinen Stickstoff mehr haben zur Herstellung von Explosivstoffen." | Klett, M. Düngung, 2. Folge, 2018, 01:19:08
  • "… um 1903 fing das an. Da gab es einen namens Bosch, der war Techniker … war Ingenieur, und einen namens Haver, der war Chemiker. …die haben sich zusammengetan in der badischen Anilin- und Sodafabrik, also BASF, hier in Ludwigshafen, und die haben jetzt angefangen zu experimentieren. Wie kriege ich das hin, dass ich den Luftstickstoff in Salzform überführe?" | Klett, M. Düngung, 2. Folge, 2018, 01:22:24
  • "Und nach dem ersten Weltkrieg wussten die nicht mehr, wohin mit dem Stickstoff […] Und da hat man die Landwirtschaft als Markt erst wirklich entdeckt … nach dem ersten Weltkrieg ging die Stickstoffdüngung im großen Stil los in der Landwirtschaft." | Klett, M. Düngung, 2. Folge, 2018, 01:27:27
  • "Ich brauche, wenn ich viel Stickstoff anwende, … umso mehr Phosphorsäure, umso mehr Kalium, um einigermaßen … zu halten, das physiologische Gleichgewicht in den Pflanzen." | Klett, M. Düngung, 2. Folge, 2018, 01:29:07
  • "Und dann entdecken wir plötzlich, da ist ja der Stickstoff drin da in dem Humus." | Klett, M. Düngung, 3. Folge, 2018, 00:13:14
  • "Der Stickstoff ist ein Instrument, durch das der moderne Mensch heute, und zwar im globalen Maßstab, seine eigene Wunschnatur verwirklichen kann." | Klett, M. Düngung, 3. Folge, 2018, 00:17:36
  • "Drei Kilogramm Kohle, beziehungsweise Erdöl sind notwendig, um ein Kilogramm Stickstoff zu erzeugen. […] Die kostet den Steuerzahler Geld, dass man den Stickstoff preiswert an die Bauern verkaufen kann." | Klett, M. Düngung, 3. Folge, 2018, 00:54:42
  • "25% dieses gedüngten Stickstoffs gehen ins Grundwasser. Werden ausgewaschen als Nitrat. Gehen von dort in die Bäche, in die Flüsse, in die Seen, und verursachen die Eutrophierung […] dann kommt es zu Fäulnisprozessen am Boden der Seen. Und zur Verschlammung." | Klett, M. Düngung, 3. Folge, 2018, 00:54:42
  • "Je mehr Stickstoff Sie anwenden, desto mehr Kalium müssen Sie anwenden. Das eine zieht das andere nach sich." | Klett, M. Düngung, 3. Folge, 2018, 00:59:59
  • "Eins der wesentlichsten Substanzen, die durch den Stickstoff in den Pflanzen erzeugt werden, ist das Eiweiß. Das Eiweiß ist die Grundsubstanz des Lebens." | Klett, M. Düngung, 3. Folge, 2018, 01:04:19
  • Luftstickstoff … verbindet sich mit sich selbst und ist selbstzufrieden. Und ist mausetot, also reaktionsträge. Deswegen können wir den auch atmen. Wenn der Stickstoff lebendig wäre, das wäre fürchterlich. Da hätten wir gar keine Möglichkeit, ein Selbstbewusstsein zu entwickeln. | Klett, M. Düngung, 4. Folge, 2018, 00:05:01
  • Und was macht jetzt dieser Stickstoff? […] Alles ist im Übermaß um sie herum in Salzform in der Bodenlösung anwesend […] Sie verliert die Symbiosefähigkeit, auch in Bezug auf die Exogenen, den Rhizobienmantel um die Wurzeln herum […] durch diese Art von Düngung verdummt die Pflanze. | Klett, M. Düngung, 4. Folge, 2018, 00:50:32
  • Nicht das feste Erdige wird angeregt, nicht das wird verlebendigt, sondern es ist eine Anregung des Wässrigen […] So eben wirkt der Stickstoff generell. Er wirkt über das Wässrige, nicht über das Erdige selber. | Klett, M. Düngung, 4. Folge, 2018, 00:54:17

STICKSTOFF-ÜBERHANG

  • "[Winterprozess des Bodens] … ein Zwang, den ich ausübe, mit diesem Stickstoff-Überhang … es ist zu viel Stickstoff vorhanden … die Pflanzen werden gedrängt, immer noch weiter zu wachsen, obwohl die äußeren Bedingungen es eigentlich gar nicht wirklich zulassen." | Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 00:02:51

STILLSTAND

STOFFWECHSEL [BODEN, PFLANZE]

  • Diese Wurzelausscheidungen, also alles, was da aus dem pflanzlichen Stoffwechsel ins Erdreich sickert, das führt zu Abbauvorgängen, also ein intensiver Stoffwechsel wird da angeregt. Und das Ergebnis dieses Stoffwechsels ist die Mineralisierung, ist Salzbildung, eigentlich Salzbildung. | Klett, M. Düngung, 4. Folge, 2018, 00:36:13
  • … hier finden Abbauprozesse statt, hier durch den Stoffwechsel. Und jetzt eine Einscheidung und das ist ein Sinnesprozess. Ein Wahrnehmungsprozess … vergleichbar mit der Wahrnehmung die wir machen mit unseren Augen, mit unseren Ohren, mit unseren ganzen Sinnen … auf einer viel … tieferen Stufe. Bei der Pflanze ist der Stoffwechselprozess und der Sinnesprozess noch nicht wirklich getrennt. | Klett, M. Düngung, 4. Folge, 2018, 00:45:40

STOLPERSTEINE

  • Was man geworden ist im Leben, verdankt man anderen Menschen, durch Begegnungen, durch Stolpersteine: 'Die größten Stolpersteine sind die größten Förderer der eigenen Entwicklung.' | Klett, M. Biografie als Film, 2017, 01:28:25

STRIEGEL, BODENATMUNG

  • "… das Hauptinstrument ist der Striegel. Die leichte Egge, wenn es nicht mehr so gut geht. Oder dann die Hacke bei den Hackfrüchten oder im Feldgemüsebau … das sind alles nur Instrumente, die dazu dienen, zwei Zentimeter, drei Zentimeter höchstens die Kruste oben zu brechen … dass der Boden so gebrochen ist, dass das schwere Kohlendioxid durch den über den Acker streichenden Wind aus den Bodenporen herausgesaugt wird und andererseits Sauerstoff in den Boden reinkommt." | Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:22:35
  • "… das allerwichtigste Instrument ist der Striegel … der Netzstriegel … ist unübertroffen … kann sich jeder Bodenunebenheit angliedern … das beste Instrument … den Boden, die Bodenkruste zu durchstoßen … die Striegelarbeit … immer auch ein bisschen Unkraut dabei erwischt … früher ist eine Hautbearbeitung … wie wenn man die Kühe striegelt … so striegelt man jetzt den Acker und bricht die Kruste … das regt den Stickstoff-Freisetzungsprozess durch Abbau im Boden an, die mikrobielle Aktivität." | Klett, M. Bodenentwicklung im Jahreslauf, 2. Folge, 2018, 01:25:37

SYMBIOSE [PFLANZE]

  • Und was macht jetzt dieser Stickstoff? […] Alles ist im Übermaß um sie herum in Salzform in der Bodenlösung anwesend […] Sie verliert die Symbiosefähigkeit, auch in Bezug auf die Exogenen, den Rhizobienmantel um die Wurzeln herum […] durch diese Art von Düngung verdummt die Pflanze. | Klett, M. Düngung, 4. Folge, 2018, 00:50:32

SYMBIOSE-MANTEL [RHIZOSPHÄRE]

  • … um die Wurzel herum legt sich ein Symbiose-Mantel … [er] entsteht dadurch, dass alle diese organischen Substanzialitäten jetzt das Mikrobenleben im Umkreis der Wurzel … aktivieren. Zur Teilung anregen. Und auf diese Weise entsteht eine Summe verschiedener Mikrobenarten … Man nennt es die Rhizosphäre. | Klett, M. Düngung, 4. Folge, 2018, 00:26:36

SYMPATHIE

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