Gondwana

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Siehe auch → Gondwana

„Gondwana, auch Gondwanaland oder seltener Gondwania, war ein erdgeschichtlicher Großkontinent, der fast über das gesamte Phanerozoikum (das heißt über annähernd 500 Millionen Jahre) die südliche Hemisphäre dominierte. Vom späten Karbon bis in den Jura bildete Gondwana über einen Zeitraum von etwa 150 Millionen Jahren den Südteil des Superkontinents Pangaea. Dieser umfasste im Perm unter Einbeziehung der Schelfmeere eine Fläche von etwa 138 Millionen km², mit einem Anteil Gondwanas von 73 Millionen km².[1]

Mindestens zweimal bildete Gondwana gemeinsam mit den nördlicher gelegenen Kontinentalschollen Laurasias einen Superkontinent:

  • mit dem proterozoischen Rodinia vor etwa einer Milliarde Jahren und
  • der paläozoischen Pangaea vor 300 Millionen Jahren.

Die Existenz Gondwanas gilt als definitiv gesichert und wird (überwiegend mit Fokus auf das Phanerozoikum) von einer Vielzahl wissenschaftlicher Arbeiten unter paläogeographischen, geologischen, biologischen und klimatischen Aspekten behandelt.[2]"

Glossar

  1. „[…] das ist eine echte Berühmtheit, der Alfred Wegener. Der war […] ein Geophysiker und Klimatologe, 1880 geboren und 1936 im Inlandeis von Grönland ums Leben gekommen, auf einer Expedition. Dieser Mann hat […] eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass es mal einen Kontinent gegeben habe, Pangea […] Und dass dieser Kontinent einmal Australien, Indien, die Antarktis, Afrika und Südamerika vereint hat. Ein großer Südkontinent, genannt Gondwana […}" | Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:20:45
  2. „Australien hing früher an Afrika dran, Indien hing früher an Afrika dran, und ebenso die Antarktis und ebenso Südamerika, und bildeten diesen Gondwana-Kontinent." | Klett, M. Geologie, 2. Folge, 2017, 01:32:16

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